Ballfitting, was bringt das?

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
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Golfhulk
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Beitragvon Golfhulk » 28.06.2012, 15:56

Hey Guido.....

komm ich werfe dir ein paar "Weiche" Bälle zu dann schlägst nicht so hart auf :-)

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Beitragvon Golfhulk » 28.06.2012, 16:07

Nur Golfer zahlen Goldpreise für Urethan.


Mag sein, aber Drucker - Tinte ist auch Teuer wie "Gold" und ich brauch eine mit der der Druckkopf eine gewisse Leistung hat die "mir" gefällt....

*zwinker*

Ich glaube ich hatte mal eine Patent Schrift von Titelst ..... aber wie auch immer spiele und putte lieber einen Ball der sich so angenehm anfühlt wie ich das als gut empfinde.... als das ich mit dem Puter gegen ein "Plastik-Poller" kloppe.

das hat zuerst einmal nicht mit Preis und Marke zu tun ( wobei der Flake noch echt Günstig ist gegen die Platz-Hirsch´n )

und nun geht zum Pitchen

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Beitragvon Slowhand » 28.06.2012, 18:07

Mag ja sein, dass der Flake "günstig" ist - so richtig günstig wird er aber erst ab 60 Stück Bestellmenge...
Das wäre mir zum Testen zu viel und das 12er Pack ist mir da eindeutig zu teuer.
So bleibe ich erstmal bei meinen 100er Packs Wilson Smart-Core in 2-Piece-Ausführung...

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Beitragvon Moderator » 28.06.2012, 22:17

henry hat geschrieben:Mit diesem Trick werden Käufer seit Jahren motiviert viel zu viel Geld für Bälle auszugeben.


Ich würde dies nicht als Trick bezeichnen. Der Materialwert eines Apple iPhone oder BMW Coupe ist auch gering, der von Software sogar gleich Null. Ich kenne die Kalkulation von Titleist nicht, aber wenn es ein Ball verdient hat, teuer zu sein, dann der Pro V1. Wenngleich es ähnlich gute gibt und der Pro V1 nicht für jeden die Ideallösung darstellt (was Du im übrigen sehr gut dargestellt hast).

Über den Materialwert bewertet müsste man jede Breitling Uhr, jedes Gemälde und jedes Schmuckstück als überteuert abhaken, aber ebenso auch die Entwicklungsarbeit bei den Golfbällen und vor allem die Fertigungsgüte.

Was nicht nachvollziehbar ist, ist, das die Herstellung des Pro V1 wesentlich vereinfacht wurde und der Preis trotzdem nach oben geht. Aber so ist der Markt: ein Apple ist auch nicht teurer in der Herstellung als ein Windowsrechner.

Das bei 90% der Spieler der Ball nur eine untergeordnete Rolle spielt, sollte aber trotzdem klar sein ... weshalb ich meist nur das spiele, was ich in den Büschen finde ... und den Pro V1 nur im Matchplay auspacke ... der Kopf meint, es soll so sein.

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Beitragvon Slowhand » 28.06.2012, 22:29

Aber so ist der Markt: ein Apple ist auch nicht teurer in der Herstellung als ein Windowsrechner.


DAS stimmt leider nicht ganz - aber auf alle Fälle ist der Profit deutlich höher! 8)

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Beitragvon Golfhulk » 29.06.2012, 11:43

@ Hägar

ich musste nichts Scannen - die haben den Bericht komplett auf der Seite drauf als PDF....
gibt es da ..... Robotest 28 Distance und 17 Performance Bälle http://www.flakegolf.com/de/images/news/GT-Balltest7_2011.pdf
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Beitragvon handicap » 29.06.2012, 14:06

6er Eisen mit 28 Grad Loft? Himmel hilf....

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Beitragvon Slowhand » 29.06.2012, 14:44

Immerhin haben sie den Loft hingeschrieben!

Erklärungsversuch => ein TaylorMade Tour Preferred MC

Da ist doch klar, dass der Kunde erwartet kann, dass er mit diesem E6 auf die Weite eines E5 kommt oder?

Wobei das MC im Golf doch bekanntlich für "Missed Cut" steht - ob das die Werbestrategen von Tellermade bedacht haben?

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Beitragvon Hägar » 29.06.2012, 14:50

@Golfhulk:

Danke für den super Service. Ein schnelles Durchscannen des Papers zeigt, dass die preisgünstigen Flake-Balle Pro und Tour im Mittelfeld mitschwimmen. Das wäre angesichts des Preises völlig in Ordnung für mich. Die veröffentlichten Messwerte für Classic sehen aber alles in allem nicht sehr ermutigend aus.

Schade, dass die Messwerte von Pro respektive Performance nicht mit denen von Tour respektive Distance direkt vergleichbar sind, da mit unterschiedlichen Schwunggeschwindigkeiten ermittelt.

Für mich heißt es nun: Genug der Theorie, jetzt muss die Praxis her. Habe soeben je ein Gebinde Pro und Tour geordert. Soviel Investition im "Dienste der Wissenschaft" muss sein. Damit werde ich dann den ganz privaten Vergleich für mich anstellen, und theoretische Überlegungen mit praktischen Erfahrungen abgleichen. Wenn was Erzählenswertes dabei rauskommt, werde ich berichten.

Stefan

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Beitragvon Golfhulk » 29.06.2012, 15:59

@Hägar

Bitte, gerne wenn es dir oder jemand hilft.
Also ich musst auch meine eigene Erfahrung machen und kann sagen bei schnellerem kopf werden die Eisen im Bereich unter 100 genauer...

Lästig ist oft das Rückspinnen auf den Schlagweiten um 80 Meter vor allem wenn keine 3 oder 4 Meter platz sind hinter der Fahne. Aber das ist ehr
ein Luxus-Problem für meine Spassrunden. Glücklich bin ich bei den Eisen und den Putts das Gefühl habe ich nur bei dem (Flake)Pro und bei den B330.

Schade ist schon das man die Testpakete so "klein" geschnürt hat, hab ich
auch schon Ingo gesagt aber die meisten bestellen die kleinen Pakete nur einmal... dann einen 60er und haben sehr lange Freude
damit haben die Spieler ohne Rillen ja noch zudem :-)

Dann einmal viel spass beim Studieren, Erforschen.....

Grüße in das neue Wochenende
Golfhulk
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Beitragvon Gunter » 29.06.2012, 20:10

Für die Sparfüchse unter uns . Zusammen mit einem Golfpartner den 60er
bestellen und teilen . 30 Bälle sind zum Testen ausreichend .

Gunter

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GB
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Beitragvon GB » 29.06.2012, 20:16

Danke für den weichen Ball Hulk. Der lag heute schön am 270 yards entfernten Grün (Brown).
Leider habe ich ihn auf der nächsten Bahn nicht wiedergefunden. :-(
Bei 47°C im Schatten erspare ich mir längeres suchen.

Ich hatte ja schonmal geschrieben, dass die beste Investition bezüglich Golfbällen meine Ballangel war :-). Neue Bälle kaufe ich sehr selten. Meist gewinne ich beim Turnier wieder welche (nearest to the Pin).

Guido

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Beitragvon Hägar » 03.07.2012, 12:06

MW hat geschrieben: ... Derzeit scheint Maxfli da ein paar gute Dinge im Köcher zu haben. In Deutschland allerdings nicht leicht zu bekommen.

GB hat geschrieben:P.S.: Die oben erwähnten Maxfli Bälle haben auch einen sehr stolzen Preis (39,99$/Dz)

Bin gerade eher zufällig darüber gestolpert: Die Dinger gibts in DE z.B. bei par71.de, allerdings erheblich günstiger als die zitierten $-Preise.


Hägar hat geschrieben: ... Habe soeben je ein Gebinde (Flake) Pro und Tour geordert. ... Damit werde ich dann den ganz privaten Vergleich für mich anstellen, und theoretische Überlegungen mit praktischen Erfahrungen abgleichen.

Sind gestern angekommen. Morgen früh geht's damit auf eine "pre-work" Runde. Bin schon sehr neugierig.

Stefan

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Beitragvon Ulf » 04.07.2012, 08:17

Moin,

in der letzten Golfpunk war ein Artikel über die Flake Bälle, die von einem deutschen Start Up verkauft werden.

Lieben Gruß
Euer Ulf

zu Flake

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Beitragvon Moderator » 04.07.2012, 08:44

Ich habe gestern unterschiedliche Bälle gespielt, u.a. einen Callaway mit dünner Haut, bei der ein fingernagelgrosses Stück fehlte, vermutlich Rasenmäherschaden. Pro Loch habe ich 5 Bälle gespielt und konnte anhand des Fluges und der Lage (Länge und Genauigkeit) den defekten Ball nicht entlarven.

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Beitragvon Hägar » 04.07.2012, 11:54

Heute früh eine einsame 9-Loch-Runde, Abschlag 06:15h. Am Start zusammen mit mir drei verschiedene Ballsorten:

- Pinnacel Gold Distance als Vertreter der preisgünstigen 2-schaligen Distance-Bälle;

- Flake Tour als Vertreter der gemäßigten 3-schaligen Bälle; und

- Flake Pro als Vertreter der "edlen" 3-schaligen Urethan-"Klebe"-Bälle.

Auf den 9 Loch hab ich so ziemlich jede Situation mit jedem Ball mehrmals ausprobiert. Konnte ich ja, weil alleine unterwegs. Nur einmal musste ich ein aufrückendes Flight durchwinken. Die haben ganz schön Stielaugen gekriegt, als sie mich mit bis zu sechs Bällen gleichzeitig auf dem Fairway gesehen haben.

Hier ein keineswegs wissenschaftlicher, sondern sehr subjektiver Bericht:

Die langen Schläge:

Bei den Abschlägen mit den Eisen (versuchsweise #9 und #7) vom Tee konnte ich keine signifikanten Längenunterschiede zwischen allen drei Ballsorten erkennen. Dies auch nach mehrmaliger Wiederholung nicht. Die Längenunterschiede betrugen nur wenige Meter, wobei mal der eine Ball, mal der andere Ball die Nase vorne hatte. Die Längenunterschiede sind wohl eher in den Streuungen meines Schwungs und in der Treffergüte begründet.

Sinngemäß das gleiche gilt auch für die Abschläge mit dem Fairwayholz #5, sofern sauber getroffen. Erste Unterschiede waren aber schon erkennbar: Der Flake Pro mit Urethan-Außenhaut reagiert am empfindlichsten auf Ungenauigkeiten. Da hat sich schnell ein Slice eingeschlichen, der natürlich Länge kostet.

Beim Drive wurde mir dann mulmig. Bin derzeit etwas gehandicapt mit so was ähnlichem wie ein Tennisarm. Der Driveschwung mag nicht so recht funktionieren. Mein überwunden geglaubter Slice ist wieder da, und das nicht zu knapp. Der Pinnacle und der Flake Tour gehen noch einigermaßen sauber. Den Flake Pro mit Urethan-Außenhaut habe ich aber kaum bändigen können. Offenbar nimmt er mehr als die anderen Bälle Side-Spin an und verschwindet rechts in den Büschen.

Kurzspiel mit dem Gap-Wedge (51°):

Der Pitch mit vollem Schwung brachte für mich erstaunliches und neues hervor, da ich bislang immer nur die billigen Distance-Bälle, seit einiger Zeit ausschließlich Pinnacle Gold Distance gespielt habe. Mit den Pinnacles gab es das gewohnte Verhältnis von Carry zu Roll. Die Flake Tour stoppten erkennbar früher mit weniger Roll. Für mich ein Fortschritt gegenüber Pinnacle. Richtig bemerkenswert wurde es bei den Flake Pro. Mit leicht geöffnetem Stand und ebenfalls geöffnetem Blatt ist mir erstmals ein echter Stopp gelungen in dem Sinne, dass der Ball praktisch dort liegen blieb, wo er aufschlug. Beim Nachschauen konnte ich sehen, dass in zwei von drei Flake-Pro-Pitches der Ball nicht weiter als zwei Handbreit neben der zugehörigen Pitchmarke lag. Ein echtes Novum für mich. Das eliminiert praktisch die Unwägbarkeit des Rolls bei den Distance-Bällen. Eigentlich kommt es nur noch darauf an, dass man den Pitch so dosieren kann, dass er möglichst nahe am Wunschziel aufschlägt. Gemessen an meinen üblichen Streuungen fand ich das Dosieren nicht besonders anspruchsvoll, jedenfalls nicht anspruchsvoller als bei den Pinnacles. Kann Henrys oben gepostete Behauptung nicht nachvollziehen, dass die Urethan-Bälle für Anfänger (wie mich) kaum beherrschbar wären. Im Gegenteil, das war für mich ein Aha-Effekt im durch und durch positiven Sinne, und hat einfach nur große Freude (und passable Genauigkeit) gebracht.

Beim Pitch mit halbem Schwung verringern sich die Unterschiede zwischen den Bällen. Es bleibt bei der Reihenfolge, dass der Pinnacle den meisten Roll, der Flake Tour etwas weniger Roll, und der Flake Pro den geringsten Roll produziert. Die Unterschiede sind aber nicht mehr so gravierend. Hier hätte ich mehr vom Flake Pro erwartet. Vielleicht spielt eine Rolle, dass alles im morgentlichen Tau glitschig nass war, was möglicherweise die Spin-Annahme reduziert.

Beim Chippen waren für mich keine nennenswerten Unterschiede mehr im Carry-Roll-Verhältnis feststellbar. Als subjektives Unterscheidungsmerkmal blieb lediglich, dass sich die beiden Flakes einfach besser anfühlten. Hier hatte ich die wunschdenkende Halluzination, mehr Kontrolle zu haben.

Putten:

Beim Putten ähnliches wie beim Chippen. Hier geht es ja nur und ausschließlich um Gefühl. Die beiden Flakes produzierten nicht sehr unterschiedliche Impactgeräusche, unterschieden sich aber deutlich vom akustisch härteren „Tack“ des Pinnacle. Mein persönliches Problem beim Putten ist weniger die Richtungsgenauigkeit, als mehr die Längenkontrolle. Die fiel mir nach erster Einschätzung mit beiden Flakes leichter als mit dem Pinnacle.

Mein persönliches Fazit:

Bei den Transportschlägen, egal ob mit Eisen oder mit Holz, macht es keinen nennenswerten Unterschied, welchen Ball ich spiele. Da tun’s die billigen Distance-Bälle allemal.

Beim Kurzspiel fühlen sich die beiden Flakes subjektiv besser an und lassen mich glauben, mehr Kontrolle zu haben. Richtig krass wird’s beim mehr oder weniger vollen Pitch: Da dominiert eindeutig die Urethan-Fraktion.

Letztere ist also wohl zu Recht berühmt für ihre Spinaufnahme. Allerdings um den Preis, dass diese Spinaufnahmebereitschaft latent immer da ist. Also nicht nur dann, wenn man es will (Backspin beim Pitch), sondern auch dann, wenn man es nicht will (Sidespin und Slice beim Abschlag). Solange ich derzeit keinen reproduzierbar geraden Abschlag hinkriege, sind mir die Pro zu heikel, auch wenn sie noch so viel Spaß im Kurzspiel machen.

Im Ergebnis werde ich also wohl, wenn’s um Punkte geht, die Flake Tour spielen. Die Flake Pro bleiben vorerst den Lustrunden vorbehalten, in denen ich dem Experimentier- und Lerntrieb folgend den gesteuerten Einsatz von Backspin ausprobiere oder einfach nur Spaß daran habe.

Stefan

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Beitragvon Slowhand » 04.07.2012, 12:25

Danke für den ausführlichen Bericht!

Für mich ausgesprochen wichtig war der Hinweis auf bessere Spin-Aufnahme des Tour Pro mit dem Driver.
Da sollte man also schwungtechnisch sauber sein, bevor man sich dieses Balles ernsthaft widmet.

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Beitragvon Golfhulk » 04.07.2012, 13:00

@Hägar

gut geschildert, also ist das zumindest im kurzen Spiel nicht nur mein
Gefühl alleine.... was mich schon etwas beruhigt.

ich hab ähnliches bei den mittleren Eisen wohl auch in Verbindung ohne Rillen das die Bälle auch aus 180-190 Meter durchaus
innerhalb 1,5m lieben bleiben und dennoch bei Drive rollen :-)

Schöne Darstellung auch wenn ander sich gewundert haben wenn jemand 6 Bälle spielt :-)

Gruß
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Beitragvon GB » 04.07.2012, 16:05

Ich ziehe die Beiträge von Henry nicht in Zweifel.
Ich habe am WE auch mit mehreren Bällen gespielt.

Topflite XL trat an gegen Z-Star.

Ich hatte mit keinem Ball Vor- oder Nachteile bei längeren Schlägen (Slice habe ich nicht mehr, GOTTSEIDANK!)

Vorteil des Z-Star ist das schnellere Stoppen auf dem Grün bei längeren Schlägen.
Vorteil des Topflite ist das er noch aufs Grün hoppelt, wenn die Annäherung zu kurz war.
Eine schlechte Annäherung, bleibt eine schlechte Annäherung.

Beim Chippen und kurzen Pitches tun sich beide nicht viel. Da ist meine persönliche Streuung ausschlaggebend.

Beim Putten ist die Längenkontrolle beim Z-Star für mich wesentlich besser. Wobei es fast egal ist ob du noch 25 cm zum Loch hast oder 50 cm.

Ein schlechter Putt, bleibt ein schlechter Putt.


Guido

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Beitragvon Slowhand » 04.07.2012, 22:25

Also ich war heute auf einer 18er Runde und habe durchgängig mit meinen Wilson Smartcore Bällen (2 Piece) gespielt - bis auf die letzte Bahn - einem Par5 (470m mit rechtem Doglag um einen Teich sowie Wassergraben vor dem Grün).
Dort habe ich mit einem Callaway Warbird (habe ich auf der Runde gefunden und war fast neu) gespielt - das Ding ging wirklich "anders" und ich lage mit dem dritten Schlag (Holz7) 5m neben der Fahne und hatte einen Birdie-Putt.

Ich hatte ja gar nicht die Erwartungshaltung, dass der Ball sich so deutlich besser spielen lässt -
das kann ja nicht nur Einbildung gewesen sein oder?

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