Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

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Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon Moderator » 14.01.2018, 11:02

Bei Kickstarter gibt es eine ganze Reihe interessanter Ideen meist privater Erfinder.

Manche Projekte erreichen ihr Finanzierungsziel ganz locker, andere versagen auf ganzer Linie, wobei die Idee selbst dabei nicht immer die Hauptrolle spielt.

Bemerkenswert finde ich das Vector Golf Tee, ein Tee, mit dem jeder Ball nur noch geradeaus fliegen kann.

92e987c3b1792df31ee68e13719fca9f_original.jpg
92e987c3b1792df31ee68e13719fca9f_original.jpg (196.26 KiB) 561 mal betrachtet


Demo-Video dazu:

https://ksr-video.imgix.net/projects/29 ... 4_high.mp4

Nach USGA klarerweise illegal, aber vll. ein stressfreier Weg für neue Schwungerkenntnisse?

Bei Kickstarter ist die Idee durchgefallen, aber so wie es aussieht, ist das Tee nun doch erhältlich. Mein Hochachtung an die Ausdauer des Erfinders.

Mike

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Re: Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon akay » 14.01.2018, 12:16

Ziemlich cool. Würde ich gerne mal ausprobieren, alleine um die flightpartner zu erschrecken :-). BIn allerdings etwas unsicher, ob der feststehende Teil den Impact nicht komplett verändert und die Schlägerschäfte stärker belastet.

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Re: Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon Moderator » 15.01.2018, 09:59

Um den Schaft hätte ich weniger Angst, die Schlagfläche könnte Probleme machen, je nachdem wie hart das Tee ist. Mal sehen, ob ich ein Muster besorgen kann.

Mike
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Re: Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon ulim » 16.01.2018, 02:06

Der zweite Ball könnte ja auch ein echter Golfball sein, dann sollte die Schlagfläche nicht leiden. Funktionieren kann das Ganze mathematisch nur, wenn der Kontaktpunkt unendlich klein ist. Ansonsten ist es ein Trade-off zwischen Größe des Kontaktpunktes und Abweichung der Flugbahn von der Gerade. Die Drives mit diesem Tee könnten außerdem erheblich kürzer sein.

Ulrich

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Re: Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon Moderator » 16.01.2018, 10:46

Ich habe das Tee mal simuliert:

Vector-Tee-Simulation.jpg
Vector-Tee-Simulation.jpg (14.13 KiB) 432 mal betrachtet


Zunächst: die Theorie des geraden Ballflugs stimmt (klarerweise).

Bei dieser Simulation kann der getroffene Ball jedoch Spin annehmen und in Folge an den vorderen Ball abgeben, jedoch ändert sich die Drehrichtung. Aus einem Slice wird ein Hook und umgekehrt.

Für den geraden Ballflug ist es also unabdingbar, das sich der Kontaktball nicht drehen kann und auch das Tee möglichst solide im Boden steckt.

Bei der Kraftübertragung (Impulserhaltung) ist erkennbar, dass ein weicher Ball als Impulsgeber die Schlagweite reduziert. Demzufolge sollte der fix montierte "Ball" möglichst hart sein.

Neugierig bleiben.

Mike
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Re: Geplatzte Kickstarter-Projekte: das Geradeaus-Tee

Beitragvon ulim » 18.01.2018, 01:32

Reduziert wird auf jeden Fall, ob in einer relevanten Größenordnung, das kann nur ein Test ergeben. Ein "glancing blow" wird darüber hinaus nicht soviel Kraft übertragen wie ein Treffer in Zielrichtung.

Ich frage mich auch wie man es hinbekommen will, dass der getroffene Ball sich nicht drehen kann? Und was das mit dem Schlägerkopf macht?

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