37 neue Gegner?

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37 neue Gegner?

Beitragvon Moderator » 16.01.2018, 18:05

37 neue "Fully Qualified PGA Golfprofessionals" kann die PGA of Germany für 2017 vorweisen.

Zu Golflehrern haben wir ein gespaltenes Verhältnis: manche stehen zu uns, die Mehrzahl sieht uns als Gegner. Warum dies so ist, habe ich in diesem Blog versucht zu durchleuchten:

Willkommen beim unbeliebtesten Clubmaker Deutschlands

Mike
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René Descartes (1596 - 1650),
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MW
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Re: 37 neue Gegner?

Beitragvon MW » 17.01.2018, 11:48

Viele der Rückmeldungen, die wir von Pros zum Thema Fitting bekommen, lassen leider darauf schließen, dass dieser Bereich in der Ausbildung ein wenig kurz kommt. Ich kenne die Aussagen von Fitting-Kollegen, die auf dem Standpunkt stehen, dass ein Fitter nur dann gut sein kann, wenn er ein von der PGA ausgebildeter Golflehrer ist. Dieser Aussage kann ich naturgemäß nicht zustimmen.

Ein guter Fitter muss zwingend etwas von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen von Material und Golfschwung verstehen. Ist das nicht der Fall, kann kein gutes Material am Ende des Tages dabei rauskommen.

Wir haben inzwischen eine sinnvolle Zusammenarbeit mit ein paar wenigen Pros, die in der Lage sind, klar zwischen den eigenen Kompetenzen und unseren Kompetenzen zu differenzieren. Einer unserer besten Partner sagt auch ganz deutlich, dass vieles, was wir berücksichtigen für ihn unbekannt ist, weil er gar nicht die Zeit dafür hat, sich mit diesen Themen so detailliert zu befassen.

Natürlich bekommen wir auch immer wieder sehr "interessante" Rückmeldungen von Spielern, die bei uns gefittet und versorgt wurden. In 99% der Fälle reichen zwei Nachfragen und drei Sätze und das Thema ist vom Tisch. Allerdings bin ich dann doch oft sehr erstaunt, wie unbekannt einfachste Zusammenhänge und technische Banalitäten zu sein scheinen (Einfluss vom Treffpunkt auf der Schlagfläche auf Smashfaktor und Spin, Funktionsweise der diversen Adaptersysteme im Markt, etc.).

Mein Wunsch für das Jahr 2018 wäre eine engere Zusammenarbeit mit ausgewählten regionalen Pros, um hier eine Win-Win Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Im Einzelfall klappt das schon sehr gut - eine etwas größere Akzeptanz und Vereinfachung der Zusammenarbeit wäre schön.

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Re: 37 neue Gegner?

Beitragvon ulim » 18.01.2018, 01:27

Ein fertig ausgebildeter Pro ist zunächst einmal ein Berufsanfänger. In den meisten Branchen wird man dann nicht gleich auf die Kunden losgelassen, sondern bekommt erstmal einfache Aufgaben, die einer Endkontrolle unterworfen werden, bevor sie zum Kunden gehen. Nach und nach lernt man dazu und bekommt immer mehr Verantwortung und kann dann auch komplizierte Aufgaben eigenverantwortlich erledigen. Dies ist dann oft der Zeitpunkt, wo man selber einen Berufsanfänger unter die Fittiche nimmt.

Ein frischgebackener Golflehrer/Fitter müsste an sich erstmal in einer größeren Golfschule anfangen und dort die Schnupperkurse machen und für die Mitglieder Griffe aufziehen. Nach und nach kann er sich in beiden Disziplinen hocharbeiten und schließlich selbständig machen. Ich glaube in dieser Branche wird man zu schnell auf die Kunden losgelassen und die Preisdifferenzierung ist zu gering (mit Ausnahme von Oliver Heuler).

Ulrich

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Re: 37 neue Gegner?

Beitragvon Golf-junky » 26.01.2018, 15:05

Eines der Probleme ist wohl, dass Fittier und Golflehrer immer mehr verschmelzen obwohl es doch 2 eigenständige Bereiche sind. Zudem ist die Frage, was ist überhaupt ein RICHTIGER Clubfitter. Das was in den Golfclubs meist passiert hat mit Clubfitting nichts zu tun. Einen Schläger schlagen lassen, wenn es übertrieben wird vielleicht noch der Hand-Boden Abstand gemessen und schon ist das Fitting fertig.

Aus meiner Sicht hat das mit Fitting nichts zu tun, es geht nur darum den Schlägersatz an den Spieler zu bringen, es wird herausgesucht und nicht angepasst.
Gregor Klais

Golf- und Schwungcenter
Neuschmied 5
83246 Unterwössen

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