Frühstrecker

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
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Professor
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Postby Professor » 25.10.2011, 10:40

Immer wieder sehenswert.

Henry, bei 2:40 sagt er, die Impact Position ist nur gekippt, nicht gedreht, wenn ich das richtig verstehe!

Hier sieht man auch gut, dass im OT rechte Schulter und linkes Knie nah zusammen sind und im Impact weit auseinander.
Das hat aber zum größeren Teil von der Kraftübertragung her die Streckung verursacht, die Drehung ist nur zur Optimierung also für mehr Weg, mehr Ausholen zuständig. (Tiefer runter)

Denkt Euer
Professor

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Ich muss für einbetten noch "alten Einbettungscode verwenden" anklicken!
(Dieses Fenster öffnet sich wenn du "weiterleiten" anklickst.)

Image
Mit Gruß, Euer
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henry
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Postby henry » 25.10.2011, 11:01

[Bisher war aber immer nur von den Händen die Rede, die den Lag beeinflussen. Jetzt ist von den Armen die Rede, die so schnell sind, dass die Hände wenig oder gar nicht strecken können, sondern nur Druck aufbauen. Das ist doch erwähnenswert.
Zustimmung, aber nur weil ein gewissener Protagonist ständig die Hände betont hat. Für mich ist Lag sowieso ein Ergebnis von 2 unterschiedlichen Drehmomenten der Drehpunkte Schulter und Handgelenke.
Linksfersenspieler zu Rechtsschlägerhauer: Meine WS ist zum Ziel geneigt?
Wann?
Du hast recht. Du bist gar kein klassicher Slicer der Hacker-Klasse. Durch deine zahlreichen Trainingsaktivitäten hast du schon soviel an den Symptomen gearbeitet, dass dein Treffmoment bereits korrekt aussieht.

Erst im Vergleich der Positionen 11 Uhr, 09 Uhr und 03 Uhr erkennt man, dass du nur mehr in der Pre-Impact Phase sliced.
Im OT ist die Schulterebene flach und die Wirbelsäule neigt sich leicht Richtung Ziel. Danach startest du in der flachen Schulter nach vorne und bringst die Arme nach vor, siehe 09 Uhr. Der Impact ist toptrainiert und scheint in deinem Focus zu liegen.
Danach folgt der Schläger der Aussen nach Innenbewegung, wird aber aufgrund deiner fleissigen Trainingsarbeit nicht mit Chickenwing nach hinten gezogen, sondern konsequent mit gestreckten Armen durchgezogen.
Bedauerlicherweise erkennt man bei 03 Uhr, dass der Schläger jetzt unter die Ebene gekommen ist. Der Beweis für einen klassischen Schlägerpfad.

Fazit: Sehr viel Talent, viel Fleiss und Ehrgeiz haben dich zum Single-Hcp gebracht. Alle Symptome wurden jahrelang bekämpft und mit vorzüglicher Koordination unterdrückt.
Bedauerlicherweise ist die Ursache nie bearbeitet worden.

LG, Henry.

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henry
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Postby henry » 25.10.2011, 11:21

Immer wieder sehenswert.

Henry, bei 2:40 sagt er, die Impact Position ist nur gekippt, nicht gedreht, wenn ich das richtig verstehe!
Vielleicht sagt er es, aber er macht es im Video nicht, zumindest nicht ausschließlich. Natürlich wird auf dieser Welt fleissig gekippt, aber der Golfschwung besteht nicht nur aus auf und ab, sondern leider auch aus von hinten nach vorn.

btw. Ich weiss, dass er dein Schwungvorbild ist. Aber dein Schwung schaut nur in der Front ähnlich aus. Von hinten erkannt man, dass Ihr kaum Gemeinsamkeiten habt. Er dreht im Aufschwung konsequent um die Wirbelsäule, du machst es dir vor dem OT leicht und löst die Vorneigung auf.

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Postby Professor » 25.10.2011, 11:31

Bedauerlicherweise ist die Ursache nie bearbeitet worden.
Ich hab ja jetzt dich ... :)
dann könn mas mal bearbeiten ...

hier noch ein Vid, Kaltstart, 10:00 Uhr 5° Aussentemperatur ... vor einer Woche, Loch 10, GC am Attersee. Vom Haus zu Fuß 5 min ;-)
Danke Ulf für die Aufnahme!

fast kein Unterschied, aber WS etwas besser nach hinten geneigt ... erschreckend viel hoch tief! (Schmerzvermeidung?)

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Last edited by Professor on 25.10.2011, 11:37, edited 2 times in total.
Mit Gruß, Euer
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Postby Professor » 25.10.2011, 11:33

Von hinten erkannt man, dass Ihr kaum Gemeinsamkeiten habt. Er dreht im Aufschwung konsequent um die Wirbelsäule, du machst es dir vor dem OT leicht und löst die Vorneigung auf.
Du bist so desillusionierend!

ich arbeite dran ... ich versprechs dir! :)

Hilfst du mir dabei?
Mit Gruß, Euer
Professor

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Postby Professor » 25.10.2011, 11:39

Natürlich wird auf dieser Welt fleissig gekippt, aber der Golfschwung besteht nicht nur aus auf und ab, sondern leider auch aus von hinten nach vorn.
Ist eine Mode, immer mehr von Hinten. Mehr von oben find ichs toller!
Mit Gruß, Euer
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oliver_k
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Postby oliver_k » 25.10.2011, 12:41

Hallo,

ein "frühstrecken" kann ich bei dir nicht sehen.

Meiner Meinung nach macht "Mike Austin" eine "right-arm-swinging" Technik.

Die unterschiedlichen Techniken werden auf der Seite
http://www.perfectgolfswingreview.net/rightswing.htm
finde ich, sehr gut beschrieben.
Weiß nicht ob du die Seite kennst.

hier mal zwei Auszüge:

The best analogy that I can envision that will allow a golfer to clearly understand the difference in "feeling" between left arm swinging and right arm swinging is to compare the "feeling" of throwing a frisbee backhanded with the left arm (which is analogous to left arm swinging) to skipping stones with the right arm (which is analogous to right arm swinging).

Another major difference betweeen TGM-hitting and right arm swinging, is the timing of the right arm push-force action. In TGM-hitting, the right arm push-power is mainly activated in the mid-late downswing - when the right arm straightens at the right elbow joint. By contrast, in right arm swinging, the right arm push-power is activated in the early downswing - prior to straightening the right elbow joint.

Diesen frühen "right-arm-push-power" ist doch das, was du beschreibst oder?

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Slowhand
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Postby Slowhand » 25.10.2011, 13:52

erschreckend viel hoch tief! (Schmerzvermeidung?)
War auch mein erster Gedanke...

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Postby Moderator » 25.10.2011, 15:30

... was ist jetzt eigentlich mit "Frühstrecken" gemeint:

1. den Ellbogen strecken?
2. die Beine Strecken?
3. das Handgelenk strecken?
4. alles zusammen strecken?
5. ??

Mike
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

https://www.marken-golf.de
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Slowhand
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Postby Slowhand » 25.10.2011, 15:35

In seinem Video habe ich verstanden, dass er das Handgelenk meint.

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henry
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Postby henry » 25.10.2011, 20:06

Lieber Professor,

du bist der erste Spieler, der auf eine Kritik von meiner Seite auch noch selbst ein Video als Beweis einstellt. Respekt!

Da ich weiss, dass er dein Vorbild ist, höre dir seine Aussage bei Sekunde 0:40 an.
Rotate the hands, arms and shoulter round the centered neck. Sinngemäß zitiert.
Das macht biomechanisch Sinn, kommt aber in deinem Schwung nicht vor.

Gemäß meiner Privatmeinung; "Vermeide jede unnötige Bewegung"; bedeutet dies:
Drehe die Schulter um die von dir im Setup gewählte Ebene und lass das Aufrichten im OT und die Schulterdrehung in der waagrechten Richtung weg.
Wenn du dies schaffen könntest, würden deine Arme im Abschwung nicht nach vor gehen, du müsstest im Treffmoment den Schläger nicht zum Körper zurückziehen, und dein Fade würde aufhören. Der Fersendreher (=Gewichtsverlagerung auf linke Ferse) würde dadurch verschwinden, und du könntest mehr Energie in Zielrichtung auf den Ball bringen, und nicht von aussen.

Würde dich Austins Länge reizen? Dann erlaube dir in Zielrichtung zu schlagen.
Für dich als Tüftler. Ursache bearbeiten und die Auswirkungen prüfen.

Oder du bleibst beim Professorschwung und gleichst den Schlägerpfad wie bisher durch Handtimingtraining aus. :wink:

Freue mich auf dein nächstes Video.

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aPerfectSwing
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Mike Austin Golfschläger

Postby aPerfectSwing » 25.10.2011, 20:40

Hallo Professor,

ich habe da noch eine Frage von Dir offen gehabt, finde aber den Faden nicht mehr.
Ich habe Dan Shaker nach den Schlägern von Mike Austin gefragt. Hier die Antwort:
No one but Mike could swing the clubs he used. They were stiffer and heavier
than even the clubs Hogan used. No one could use Hogans either, because they were too heavy and stiff.

I once tried to hit a ball with Mikes 9 iron, it felt like a sledge hammer
and no matter how I tried to swing it, hitting, swinging or any other way I
couldn't come close to hitting a good shot.

Clubs like that require a very powerful man to swing them.

Go on Youtube and check out the size and strength of Hogans butt and legs.

Austin body was as hard as a piece of steel, he was blessed with immense
strength like no one else I have ever seen, and I have taught many giant
weight lifter types.
Auch wenn das nicht zum Thema gehört, habe ich mal den Faden gekapert. Zu Längen und Lie konnte ich nichts in Erfahrung bringen.

Martin

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Postby Professor » 26.10.2011, 01:41

Unterrichten und im Theater gewesen ... was für ein Abend!

ich geh jetzt erst mal schlafen ..

'Nacht ...

Danke Martin, Henry, Oliver ... ich finde heut keine Antwort mehr ...
Mit Gruß, Euer
Professor

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Re: Mike Austin Golfschläger

Postby Professor » 26.10.2011, 17:07

Hallo Professor,

ich habe da noch eine Frage von Dir offen gehabt, finde aber den Faden nicht mehr.
Ich habe Dan Shaker nach den Schlägern von Mike Austin gefragt. Hier die Antwort:
No one but Mike could swing the clubs he used. They were stiffer and heavier
than even the clubs Hogan used. No one could use Hogans either, because they were too heavy and stiff.

I once tried to hit a ball with Mikes 9 iron, it felt like a sledge hammer
and no matter how I tried to swing it, hitting, swinging or any other way I
couldn't come close to hitting a good shot.

Clubs like that require a very powerful man to swing them.

Go on Youtube and check out the size and strength of Hogans butt and legs.

Austin body was as hard as a piece of steel, he was blessed with immense
strength like no one else I have ever seen, and I have taught many giant
weight lifter types.
Auch wenn das nicht zum Thema gehört, habe ich mal den Faden gekapert. Zu Längen und Lie konnte ich nichts in Erfahrung bringen.

Martin
Danke Martin!
Henry, du bist Mike Austin, dein Nachname ist nicht zufällig ...
Mit Gruß, Euer
Professor

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Postby Professor » 26.10.2011, 17:20

Rotate the hands, arms and shoulter round the centered neck. Sinngemäß zitiert.
Das macht biomechanisch Sinn, kommt aber in deinem Schwung nicht vor.

Gemäß meiner Privatmeinung; "Vermeide jede unnötige Bewegung"; bedeutet dies:
MA setzt aber den Nacken als Schwungzentrum, quasi als Schwungpunkt ein, der ruhig bleiben soll, und die Hüfte darf nach rechts und nach links wandern, was ein Pendeln der WS verursacht, was nicht deiner Reduktion von Bewegungen bedeutet.

Hier sehe ich einen Widerspruch, vor allem wo ich deinen Ansatz kenne:
Erstens: Gedanklich ist dein Schwungzentrum die (gesamte) WS und du versuchst um sie zu drehen, was du und gerade du nicht machst, weil du dich stark mit dem linken Fuß gegen die Schwungrichtung stemmst, was eine stärkere Neigung der WS gegen das Ziel verursacht, was deine Länge ausmacht.

Versuche einmal zu denken, dass die WS mit dem Pendeln auch Schwung holen will um die Energie aus den Beinen in das Hochziehen der Schulter zu bekommen.
Mit Gruß, Euer
Professor

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Postby Professor » 26.10.2011, 17:41

... was ist jetzt eigentlich mit "Frühstrecken" gemeint:

1. den Ellbogen strecken?
2. die Beine Strecken?
3. das Handgelenk strecken?
4. alles zusammen strecken?
5. ??

Mike
danke für die vielen Möglichkeiten.
Im Frühstrecker ist aber nur das HG gemeint.
Insbesondere das rechte, da die Linke nicht genügend Kraft (radial) hat um überhaupt erwähnt zu werden.

ICh gehe davon aus, dass man als Frühstrecker mehr Armgeschwindigkeit sich erlauben kann und sich um das Timing nicht so viel Gedanken machen muss.

Ich muss nur die Armgeschwindikeit an den Druck angleichen, den ich in den Händen leisten kann.

Als Gegensatz: Bei lockeren HG muss ich aufpassen dass ich gar nicht drücke was wie ich denke sehr schwer ist, oder zum richtige Zeitpunt nur einen ganz bestimmten Druck und das auch noch angepasst an die richtige Armgeschwindigkeit ...

Das sind mir eindeutig zu viele Parameter die abgestimmt werden müssen.

Frühstrecker ist:
Voller Druck in den HG kurz nach dem OT (Dieser Druck ist kaum variable, denn mehr wie du hast hast du nciht!)
Armgeschwindigkeit so schnell ich kann.
Eigentlich, so schnell die Hüfte kann!!!
Die Arme können eigentlich nur so schnell wie die Hüfte schießen kann, oder?
Denn dieses zwei Komponenten müssen schon aufeinander abgestimmt sein. (Was beim Lagholder ja auch noch dazu kommt.) :)
Mit Gruß, Euer
Professor

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Postby VT » 26.10.2011, 19:36

Frühstrecker ist:
Voller Druck in den HG kurz nach dem OT (Dieser Druck ist kaum variable, denn mehr wie du hast hast du nciht!)
Armgeschwindigkeit so schnell ich kann.
Eigentlich, so schnell die Hüfte kann!!!
Die Arme können eigentlich nur so schnell wie die Hüfte schießen kann, oder?
Denn dieses zwei Komponenten müssen schon aufeinander abgestimmt sein. (Was beim Lagholder ja auch noch dazu kommt.) :)
Wenn ich es recht überlege ist das was Du da beschreibst, wohl das was sich jeder Anfänger unter einem Golfschwung vorstellt mit Ausnahme der Funktion der Hüfte, die versteht der Anfänger nicht sofort.

Aber eigentlich schwanke ich auch immer noch zwischen der Früstrecker Variante und Methode nach TZ. Die Gefahr bei deiner beschriebenen Früstreckermethode ist doch das zu frühe entwinkeln. Ich kann meine Arme nicht so schnell beschleunigen, dass die Hände im Impact noch vor dem Ball sind. Rythmus und Timing sind nach der TZ-Methode einfacher und man hat eher die Chance die Hände vor den Ball zu bekommen. Ist jedenfalls bei mir so.

Volker

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Postby henry » 27.10.2011, 08:37

Eigentlich, so schnell die Hüfte kann!!!
Die Arme können eigentlich nur so schnell wie die Hüfte schießen kann, oder?
Lieber Professor und Mitforisten,

da Professörchen ein Austin Fan ist, und wenige Zeilen weiter oben der Meinung war, dass Austin von einem Wirbelsäulenkippen vor dem Impact spricht, bitte um Videovergleich der beiden Gurus. Gesucht sind Ähnlichkeiten, oder wie weit wurde der Vorbildschwung erreicht? :wink:

Alle Fragen bezogen auf den Zeitpunkt rund um den Impact:
Hüftrotation, wie viel?
Schulterrotation, welche Ebene? wie tief ist die rechte Schulter?
Streckung linkes Bein, gebeugt oder durchgestreckt?
Rechter Arm, gebeugt oder durchgestreckt?
Wirbelsäule, wieviel Vorbeugung, wieviel Seitbeugung?
Kopfstellung, geneigt oder in gerader Verlängerung der Wirbelsäule?
Druckpunkt linker Fuss - Erde; Spitze Mitte oder Ferse?

Zum Schluss noch eine Testfrage für alle Frühstrecker: Wenn man durch den Druck des rechten Handgelenks dafür sorgt, dass die Schlagfläche früh schließt. Welcher Körperteil sorgt dann nach Austin dafür, dass die Schlagfläche bis zum Impact wieder in die Neutralstellung öffnet?

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Postby Professor » 27.10.2011, 08:55

Zum Schluss noch eine Testfrage für alle Frühstrecker: Wenn man durch den Druck des rechten Handgelenks dafür sorgt, dass die Schlagfläche früh schließt. Welcher Körperteil sorgt dann nach Austin dafür, dass die Schlagfläche bis zum Impact wieder in die Neutralstellung öffnet?
zu weiter oben geb ich keine Äußerungen.
Zu der Testfrage.

Leider falsch.
Denn ein Frühstrecker (wie ich das meine) schließt nicht früh!

Schließen tut nicht die re. Hand nur weil sie früh drückt, sie gibt nur Druck in Ebenenrichtung, also in der Richtung in der sich der Schläger gerade befindet egal ob aufgedreht oder nicht! Das ist davon unabhängig.
Schließen tun immer noch die Oberarme.

Im übrigen sind meine Schwünge oben keine Frühstrecker nach der Methode wie ich sie in diesem Faden vorstelle. Ich arbeite erst daran und werde ein Vid einstellen, wenn ich einen Schlag gespielt habe wo ich den Gedanken gehabt hab.
Ulf hat schon einen gesehen (540m par 5, Loch 12, mit dem zweiten 70m vorm Grün), schaut mir beim Matchplay um mich zu strafen aber nicht zu.
Mit Gruß, Euer
Professor

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Postby Ulf » 27.10.2011, 09:24

Im übrigen sind meine Schwünge oben keine Frühstrecker nach der Methode wie ich sie in diesem Faden vorstelle. Ich arbeite erst daran und werde ein Vid einstellen, wenn ich einen Schlag gespielt habe wo ich den Gedanken gehabt hab.
Ulf hat schon einen gesehen (540m par 5, Loch 12, mit dem zweiten 70m vorm Grün), schaut mir beim Matchplay um mich zu strafen aber nicht zu.
Das stimmt. Der Oktober Schwung war der erste auf Tee 1 morgens in der Kälte und übrigens war auch der gerade und lang auf dem Fairway.

@Andreas: Ich schaue auch in normalen Turnieren anderen nicht zu, da ...
a) mein zarter Ansatz eines Schwunges keinen Schaden nimmt durch Ansteckung.
b) ich gerne den Mitspielern bei der Ballsuche helfe. Ich Brillenschlange habe Probleme dem Ball zu folgen, wenn ich den Schwung folge, insbesondere wenn er so weit fliegt wie Deiner.

Musstest Du mich jetzt an das Par 5 erinnern? Ich bestätige.

Lieben Gruß
Euer Ulf

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