Empfehlung für mehr Schlagweite

Alles zum Thema Clubfitting (Anpassung) von einem Golfschläger
Gast
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Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Gast » 08.04.2020, 09:10

Biometrische Daten
Handgelenk 87 cm
Rumpflänge 74 cm
Körpergröße 187 cm

Schmerzen beim/durch Golf:
Nacken
Rücken

Probleme beim Golfspiel:
Slice
fette Schläge
zu wenig Schlagweite
keine Konstanz

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Moderator » 08.04.2020, 09:12

Wenn die biometrischen Daten stimmen, wird eine Unterlänge beim Schaft benötigt. Minus 1 inch würde dann viel bringen. Maße aber bitte nochmal kontrollieren, sind sehr ungewöhnlich.

Bei dem Schmerzbild scheidet Stahlschaft aus. Ich könnte mir bei Ihnen z.B. einen Bambusschaft vorstellen. Spielt sich weich und generiert eine hohe Schlagweite. Dazu die Bagger Vance VDC Eisen. Beides entlastet den Körper und die Schläge sind perfekt zu dosieren.

Die Wedges würde ich dann auch aus dem VDC System nehmen, mit identem Schaft.

Mike
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Gast
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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Gast » 08.04.2020, 09:14

Dass Ihnen meine Maßangaben ungewöhnlich vorkommen, kann ich voll und ganz verstehen.
Bei mir kommt ganz deutlich zum Ausdruck, dass wir Menschen viel gemeinsam mit Affen haben J!!

Wenn ich meine Arme ausbreite und die Gesamtlänge der längsten Finger (Mittelfinger) zueinander messe, ergibt das 199cm ! Mein Pro hat meine Körpermaße vor zwei Jahren gemessen und schmunzelnd festgestellt, dass meine „Spannweite“ bei einer Körpergröße von 188cm um 10cm zu lang ist.

Dies ergibt eine äußerst problematische Konstellation, weil meine Arme einfach zu lang sind. Wir haben mit einem 7er E versucht das Problem zu mindern, indem der Schaft um 1 inch kürzer gewählt wurde. Das Ergebnis war gleich Null. Meine Schwungebene ist so, dass ich, wenn ich auf der Matte abschlage, die Abriebspuren an der Sohle im hinteren Bereich zum Hosel habe.

Hab dann den Lie um 2° flacher nachbiegen lassen (mehr ging nicht wegen Bruchgefahr) und probiert. Nach endloser Probiererei stehe ich jetzt etwas aufrechter. Hab den Schaft von R auf A getauscht (UST Recoil ES 760 F2), mein Griff ist super neutral und ich verwende MCC Plus 4 Standard – Griffe, mit denen ich mich sehr wohl fühle.

Auch die Schaftausrichtung habe ich selbst eruiert (hab mir eine mech. Vorrichtung gebaut, bin in diesen Dingen begabt), und die Schäfte danach verbaut. Im Schnitt schlage ich den Ball mit dem 7er 110m carry, aber manchmal hab ich eine Länge bis zu 130m carry ??!!, und weiß nicht warum ich so lang bin.

Bei allen anderen Schläger (Driver, Hölzer, Rescue) dieselbe Geschichte. Am besten schlage ich das PW, immer exakt um die 90m.

Beim Kurzen Spiel geht es mir am besten, egal ob 54° oder 60° oder 64°. Und wenn wir zocken ums Bier auf neuen Kurzen Löchern ( das längste ist 155mm), vernasche ich sehr oft die Singler. Aber nicht weil ich viele Grüns carry treffe, sondern weil mein Zweiter sehr genau ist, oder ich auch längere Putts versenke. Im Kurzen habe ich bestimmt das Niveau eines Singlers, das rettet halt meinen Score.

Aber die Drives und Transportschläge lassen mangels Länge und Konstanz zu wünschen übrig, und ich finde kein Rezept, diese Problem zu lösen.
Dabei trainiere ich daheim mit Handeln und Gummizügen, um meine Muskulatur zu stärken, und das fast täglich.

Zeitweise spiele ich Runden von 86, aber dann habe ich wieder welche um die 95 Schläge.

Mein HCP ist -21,5, mein Ziel wäre so um die 15! Aber dafür fehlen mir gut 30m bei den Hölzern, und zumindest 20m bei den Eisen ab E8 L

Vielleicht können sie mir helfen?

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Moderator » 08.04.2020, 09:16

Saubere Spannweite ... ich habe 198 cm und spiele Herren minus 2 inch bei 182 cm.

Sind die Schäfte zu lang (was ich jetzt vermute), zieht sich das durchs ganze Set. Darunter leidet der Schwung ... beim PW noch nicht so, dafür bei Transportschlägen um so mehr.

Die sinnvollste Lösung ist nun "einfach" ein komplettes Set, welches in puncto Schaftlänge und Lie zueinander und zum Spieler passt. Lie flacher ist übrigens sehr anspruchsvoll für den Schwung.

Jetzt nur an den Hölzern zu optimieren ist eine halbe Lösung, denn der Schwung muss dann die zu langen Eisenschäfte kompensieren und bei den Hölzern diese Kompensation ausblenden. Klingt kompliziert ... und ist es auch.

Ziel sollte sein, eine freie Bewegung, egal bei welchem Schläger.

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Greenjudge » 08.04.2020, 11:04

Interessant, ich spiele auch minus 2, nach Empfehlung von Dr. K, habe aber meine Spannweite noch nicht gemessen. Kommentar des heimischen Pros:
"Du spielst zu kurze Schläger"; weiterer Vorteil, ich kann das Eisen 1 meiner Frau "ausleihen", weil sie naturgemäß minus 2 hat.
frohe Ostern dort wo es geht !

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Todo
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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Todo » 21.04.2020, 11:22

Hier kommt eine Empfehlung für mehr Schlagweite:



Steve Pratt verfolgt doch die Mike Austin Methode, soweit für mich erkennbar. Ich selbst kam nur über Dan Shauger damit in Verbindung. Was aber in dem Video für "unlock the hands" gezeigt wird macht doch wieder die Sache komplizierter, wenn im Finishdann die Hände kreuzen oder wie ist das zu verstehen ? Hier im Forum gibt es Leute die sich da auskennen.

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Alfred E. Neumann » 22.04.2020, 09:45

Auf den vorhandenen alten Videos von Mike Austin sehe ich wenigstens diese Bewegung der Hände, wie von Pratt gezeigt , so nicht. Vielleicht irre ich mich ja, schließlich schlagen Pratt und andere, die sich auf Austin berufen doch verdammt weit und daher kann schon etwas ´dran sein an der Technik, das will ich nicht bestreiten. Wenn ich hier im Forum zurückgehe, so gab es doch immer wieder Diskussionen um Mike Austin, ist das jetzt beendet ?

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ulim
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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon ulim » 22.04.2020, 20:23

Alle, die weit schlagen, machen dasselbe. Aber viele denken sie machen etwas Eigenes.

Hier gibt er ja sogar selber zu, dass es im Video so aussieht, als ob er Lag aufbaut bzw. hält. Wenn er ein Video macht, das wirklich zeigt, dass er den Lag zu Beginn des Abschwungs schon auflöst, dann wird er auch nicht mehr weit schlagen.

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon Todo » 23.04.2020, 14:51

"Alle, die weit schlagen, machen dasselbe. Aber viele denken sie machen etwas Eigenes".
Sehr wahr, Danke Ulim ! Dieser Satz gehört in Stein gemeiselt und auf jede Driving Range gestellt.
Das Video von Pratt habe ich nur einmal angeschaut und mir gedacht was soll das ? Löst er wirklich schon so früh auf ? Vielleicht ist auch die Tonwiedergabe auf meinem PC so miserabel; Danke Dir Du hast das Bild wieder gerade gerückt.

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akay
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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon akay » 24.04.2020, 09:27

ulim hat geschrieben:Alle, die weit schlagen, machen dasselbe. Aber viele denken sie machen etwas Eigenes.

Hier gibt er ja sogar selber zu, dass es im Video so aussieht, als ob er Lag aufbaut bzw. hält. Wenn er ein Video macht, das wirklich zeigt, dass er den Lag zu Beginn des Abschwungs schon auflöst, dann wird er auch nicht mehr weit schlagen.


Er weist immerhin korrekterweise darauf hin, daß es Unfug ist Lag "aufzubauen und zu halten". Die meisten die diese Worte hören versuchen dann krampfhaft irgendwie die Handgelenke und Unterarme "anders" zu bewegen. Lag entsteht zwangsläufig von selbst wenn man ein gutes Timing und Synchronität der Arm- und Körperbewegung hinbekommt.

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Re: Empfehlung für mehr Schlagweite

Beitragvon ulim » 24.04.2020, 17:23

Na klar. Jede Formulierung trägt das Potential in sich auf verschiedene Arten verstanden zu werden. Daher kann ein Herr Pratt auch tatsächlich selber das Gefühl haben absichtlich den Schläger zu werfen und den Lag früh aufzulösen. Aber in seinem Fall muss man halt konstatieren, dass er über eine ungeheure Athletik verfügt, so dass er wohl in der Tat eher Gefahr läuft den Lag zu spät aufzulösen als zu früh.

Aber wenn Du da einen durchschnittlichen Amateur hinstellst, dann kann der sich gar nicht so schnell drehen und ist gar nicht so flexibel, dass zuviel Lag aufgebaut wird.

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