Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Alles zum Thema Clubfitting (Anpassung) von einem Golfschläger
oliver_k
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 24.02.2018, 10:48

Es handelt sich doch um einen Stoß. Dabei spielt die kinetische Energie keine Rolle.
Die Ballgeschwindigkeit ist grob V(Ball)=V(SKG)*2/(1+m/M) .
Nix mit Quadraten. Es gibt auch keinen zeitlichen Ablauf. Also erst spielt die Masse eine Rolle und dann die SKG.

Einen leichteren Schläger kann man auf eine höhere SKG bringen als einen schweren. Aber es gibt einen optimalen Bereich bzw. Verhältnis zwischen SKG und Gewicht für die Ballgeschwindigkeit. Beim Driver liegt der bei ca. 200 gr. Allerdings braucht man schon große Gewichtsänderungen um einen Längenverlust auf dem Platz festzustellen. Also 160gr oder 240gr funktionieren auch noch. Man kann spielen was zu eigenen Schwung passt.
Wenn es andere Untersuchungen oder Ergebnisse gibt, interessieren die mich natürlich.
Deshalb die Frage. Wieso ist ein leichtere aber schnellerer Schläger effizienter?

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 26.02.2018, 17:11

oliver_k hat geschrieben:Es handelt sich doch um einen Stoß. Dabei spielt die kinetische Energie keine Rolle.
Die Ballgeschwindigkeit ist grob V(Ball)=V(SKG)*2/(1+m/M) .
Nix mit Quadraten. Es gibt auch keinen zeitlichen Ablauf. Also erst spielt die Masse eine Rolle und dann die SKG.


Dann berechne doch bitte einfach mal:

Schlägerkopf 180 gr. mit 105 mp/h
Schlägerkopf 220 gr. mit 95 mp/h

Mike
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 27.02.2018, 12:16

Hallo Mike,

da wird der leichte Schlägerkopf bestimmt besser abschneiden. Hab gerade keinen Taschenrechner zur Hand, aber kann ich mir gut vorstellen.

Die Frage ist aber, wie kommst du auf die SKG? Warum bedeuten 40gr leichterer Schlägerkopf 10 mph Unterschied in der Geschwindigkeit? Es könnten ja vielleicht auch nur 3 mph Unterschied sein.
Ich kenne nur die Daten von Alastair Cochran & John Stobbs. Die ich aus den Tutelman's Seiten habe. Sind zwar nicht die Neusten, aber kenne keine anderen.

Und nach den Daten macht es halt fast keinen Unterschied.

Gruß Oliver

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 01.03.2018, 14:11

Die Tempoannahmen sind hypothetisch, aber nicht ganz wirklichkeitsfremd. Wer einen ganz leichten Driver (180 gr) mit 105 mp/h schwingen kann, der wird ein Hybrid 3 oder Eisen 2 (220 gr) auf 95 mp/h bringen.

Schlägerkopf 180 gr. mit 105 mp/h = 240 yards
Schlägerkopf 220 gr. mit 95 mp/h = 217 yards

Zur Verdeutlichung:

bei Tempo 95 mp/h ergeben
- 180 gr. 204 yards
- 200 gr. 211 yards
- 220 gr. 217 yards
also eine eher geringe Steigerung

.... dagegen 180 gr. Schlägerkopf
- bei 95 mp/h = 204 yards
- bei 105 mp/h = 240 yards
- bei 115 mp/h = 271 yards

Mehr Tempo zahlt sich also aus.

Die aktuellen 195 gr. (+/-) eines Driverkopfes sind ein Näherungswert, der den menschlichen Faktor berücksichtigt, denn sowohl Tempo also auch Schnellkraft sind nicht beliebig vorhanden.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 01.03.2018, 20:42

Die Tempoannahmen sind hypothetisch, aber nicht ganz wirklichkeitsfremd. Wer einen ganz leichten Driver (180 gr) mit 105 mp/h schwingen kann, der wird ein Hybrid 3 oder Eisen 2 (220 gr) auf 95 mp/h bringen.


Nur ist ein Eisen 2 auch deutlich kürzer als ein Driver. Wie viel jetzt das Gewicht ausmacht ist also nicht klar.
Nach meinem Kenntnisstand sehen die Werte eher so aus.
Wer einen ganz leichten Driver (180 gr) mit 105 mp/h schwingen kann, der wird mit einem "normalen" Driver (200 gr) mit 103 mp/h schwingen.

Gruß Oliver

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 01.03.2018, 23:30

Das wäre ein Versuch Wert, falls noch nicht bereits durchprobiert.
Der Mike hat die Messanlage, sowie die Möglichkeit die Gewichte zu variieren.
Gruß Anton

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 02.03.2018, 07:14

Hallo,

wie gesagt, meine Informationen (Kenntnisse) stammen von der Tutelmanseite.

https://www.tutelman.com/golf/clubs/headweight1.php

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Ostalbtiger » 01.11.2018, 17:59

Ich war vor ca. 4 Jahren bei Mike. Er hat nach biometrischem Fitting meine Schläger gekürzt. Bin 160 cm.
Hdcp.23. Fühle mich auch wohl beim Schwung. Worauf ich gerne eine Antwort hätte: egal welcher Pro, "stolpert" über die sehr kurzen Schläger.
Obwohl Mike mir das sicherlich erklärt hat, weiß ich keine fundierte Antwort auf die immer wieder aufkommende Behauptung, dass ich mit etwas längeren Schlägern auch weiter schlage. Ist dies doch so? Wenn nein warum nicht ?

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon ulim » 01.11.2018, 21:12

Nun, Du kannst einen längeren Schläger schneller schwingen als einen kürzeren, wobei der Schläger irgendwann so lang (und schwer und träge) wird, dass Du wieder langsamer schwingst. Aber es gibt ein Optimum an Schlägerlänge für Dich, mit dem Du maximale Geschwindigkeit erzeugst. Und wahrscheinlich ist dieses Optimum länger als Deine aktuellen Schläger.

Genauso gibt es aber ein Optimum an Ballfluglänge und das wird nicht zwangsläufig mit dem Optimum an Schlägerlänge erzeugt. Denn neben der Geschwindigkeit des Schlägers spielt vor allem die Genauigkeit des Treffmoments eine Rolle und die ist mit kürzeren Schlägern leichter zu erreichen.

Im Ergebnis wirst Du also Deine längsten Bälle mit Schlägern erzielen, die so lang sind, dass Du sie gerade noch gut kontrollieren kannst.

Ulrich

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 02.11.2018, 12:16

Ostalbtiger hat geschrieben:... fundierte Antwort auf die immer wieder aufkommende Behauptung, dass ich mit etwas längeren Schlägern auch weiter schlage. Ist dies doch so? Wenn nein warum nicht ?


Es wird hier nur die Winkelgeschwindigkeit betrachtet und ide ist mit zunehmender Schaftlänge klarerweise größer.

Schlagweite ergibt sich jedoch aus zwei anderen Faktoren:

1. Treffsituation (Schlägerkopfpfad, Mittigkeit des Ballkontaktes, AoA, Spinloft etc.)

2. Beschleunigungspotential ... und hier kommt die passende Schaftlänge zum Tragen. Können die Arme nicht komplett gestreckt durch den Ball gehen, da z.B. die Ellbogen gewinkelt bleiben müssen bei zu großer Schaftlänge, verwässert sich nicht nur die Treffgenauigkeit, sondern auch die komplette Dynamik des Durchschwunges reduziert sich durch die notwendige Kompensation.

Für die maximale Schlagweite ist die individuell passende Schaftlänge deshalb unabdingbar.

Mike
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 03.11.2018, 11:33

Es wird hier nur die Winkelgeschwindigkeit betrachtet und ide ist mit zunehmender Schaftlänge klarerweise größer.


Wieso das denn?
Verwechselt du da nicht Winkelgeschwindigkeit und Bahngeschwindigkeit?
Die Bahngeschwindigkeit erhöht sich bei steigender Schaftlänge wenn die Winkelgeschwindigkeit konstant bleibt. Ob die Winkelgeschwindigkeit konstant bleibt ist aber nicht klar. Man geht aber normalerweise davon aus.

Was ist Beschleunigungspotential???

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 03.11.2018, 13:27

oliver_k hat geschrieben:
Was ist Beschleunigungspotential???


Kraftquelle plus Wirkungsgrad

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Professor » 06.11.2018, 11:05

Moderator hat geschrieben:
oliver_k hat geschrieben:
Was ist Beschleunigungspotential???


Kraftquelle plus Wirkungsgrad

Mike


Hallo Leute, das ließt sich ja alles sehr interessant.

Es drängt sich mir aber eine Frage auf.
Wenn es einen Schläger gibt, in seinen Abmessungen und Gewichten, der besser zu mir passt (ja, ich fühle mich mit schwereren Schläger wohler) dann frage ich mich, warum schlage ich damit "besser". und dieses "Besser" bezieht sich jetzt in meiner Betrachtung einfach auf den score.
Ist schon klar, wenn ich mich wohler fühle treffe ich den Ball vielleicht öfter besser und das führt wahrscheinlich zu einem besseren score.

Wie die meisten wissen bin ich Musiker und habe die Erfahrung, wenn man ein gutes MusikInstrument in Händen hält, welches ganz plötzlich Klangfarben produziert die man vorher nicht gekannt hat, bekommt man automatisch mehr Ideen, auf welche Art und Weise man das Stück interpretieren kann/soll etc. Und das macht einfach große Freude!

So erlebe ich auch das Verlängern, Kürzen, Abwiegen und Biegen von Golfschlägern.
Ich spiele einen kürzeren Schläger mit weniger Lie automatisch mit mehr "Ellenbogen-Einsatz". ((weniger Lie ist "nur" +1 oder Standard, Oberkörper weiter vorbeugen, mein langer Unterarm hat "vor dem Körper" mehr Platz. Socket- gefährdet ... :)
Und siehe da, meine Eisen gehen auf einmal um 1 bis 1,5 länger! (Kraftquelle plus Wirkungsgrad)

Ist aber für den Körper anstrengender, da mehr Körperwinkel größeren Kräften ausgesetzt werden. (Man ist ja keine 50 mehr ...)
Auf lange Sicht (score) brauche ich aber mit dieser Schlagtechnik mehr Platz am Platz. Bälle verschwinden im Wald und Flur ... (Streuung)

Also zurück zu "meinen Schlägern" ... aufrechter Stehen, "gerader" schlagen, Ellenbogen eher seitlich am Körper, und bei richtigem schlagen (so gut ichs halt kann) etwas kürzerer Ballflug, aber konstanter score.

Bei der Diskussion fehlt mir also, welche Einstellungen passen zu welchen Spieler ... bedeutet: Welcher Schwung passt zu welchem Spieler und dann, wenn der Schwung bzw. die Schwungentwicklung ermittelt ist, könnte die Einstellung erfolgen: Welche Einstellung der Schläger führt den Schwung zur Schwung DNA des Spielers?

Dass ein bioemtrisches Fitting zu "seinem Schwung" führt, an das glaube ich nicht. (Als Grundeinstellung für den Anfang möglicherweise tauglich ... )
Denn jeder Körper ist anders gebaut und jeder Körper hat seine Schwung DNA, weil jeder Körper aus den 7 Gemeinsamkeiten des Golfschwungs andere Muskelgruppen für seinen Schwung in den Fokus holen wird. Ein "an ein Schwungideal" angepasster Schwung mit dem jeweiligen "an ein biometrisches Fitting angepasster Schläger" kann zur Katastrophe führen ... sprich jahre- und jahrzehntelanger Frust.

Mein Idealfall wäre, in jeder Hcp Klasse neu eigestellte Schläger an den jeweiligen verbesserten/weiterentwickelten DNA-Schwung anpassen.

Nur ... wie kommt man zu seinem DNA Schwung???

Fragt einfach den Professor!!! ;-)

ha, der Winter kommt, man schreibt wieder.

:D :D :D
Mit Gruß, Euer
Professor

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Prian » 06.11.2018, 13:45

Bei der Diskussion fehlt mir also, welche Einstellungen passen zu welchen Spieler ... bedeutet: Welcher Schwung passt zu welchem Spieler und dann, wenn der Schwung bzw. die Schwungentwicklung ermittelt ist, könnte die Einstellung erfolgen: Welche Einstellung der Schläger führt den Schwung zur Schwung DNA des Spielers?


du hast dir die frage ja schon selbst beantwortet, mit dem anderen, tieferen setup spielst du schlechter, mit dem anderen besser, es ist also klar welche einstellung besser passt.

ich war sehr lange im laufbereich unterwegs (marathon,ect.) und wenn ich deinen beitrag richtig verstehe darf man sich erst einen passenden schuh kaufen wenn man schon lange läuft, wie soll man aber lange laufen und eine lauftechnik entwicklen wenn der schuh grundsätzlich drückt?
Prian hat Kesprochen!

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Professor » 08.11.2018, 01:15

Prian hat geschrieben:
Bei der Diskussion fehlt mir also, welche Einstellungen passen zu welchen Spieler ... bedeutet: Welcher Schwung passt zu welchem Spieler und dann, wenn der Schwung bzw. die Schwungentwicklung ermittelt ist, könnte die Einstellung erfolgen: Welche Einstellung der Schläger führt den Schwung zur Schwung DNA des Spielers?


du hast dir die frage ja schon selbst beantwortet, mit dem anderen, tieferen setup spielst du schlechter, mit dem anderen besser, es ist also klar welche einstellung besser passt.


denk ich nicht. ich habe nur geschrieben, dass ich mit den Schlägern, die die Einstellung für den aufrechteren Schwung haben, mit tieferen Setup nicht so gut zurecht komme. (Obwohl ich natürlich stur bin und auch damit niedrige Runden im Turnier spielen konnte ... ;)
Was nicht heissen soll, wenn ich ZB andere Schläger etwas kürze und etwas weniger Lie biege (flacher) dass ich damit das tiefe Setup á la Keegan Bradley vielleicht besser umsetzen und insgesamt einen besseren Schwung entwickeln kann. Wer entscheidet das und welcher Schwung kommt meiner Schwung DNA dann näher?

ich war sehr lange im laufbereich unterwegs (marathon,ect.) und wenn ich deinen beitrag richtig verstehe darf man sich erst einen passenden schuh kaufen wenn man schon lange läuft, wie soll man aber lange laufen und eine lauftechnik entwicklen wenn der schuh grundsätzlich drückt?


Ich kenn mich mit Laufen nicht aus. Und vielleicht drücke ich mich ungeschickt aus. Aber ich denke, wenn ich jetzt wieder zu laufen beginne mit zu schwerem Körper und zu wenig Kraft in den Gliedern, dass ich sicher einen sehr plumpen und unausgeglichenen Laufstil renne, der möglicherweise einen weicheren Schuh braucht um meine Gelenke zu schonen.
Und wenn ich dann schon etwas mehr Kraft und vielleicht etwas leichter geworden bin, einen anderen Schuh brauche, der mir hilft, meinen Körpereigenen und "optimalen" (den Möglichkeiten des Körpers angepassten) Laufstil zu finden.

So verhält es sich meiner Meinung nach auch mit dem Golfschwung. Ein Anfänger wird nicht wissen, wie sich sein Schwung entwickeln wird und wird mit einer Standard Einstellung oder Mikes Fitting gut zurecht kommen. Nur wer und ab wann ist es ratsam, dem Anfänger den richtigen Schläger für eine mögliche Schwungentwicklung in Richtung seines DNA Schwungs zu geben?

Nachdem Mike kein GolfPro ist, und seine eigenen Möglichkeiten auf den Schlägerkopf bringt, die auf Grund seiner körperlichen Einschränkungen wenig mit "gesunden" Menschen zu tun haben, ich sag einmal Spieler mit "normalen Freiheitsgraden" in den Gelenken, wird da möglicherweise eine starke Diskrepanz auftreten.
Mit Gruß, Euer
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 08.11.2018, 13:14

Ja der Professor ... spielt auch noch Golf.

Du stellst wie immer interessante Thesen auf: ein passender Golfschläger ist nicht besser als ein unpassender. Aha.

Was mich dagegen wirklich interessiert ist Deine angedeutete Schwung-DNA. Willst Du die den Unwissenden nicht mal erläutern? Oder sprichst Du von der Mizuno-Kampagne?

Mike
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Professor » 08.11.2018, 20:19

Mizuno Kampagne sagt mir jetzt nichts.

Du stellst wie immer interessante Thesen auf: ein passender Golfschläger ist nicht besser als ein unpassender. Aha.


Mit unpassendem Golfschläger meine ich, dass man mit verschieden eigestellten Schlägern (je nach Fokus im Schwung) sehr wohl gutes Golf spielen kann, es aber nicht klar ist, welcher der gut eingestellten Schlägern die Schwung Entwicklung des Spielers besser fördern könnte.
Was mich dagegen wirklich interessiert ist Deine angedeutete Schwung-DNA. Willst Du die den Unwissenden nicht mal erläutern?


Habe versucht, die sog. Schwung DNA in meinem Beitrag zu beschreiben und zu hinterfragen.
Ich erlebe es oft bei meinen vielen Turnieren, dass Menschen mit dem Schläger "den sie gerade habe" passables Golf spielen können. Und meist sind die gefittet und von versch. Pros oder Geschäften eingestellt. Was man schon erkennen kann ist, dass sie mit der Eistellung zwar spielen können aber man den Eindruck oft nicht übersehen kann, dass sie einen Schwung spielen "müssen", der ihre Entwicklung zu "besserem Golf" (oder auf der Suche ihrer Schwung DNA) nicht weiterkommen.

Was ist die Schwung DNA?
Dazu müsste man die Grundsätzlichen Elemente des Schwungs beschreiben, und welche Elemente (durch herausfinden von speziellen Übungen) für welchen Körper besser passen könnten.
Zur Erklärung: Wie wahrscheinlich schon öfter geschrieben, glaube ich daran, das der Golfschwung mit den 7 Gemeinsamkeiten, die jeder verwendet (er kann nicht anders, weil der Schwung eben so funktioniert, physisch und physikalisch) gut beschrieben werden kann. Warum die Schwünge der Tour-Pros verschieden aussehen ist der Tatsache geschuldet, dass jeder (auf Grund seiner Schwung DNA), bestimmte Muskelgruppen innerhalb der Gemeinsamkeiten bevorzugt; In den Vordergrund holt. Der Fokus, welche Muskelgruppen stärker verwendet werden und welche schwächer ist eben die jeweilige Nutzung von körpereigenen, besser funktionierenden Gruppen. Eben der Schwung-DNA.

So wie man (oder wir Amateure) es ja auch macht, wenn man verschiedene Muskelgruppen gar nicht nutzen kann, weil gewisse Freiheitsgrade in den Gelenken fehlen. Bei uns heisst das allerdings Kompensation. :)
Mit Gruß, Euer
Professor

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon ulim » 09.11.2018, 00:01

Erst hast Du gesagt, dass man als Amateur mit verschieden eingestellten Schlägern ggfs. gleich gut spielen kann und dann sagst Du die Profis hätten sich aber für eine Einstellung entschieden. Weil die müssen ihren Schwung ja nicht mehr weiterentwickeln?

Deine Theorie ist also, dass ein leicht unpassender Schläger für einen Amateur besser ist als ein passender, da er damit seinen Schwung besser weiterentwickeln kann. Denn wenn man jeden Ball schon gut trifft, dann besteht ja gar keine Motivation mehr sich zu verbessern. Mit dem unpassenden Schläger gibt es das Problem nicht, da muss man zwangsläufig seinen Schwung verbessern, wenn man zufriedenstellend Golf spielen will. Das hat für mich irgendwie den Anschein eines mittelalterlich-katholischen Arguments (Selbstkasteiung als Heilsweg).

Ulrich

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Professor » 09.11.2018, 12:03

ulim hat geschrieben:Deine Theorie ist also, dass ein leicht unpassender Schläger für einen Amateur besser ist als ein passender, da er damit seinen Schwung besser weiterentwickeln kann. Denn wenn man jeden Ball schon gut trifft, dann besteht ja gar keine Motivation mehr sich zu verbessern. Mit dem unpassenden Schläger gibt es das Problem nicht, da muss man zwangsläufig seinen Schwung verbessern, wenn man zufriedenstellend Golf spielen will. Das hat für mich irgendwie den Anschein eines mittelalterlich-katholischen Arguments (Selbstkasteiung als Heilsweg).

Ulrich


Ich wüßte nicht, wo ich das geschrieben habe, aber interessant, dass du das herausließt.
Mein Ansatz ist nicht "mit unpassenden Schlägern", sondern mit welcher Einstellung welchen Schwung gefördert wird. Und wer entscheidet, welcher Schwung zu welchem Spieler event. besser oder in seiner Entwicklung besser passen würde? (wenn seine jeweilige Schwung DNA noch nicht gefunden wurde?) Dass, wenn dieser Schwung in seiner Entwicklung gefördert werden soll, der dazu passende Schläger leicht gefunden werden kann, darüber sind wir uns glaube ich alle einig.

Mein Traum oder Idealvorstellung: Der richtige Schläger fördert nicht nur "den richtigen Schwung" (den es meiner Meinung nach nicht gibt, was man hier aber immer wieder herausließt) sondern, der richtige Schläger "erzieht" den Spieler hin zu seiner Schwung-DNA. (Seine angeborene "besseren" Muskelgruppen werden für den Schwung "erzogen/heran-gezüchtet", weniger brauchbare Muskelgruppen werden vernachlässigt bis nicht benötigt.)
Mit Gruß, Euer
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon ulim » 11.11.2018, 23:28

Wenn Dein Erziehungsansatz also nicht über besseren oder schlechteren Ballflug läuft, wie erzieht der Schläger denn dann den Spieler?

Wenn es über den Ballflug läuft, dann siehe mein vorheriger Beitrag. Ich kann mir da auch keinen anderen Erziehungsansatz vorstellen.

Ulrich

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