Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Alles zum Thema Clubfitting (Anpassung) von einem Golfschläger
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Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Gast » 20.02.2018, 08:52

Hallo,
ich habe eine Frage ob ich das richtig verstanden habe:
nach meinen ermittelten Körpermaßen kommt folgende Berechnung heraus
-1,59 inch gleich 4cm
Ist das richtig, wenn ich das 7er Eisen mit 37 inch gleich 94 cm (Standartmaß)
4 cm kürze? und somit alle anderen Schläger ebenfals um 4 cm kürzen?

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 20.02.2018, 08:59

Hallo, eine Kürzung oder Verlängerung betrifft immer alle Schläger eines Satzes, im Prinzip auch die Hölzer, in jedem Fall jedoch alle Eisen, wenn das Eisen 7 geändert wird. Der Driver ist immer eine Ausnahme und dessen Schaftlänge muss anders ermittelt werden.

Um sicherzustellen, dass die Körpermaße korrekt genommen wurden, kann man die Schäfte im Griffbereich mit Klebeband markieren und testweise ein paar Schläge machen. Bei geplanter "Kürzung" klappt dies wunderbar. Auf das Gefühl im Setup und im Durchschwung achten. Anfangs getoppte oder fette Bälle sind dagegen kein Indikator, da bei extremer Veränderung (4 cm sind schon viel) der alte Schwung durchdrückt und dieser musste ja die falsche Schaftlänge bislang kompensieren.

Mike
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon ThinK » 20.02.2018, 19:45

Dadurch wird aber auch das Schwunggewicht extrem verändert. Das Schwunggefühl ändert sich beim kürzer Greifen daher enorm. Damit haben manche absolut kein Problem, andere ein sehr großes.

Ich mag zb eher gefühlsmäßig einen schweren Kopf, andere bevorzugen einen leichten.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 20.02.2018, 20:07

Absolut korrekt, ich sehe es aber als das kleinere Übel an. Zu lange oder zu kurze Schäfte Schäfte stören den freien Schwung einfach zu stark.

Zum Schwunggewicht habe ich vor ein paar Wochen etwas separat geschrieben.

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Blade
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Blade » 21.02.2018, 06:36

Ich halte mittlerweile Schlägerlängen überbewertet, wenn ein Eisen 7 zu lang ist, wie soll ich dann ein viel kürzeres PW oder längeres E4 spielen?
Die sind auch ‚nur‘ durch den Lie wieder angepasst.
An Weihnachten habe ich einen Tipp von Shawn Clement ausprobiert und habe alle 3 Wedges auf Länge des PW gebracht, das Schwunggewicht habe ich angepasst, indem ich die Köpfe entsprechend verändert habe, Lie natürlich auch.
Klappt hervorragend, umgewöhnen war nach 2 Runden erledigt.
Als Sammler von Eisensätzen habe ich sowieso Auswahl.
Ältere Mizuno Designs als ‚Standard Herrenlänge‘ mit E5 = 37,5 inch, andere mit heutigem Standard 37,75 oder sogar 38.
Dann einen Satz mit Graphiteschaft, der hat sogar als Standard 38,25.
Und?
Kurze Umgewöhnung und ab geht die Post.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 21.02.2018, 08:16

Blade hat geschrieben:Ich halte mittlerweile Schlägerlängen überbewertet, wenn ein Eisen 7 zu lang ist, wie soll ich dann ein viel kürzeres PW oder längeres E4 spielen?


Durch variablen Abstand zum Ball wie die restlichen 50 Millionen Golfer?

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 21.02.2018, 09:41

Was ich noch ergänzen möchte, da oft falsch gemessen wird:

So misst man die Schaftlänge beim Golfschläger

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 21.02.2018, 09:45

Blade hat geschrieben:Kurze Umgewöhnung und ab geht die Post.


Kompensations-Monster Mensch, wie angeblich mal Oliver Heuler gesagt hat.

Gehe ich die Sache von der mechanischen Seite an und müsste eine Maschine konstruieren, gäbe es ein ideales Setup aus Hebeln und Winkeln. Warum sollte dies beim Menschen nicht so sein und was spricht dafür, eine unpassende Schaftlänge ausgleichen zu wollen? Wo ist der Vorteil, wenn etwas nicht passt?

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Marc C.
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Marc C. » 21.02.2018, 11:25

Ich finde, die Kürzung / Anpassung der Schaftlängen kann gar nicht hoch genug bewertet werden.
Meine Frau hat über ein Jahr mit Schäften gespielt, die für eine Frau mit einer Körpergröße von 1,75 m ausgelegt waren - sie ist aber 1,60 m groß. Kein Wunder also, dass sie bei den Eisen und Wedges ständig mit fetten Schlägen zu kämpfen hatte und das Eisen 7 nur 60 m haute, selbst bei "gut" getroffenen Bällen.

Es handelte sich bei den Schlägern um einen gebrauchten Damen-Eisensatz (Eisen 4 bis 9) von Mizuno, den ich günstig (35 €) über ebay geschossen hatte. Da das finanzielle Risiko gering war, habe ich über die entsprechende Berechnungsmaske von Mike die notwendigen Kürzungen ermittelt. Beim Nachmessen der Eisen fiel auf, dass diese nicht mal Standardlänge für Damen hatten (so wie verkauft wurde), sondern jeweils 1 inch länger waren.

Folglich ergaben sich Kürzungserfordernisse von mehr als 3 inch!

Um auf das Thema zu kommen: auf das Schwunggewicht habe ich dabei nicht geachtet, da mir hierzu auch die Kenntnisse / Werkzeuge fehlten.
Fakt ist aber: meine Frau fühlte sich mit den neuen Schlägerlängen wesentlich wohler, stand natürlicher im Setup und schlug das Eisen 7 nun immerhin bei gut getroffenen Bällen auch rund 100 bis 110 m. Und das, obwohl vermutlich der L-Flex bei einer derartigen Kürzung nicht mehr vorhanden sein dürfte und sie keine schnell schwingende Frau ist.

Ich kann nachvollziehen, wenn man wegen 0,5 inch keine Kürzung vornimmt. Aber wenn die Schläger so überhaupt nicht zum Spieler passen bzw. derart vom Optimum abweichen, dass man kaum nen Ball sauber trifft oder nur sauber trifft, weil man sich, die Arme, Beine oder Schultern kompensierend streckt - dann ist eine Kürzung meiner Meinung nach immer geboten, ganz unabhängig davon, ob das Schwunggewicht nachher noch stimmt oder nicht.

VG
Marc

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oliver_k
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 21.02.2018, 16:23

Gehe ich die Sache von der mechanischen Seite an und müsste eine Maschine konstruieren, gäbe es ein ideales Setup aus Hebeln und Winkeln.


Ja, für jede Schlägerlänge aber ein unterschiedliches Setup und damit unterschiedliche Winkel. Wir Menschen haben aber sehr viele Gelenke und Muskeln. Wir können über einen großen Bereich an Schlägerlängen, ein optimales Setup finden und einen Schwung ohne Kompensationen spielen.
Würde es tatsächlich nur die optimale oder richtige Schlägerlänge geben, dann würden wir alle mit Single-length Schläger spielen. Nur mit der einen richtigen Länge.

Der Liewinkel ist wahrscheinlich nicht immer korrekt. Aber die Sole ist nicht flach bzw. gerade sondern hat ein Rundung. Da machen ein paar Grad Abweichung auch nicht viel aus.

Gruß Oliver

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anton2
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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 21.02.2018, 17:54

Oliver K:
Neben der Länge des Schlägers finde ich den Liewinkel als sehr wichtig.

Moderator:
Habe deinen Beitrag https://www.marken-golf.de/blog-post/sc ... schlaeger/ soeben gelesen.
Die Themen mit den Gewichten verstehe ich meist nicht. Es gibt diese 4:
Schaftgewicht, Schlägerkopfgewicht, COG-Platzierung Schwunggewicht.
Erkläre ich es jetzt richtig?
Schwunggewicht: Drehpunkt des Schlägers? Wie neim Tennis kopflastig, griflastig, ausgewogen? Dies wird dann noch weiter mit den D2 etc. differenzierter aufgeteilt.
Shaftgewicht und Kopfgewicht sind klar. Die Summe plus Griff ist Schlägergewicht. Und z.B. schwerer Kopf und leichter Schaft ergeben einen kopflastigen Schläger.

Aber wie weiß ich für wen ein kopflastiger, etc. Schläger gut ist?
Gruß Anton

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 21.02.2018, 20:18

Korrekt erklärt, oben fehlt nur noch das Griffgewicht.

Es gab mal einen Trend, bei dem Gewichte im Griffbereich und auch weiter unten montiert wurden, im Inneren des Schaftes. Das führt die Schwunggewichtsdebatte ad absurdum, denn es gibt sehr viele Golfer, die damit besser klar kommen.

Aber was ist nun besser? Nichts und alles, es bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich spiele beispielsweise bevorzugt ein Schwunggewicht B4 (extrem leichtgewichtig in der Balance) ... weit ausserhalb der Skala dessen, was die Golfschläger-Hersteller anbieten. Damit können jedoch meine Finger den Schläger dirigieren und ich muss nicht den Körper dafür zweckentfremden.

Dave Pelz hat einmal extrem leichte (im Schwunggewicht) Eisen entwickelt, die Featherlights. Theorie dahinter: was leichter ist, kann schneller beschleunigt werden, was unstrittig ist. Durchgesetzt hat sich das Konzept nicht.

Spieler, die schwere Golfschläger bevorzugen oder gar nur damit klar kommen, sind aus meiner Erfahrung Kontrollfreaks oder haben Probleme mit einer konstanten Bewegung ohne schwerer Führung. Es gibt Ausnahmen und die ganze Sache sollte nicht gewertet werden. Es ist wie es ist.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 21.02.2018, 20:26

Schwunggewicht = COG?
Gruß Anton

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 21.02.2018, 21:31

Nein, COG = Center of Gravity, also der Massenmittelpunkt.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 21.02.2018, 21:50

Habe jetzt noch deinen Artikel gelesen https://www.marken-golf.de/schwunggewicht/
Jetzt bin ich noch verwirrter :-)
COG ist einfach ein Punkt. Balancepunkt des Schlägers.
Was ist dann aber Schwunggewicht? Es ist doch nach dem Artikel absolut Gewicht unabhängig. Also es geht nur um Verhältnis. Und dann bin ich wieder beim Balancepunkt. Also dürfte beides auch keine Einheit haben.
Ich lese die Artikel gerne. Würde mir da aber leichter tun, wenn da Definitionen der Begriffe wären, sowie Skizzen.
Gruß Anton

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 22.02.2018, 10:17

Ein paar Grafiken zum besseren Verständnis:

CoG (Zentrum der Masse) wird wie folgt bestimmt:
CoG.gif
CoG.gif (5.92 KiB) 858 mal betrachtet


Hier an einem Würfel gezeigt. Hängt man einen Golfschlägerkopf an beliebiger Stelle an einen Faden auf, geht das Lot immer durch den CoG. Mit zwei Aufhängepunkten ist also das CoG bestimmbar.

Gleiches kann man mit einem kompletten Golfschläger machen, aber relevant für den Sweetspot ist zunächst der Schlägerkopf allein.

Das Schwunggewicht ist durch die Lage des CoG nur bedingt veränderbar, dazu müsste man ja die Massen am Schlägerkopf anders verteilen. Relevant für das Schwunggewicht sind nur die jeweiligen Gewichte von:
Schlägerkopf
Schaft
Griff
plus die Schaftlänge

Eine Schwunggewichtswaage sieht so aus:
swingwt_scale1.gif
swingwt_scale1.gif (18.54 KiB) 858 mal betrachtet


Verschiebt sich nun das CoG, hat dies Auswirkungen:
swing cog.png
swing cog.png (7.66 KiB) 858 mal betrachtet


Das Schwunggewicht kann gemessen (besser) oder berechnet werden. Beim Berechnen bleibt das CoG aussen vor.

Daneben gibt es noch weitere Betrachtungsweisen und Messmethoden das Schwunggewicht betreffend. Es ist also alles andere als glasklar, wie es zu sein hat.

Für den Ball ist zunächst entscheident, welche Masse gegen ihn prallt. Das Schwunggewicht ist dabei fast egal.
Für die darauf folgende Ballgeschwindigkeit hat das Aufpralltempo mehr Einfluss als die Masse.

Ein schwerer langsamer Kopf ist also nicht so effizient wie ein leichter schneller.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 22.02.2018, 19:50

Vielen Dank.

Also es hängt noch von der Verteilung des Gewichtes im Kopf ab. Dadurch verschiebt sich der COG.

Ja, da Geschwindigkeit bei der Kinetischen Energie im Quadrat ist.

Dann kommt die Frage, welchen Schläger beschleunigen verschieden gebauten Personen am schnellsten.
Gruß Anton

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon Moderator » 23.02.2018, 08:34

Leicht wird immer schneller zu beschleunigen sein. Es ist aber noch eine zweite Komponente entscheidend: der Schlägerkopfpfad. Stimmt der nicht, ist es, wie wenn man mit einem Hammer mit voller Wucht schlägt, aber nicht trifft.

Schwere Schläger bringen Ruhe in den Schwung, bleiben stabiler in ihrer Bahn. Auch kann sich der Lag erhöhen, wenn dem Spieler die Kraft zum Drücken ausgeht oder er mit dem Gewicht spielt (positiv).

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon oliver_k » 23.02.2018, 11:21

Für den Ball ist zunächst entscheident, welche Masse gegen ihn prallt. Das Schwunggewicht ist dabei fast egal.
Für die darauf folgende Ballgeschwindigkeit hat das Aufpralltempo mehr Einfluss als die Masse.

Ein schwerer langsamer Kopf ist also nicht so effizient wie ein leichter schneller.


Wieso? Das Geschriebene macht keinen Sinn.

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Re: Schläger nach biometrischem Fitting kürzen

Beitragvon anton2 » 23.02.2018, 22:17

Mike hat geschrieben fast.
Und das die Geschwindigkeit mehr Einfluß als Gewicht hat. Also er hat schon Recht.

Siehe Formel für kinetische Energie.
Ekin=1/2 Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat
Gruß Anton

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