Bitte um Tipps zu meinem Schwung

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Matthias
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Bitte um Tipps zu meinem Schwung

Postby Matthias » 25.09.2016, 18:50

Einen wunderschönen Guten Abend,
ich habe ja angedroht, hier ein wenig aktiver zu sein und würde gerne Tipps von Euch zu meinem Schwung entgegen nehmen:

Schwung 1 beim Pitchen:
https://www.youtube.com/watch?v=ia3WKiSFv5k

das ist mein Voll-Schwung mit SW (geht ca. 65/70m) und GW (geht ca. 80-85m). Gefühlt bin ich ganz zufrieden, der Rückschwung gefällt mir ganz gut, der Durchschwung (Körper) auch, was ich meine zu sehen ist, dass ich die Arme anziehe anstatt langzumachen im und kurz nach dem Treffmoment.

Bei den Annäherungsschlägen bin ich längenkonstant, in der Seite habe ich ab und an nochmal einen Ausreißer.

So, dann auf die Range mit E7. Da habe ich gut abgeschlagen (E7 130m carry), das wollte ich gleich für Euch aufnehmen. Das ist das Ergebnis:
https://www.youtube.com/watch?v=wUHgW-9hr_U

Der Schlag war Murks, Slice :-( Ich wollte zuviel, dann bin ich irgendwie zu locker) Was mir gefällt, ist der Rückschwung, Handgelenke sind locker, Lag ist da (zuviel??), vielleicht zu locker im Umkehrpunkt (??), Gewichtsverlagerung ist da, könnte ggf. noch deutlicher sein; auf jeden Fall dann noch deutlicher die Chicken Wings. Habt ihr da einen Tipp? Wenn ich mich auf die Arme konzentriere, kann ich das Anziehen offensichtlich reduzieren, aber mit scheint, dass das die größte Baustelle ist.

Bis E7 (Prowinn VDC) spiele ich auf dem Platz weitgehend sicher, weil ich etwas Dampf rausnehme. E5 ist schon kritischer, 50-60% Trefferquote, Tendenz slice. Hybrid und Holz 5 (Mizuno JPX EZ 2014) lasse ich aktuell eher weg. Driver (JPX EZ 2014 mit 12° Loft, 45,5 Schaft, greife ich zur Zeit 1 Zoll kürzer) nehme ich, kommt auch recht konstant im Durchschnitt auf 175m (mit GameGolf gemessen, also inkl. Roll, auf der Range gehen 190m Carry in den Zielkorridor, aber auf dem Platz traue ich mich nicht, die Vollrakete abzuschießen).
Ich spiele seit einem Jahr, vor vier Wochen Aha-Erlebnis mit Trainer gehabt, seitdem schwinge ich überhaupt erst so locker, vorher immer steif mit angezogener Handbremse.
So, Feuer frei, freue mich auf Eure Rückmeldung,

Matthias

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Postby Moderator » 26.09.2016, 08:48

Hallo Matthias,

mir gefallen beide Schwünge sehr gut, Handgelenke sicher nicht zu weich und fester geht ggf. immer (umgekehrt wäre es schwerer).

Verbesserungsbaustelle Nr. 1 wäre die Gewichtsverlagerung auf das vordere Standbein. Damit verbunden die Hüftbewegung. Muss alles viel früher einsetzen und im Impact perfekt sein.

Für mich hilfreich wäre noch eine Kameraeinstellung in Schlagrichtung.

Der Lag ist klasse und könnte durch die Gewichtsverlagerung noch länger aufrecht erhalten werden ... was das leichte Nachlöffeln positiv beeinflussen würde.

Mike
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ulim
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Postby ulim » 27.09.2016, 00:46

Ich weiss nicht... jetzt noch weiter den Lag optimieren, wenn u. U. die Ebene eine Großbaustelle ist? Ohne die Aufnahme down the line würde ich hier gar nichts raten außer "weiter so" :)

Ulrich

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Greenjudge
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Postby Greenjudge » 27.09.2016, 15:03

130 m mit E 7 ist OK, aber warum kommt bei diesem Lag nicht mehr heraus ? Sollte doch eigentlich oder ?

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ThinK
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Postby ThinK » 27.09.2016, 15:30

Hätte auch eher gemeint, dass bei diesem Lag 150 m mit E7 schon drinnen sein müssten. Eine Aufnahme von Hinten ist für einen Tipp unerlässlich. Glaube nämlich auch, dass die Ebene wichtiger als der Lag sein wird.

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Matthias
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Postby Matthias » 27.09.2016, 20:28

Meine Vermutung ist ja, dass die Greenkeeper immer wenn ich komme, die Fahnen mit den Meterangaben nach vorne stecken und auf dem Platz mein iPhone mit Störsendern bearbeiten :-))) Mike, das VDC 7er mit 35°, Schaft: Präz. Bimatrix, Länge: minus 0,25", Felix. A/R, mit welcher Weite sollte ich zufrieden sein?

Aufnahmen von hinten kommen noch im Laufe der Woche, allerdings bei meinen letzten Trainingsaufnahmen war die Ebene ok, zumindest bin ich nicht von oben/außen gekommen, sondern eher von innen/max. gleiche Ebene. Irgendwie vermute ich, dass ich die größte SKG vor dem Ball und eben nicht im Treffmoment habe. Die Vermutung habe ich deswegen, weil ich, wenn ich die Arme nach vorne Strecke doch mehr Geschwindigkeit an den Ball bekommen müsste im Vergleich zum Anziehen, wozu ich im Moment noch neige. Oder Denkfehler???

Mike, habe heute versucht das mit dem früheren Drehen umzusetzen (sorry, hatte heute niemand zum Aufnehmen für die Ebene), so richtig kriege ich das noch nicht ins Gefühl, es führt im Moment noch dazu, dass ich dann die Arme "runterreiße". Ich stelle mir Frisbeewerfen vor, da kann ich die Hüfte super locker nach vorne drehen, mein Arm ist lange hinten und folgt dann der Hüftdrehung, nur beim Golfschwung kriege ich die Entkoppelung noch nicht hin. Ich werde einfach insgesamt schneller im Sinne von Reißen, nix mehr mit rhythmischen Durchschwingen. Aber Du hast auch nur "früher" nicht schneller geschrieben. Im übrigen heute war nicht ein Slice dabei, dafür schöne Hooks. Lange Rede, kurzer Sinn: ich stelle die anderen Aufnahmen so schnell wie möglich rein. Danke Euch!

Matthias

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ulim
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Postby ulim » 27.09.2016, 23:31

Schon öfters mal gesagt: Lag ist die Folge, nicht die Ursache eines guten Golfschwungs. Absichtlich auf Lag zu gehen bringt i. d. R. nichts, Du kurierst dann am Symptom herum.

Erstmal muss der Schwung insgesamt stimmen und da fehlt es definitiv an der Ebene, auch wenn man es schlecht erkennen kann aus dieser Perspektive wie genau. Aber es könnte sein, dass Du zu aufrecht stehst und die Schultern zu flach drehst. Am Ende geht der Schläger mit Chicken Wing nach links, statt nach rechts vorne.

Ulrich

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Matthias
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Video Rückansicht

Postby Matthias » 28.09.2016, 19:54

Guten Abend,

@ulim: Danke für die Hinweise!

Jetzt endlich die Rückansicht:

https://www.youtube.com/watch?v=9DHl26X ... e=youtu.be

E8, ca. 115-120m. E7 habe ich heute auch geschlagen, 130m mit goodwill 135m Carry, dann ist Ende der Fahnenstange. Alle anderen Versuche enden dann in Kraftgebolze und da schlage ich dermaßen in den Boden vor dem Ball, dass mir die Schulter fast wegfliegt.

Was mir im Video auffällt: die Hüfte ist langsamer als die Arme, oder anders ausgedrückt: es kommt zwar irgendwie ein Impuls aus der Hüfte, aber so richtig führt die Hüfte nicht. Ich kriege die Arme nicht gerade nach vorne. Zur Ebene: Im Umkehrpunkt bin ich kurz über der Schwungebene, dann komme ich doch aber wieder zurück. Schulter zu flach kann ich nix zu sagen, weil ich keinerlei Referenz habe, wie es sein müsste. So, jetzt bin ich gespannt auf Euer Feedback und auf den FC Bayern :-)

Schönen Abend,
Matthias

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Postby ulim » 29.09.2016, 01:54

Ein ungewöhnlicher Schwung, der mir sehr gut gefällt. Bevor ich Dir einen Rat gebe, erstmal ein paar Fragen und ein paar wertfreie Beobachtungen.

Stehst Du in der Ansprechpartner so gefühlt auf den Fersen? Oder auf den Fußballen? Oder mittig?

Dann habe ich das Gefühl bei dem Schlag triffst Du kurz vor dem Ball den Boden, wodurch sich das Schlägerblatt leicht schließt und der Ball ein wenig nach links geht. Richtig?

Deine Hüftdrehung setzt vorbildlich schon vor Ende des Rückschwungs ein und Du kommst mit dem rechten Ellbogen an der Hüfte vorbei und von innen an den Ball, der Lag ist gut. Ja, die Hüfte ist langsamer als bei Rory McIlroy :)

Die Großbaustelle scheint mir das ganze Thema Pivot zu sein. Du schwingst den Schläger hinter den Körper anstatt vor dem Körper. Wenn Du während des zweiten Teils des Rückschwungs den Schläger loslassen würdest, dann würde er neben Dir oder hinter Deinem Rücken auf den Boden fallen ohne Dich zu berühren. Es muss aber so sein, dass der Schläger auf Deine rechte Schulter oder wenigstens den rechten Oberarm fällt.

An der Ebene habe ich wider Erwarten zunächst mal nichts auszusetzen. Natürlich ist der Rückschwung zu lang und kreuzt massiv und Dein linkes Handgelenk ist am Umkehrpunkt dorsal (Slicegefahr).

Wie gesagt, noch kein Ratschlag, erstmal nur Fragen und Beobachtungen.

Ulrich

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Postby Moderator » 29.09.2016, 21:37

Mike, das VDC 7er mit 35°, Schaft: Präz. Bimatrix, Länge: minus 0,25", Felix. A/R, mit welcher Weite sollte ich zufrieden sein?
Die Schaftlänge hat nur indirekt einen Einfluß auf die Schlagweite.
Der Flex ist ähnlich zu bewerten, wobei weicher meist weiter ist.
Die 35° Loft sind der Parameter. Bei ausreichender Wiederholgenauigkeit kannst Du ab 120 m carry mehr wie zufrieden sein. Möglich sind auch 140 m.
Mike, habe heute versucht das mit dem früheren Drehen umzusetzen (sorry, hatte heute niemand zum Aufnehmen für die Ebene), so richtig kriege ich das noch nicht ins Gefühl, es führt im Moment noch dazu, dass ich dann die Arme "runterreiße". Ich stelle mir Frisbeewerfen vor, da kann ich die Hüfte super locker nach vorne drehen, mein Arm ist lange hinten und folgt dann der Hüftdrehung, nur beim Golfschwung kriege ich die Entkoppelung noch nicht hin.
Du meinst die Hüfte früher drehen? Sieht im Video doch prima aus. Ich sehe auch keine Fehler.

Das Gewicht bzw. die Körperachse mehr nach vorn im Impact, das ist mein einziger Korrekturtipp.

Mike
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Postby oliver_k » 30.09.2016, 11:43

Hallo Matthias,

dein Schwung gefällt mir ganz gut.
Aber, dass du gut auf die Ebene zurückkommst, kann ich nicht unterschreiben.
Wie bei fast allen Anfänger, ist der Schläger im Abschwung zu steil.
Ich bin kein Golflehrer und für viele (s. Kommentare) ist die Ebene ja auch in Ordnung. Aber vielleicht hilft ja mein Tipp.

Armdrücken kennst du ja. Im Prinzip ist es ja nur eine Oberarmrotation des rechten Arms nach links.
Dein Abschwung gefällt mir eigentlich. Deine Hüfte geht nach links, deine rechte Schulter kommt runter, alles gut. Aber zusätzlich gewinnst du beim Armdrücken. Du drehst deinen rechten Arm wie beim Armdrücken, dadurch geht der rechte Ellenbogen ein wenig weg vom Körper und dein rechter Unterarm steht fast waagerecht (linker Arm in der 9 Uhr Position). Diese Drehung stellt aber den Schläger steil.
Versuche mal, beim Abschwung nicht im Armdrücken zu gewinnen, halte das Unentschieden oder komme sogar etwas ins Hintertreffen.

Gruß Oliver

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Postby ulim » 30.09.2016, 11:47

Oliver,

der Schläger ist nur am Beginn des Abschwungs steil, durch den Lag wird er schnell flach und ist im Impact genau auf der Ebene.

Ich würde hier extrem vorsichtig sein mit Korrekturen, der Lag ist dann schnell weg.

Ulrich

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Postby ThinK » 30.09.2016, 14:10

Oliver,

der Schläger ist nur am Beginn des Abschwungs steil, durch den Lag wird er schnell flach und ist im Impact genau auf der Ebene.

Ich würde hier extrem vorsichtig sein mit Korrekturen, der Lag ist dann schnell weg.

Ulrich
Warum sollte der Lag dadurch weniger werden? Ich glaube nicht, dass der Lag durch die von Oliver beschriebene Bewegung weniger wird, sondern wenn, dann eher weniger schnell aufgelöst wird, als bei der nun vorliegenden Bewegung.

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ulim
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Postby ulim » 30.09.2016, 14:55

Ich habe das nicht speziell auf Olivers Korrektur gemünzt, sondern auf jede strukturelle Veränderung in diesem Schwung.

Von daher, wenn es nicht zwingend nötig erscheint, würde ich an der Ebene gar nichts ändern. Wenn Oliver meint seine Korrektur wäre zwingend nötig, dann soll es so sein. Ich habe nur zur Vorsicht geraten, nicht generell abgeraten.

Ulrich

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Matthias
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Postby Matthias » 01.10.2016, 14:53

Ein ungewöhnlicher Schwung, der mir sehr gut gefällt. Bevor ich Dir einen Rat gebe, erstmal ein paar Fragen und ein paar wertfreie Beobachtungen.

Stehst Du in der Ansprechpartner so gefühlt auf den Fersen? Oder auf den Fußballen? Oder mittig?

Dann habe ich das Gefühl bei dem Schlag triffst Du kurz vor dem Ball den Boden, wodurch sich das Schlägerblatt leicht schließt und der Ball ein wenig nach links geht. Richtig?

Deine Hüftdrehung setzt vorbildlich schon vor Ende des Rückschwungs ein und Du kommst mit dem rechten Ellbogen an der Hüfte vorbei und von innen an den Ball, der Lag ist gut. Ja, die Hüfte ist langsamer als bei Rory McIlroy :)

Die Großbaustelle scheint mir das ganze Thema Pivot zu sein. Du schwingst den Schläger hinter den Körper anstatt vor dem Körper. Wenn Du während des zweiten Teils des Rückschwungs den Schläger loslassen würdest, dann würde er neben Dir oder hinter Deinem Rücken auf den Boden fallen ohne Dich zu berühren. Es muss aber so sein, dass der Schläger auf Deine rechte Schulter oder wenigstens den rechten Oberarm fällt.

An der Ebene habe ich wider Erwarten zunächst mal nichts auszusetzen. Natürlich ist der Rückschwung zu lang und kreuzt massiv und Dein linkes Handgelenk ist am Umkehrpunkt dorsal (Slicegefahr).

Wie gesagt, noch kein Ratschlag, erstmal nur Fragen und Beobachtungen.

Ulrich
Hallo Ulrich,
danke für Deine Fragen und Beobachtungen.
1) Stand: Bei diesem Schwung stand ich mehr auf den Fersen, was mir im Nachhinein aufgefallen ist. Kommt auch mal auf dem Platz vor, dass ich "nach hinten kippe". Zielvorstellung ist vorne bis leicht mittig.
2) Bei dem Schlag habe ich kurz vorher den Boden berührt, das hast Du richtig beobachtet. Start leicht links.
3) Hüftdrehung: Merci! Ich glaube, der Hinweis von Mike mit der Körperachse/Gewicht mehr nach vorn ist wichtig und da werde ich noch experimentieren.
4) Zum Schwingen kommen gleich noch 2 neue Videos. Da habe ich einiges geändert, auch das Handgelenk sieht da ganz anders aus.
So, gleich noch extra Beitrag mit neuen Erkenntnissen aus dieser Woche.

Danke!
Matthias

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Postby Matthias » 01.10.2016, 20:30

so,
hier noch von heute 2 aktuelle Schwünge mit einigen Änderungen.
https://www.youtube.com/watch?v=_vY9TC3udos

https://www.youtube.com/watch?v=Lcu72czDPgQ

Ich war am Do auch nochmals beim Pro. Erkenntnisse: Die Ebene stimmte, ich habe zuviel Dampf gemacht, Weite wollte ich unbedingt, dadurch aber Timing weg und einfach nur drauf gehackt. Sehr positiv fand ich, dass der Pro meinte, es sei schon vieles gut, er würde da jetzt erstmals nicht so viel ändern, mache man vielleicht mehr kaputt als dass es nützt (das ist neu für mich, sonst hatte ich eher den Eindruck, dass ich Minimum 20 Stunden beim Pro nehmen müsste, um überhaupt den Ball zu treffen.) Dampf rausnehmen hieß, E7 ging auf 115/120m Carry, dafür aber wiederholbar und gerade. Außerdem haben wir Draws und Fades probiert; die gehen bewusst auch mit den VDC!!! Vor allem der Draw hat es mir jetzt angetan.

Da ich trotzdem gerne experimentiere und besser werden möchte, habe ich mir Eure Tipps zu Herzen und ausprobiert.

1) Ebene stimmte zwar, allerdings habe ich den Schläger bzw. die Arme/Schulter schon sehr flach weggenommen, was dazu führt, dass ich auch im Abschwung dir Arme/den rechten Ellenbogen sehr dicht am Körper habe und auch das Handgelenk im OT dorsal gebeugt ist. Also folgende Änderung ausprobiert: Schulter mehr heben, Handgelenke anders beugen. Ich finde, das ist ganz gut zusehen. Ergebnis für mich, der Schwung ging viel leichter vor dem Körper durch, der Durchschwung fühlt sich viel freier an. Ich komme auch recht ordentlich auf der Ebene wieder zurück (das Video ist vom Winkel nicht ganz optimal). Falls Thomas Krebs mitliest. Ich hoffe, das war mit eher weit und weniger tief gemeint?!?! Ich denke, dass der rechte Ellenbogen jetzt besser vor den Körper kommt.

2) Lag: Der ist definitiv da, ich könnte wahrscheinlich noch später releasen. Da habe ich aber aktiv nicht dran gearbeitet, damit ich die Handgelenke nicht wieder manipuliere. Was ich probiert habe ist, die Arme nach dem Impact Richtung 14 Uhr zu strecken. Auch das ist gut zu sehen, dadurch weniger Chicken Wings/angezogene Arme, die Bälle sind deutlich richtungsstabiler straight. Der Tip mit dem Armdrücken war für mich ein gutes Bild, mit dem ich etwas anfangen konnte.

3) Gewichtsverlagerung: Probiert, noch nicht geklappt. Da geht noch was, ist auch ein ganz wichtiger Punkt, an dem ich arbeiten werde. Danke Mike für den Hinweis!

Die Schwünge oben sind mit PW 100-105m total, damit ca. 10-15m weiter als bisher, dafür aber viel lockerer und zielgenau.

Jetzt werde ich mich drauf konzentrieren, die hilfreichen Sachen beizubehalten, verbessern möchte ich die Gewichtsverlagerung nach vorne (also Richtung Ziel) und ein späteres Release. Dann wäre ich schon zufrieden. Und natürlich möchte ich das für alle Schläger und auf dem Platz reproduzierbar machen. Habe vorhin noch drei Löcher gespielt, ein E7-Schlag mit 143m auf dem Fairway war dabei. Und zwar schön locker mit den genannten Änderungen. Ich denke, das ist ein guter Weg. Und vor allem, ich bin auch mit 120m zufrieden, die Weite ist ja ein Resultat. Immer wieder diese Erkenntnis, dass man nicht draufhauen muss wie ein Irrer. Aber das zu lesen ist eben dann doch was anderes als es selber zu erleben.

Mir haben Eure Fragen, Beobachtungen und Tipps viel geholfen; nicht weil ich glaube, jetzt habe ich den ultimativen Tipp, sondern weil ich schlichtweg neue/andere Dinge ausprobieren kann, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spass und Erfolg auf dem Platz. Mal gucken, was unsere Jungs beim Ryder Cup machen!

Matthias

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Postby ulim » 02.10.2016, 00:08

Sieht gut aus. Würde ich erstmal so lassen. Mehr Erfahrung damit sammeln, dann weiterentwickeln.

Ulrich

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Postby Moderator » 03.10.2016, 08:27

Ulim hat es treffend formuliert. Du kennst jetzt alle Elemente und bist zur entsprechend Bewegung fähig. Konstanz wäre jetzt mein oberstes Ziel und mit den Bausteinen spielen, also persönliche Grenzen ausloten.

Ein Trainer kann Dir jetzt nur schwer helfen, es besteht mehr die Gefahr, das er Deine Entwicklung behindert. Denk nur dran, welche Tipps beispielsweise Moe Norman und Jim Furyk bekommen hätten und was aus ihnen geworden wäre.

Mike
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Postby Matthias » 03.10.2016, 13:13

Hallo Mike,

that's it. Merci,

Matthias

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ThinK
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Postby ThinK » 03.10.2016, 13:34


Ein Trainer kann Dir jetzt nur schwer helfen, es besteht mehr die Gefahr, das er Deine Entwicklung behindert. Denk nur dran, welche Tipps beispielsweise Moe Norman und Jim Furyk bekommen hätten und was aus ihnen geworden wäre.

Mike
Mit dem Argument wäre wohl jeder Trainer sinnlos... So kann es also nicht sein.

Und ich behaupte auch mal, dass Moe Norman und Jim Furyk nicht wegen ihres Schwungstils so gut spielen und gespielt haben, sondern ob ihrer guten motorischen Fähigkeiten.

Moe Norman hat Millionen (!!!) von Golfbällen geschlagen. Danach hätte er wohl sogar mit dem Schwung von Charles Barkley noch unter paar gespielt.

Dass man aber auch einen an sich guten Golfer dazu bringen kann keinen Ball mehr zu treffen sieht man ja bestens an Tiger Woods.

Insofern wird der richtige Trainer wohl immer helfen und der "falsche" Trainer nie. Das ist aber unabhängig vom derzeitigen Stand und persönlichen körperlichen Leistungsvermögen so. Aber das ist nur meine Meinung...

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