Golf und Gesundheit: Setup

Gelenke, Muskeln, Sehnen, Psyche
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Golf und Gesundheit: Setup

Postby Moderator » 03.07.2009, 09:00

Der erste Artikel einer Reihe von Dieter Hochmuth
Head-Instructor Golf-Physio-Trainer®
Sportphysiotherapie des DOSB (Liz. seit 1980), jahrzehnte lange Erfahrung in Amateur- und Profisport, Fußball-Tennis-Golf (Fußball-Bundesliga, ATP-Tour Tennis, Golf)


Ansprechpostion - Setup
Die rechte Schulter ist aufgrund des Griffes tiefer als die Linke. Diese Haltung ermöglicht die achsgerechte Schulterdrehung in vorgebeugter Stellung beim Aufschwung.
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Das Körpergewicht ist gleichmäßig auf beide Beine verteilt. Die Gewichtsverlagerung im Aufschwung erfolgt hauptsächlich durch Beibehaltung der Oberkörperneigung.

Häufige Fehler:
Zu kurze Schläger erfordern eine zu stark gebückte Ansprechposition. Ein falscher Griff bewirkt eine ungünstige Oberkörperneigung und hemmt die Bewegungen im Handgelenk.

Tipp:
Mit geschlossenen Augen ohne Schläger die von Ihnen gewählten komfortablen Setup Position einnehmen. So erhalten Sie die für Sie richtigen Schaftlängen.


Die Wirbelsäule ist in neutraler Haltung. Es wird weder eine Hohlkreuzstellung in der Lendenwirbelsäule noch eine zu starke Vorwärtskrümmung in der Brustwirbelsäule eingenommen. In jedem Wirbelsäulenabschnitt muss daher noch Beuge- bzw. Streckbewegung möglich sein.
Der Kopf darf nicht zu stark nach vorne gebeugt sein.
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Je kürzer der Schläger, umso stärker muss der Oberkörper nach vorne neigen. Im Treffmoment muss der Schlägerkopf den Boden erreichen. Aus diesem Grund entstehen während des Schwunges eine kombinierte Vorwärtsneigung und Verdrehung des Oberkörpers.

Tipp:
Muskuläre Stabilisierung und die Verwendung längerer Schläger vermindern schädigende Belastungen.


„Der geschlossene geöffnete Stand“
ist eine Möglichkeit, bei Kreuzschmerzen die Rotation in der Aufholbewegung zu erleichtern.
Beim Durchschwung muss die rotationshemmende Wirkung des linken Beines berücksichtigt werden. Durch die Drehung der Fußspitzen Richtung Ziel und eines nicht zu statischen „Finish“ werden ungünstige Belastungen reduziert.
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Dies ist ein Beispiel von sieben möglichen Fußstellungen zur partiellen Entlastung bei Problemen in den Extremitäten und in der Wirbelsäule
  • Sprunggelenk re./li.
    Knie re./li.
    Hüftgelenk re./li.
    LWS / ISG
    Schultergürtel
    Ellbogengelenke re./li.
    Handgelenk re./li.
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

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Unterwössen im Chiemgau

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