Ballfitting, was bringt das?

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
GB
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Beitragvon GB » 27.06.2012, 14:27

Nö darfs du nicht Hägar. Ausser der Ball ist sichtlich beschädigt.

Nur um Verwirrung vorzubeugen. Die longdistance Bälle sind nicht unpräzise. Die kannst du beruhigt spielen ohne Nachteile für dich. Darüber hinaus sind die auch recht haltbar.

Die teuren Bälle habe ich fast alle aus dem Wasser gefischt und sie fliegen auch ordentlich vom Tee, wenn du eine SKG von >100 mph erreichen kannst. Ansonsten kosten sie dich echt Meter. Sie nehmen mehr Spin an.
Nachteil: aus Fade wird schnell ein Slice, aus Draw ein Hook.
Vorteil: Durch den höheren Spin stoppen sie besser auf den Grüns bei vollen Wedgeschlägen und sie sind subjektiv gefühlvoller zu putten.

Um die Vorteile voll nutzen zu können, muß man schon richtig richtig gut sein. Low singlehcp etwa.

Ich persönlich bin nicht bereit für einen Golfball 5€ zu bezahlen und nach dem ersten vollen Schlag mit dem Wedge kann ich ihn wegwerfen.

Guido

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Beitragvon MW » 27.06.2012, 14:46

GB

Da sind so ein paar Details nicht ganz trennscharf formuliert. Es gibt inzwischen einige Untersuchungen mit unterschiedlichen Bällen und Driverspin, die schön zeigen, dass hier die Unterschiede zwischen zweiteiligen Distancebällen und Multilayer-Vertretern nicht mehr signifikant hoch sind. Die Spinunterschiede treten erst deutlich bei den kurzen Eisen, Wedges und Teilschwüngen (Chips und Pitches) in den Vordergrund.

Der größte Unterschied zwischen den "Tour"-Bällen und den meisten Distanzbällen ist also im kurzen Spiel zu suchen. Und die meisten Pros fangen da ja auch an, um zu schauen, was gut passt.

Es gibt natürlich auch immer wieder rümliche Ausnahmen an günstigen Bällen, die auch Spin um das Grün herum produzieren und so die Längenkontrolle bei den kleinen Schlägen erleichtern. Ich erinnere mich noch an ein Modell von Top Flite - Tour hieß das gute Stück. Sehr günstig, sehr soft vom anfühlen her und sehr gute Spinraten um das Grün herum. Derzeit scheint Maxfli da ein paar gute Dinge im Köcher zu haben. In Deutschland allerdings nicht leicht zu bekommen.

Gruß
Michael

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GB
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Beitragvon GB » 27.06.2012, 15:07

Danke für den Hinweis!

Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich mich auf die Suche machen.

In Qatar gibt es zur Zeit leider nur einen Golfshop.

Gruß

Guido

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Beitragvon Moderator » 27.06.2012, 16:08

Ein Pro hat neulich pauschal behauptet, zwischen dem Titleist Pro V1 und einem 2-piece Rangeball lägen beim Drive gut 15-20 m Unterschied zu Gunsten des Markenballs.

Den Pro V1 spiele ich zwar auch gern, aber sehe die Behauptung als zu pauschal an. Ich glaube sogar, dass manche Konstellationen aus Schwung und Schläger den Rangeball weiter schlagen. Einen direkten Test auf dem Golfplatz wollte er aber nicht machen ... hätte mich interessiert und ich werde es demnächst mal probieren (mit Rangebällen aus unserem Bestand).

Mike
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Beitragvon henry » 27.06.2012, 16:29

Dass Rangebälle teilweise kürzer fliegen, ist ja durchaus beabsichtigt, wird aber von den Rangeballherstellern auch angegeben. Ein Weitenunterschied zwischen teuren und günstigen Bällen ist aber nicht vom Ball, sondern vom Spieler abhängig. Wer zuwenig Spin mit langen Schlägern produziert, profitiert von teuren Tourbällen, da der Ballflug verlängert wird. Für alle Spieler mit ausreichend Spin sind Surlyn-Bälle (also alles unter 4 Euro) vorteilhafter, da die Rollphase verlängert wird.

Auch im kurzem Spiel sind Urethanbälle (die Teuren) nur für sehr gute Spieler vorteilhaft. Freizeitspieler (also über Hcp -10) spielen auch für Annäherungen besser mit Bällen, die wenig Spin annehmen. Das heisst 99% der Golfer sollten mit billigsten Bällen spielen, wenn Ihnen der Score wichtig ist. Dies wurde vom amerikanischen Golfverband mehrfach untersucht, wird aber von Laien einfach nicht geglaubt. Titleist freut sich und verkauft daher Millionen der unbrauchbaren ProV Murmeln.

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Hägar
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Beitragvon Hägar » 27.06.2012, 17:51

GB hat geschrieben:Nö darfs du nicht Hägar. Ausser der Ball ist sichtlich beschädigt.

Klare Ansage, danke.

GB hat geschrieben: ... Die teuren Bälle ... Um die Vorteile voll nutzen zu können, muß man schon richtig richtig gut sein. Low singlehcp etwa.


Nein, ich bin kein wirklich guter Spieler. Als Anfänger habe ich mich gerade eben erst von 54 auf 48 runtergespielt, und man könnte sagen, dass ich das Thema Ballwahl vielleicht etwas lockerer nehmen sollte. Bin aber halt etwas Technik-verliebt... :wink:

GB hat geschrieben: Nur um Verwirrung vorzubeugen. Die longdistance Bälle sind nicht unpräzise. Die kannst du beruhigt spielen ohne Nachteile für dich. Darüber hinaus sind die auch recht haltbar.

Die teuren Bälle ... fliegen auch ordentlich vom Tee, wenn du eine SKG von >100 mph erreichen kannst. Ansonsten kosten sie dich echt Meter. Sie nehmen mehr Spin an.
Nachteil: aus Fade wird schnell ein Slice, aus Draw ein Hook.
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MW hat geschrieben:... Die Spinunterschiede treten erst deutlich bei den kurzen Eisen, Wedges und Teilschwüngen (Chips und Pitches) in den Vordergrund.

Der größte Unterschied zwischen den "Tour"-Bällen und den meisten Distanzbällen ist also im kurzen Spiel zu suchen.

Hmh, also ein unauflösliches (?) Dilemma.

Klar, auf der einen Seite produziere ich leider immer mal wieder einen Drive mit deutlichem Slice. Den will ich natürlich nicht noch durch die Balleigenschaften unnötig verstärken.

Auf der anderen Seite habe ich gute Fortschritte beim Chippen und Pitchen gemacht. Hierbei wünschte ich mir vor allem, dass der Ball nicht mehr so weit und unkontrolliert rollt. Mehr Backspin klingt verlockend. Beim Putten bin ich mitlerweile passabel richtungsgenau, aber mit der Längenkontrolle hapert es. Ich lese aus Euren Beiträgen heraus, dass die weichen Bälle da leichter zu kontrollieren sind.

Heißt für mich zusammengefasst: Die weichen Bälle sind gut für's kontrollierte(re) Kurzspiel und schlecht für nicht optimal getroffene lange Schläge. Bei den harten Distance-Bällen ist es gerade umgekehrt. Die eierlegende Wollmilchsau scheint es nicht zu geben.

MW hat geschrieben: ... Es gibt natürlich auch immer wieder rümliche Ausnahmen an günstigen Bällen, die auch Spin um das Grün herum produzieren und so die Längenkontrolle bei den kleinen Schlägen erleichtern. Ich erinnere mich noch an ein Modell von Top Flite - Tour hieß das gute Stück. Sehr günstig, sehr soft vom anfühlen her und sehr gute Spinraten um das Grün herum.

Hab mal ein wenig rumgesurft und Top Flite Gamer V2 gefunden. Die Dinger sind tatsächlich "preisgünstig" für einen 3-piece-ball, und noch günstiger als lakeball. Vielleicht ist das ja ein Ansatz, den auszuprobieren es lohnt.

henry hat geschrieben: ...Auch im kurzem Spiel sind Urethanbälle (die Teuren) nur für sehr gute Spieler vorteilhaft. Freizeitspieler (also über Hcp -10) spielen auch für Annäherungen besser mit Bällen, die wenig Spin annehmen.

Diese Aussage ist für mich kaum nachvollziehbar. Kannst Du das mal näher begründen? Ich verstehe ja noch, dass spin-Annahme der weichen Bälle je nach Situation vor- oder nachteilhaft sein kann. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass backspin bei der kurzen Annäherung oder das weichere Treffen beim Putten nachteilig sein soll.

Stefan

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Erife
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Beitragvon Erife » 27.06.2012, 18:10

Kannst dir auch mal die Flake Balls anschauen.

Ich habe die Tour und die Pro getestet und bin bei den Tour hängen geblieben, ich muss nur noch meine anderen Vorräte wegspielen. Die Dinger nehmen Spin gut an, lassen sich gut Putten. Aber Bälle sind ja auch immer ein wenig Gefühlssache, wie der Putter auch. Des einen Freud, des anderen Leid....


Eri

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Gunter
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Beitragvon Gunter » 27.06.2012, 18:45

Die Flake Pro spiele ich z.Z , den Tour habe ich schon zuvor gespielt .
Der Tour fühlt sich etwas softer an . Den Pro kann man aber auch nicht als harten Ball bezeichnen . Beim putten komme ich mit beiden zurecht .
Da ich keine harten Bälle mag , passen die Flake zu mir und der Preis ist o.k.
Gunter

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Hägar
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Beitragvon Hägar » 27.06.2012, 19:12

Erife hat geschrieben:...Ich habe die Tour und die Pro getestet und bin bei den Tour hängen geblieben ... Die Dinger nehmen Spin gut an, lassen sich gut Putten.

Hmh, mit dieser Aussage komme ich nicht ganz klar. Hab gerade bei Flake nachgeschaut. Die behaupten dort, dass das Modell Tour dasjenige mit der geringsten Spinannahme des gesamten Programms überhaupt sei.

Okay, die Dinger mögen weich und deshalb gut zu putten sein. Das wäre ja schon mal was, zumal der Preis attraktiv ist. Aber Backspin für Roll-Minimierung beim kurzen Schlag aufs Grün scheint nicht deren Stärke zu sein.

Stefan

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Erife
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Beitragvon Erife » 27.06.2012, 19:24

wie schon geschrieben, Bälle sind Gefühlssache. Mir nehmen die Tour genug Spin an. Probier's aus. Und nur weil ich damit zurecht komme, will das gar nichts für andere heißen.

Eri

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Beitragvon Golfhulk » 27.06.2012, 22:40

Hallo zusammen,

zum Thema Flake:

1. ist der Pro der weiche
2. ist er beim Test mit langen und mittleren eisen beim robot Test in der
Richtung besser gewesen als der V1.
3. Drive / Wedge - mehr als gut dabei.
( test war auch in einer golftime vor einem Jahr )

Ich spiele den Pro schon seit Monaten - er überzeugte mich mit Monster Weiten und einer unheimlichen Spinn Annahme auf den Grüns.
Putten lassen sie sich butterweich - der Ball hat nahezu die gleichen Eigenschaften wie ein B330 oder ein V1 kostet nur halt nicht so....

Selbst im Training alles womit ich ein Übungsgrün mit Pitch oder Chip anspiele mache ich mit den gleichen also nicht Rangebällen.

für niedrige SKG sollte man auf 8-10 Meter beim Drive verzichten können wenn das kann hat man ein Ball nahe an der Perfektion.

Ich liege beim Drive über 118 MPH ist also Luft jedoch meine Frau kommt auf 85 und will auch keinen anderen mehr Spielen da sie um
und auf dem Grün mehr gut macht als das es die 8-10 Meter beim Drive wert sind.

habe mal die Robot tests raus gesucht in der die Top-Marken Bälle mit dabei waren... :-)
http://www.flakegolf.com/uk/images/news ... 011_11.pdf
den Original hab ich auch.... wurde nur hervorgehoben nicht verändert

Zum Thema noch eine Bemerkung. Wenn jemand seinen Ball meint gefunden zu haben ist das wichtigste nur noch diesen zu Spielen ( zumindest eine gute Zeit) weil erst dann kann es wirklich sehen was es bringt.
Das Sprunghafte - heute spiel ich mal zum Testen den und dann den .....
unnötig Zeit und Geld vernichtet.

Hoffe doch die Unklarheit noch unklare gemacht zu haben ;-)
Golfhulk
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GB
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Beitragvon GB » 28.06.2012, 06:57

henry hat Folgendes geschrieben:
...Auch im kurzem Spiel sind Urethanbälle (die Teuren) nur für sehr gute Spieler vorteilhaft. Freizeitspieler (also über Hcp -10) spielen auch für Annäherungen besser mit Bällen, die wenig Spin annehmen.

Diese Aussage ist für mich kaum nachvollziehbar. Kannst Du das mal näher begründen? Ich verstehe ja noch, dass spin-Annahme der weichen Bälle je nach Situation vor- oder nachteilhaft sein kann. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass backspin bei der kurzen Annäherung oder das weichere Treffen beim Putten nachteilig sein soll.


Eventuell zielt Henry auf die Reproduzierbarkeit der Schläge ab.
Ich habe mal einem Spitzenamateur zugeschaut wie er aus 30m, 10 Bälle nacheinander an die Fahne pitchte. Davon lagen 7 in sicherer 1 Putt Entfernung. Die 3 anderen waren Machbar.
Meine Ergebnisse sind dagegen frustrierend. Ersetze Zufall durch Irrtum, oder so.

Guido


P.S.: Die oben erwähnten Maxfli Bälle haben auch einen sehr stolzen Preis (39,99$/Dz)

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Beitragvon Hägar » 28.06.2012, 09:29

Golfhulk hat geschrieben: ...habe mal die Robot tests raus gesucht in der die Top-Marken Bälle mit dabei waren... :-)
http://www.flakegolf.com/uk/images/news ... 011_11.pdf
den Original hab ich auch.... wurde nur hervorgehoben nicht verändert

Danke Golfhulk für den aufschlussreichen Hinweis. Kannst Du zum Vergleich noch die Testergebnisse mit den Distance-Bällen einstellen?

Golfhulk hat geschrieben: ...jedoch meine Frau kommt auf 85 und will auch keinen anderen mehr Spielen da sie um und auf dem Grün mehr gut macht als das es die 8-10 Meter beim Drive wert sind.

Ja, diese 85 mph sind in etwa das, was auch ich derzeit erreiche. Verlockendes Konzept: Verzichte auf ein paar Meter Distanz im langen Spiel, und hole mehr als das im Kurzspiel heraus.

Beim Entscheidungen fällen neige ich zur Zögerlichkeit. Aber nach dem Motto "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" werde ich wohl mal ein Gebinde zum Testen ordern.

Stefan

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henry
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Beitragvon henry » 28.06.2012, 10:24

Leider entwickelt sich der Faden in die in Foren übliche Richtung. Laienmeinungen gewinnen über technische Fakten die Überhand.

Darum nochmalig ein kurze Klarstellung zweier Tatsachen:

1) Die billigen Bällen sind die Weichen. Die teuren Bällen sind die Harten. Die Werbeindustrie war schon immer erfolgreicher als die Naturwissenschaften. Wer es nicht glaubt, soll selber nachmessen oder Titleist fragen. Die geben das auf Nachfrage jederzeit bekannt.

2) Highspinbälle sind für Freizeitspieler schwerer zu kontrollieren und sind daher scoreschädlich. Das gilt auch im kurzem Spiel für Chips und Pitches. Dies wurde bereits mehrfach untersucht und wird sich auch durch hartnäckiges Nichtglauben nicht ändern.

Wünsche allen Forumskollegen allzeit schönes Spiel mit ihren Lieblingsbällen.

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Beitragvon GB » 28.06.2012, 12:10

Okay, die Message ist angekommen Henry.

Wo ist für dich die Grenze beim Begriff "Freizeitspieler"?

Kann man das am HCP festmachen? Oder an der Trainingsintensität?

Gruß

Guido

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Beitragvon Golfhulk » 28.06.2012, 12:20

1) Die billigen Bällen sind die Weichen. Die teuren Bällen sind die Harten. Die Werbeindustrie war schon immer erfolgreicher als die Naturwissenschaften. Wer es nicht glaubt, soll selber nachmessen oder Titleist fragen. Die geben das auf Nachfrage jederzeit bekannt.


was in sachen Herstellung nun Teuer oder Billig ist - Ignoriere ich da ich beim Kauf nun mal hinnehmen muss das der Ball der als weicher Ball eingestuft wird nun mal mehr kostet.

Ich habe meine Eisen und Hölzer mit ca. 30 Unterschiedlichen Bällen aller möglicher Hersteller bei einem Fitting testen können und die Daten dazu sehen können... von Verformung
über back und side spin sowie carry weiten .... selbst den Ballflug habe ich nach der engeren Auswahl den realen Ballflug sehen können und musste mich nicht nur auf Radar und
Optischen Messwerte verlassen.


2) Highspinbälle sind für Freizeitspieler schwerer zu kontrollieren und sind daher scoreschädlich. Das gilt auch im kurzem Spiel für Chips und Pitches. Dies wurde bereits mehrfach untersucht und wird sich auch durch hartnäckiges Nichtglauben nicht ändern.


Kann nur für meine Freizeiterfahrung sprechen die mich zum Nichtglauben bewegen. Selten vergeht ein Tag an dem ich weniger als 30-50 pitch´s und eben soviel
Chips ( 100-40 Meter ) Trainiere ( wenn andere schnell noch mal 9 loch gehen)

Welche Tests und unter welchen Bedingungen wo und mit welchen Spielern gemacht worden sind beeindrucken mich weniger - die Frage war eigentlich in diesem
Faden - Was bring ein Ballfitting !!!!

Da fängt es eigentlich schon an... Ein Verkaufsfitting eines Herstellers oder nimmt der Freizeitgolfer ( der eine hat mehr Frei-Zeit als der andere)
wenn auch umständliches ggf. auch bezahltes Fitting in Anspruch.

Sicher ist mal das im Anschl. an die PE ist es unnötig, da recht es einfach eine Sorte balle treffen zu lernen und zu sehen das der Schwung kommt.

@Hägar
ich sehe mal das ich den ganzen Bericht Scanne und dir zukommen lasse da ich nicht vom Prinzen-Gauner besuch haben will wegen URecht *g

so nun muss ich mal meine "Freizeit" vorbereiten :-)
Netten Gruß vom Golfhulk
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henry
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Beitragvon henry » 28.06.2012, 15:13

Kurze Antworten:

1) Freizeitspieler: Alle die mit Golf kein Geld verdienen und definitiv alle über Hcp 0,0

2) Bälle die als weich eingestuft werden: Wer stuft die teuren Bälle als weich ein? Du, und viele Andere. Die Industrie und Materialexperten machen es nicht. Ein ProV ist mit Abstand einer der härtesten Bälle. Laien verstehen es aber nicht, da diese Bälle mit einer dünnen Urethanhaut zur Schalldämpfung versehen werden. Er klingt nur dumpf und Käufer verwechseln es mit weich. Selbst die billigsten Preceptbälle sind deutlich weicher.

3) Was bringt ein Ballfitting? Mehr Umsatz für die Hersteller, da diese Käufer markentreuer sind. Verbessert sich der Score? Ja, aber nur wenn das Fitting nicht mit Driverdaten erstellt wurde, sondern sich auf das Kurzspiel beschränkt. Und hier sollten die niedrigsten Spinraten bevorzugt werden!

4) Warum wenig Spin? Weil der Ballflug deutlich weniger Kurvenanfällig ist. Weil die Bälle deutlich weniger auf Wind reagieren. Weil Freizeitspieler die Fahnen immer davor anspielen, und nie dahinter, weil Sie keinen verlässlichen Spin mit den Wedges produzieren können.

5) Ich trainier täglich Kurzspiel, also brauche ich die highspin Bälle? Leider nein. Wenn dein Chippen schlechter als das von Phil Michelson ist, brauchst du keine highspin Bälle. Je höher die Haftreibung der Balloberfläche ist (Urethan), desto größer ist der Rollunterschied nach der Landung auf dem Grün. Selbst wenige hundert RPM Unterschied machen mehrere Meter im Kurzspiel aus. Spielst du mit weniger Spin und gleichzeitig auch mit weniger Haftreibung (also günstige Bälle) ist der Unterschied im Roll deutlich geringer.
Und entscheidend für den Score ist hauptsächlich die Längenstreuung beim Chippen und nicht die Rollweite.
Lieber verlässlich 5 bis 7 Meter Roll, als 2 bis 6 Meter.

Hoffe für ein wenig Aufklärung gesorgt zu haben.

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Beitragvon Moderator » 28.06.2012, 15:24

Danke für die "Aufklärung" :wink:

Der "weiche Ball" ist noch unscharf definiert. Kompression ist das eine, Hülle das andere. Der Titleist Pro V1 hat nach unseren Messungen eine starke Schwankung in der Kompression. Von 85 bis 110 haben wir alles gefunden. Ob dies nun unterschiedliche Jahrgänge waren oder Fertigungstoleranzen, kann ich nicht sagen. Tendenziell liegt er aber mehrheitlich bei 95 bis 100. Die Unterschiede V1 zu V1x sehe ich marginal.

Der Ball ist jedoch trotzdem als "weich" zu definieren, da die Hülle sehr gummig und zähelastisch ist. Im Vergleich dazu sind Discountbälle mit Hartplastik umhüllt.

Mike
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Beitragvon GB » 28.06.2012, 15:30

AUTSCH! Das aufschlagen auf dem Boden der Tatsachen so schmerzhaft sein muß. ;-)

Topflite XL ich kehre reumütig zu dir zurück ...... Adé ihr schönen Z-Stars *schluchz

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Beitragvon henry » 28.06.2012, 15:52

Moderator hat geschrieben:Der Ball ist jedoch trotzdem als "weich" zu definieren, da die Hülle sehr gummig und zähelastisch ist. Im Vergleich dazu sind Discountbälle mit Hartplastik umhüllt.

Mike


Hi Mike,

das Thema hatten wir ähnlich schon mal diskutiert. Die Hülle aus Urethan ist sehr dünn. Deutlich weniger als 1 Millimeter. Selbst bei langsamen Schlägen kommt schon die Mittelschicht in Spiel und die ist nicht mehr Gummiartig.
Diese Gummiartige Schicht sorgt auch für die zu hohe Haftreibung und auch für die Geräuschdämpfung. Mit diesem Trick werden Käufer seit Jahren motiviert viel zu viel Geld für Bälle auszugeben.
Diese Luxusmaterial ist in Wirklichkeit aber auch nur Syntheskautschuk und kostet fast nichts. Darum werden aus Urethan auch Putzlappen, Gummistiefel und sogar die Verpackung von Tiefkühlkost gemacht. Jeder Joggingschuh hat in der Sohle eine hundertfache Menge von Urethan im Vergleich zu einem Golfball.
Nur Golfer zahlen Goldpreise für Urethan.

Das im Vergleich von dir genannte "Hartplastik" auch Surlyn genannt, ist aber auch ein Synthesekautschuk. Und wird übrigens nicht nur in Discountbällen verwendet, sondern bei 99% aller 3 Euro pro Stück Bälle. Natürlich auch bei den Titleist 3 Schichtbällen.

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