Dan Shauger – mein Schwung

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
RD
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Dan Shauger – mein Schwung

Beitragvon RD » 15.12.2010, 20:04

Alles was ich über den Golfschwung weiß, verdanke ich primär 2 Foren, dem Spicy und natürlich dem Golfhaus-Forum. Bis heute war dies, wie für viele andere auch, ein langer Weg. PE nach PGA,-Schwung, umgesattelt auf Moe Normann – Natural Golf.

Moe´s Schwung hatte den Vorteil, dass mit einer einfachen, ruhigen Bewegung ein recht ordentlicher und nahezu immer gerader Schlag herauskam, eine typische Moe-„Pipe“. Slicen war mir völlig unbekannt. Nachteil war, aus meiner Sicht, eine ungenügende Länge, wie beim Durchschnitt-PGA-Schwung.

Während eines Besuchs bei Oliver Heuler meinte dieser ganz lakonisch - mit diesem Schwung wäre er auch nicht länger. Und die Schläge waren alle wie an der Schnur gezogen!

Also wieder die Versuche mit einigen Trainern, einen erfolgreichen PGA-Schwung zu erlernen. Sicher habe ich mich im Laufe der Zeit etwas verbessert, dennoch war das was ich produzierte meilenweit von dem entfernt, was ich mir vorstellte und bei den Tourspielern sehen konnte.

Dann hatte ich etwas über Mike Austin gehört und im Internet alles gelesen was so zu erreichen war. Dabei bin ich über die Foristen Bunkerdude / Nick und Professor / Groover „gestolpert“ die bei Heiko in HH waren und berichtet hatten.

Irgendwann war ich dann auch in HH und hatte zum ersten Mal das Gefühl dem Schwung näher zu kommen, den ich eigentlich suchte. Leider konnte ich das Erlernte nicht nachhaltig in mein Spiel integrieren. Heute weiß ich, dass mein damaliges Verständnis nicht ausreichend war.

Also ging die Suche weiter. Schlusspunkt war dann in diesem Sommer, als mit Trainerhilfe alles so schief lief, dass ich einen Monat brauchte um diesen Gau zu überwinden, aber alleine und ohne Trainer.

So habe ich selbst versucht die Bewegungsmuster von Mike Austin umzusetzen die mir klar schienen, mit kleinen Erfolgen. Bis ich dann zu Martin kam.

Wir hatten uns zum Schlägerfitten getroffen und ich sprach ihn wegen Dan Shauger an, den ich von seiner Homepage und über das Forum kannte. Martin zeigte mir nur die Grundzüge – und ich war begeistert. Neben den Schlägern hatte ich noch die DVD „The 21st Century Golf Swing“ bestellt.

Als dann endlich alles da war und ich die DVD gesehen hatte, war ich so begeistert, dass ich sofort wusste, das ist es. Das Anschauen der DVD wurde mit entsprechenden Trockenübungen im Zimmer begleitet. Und dann gab es kein halten mehr. Raus auf die Range – mit Grasabschlag natürlich.

Der Einfacheit halber zitiere ich einige Passagen aus meiner Mail an Martin:

"Hallo Martin,
zuerst einmal muss ich meine Euphonie herunterfahren bzw. meine Glückshormone einsammeln. Was ist geschehen?
Nach Erhalt der Dan Shauger DVD habe ich mir diese 2x angeschaut und nun angefangen sie richtig durchzuarbeiten. Da wir heute endlich die Zeit zum Testen hatten, haben wir vorher auch die erste Übung nach Dan gemacht. Alles lief hervorragend.

Ich habe einfach mit einem 1/2 Schwung nach Dan mit meinen neuen Prowinn geschlagen. Ich kann es immer noch nicht fassen, denn es war der Hammer, sensationell! Nicht übertrieben. Die Bällle flogen fast einer wie der andere. Das wirklich geilste aber war die Länge. Mit dem halben Schwung waren sie länger, als mit meinem "alten" Vollschwung. Vorallem wirklich fast jeder. Du merkst, ich bin noch ganz aus dem Häuschen."

Danach haben meine Frau und ich bei klirrender Kälte Ende November, die ersten Trainingseinheiten mit Martin absolviert.

Alles was jetzt kommt, ist mein Verständnis von diesem Schwung und das was ich daraus für mich ableiten konnte. Dan hat den Mike Austin-Schwung bis ins letzte Detail aufgedröselt, unakademisch, in einer für mich leicht nachvollziehbaren Art. Was sind für mich die besonderen Merkmale?

In Stichworten:
Seine Einteilung in jeweilige 1/8tel Schwünge. Schon beim 1/4tel Schwung hat er mich von einer alten „Krankheit“ geheilt, nämlich, dass mein linker Arm zum ersten Mal im OT gerade war, ohne dass ich dies willentlich hatte steuern müssen.

Vorher war immer eine Cup-Stellung (dorsal) wie Dan es nennt, vorhanden. Das kann zum Slice führen, aber viel wichtiger ist, dass ich verstanden habe, dass es mit dieser Haltung unmöglich ist im Impact das Handgelenk schnappen - laufen zu lassen, da es ja total blockiert ist.

Der nächste Punkt ist, dass für den Anfang ein halber Schwung absolut reicht. Was dabei herauskommt ist einfach sensationell. Ball–Bodenkontakt sind garantiert mit einem sauberen Divot, wie ihr es noch nie hattet.

Der Abschwung beginnt mit dem Eintauchen des rechten Arms in die rechte Seite und dem Shiften nach links etc. (Groover nennt dies "ordentlich antauchen" (OA) sowie dem vor dem Körper ziehen der Arme zum Impact.

Nicht zu vergessen die Lässigkeit mit der man - ohne große Wirbelsäulenverdrehung – nur durch die Beinarbeit und etwas Schulterbewegung herum- und später auch wieder mit entsprechender Power zum Impact kommt.

Mehr soll es im Moment nicht sein, denn vorrangig wollte ich Euch und speziell Martin meinen Dank übermitteln.

Rudolf

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Beitragvon rebel » 15.12.2010, 20:22

Ist es nicht so, das jeder Mensch seinen eigenen Schwung hat?
Für mein Verständnis jedenfalls.

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Beitragvon Lob 64 » 15.12.2010, 21:00

Hallo RD
Wieviel Meter hat Dir die Umstellung z.B: E7 gebracht ?
Gruß Helmut
Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.
Habt Spaß

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Danke!

Beitragvon aPerfectSwing » 15.12.2010, 21:25

Hallo Rudolf,

ich sage mal einfach nur DANKE!!!!
Es freut mich riesig, das der Dan Shauger Schwung so gut zu Euch passt :D

Hit it hard (AND straight).

Martin

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Beitragvon Professor » 15.12.2010, 21:31

Lieber Rudolf, ich finde deinen Beitrag sehr schön, danke dafür! Ich freue mich sehr, wenn du mit den so wichtigen Angaben einen so schönen Erfolg haben kannst. :)

Wäre es möglich, die Unterschiede zwischen der Lehre von Heiko und Dan Shauger zu benennen? (Beide kommen doch von Mike Austin?)

Gruß - Professor :)
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Moderator » 16.12.2010, 08:32

rebel hat geschrieben:Ist es nicht so, das jeder Mensch seinen eigenen Schwung hat?


Das stimmt, aber es gibt auch Schlüselpositionen des Schlägers und Schlüsselpositionen der Bewegung, die einfach besser sind oder sogar unbedingt sein müssen.

Diese Grundlagen müssen am Amfang vermittelt werden, wozu DS und MA, aber auch handgelenkorientierte Methoden wie TZ und Easygolf sehr geeignet sind.

Die Optimierung selbst, wenn man die Basics mal verstanden hat, ist dann individuell. Oft wird jedoch eine Optimierung versucht, aber das Grundgerüst ist noch von völlig falschen Vorstellungen geprägt. Sowas kostet nur endlos viele Prostunden und wird nie zum Erfolg führen.

Mike
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
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Beitragvon RD » 16.12.2010, 11:15

Rebel:
Ist es nicht so, das jeder Mensch seinen eigenen Schwung hat?

Mike hat es sehr schön ausgedrückt und für mich auf den Punkt gebracht wenn er sagt "Die Optimierung selbst, wenn man die Basics mal verstanden hat, ist dann individuell."
Ich fühle mich bei dieser Art Schwung einfach wohl, er passt zu mir und ich hoffe, dass ich nicht zu viel individuelles hineinbringe. :D

Lob 64:
Wieviel Meter hat Dir die Umstellung z.B: E7 gebracht ?

Die Wetterlage hat es noch nicht zugelassen, dass ich dies in Meter ausdrücken kann. Habe letzte Woche auf der Simulator-Range geübt und es sah gut aus. Allerdings traue ich diesen Angaben nicht so recht. Hier ist mir das Urteil meiner Frau mehr Wert. Die sagte nach dem aller ersten Test draußen, dass es klasse Längen waren - vom Rasen.

Beim Simulator war Interessant zu beobachten, wie sich kleine "technische" Schlagänderungen auf die Länge ausgewirkt haben. Hier war mein Augenmerk nicht die absolute Länge, sondern die Differenz der Schlaglängen.

Professor:
Wäre es möglich, die Unterschiede zwischen der Lehre von Heiko und Dan Shauger zu benennen?

Lieber Professor, habe mir dieser Tage auch noch einmal die MA-DVD von Heiko angeschaut und habe sie viel besser verstanden als damals. Es ist wie mit der Philosophie oder der Technik. Heute hast du nach deinem aktuellen Bewußtsein eine Vorstellung, ein Verständnis von den Dingen und morgen erkennst du noch weitere und tiefere Aspekte. Im Gegensatz zu dir und Nick, fehlten mir noch so viele Basics, dass mir Dan mit seinen Details einfach gut tut.

Davon, dass ich bei Heiko war, habe ich ja auch profitiert, denn erst dadurch konnte ich Dan´s Schwungvorstellung überhaupt so gut verstehen. Wenn du die DVD von Dan kennst, dann weißt du ja auch, dass er alles bis ins Kleinste erklärt. Dadurch konnte ich mir so vieles selbst erarbeiten.
Im Ergebnis sind beide Wege 100% Mike Austin. Nick hat ja mal in etwa geschrieben, dass sein Pro feststellte, dass zu viel MA in seinem Schwung wäre. Wenn das ´mal jemand zu mir sagen würde, wäre das ein großes Kompliment für mich. :lol:
Aud den Schwungvideos von dir und deinem Sohn, "strahlt" MA hindurch. Toll. 8)

Rudolf

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Beitragvon Moderator » 16.12.2010, 13:42

RD hat geschrieben:Beim Simulator war interessant zu beobachten, wie sich kleine "technische" Schlagänderungen auf die Länge ausgewirkt haben.


Dies war auch für mich ein Aha-Moment für die sinnvolle Verwendung eines Simulators. Die Spielpraxis kann man hier schwerlich verbessern, aber die kleinen Bewegungen mit der grossen Auswirkung hat man als Sofortfeedback, was die Verbesserung mit Riesenschritten nach vorne treibt.

Bei uns sind deshalb im Blickfeld (Boden) des Spielers zwei grosse Monitore:

1 x Videokontrolle (spielt den Schwung sofort nach dem Schlag nochmals automatisch in Zeitlupe ab)
1 x animierter Ballflug inkl. aller relevanten Daten, ziemlich realistische (auch grafisch) Darstellung

Der Fitter hat die gleichen Monitore am Kontrollpult. Man kann aber auch automatisiert selbst üben, die Auslösung erfolgt dann jeweils durch das Schlaggeräusch.

Mike
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Beitragvon rebel » 16.12.2010, 17:36

Aha, gut - damit kann ich was anfangen.
Aus dem Blickwinkel lese ich jetzt den Beitrag noch mal.

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Beitragvon Professor » 16.12.2010, 22:47

oh danke Rudolf, für das große Kompliment. *freu*

Ich muss zu meiner Schande gesehen, dass ich die Dan DVD nicht kenne. Wo kann man sie bekommen?

Nick hat nicht zuviel MA in seinem Schwung, das kann man gar nicht genug haben, :) er hat nur ein Element von MA im Verhältnis zu den anderen zuviel :-) Er ist der Meister der rechten Hand, das kommt von seiner langjährigen sportlichen Beschäftigung mit Hockey. (Kaderspieler)

Die Optimierung selbst, wenn man die Basics mal verstanden hat, ist dann individuell.

Ich denke dass genau umgekehrt. Ich glaube, dass jeder Mensch bestimmte Bewegungsvoraussetzungen für einen Golfschlag mitbringt. Der eine ist butterweich in der Hüfte, der andere kann sie kaum bewegen. Wieder einer kann den Schläger nicht festhalten, der andere wieder seinen Raduis der Gelenke kaum vergrößern. Wieder einer dreht wie eine Spirale, der andere springt in die Höhe.

Vielleicht ist deshalb das erlernen der Basics sehr individuell und das verfeinern dann eher ein technisch motorischer Lernprozess, den ich mal mit "swing 100.000" betiteln möchte ... :)

Vielleicht bin ich deshalb auf MA gestossen, weil er nicht nur optisch für mich optimal erscheint, sondern auch vielleicht ein Bewegungsmuster in mir anspricht, das wer weiß, so hoffe ich noch immer, in mir irgendwie "drinsteckt" und gerne "raus möchte" :) Aber je älter ich werde, desto geringer werden die Chancen, das mein Körper noch "mitspielen" wird. :(

Gruß - Professor
Mit Gruß, Euer
Professor

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DVD

Beitragvon aPerfectSwing » 16.12.2010, 23:22

Hallo Professor,

Wo kann man sie bekommen?

Die DVD kannst Du bei mir bekommen, einfach eine Mail schicken, dann sende ich Dir die Details zu. Bei Mike ist die DVD auch im Shop.

Vielleicht ist deshalb das erlernen der Basics sehr individuell

Da stimme ich Dir zu. JEDER hat völlig andere Vorerfahrungen. Dann bestimmte Themen zu vermitteln ist ja gerade die Herausforderung. Wie bekomme ich es hin, dass ein Golfer xy anfängt, ein Gespür für die Bewegung der Hüfte,Arme,... zu bekommen.

Wenn MA dann noch ein natürliches Bewegungsmuster in Dir anspricht, dann ganz herzlichen Glückwunsch. Und ich sehe den Dan Shauger /MA Schwung gerade geeignet für eine gute Leistung bis in sehr hohes Alter. Dan Shauger hat es letzten Sommer mit 70 hier ja noch vorgeführt. Ist schon cool. Auch Leute wie John Marshall, Jim Liska und Steve Clement machen in der Altersklasse über 65 noch die 300 Yards.

Viele Grüße

Martin

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Beitragvon Professor » 17.12.2010, 08:44

Wenn MA dann noch ein natürliches Bewegungsmuster in Dir anspricht, dann ganz herzlichen Glückwunsch.

Ich hatte im Februar einen leichten Bandscheibenvorfall und das Jahr war eher mit Vorsicht gekennzeichnet als mit Mut meinen Körper zu belasten.
Ein fantastischer Osteopath hat mir dann DEN Hinweis gegeben, den ich schon seit Jahren verfolge: "Eine gestreckte Lendenwirbelsäule kann stärker belastet werden".

Damit hatte ich den Schlüssel, für MA's unglaubliche linke Hüftstreckung. Immer habe ich mich gefragt, warum er die Hüfte so stark hochzieht, wie kein anderer wie ich denke ... Auch habe ich mich immer gefragt, warum diese C Stellung, also das starke durchbiegen im Durchschwung so kritisiert wird. Nun habe ich die Antwort gefunden, es ist die gute Dehnung der linken Oberschenkelmuskeln und Sehnen. Dieses sind bei mir auch noch stark verkürzt, war doch mein linkes Bein 25 Jahre auf einem Gitarre-Fußschemmel erhöht.

Das ist mein Winterprogramm, die linke Seite zu dehnen, um die LendenWS gerade zu bekommen, dann kann der Körper sich besser biegen im Durchschwung.
Einer meiner neuen Schlüssel. :-)

@Rudolf, was man auch gut bei den Vater-Sohn VIds erkennt, ich bekomme die linke Hüfte nicht hoch (genug), kann nicht fertig drehen und muss mehr aus den Armen und Händen machen ... ;-) (Konto: Tigerlups auf youtube)
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Lob 64 » 17.12.2010, 10:55

Die Optimierung selbst, wenn man die Basics mal verstanden hat, ist dann individuell.

Lieber Mike ,lieber Martin
Ihr sprecht von "BASICS " , welche sind das nach Eurer Meinung ?
Gruß Helmut
Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.

Habt Spaß

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Beitragvon RD » 17.12.2010, 16:53

Mike zum Indoortraining:
Die Spielpraxis kann man hier schwerlich verbessern, aber die kleinen Bewegungen mit der grossen Auswirkung hat man als Sofortfeedback, was die Verbesserung mit Riesenschritten nach vorne treibt.


Verblüffende ist z.B.: ausgehend von einer gleichen Ausholbewegung und gleicher Schlaggeschwindigkeit, aber verbesserter Technik - eventuell richtig in die rechte Hüfte eintauchen bringen locker 10 bis 15 m mehr an Länge. Wenn man das erlebt, ist es einfach nicht zu glauben.

Professor:
Vielleicht bin ich deshalb auf MA gestossen, weil er nicht nur optisch für mich optimal erscheint, sondern auch vielleicht ein Bewegungsmuster in mir anspricht, das wer weiß, so hoffe ich noch immer, in mir irgendwie "drinsteckt" und gerne "raus möchte".


Also das hast du ganz in meinem Sinne ausgedrückt. Besser hätte ich das nicht machen können. Es geht mir um die Grundmuster und die Bausteine die Dan zur Verfügung stellt.

Oben hatte ich geschrieben:
Nicht zu vergessen die Lässigkeit mit der man - ohne große Wirbelsäulenverdrehung – nur durch die Beinarbeit und etwas Schulterbewegung herum- und später auch wieder mit entsprechender Power zum Impact kommt.


Dan legt Wert darauf die Wirbelsäule nicht in eine forcierte Torsionsbewegung zu bringen, wie dies beim PGA-Schwung ja der Fall ist.
Martin korrigiere mich gfs.

Hier kann ich nur zitieren: Locker das linke Knie leicht nach vorne bewegen, den Unterkörper folgen lassen und schon steht man in einer 45° Haltung. Die Schultern noch ein bißßchen aufdrehen und du hast die 1/2 Schwungposition lässig erreicht. :P

Viel Spaß beim Wintertraining. Solltest du die DVD von Dan irgendwann mal gesehen haben, berichte doch hier im Forum. Mit deinem Verständnis, kannst du uns dann sicher den einen oder andern Tipp geben.

PS: Mit dem Alter ist es leider wie mit den Löchern auf dem Platz - irgendwann gehen einme die "Jahre" aus. Daher wollen wir ja noch lernen, damit wir möglichst viel Freude beim Soiel haben.

Rudolf

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Wirbelsäule

Beitragvon aPerfectSwing » 17.12.2010, 16:59

Hallo Rudolf,

Dan legt Wert darauf die Wirbelsäule nicht in eine forcierte Torsionsbewegung zu bringen, wie dies beim PGA-Schwung ja der Fall ist.
Martin korrigiere mich gfs.


da gibt es nichts zu korrigieren. Der seitliche Shift dreht den Oberkörper ganz natürlich mit, ohne das dabei die Schulter zu Hüfte sich verändert, also keine Torsion. Im Rückschwung geht dann auch die linke Hacke vom Boden. Insgesamt viel weniger Stress im Körper.

Martin

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Basics Dan Shauger Schwung

Beitragvon aPerfectSwing » 17.12.2010, 17:28

Hallo Helmut,

Lieber Mike ,lieber Martin
Ihr sprecht von "BASICS " , welche sind das nach Eurer Meinung ?


ich fange mal an:

- Der Griff, der es ermöglicht das der Schläger beim lockeren Durchlaufen auch "square" zum Ziel kommt. ebenso, das die Handgelenkachsen wie ein Scharnier arbeiten.
- wenig Griffdruck
- Gewichtsshift der Hüfte
- Start des Golfschwungs aus den Beinen
- Ausnutzung der Hebel. Das heißt vor allem, das sich die Kraft aus den Beinen über den Körper und die Arme wirklich auf den Schläger überträgt.
- Der Drehpunkt, ungefähr der Kehlkopf, bleibt still. Damit auch der Kopf. durch einen festen Drehpunkt wirken die Kräfte aus dem doppelten Pendel wesentlich effektiver.
- Die rechte Hand geht im Durchschwung unter die linke. Anders ausgedrückt keine Rotation der Schlagfläche in einem weiten Bereich vor und hinter der Treffzone

Ist als Text ohne Bilder schwer zu beschreiben. Vor allem, da jeder anders lernt. In der Praxis aber doch recht schnell gezeigt und erklärt.

Gruß

Martin

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Beitragvon Lob 64 » 17.12.2010, 18:10

Danke Martin
werde das mit der DVD jetzt vergleichen .
Gruß Helmut :D
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Beitragvon Moderator » 17.12.2010, 19:10

Meine Basics:

1. SKG kommt vom Handgelenk und nur von da
2. der (erste) Antrieb des Schlägers erfolgt mit den grossen Muskeln
3. Schwungpfad im Abschwung neutral oder leicht von innen

Das Squarestellen etc. macht der Schläger eigentlich von selbst, man muss nur die Handgelenke locker lassen, was dem Punkt 1 entspricht.

Dies sind meine Basics für einen geschleuderten Schwung. Wenn man bewußt winkelt, muss man ggf. noch weitere Grundlagen beachten.

Mike
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Beitragvon VT » 17.12.2010, 19:43

@Helmut
Ich habe auch die DVD und war bei Martin zum Training. Die Punkte Griff und Griffdruck kommen auf der DVD nicht gut raus. Martin hat mir da schon mehr erzählt. Aber auch danach hatte ich immer noch nicht das richtige Gefühl. Das für mich Richtige habe ich erst durch mehrfaches Verändern herausgefunden in Verbindung mit den anderen Basics.

@Mike
Ich bin jemand der bewusst winkelt. Ich habe allerdings in hunderten von Luftschwüngen mit dem Eisen 9 inzwischen das Gefühl des Schnappen des Handgelenkes erfühlt. Es musste allerdings erst der Griff passen. Für die Geschwindigkeitsmessung reichte mir allerdings erstmal das Geräusch des Luftschwunges aus. Welches sind die von Dir beschriebenen Grundlagen beim bewussten Winkeln?

Ich blocke gelegentlich den Durchschwung, so dass ich dem Schläger gar nicht die Möglichkeit gab, laufen zu lassen.

Gruss Volker

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Wie bekommt man das Gefühl?

Beitragvon aPerfectSwing » 17.12.2010, 20:25

Hallo Volker,

Aber auch danach hatte ich immer noch nicht das richtige Gefühl. Das für mich Richtige habe ich erst durch mehrfaches Verändern herausgefunden in Verbindung mit den anderen Basics.


Schön, dass es läuft. Die Aufgabe bei unserem Training waren ja auch die Basics, genau wie auch Helmut es angefragt hat. Mir ist es auch so ergangen, dass ich, nachdem ich den richtigen Pfad von Dan gezeigt bekommen habe, noch eine ganze Menge Eigenarbeit vor mir hatte und immer noch habe :D

@Mike:
Die großen Muskeln machen die Power. Ich habe mal etwas von einer Leistung von 2 PS für einen Golfschwung gelesen.

Diese Kraft geht in den Moment in den Schläger, wenn die Handgelenke weit links sind und fast abstoppen. Wenn man dann die Handgelenke so locker hat, dass der Schläger läuft, dann gibt er so richtig Gas.

Gruß

Martin

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