RS = Richtiges Schlagen

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
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Johnny
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Beitragvon Johnny » 18.06.2009, 12:31

Lieber Thomas Zacharias, danke dass du dir die Mühe machst aus deinem Buch was rüber zu kopieren. Oder aus deinem Gedächtnis hier Kurzfassungen veröffentlichst.

Ich würde aber sagen, dass ist hier ein Diskussions Forum und wenn du dir nicht die Mühe machst dich kurz zu fassen, wird man darauf nicht antworten können. Sicher wirst du im Internet Stellen finden wo man Buchteile veröffentlichen kann.

Andere Baustelle mein lieber Freund!

Grundsätzlich gibt es zu richtig schlagen keine Einwände. Ein guter Lag ist sicher enorm wichtig um gutes Golf zu spielen.

Leider verführt uns das starke Winkeln zu UAR und dadurch zur schlechten Kontrolle des Schlägerblattes!

Über diese Tatsache wirst du auch mit dreifach so langen Berichten nicht hinweg kommen.

Im übrigen sind alle deine Weisheiten nicht neu, was den Fleiss, den Körper, die Ausdauer, den Ehrgeiz, die Entwicklung, die Einsicht, die Ignoranz, die Präpotenz, uva mehr betrifft.

Mensch, hälts du die Menschen wirklich für so dumm? Und fragst du dich nicht, was man von dir halten soll, wenn du die anderen für Dumm erklärst?

DU kannst es nciht verkraften, dass sich die Dinge anders entwickeln wie du es möchtest, das war schon mit dem Hochsprung so. Die Welt springt nun anders, obwohl du weiß, wie Richtiges Hochspringen" funktioniert.

Nun willst du die Welt vom richtigen Schlagen überzeugen!

Du hast einen gravierenden Fehler gemacht:
Ich werde mich nicht dazu versteigen, über die richtige Erklärung des Begriffs der Richtigkeit zu diskutieren. Richtig ist, was mir in der von mir gewählten Richtung weiterhilft.

Hier wird klar, wo dein Irrtum ist.
Für dich gibt es gar keinen Begriff RICHTIG:
Denn was dir weiterhilft kann nur für dich richtig sein, kann aber für andere geradezu falsch sein. (Machen durch UAR die Schaufel zu weit auf und bekommen sie nie wieder zu und wenn, dann einmal so und einmal so ...!)

Du bist ein typischer Mensch, der sich etwas mühevoll aufgebaut hat und nun glaubt, es muss für alles so sein, weil die Erkenntnis für dich so stark war!

Irrtum, Thomas, die Menschen sind verschieden, schwingen auch verscheiden und lernen verschieden, gehen vollkommen verschieden an die Sache heran und das wichtigste: Erzeugen sehr verschieden gute Ergebnisse in diesem wunderbaren Sport! Das kannst du mit noch so vielen Beweisen wiederlegen, es wird dir nicht gelingen, die MEnschen von deiner RICHTIGKEIT zu überzeugen. Jeder hat seine eigene Richtigkeit! Du ja auch!

Ich auch!

LG
Johnny

PS: Kleiner Tipp: Befasse dich einmal mit dem Unterschied von Wirklichkeit und Realität, vielleicht kommst du dem Wort RICHTIG dann etwas näher!
Zuletzt geändert von Johnny am 18.06.2009, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Ulf
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Richtig oder nicht - die Antwort zeigt die gleich das Licht

Beitragvon Ulf » 18.06.2009, 17:27

Hi Johnny,

um eines Vorweg zu sagen, ich mag Thomas Z.. Deßhalb möchte ich hier meine Sicht beisteuern.

Johnny hat geschrieben:... du dir nicht die Mühe machst dich kurz zu fassen, wird man darauf nicht antworten können. ...


Ich empfehle auch allen sich bei der elektronischen Kommunikation kurz zu halten, da sich nur wenige die Zeit nehmen, Texte zu lesen, die über den Bildschirmrand hinausgehen. Dennoch gibt es immer wieder lange Texte und ich bin dann immer gut damit beraten, dies nicht persönlich zu nehmen. Ich habe das Buch von Thomas und den einen oder anderen Artikel dazu im Internet gelesen und kann nicht erkennen, dass er hier Copy and Paste ausgeführt hat, womit er sich aus meiner Sicht schon Mühe gegeben hat, da der Text halt lang ist.

Johnny hat geschrieben:... Du hast einen gravierenden Fehler gemacht:
Thomas Z. hat geschrieben:Ich werde mich nicht dazu versteigen, über die richtige Erklärung des Begriffs der Richtigkeit zu diskutieren. Richtig ist, was mir in der von mir gewählten Richtung weiterhilft.

Hier wird klar, wo dein Irrtum ist.
Für dich gibt es gar keinen Begriff RICHTIG:


Kommunikation ist schon eine tolle Sache. Ich verstehe den Satz von Thomas so: "Für mich ist richtig, was mir hilft.". Damit gibt es auch für ihn keine absolute Richtigkeit, und damit ist er genau bei Dir, da Du selbst sagst, das verschiedene Herangehensweisen in diesem wunderbaren Sport gute Ergebnisse erzielen.

Johnny hat geschrieben:... Du bist ein typischer Ignorant, der sich etwas mühevoll aufgebaut hat und nun glaubt, es muss für alles so sein, weil die Erkenntnis für dich so stark war!


Ich verstehe nicht, warum Du persönlich werden musst. Bleib doch bitte auf der sachlichen Ebene.

Lieben Gruß
Dein Ulf

P.S.
Das Buch "Golfprofis schwingen nicht - sie schlagen" sollte eigentlich "Dem Chaos ein Ende" heißen sollte und war ursprünglich eine Gemeinschaftsproduktion von Oliver H. und Thomas Z. . Das Chip Video von Oliver, welches Du in einem anderen Beitrag erwähnst, war neben einem anderen Video von Thomas eine Vorschau darauf. Ich habe das damals auch mit einem 8er Eisen probiert und war sehr erstaunt, wie weit ich mit einem 8er Eisen bei wenig Ausholen chippen konnte.

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Johnny
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Beitragvon Johnny » 18.06.2009, 18:21

Ich steh trotzdem dazu!

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TZ
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Beitragvon TZ » 22.06.2009, 09:31

Liebe Foristen.
Alle Artikel die hier von mir erschienen sind, habe ich extra für Euch geschrieben, als
Reaktion auf und Dank für die Inspiration, die ich von Euch bekommern habe. Natürlich
schreibe, um für eine Idee zu kämpfen oder meinen Dickschädel durchzusetzen. Daher
macht es mir Freude, Dinge ausführlich zu erörtern, anstatt nur kurzatmig darüber zu
diskutieren. Also schreibe ich nicht für die, die längst unbeirrbar ihren Weg gefunden haben
und dies in ihren Diskussionen nur noch vertreten und verteidigen, sondern für die, die auf
der Suche sind, Orientierung brauchen und noch mit offenem Verstand an die Sache
herangehen wollen. Und da hoffe ich, kommen in diesem Forum auf die Dauer ein paar
Leser zusammen.
Dass wir alle verschieden sind heißt nicht, dass es auch ebenso viele Wege und Formen gibt
zu leben oder zu golfen. Ein Slice ist ein Slice, egal wie der Einzelne ihn zustandegebracht
hat. Es sollte aber eigentlich ein grader Schlag werden. Also hat man was falsch gemacht.
Und wenn man nicht lernt es richtig zu machen, bleibt man ein Slicer - oder Hacker oder
Schwinger.
Wer sich nicht damit abfinden will, der kommt um RS nicht herum, weil es hier um Mechanik
geht, und die ist über jede Subjektivität erhaben. Genau so wie die Golfschläger im Prinzip
seit über 100 Jahren unverändert sind. Nur im Detail unterscheiden sie sich. Und wenn es für
besser/schlechter keine objektiven Kriterien gäbe, wäre ja die ganze Golf-Technologie und
das individelle Fitting Betrug. Wenn es nicht die perfekte Form der Kugel gäbe, und jeder mit
nemanderen Ball spielen wollte, wäre wieder nochmal alles anders.
Ohne RS, also richtiges Timing von Armen und Händen, kommen jedenfalls keine geraden
und gleichzeitig langen Schläge zustande. Wer das nicht versteht, bleibt als Spieler unter
seinen Potentialen und als Lehrer Mittelmaß.
Wie gesagt: Noch kenne ich keinen, der die subtilen physikalischen Zusammenhänge von
Mechanik und Motorik im Golfschlag hinreichend durchschaut hat, um die Wichtigkeit des
RS überhaupt abschätzen zu können, ganz zu schweigen davon, seinen Segen zu erkennen
und anderen zu vermitteln. Ich bin also einfach nur darauf gespannt zu sehen, wie die Sache
weitergeht. Und solange ich Spaß daran habe, misch ich mit.
Beste Grüße, Euer Thomas

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Johnny
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Beitragvon Johnny » 22.06.2009, 21:33

Thomas, nocheinmal!

DISKUSSIONSFORUM!

DISSKUTIEREN bedeutet, auf Argumente des Anderen eingehen!

Leider verführt uns das starke Winkeln zu UAR und dadurch zur schlechten Kontrolle des Schlägerblattes!


Selbst Christian Neumaier hat sich angeboten, darüber zu diskutieren. Wer muss denn kommen? Der Beste hat sich bereits angeboten!

Dein Bericht beschreibt neben allgemeinem blabla nur ein Detail des Golf "Schwungs". (Schwung, Schwung holen um Schlagen zu können.)
Winkeln ist nur ein Teil eines guten funktionierendes Schlags! Es macht den Eindruck, dass du über das Detail die Gesamtheit erklären willst.
Deswegen ist es sehr unterschiedlich, mit welchem Detail man eine Gesamtheit erklären will und welches man als "Das Wichtigste" erkennen will. Das musst du auch akzeptieren! Du brauchst den Schlag nicht neu erfinden! Die Jungs können das! Und sie sagen dir auch, wie sie es machen!

Hinausposaunen tun sie es nicht, man muss sie schon fragen!

Christian Neumaier wird ohnedies bald ein Buch veröffentlichen, damit es "deines Wissens" noch jemanden gibt, der den Schlag beschrieben hat. Als hätte Mike Austin dass nicht schon vor 50 Jahren gemacht! Das scheinst du aber auch zu ignorieren. :roll: :roll:

Gruß
Johnny

PS: Deine Ignoranz löst bei mir Wut aus!

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Caterpillar
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Beitragvon Caterpillar » 22.06.2009, 22:06

Johnny hat geschrieben:Thomas, nocheinmal!

DISKUSSIONSFORUM!

DISSKUTIEREN bedeutet, auf Argumente des Anderen eingehen!


Würde ich mir auch wünschen, aber verlange doch von TZ bitte nicht das er auf Dinge eingeht sie seiner Sicht nach nicht gut funktionieren können, weil er eben eine andere Perspektive hat, die meiner Meinung nach "eher begrenzt" richtig ist, aber ich verstehe ehrlich gesagt dieses Hochsprungthema nicht? Bist Du auch Hochspringer? Und was hat das mit Golf zu tun?

Johnny hat geschrieben:Leider verführt uns das starke Winkeln zu UAR und dadurch zur schlechten Kontrolle des Schlägerblattes!


Warum ist das so?
It is almost impossible to remember how tragic a place the world is when one is playing golf.

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Johnny
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Beitragvon Johnny » 23.06.2009, 00:04

Caterpillar hat geschrieben:Warum ist das so?

um diesen straken Lag zu erzeugen, muss sich das linke Handgelenk dorsal beugen und das funktioniert nur durch UAR. Das wieder palmar zu bekommen ist höchst anfällig.

Wie schön, palmar zu bleiben, die OAR auszunützen und das Schlägerblatt ist immer square, weil es nie offen war!

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Caterpillar
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Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 00:49

Johnny hat geschrieben:
Caterpillar hat geschrieben:Warum ist das so?

um diesen straken Lag zu erzeugen, muss sich das linke Handgelenk dorsal beugen und das funktioniert nur durch UAR. Das wieder palmar zu bekommen ist höchst anfällig.

Wie schön, palmar zu bleiben, die OAR auszunützen und das Schlägerblatt ist immer square, weil es nie offen war!


Ich glaube das hat mit Dorsal/Palmar nicht wirklich viel zu tun.

Sondern mit:
BildBildBild
BildBildBild

Wenn ich mir viele Tourpros so ansehe, finde ich sehr interessant wie nahe die, gerade der Tiger bei 9 Uhr an der Neutralstellung der mittleren Bilder sind (Winkel). Was mich nur irritiert ist, auf welche Hand bezieht sich eigentlich der Schlagreflex? Die rechte? das muss doch dann im Abschwung spätestens ab 9 Uhr klar sichtbar sein? Hat da jemand Bilder der diesen Schlagreflex in seiner Entstehung zeigt?
It is almost impossible to remember how tragic a place the world is when one is playing golf.

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Bunkerdude
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Beitragvon Bunkerdude » 23.06.2009, 09:27


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Johnny
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Beitragvon Johnny » 23.06.2009, 09:43

Um diesen Großen Lag zu erzeugen, kannst du nur links dorsal beugen. Erstes Bild: Aufschwung, OT, linkes HG palmar, zweites Bild: Abschwung kurz danach, Links, dorsal. ACHTET AUF DIE STELLUNG DES SCHLÄGERBLATTS!

Diese "offene" Stellung, bekommst du nur schwer wieder zu und führt zur Kontrollverlust. Würde sich die Stellung der Schaufel nicht verändern, hast du die Kontrolle über die Richtung! PUNKT!

Bild

Bild

Hier findet keine Energieübertragung statt, er ist lässig "geschlenkert" ...
Ein 68er Golfschwung!

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Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 10:24

Bunkerdude hat geschrieben:Vielleicht so?


Das ist kein voller Schwung, der Gute ist ein ziemlich drehorientierter "swinger" und das ist wohl eine Übung um den Schläger mit lockeren Handgelenken auf einen guten Schwungpfad zu bringen (Synchron zur Schulterdrehung), da der volle Schwung gefühlt nicht viel weiter geht als das was er dort zeigt. Wenn das in vollem Tempo ausgeführt wird sieht der Schwung wohl auch wieder ganz anders aus, gerade wenn durch die dann vollere Schulterdrehung die Arme weiter hochkommen. Dieses lagging des Schlägers im Takeaway ist bei sehr vielen Hoganesquen Amateuren (Trainern) zu sehen und bringt wohl einen neutraleren BS Pfad.

Auch um Bilder zu betrachten muß der Schläger wohl besser auf 9 Uhr stehen, denn kann man klar erkennen wo und wie dieser nebst Händen Proportional zu Körper und Ball stehen (In einem vollen Schwung).

Dieses Dorsal/Palmar ist doch eher ein Punkt i.Ri. Angriffswinkel oder?
It is almost impossible to remember how tragic a place the world is when one is playing golf.

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Johnny
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Beitragvon Johnny » 23.06.2009, 10:59

Caterpillar hat geschrieben:Was mich nur irritiert ist, auf welche Hand bezieht sich eigentlich der Schlagreflex? Die rechte? das muss doch dann im Abschwung spätestens ab 9 Uhr klar sichtbar sein? Hat da jemand Bilder der diesen Schlagreflex in seiner Entstehung zeigt?


Das mit dem Reflex ist aus der Biomechanik und wird in vielen Sportarten genutzt. Ein sich dehnender Muskel will reflexartig wieder zurück, sich wieder zusammenziehen.
Der Reflex findet aber in so kurzer Zeit statt, dass er beim Golfschlag keine Anwendung findet.

TZ hat deshalb das Beugen in das letzte Drittel "verschoben" (Heuler fällt drauf rein) damit dieser Reflex angeblich stattfindet. Wenn man also am höchsten Punkt beugt, wie es uns swail hier vorführt, kann dieser Reflex nicht stattfinden, weil es zu lange dauert bis zum Treffer!

Auf den Reflex beharren, wo eine derartige Wucht stattfindet, den Kontrollverlust in Kauf nehmen, alles nur wegen dieses Reflexes ... ne!
Die Kraft der Handgelenke ist insofern bemerkenswert, als sie es schaffen, wenn der Körper was falsch macht, früher zu strecken, damit der Ball überhaupt getroffen werden kann.
Das ist allerdings nur zu schaffen, wenn der Körper verlangsamt um die Handgelenke wirken zu lassen, das berühmte stehenbleiben! (Eine Kompensation des sich zu früh drehenden Körpers!)
Würde man voll durchgehen wenn der Oberkörper zu früh dreht, würde der Schläger den Ball nicht berühren, weil die Hände zu schwach sind, der Fliehkraft entgegen zu wirken.

Warum soll ein Griff, der bis zum Treffer beschleunigt wird nicht zum SKG beitragen? Du schaffst es nicht, den Schlägerkopf hinten zu halten, er kommt automatisch vor, auch wenn du noch so beschleunigst, von stehenbleiben kann keine Rede sein!

Konzentriert euch auf das linke palmare Handgelenk (mehr als 90° Arm-Schläger findet dorsal statt, Schlägerblatt öffnet sich), startet aus der Hüfte nach vor (das berühmte Schlägersenken findet dadurch automatisch statt, indem der linke Oberarm und die Brust eine Einheit bildet, ebenso die Drehung, die man vernachlässigen kann, weil sie eher zu früh stattfindet) und geht voll durch! Das ist richtiges Schlagen! AMEN!

Ach ja, im Ausholen die rechte Schulter stark zurückziehen, das ist alles!
Ach ja, das richtige Take a way findet automatisch statt, wenn man das linke Knie nach vor streckt, statt nach rechts beugt oder krampfhaft versucht, es möglichst lange nicht zu bewegen!

Ich ziehe mich aus dem Forenleben zurück!
Dies war mein letzter Beitrag!

Viel Spass beim Verwirrspiel Golf!
Johnny

PS: Macht einen Kurs bei Heiko Falke, er wird euch die Augen öffnen!

Noch eine kleine Bemerkung eines Pros der lange in Amerika war.
"Die Burschen dort haben einen derartigen Punch am Ball, dagegen sind deutschsprachige Pros, dem Ebenen-Wahn verfallen, die reinsten ...... (Diesen Ausspruch will ich euch lieber ersparen!)

CIAO

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Caterpillar
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Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 11:53

Johnny hat geschrieben: Das mit dem Reflex ist aus der Biomechanik und wird in vielen Sportarten genutzt. Ein sich dehnender Muskel will reflexartig wieder zurück, sich wieder zusammenziehen.
Der Reflex findet aber in so kurzer Zeit statt, dass er beim Golfschlag keine Anwendung findet.

TZ hat deshalb das Beugen in das letzte Drittel "verschoben" (Heuler fällt drauf rein) damit dieser Reflex angeblich stattfindet. Wenn man also am höchsten Punkt beugt, wie es uns swail hier vorführt, kann dieser Reflex nicht stattfinden, weil es zu lange dauert bis zum Treffer!


(Namen sind Schall und Rauch :))
Siehst Du, der eine will diesen Reflex Beispielsweise eher in der Übergangsphase (wg. 9 Uhr & Throw) und zwar von hier:

Bild
nach hier:
Bild

Und die rechte sollte da oben schön brav aufpassen die linke nicht zu sehr von der „Ebene“ zu hauen.

Den anderen (RS) würde ich gerne anhand von eine paar Bildern sehen.

Amen :)

Johnny hat geschrieben: Würde man voll durchgehen wenn der Oberkörper zu früh dreht, würde der Schläger den Ball nicht berühren, weil die Hände zu schwach sind, der Fliehkraft entgegen zu wirken.


Das müssen wir noch mal diskutieren.

Johnny hat geschrieben: Auf den Reflex beharren, wo eine derartige Wucht stattfindet, den Kontrollverlust in Kauf nehmen, alles nur wegen dieses Reflexes ... ne!

Johnny hat geschrieben: Warum soll ein Griff, der bis zum Treffer beschleunigt wird nicht zum SKG beitragen? Du schaffst es nicht, den Schlägerkopf hinten zu halten, er kommt automatisch vor, auch wenn du noch so beschleunigst, von stehenbleiben kann keine Rede sein!


Und all das in ca. 5 ms, holy cow.

Johnny hat geschrieben: Konzentriert euch auf das linke palmare Handgelenk (mehr als 90° Arm-Schläger findet dorsal statt, Schlägerblatt öffnet sich), startet aus der Hüfte nach vor (das berühmte Schlägersenken findet dadurch automatisch statt, indem der linke Oberarm und die Brust eine Einheit bildet, ebenso die Drehung, die man vernachlässigen kann, weil sie eher zu früh stattfindet)


Das mit dem palmaren Handgelenk bedarf glaube ich einer Erläuterung, Ebenentherorie? Oberarm und die Brust eine Einheit bildet: da muss ich aber kräftig drehen, weil sich sonst nichts bewegt, oder?


Johnny hat geschrieben: Ach ja, im Ausholen die rechte Schulter stark zurückziehen, das ist alles!
Ach ja, das richtige Take a way findet automatisch statt, wenn man das linke Knie nach vor streckt, statt nach rechts beugt oder krampfhaft versucht, es möglichst lange nicht zu bewegen!


1. und 2. ist wohl miteinander verbunden und dann doch wohl etwas individueller, aber nicht RS.
It is almost impossible to remember how tragic a place the world is when one is playing golf.

Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem durch Caterpillar am 23.06.2009, 11:53 verfassten Beitrag.
Und berufen sich auf TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung.

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Bunkerdude
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Beitragvon Bunkerdude » 23.06.2009, 14:17

Johnny, caterpillar:
Wenn ich einem Anfänger das alles erzähle, herrscht nur noch Chaos in seinem Kopf, das ihm kaum ermöglichen wird seinen Körper so zu bewegen, dass der Ball gerade und weit fliegt.
Keep it simple!
Noch mal in aller Ruhe: RS ist für die Frühentwinkler-overthetop-outsidein-Schufter eine Möglichkeit relativ schnell eine unabdingbare Bewegung für ordentliches Golf zu erlernen.
Es geht nicht darum 300m Drives auf 20m breite Fairways zu schlagen.

Dante 4 Magic Moves
It is of vital importance this wrist position be kept, all through the downswing. This is what brings the clubface square at impact and gives us a straight shot.

Tutelman
So, what does the golfer have to do to get maximum centrifugal force in order to get maximum clubhead speed? His job is to "hold the lag" -- keep the club cocked at a right angle to the arms -- until fairly late in the downswing. This keeps from releasing the club until v is nearly as large as it's going to get, which allows a large F to accelerate the club outward and downward just before impact.

Rod White, “On the efficiency of the golf swing,” Am. J. Phys., 74 1088-1094 (2006)
White shows that the energy and momentum of the arm-club system are redistributed during the swing as a direct result of the uncocking of the wrists that takes place before the club strikes the ball.“As the wrists uncock near the bottom of the swing, the club head and the hands are moving in different directions, which means the club pulls against the hands and slows them down,” White said. “This means, in turn, that the kinetic energy in the shoulders and arms is transferred to the club. Without wrist-cock, most of the kinetic energy stays in the arms and shoulders and the swing is inefficient. Best of all, the golfer does not have to do any extra work to make the transfer happen.” Thus, wrist-cock is the make-or-break factor in a good golf swing.

The correct way to uncock your wrists Cocker
To remove any illusions as to how the hands should direct the clubhead and body for power, uncock your hands under (not over) from the top of the swing (far left). In other words, your hands should work down in such a manner that the clubhead approaches the ball from the inside. You are pushing the clubhead directly at the ball. Work with both types of cocking so you know right from wrong. Uncocking under has a distinct feeling.

Hit down on the golf ball, dammit! 2008
This leverage is obtained by maintaining a mandatory flat left wrist and a bent right wrist (for right-handed players).

increase the Role of the Right Hand for Power Craig Kaminski | Golf Tips Magazine
Here's a lot of misconception about the role of the right hand during the downswing. Often you'll hear power-sapping phrases such as "pull with the left" or "the right hand is just along for the ride" in reference to this phase of the golf swing. The truth is, proper use of the right hand will help you square the clubface at impact and increase clubhead speed, thus producing more consistent and longer shots.

Improving Your Swing With the Proper Wrist Action Golfswingfix anonym
There is no action in golf less understood than proper use of the wrists, partially because we do not have to work them, but we have to let them work themselves —like hinges on a door. This is important because the wrists will only be used correctly when we have the right idea of their correct mechanical action. If we get the wrong idea, the opening of the wrists in the region of the ball will be mis-timed.

Leslie King
Premature use of the right hand both destroys a timed delivery (which is the secret of power) and destroys the club line down into the ball, resulting in inaccurate and mis-hit shots.
A correctly timed delivery is, in the final analysis, what the golf swing is all about. Once the left hand and arm has successfully made the line down into the ball, the hands take over for the final application of power.

Alles schön definiert und beschrieben aber keiner sagt dem geplagten Schufter wie er es machen soll. Da gibt RS von Zacharias m.E. eine Möglichkeit vor diese Bewegung durch Übungen zu erlernen.

Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem durch Bunkerdude am 23.06.2009, 14:17 verfassten Beitrag.
Und berufen sich auf TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung.

Caterpillar
Beiträge: 277
Registriert: 18.01.2009, 22:38

Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 15:42

Bunkerdude hat geschrieben:Johnny, caterpillar:
Wenn ich einem Anfänger das alles erzähle, herrscht nur noch Chaos in seinem Kopf, das ihm kaum ermöglichen wird seinen Körper so zu bewegen, dass der Ball gerade und weit fliegt.
Keep it simple!
Noch mal in aller Ruhe: RS ist für die Frühentwinkler-overthetop-outsidein-Schufter eine Möglichkeit relativ schnell eine unabdingbare Bewegung für ordentliches Golf zu erlernen.
Es geht nicht darum 300m Drives auf 20m breite Fairways zu schlagen.


Vielleicht anders:

Der blutige Anfänger muß gar nichts wissen, der soll erstmal seine 100 Runden und x000 Rangebälle absolvieren. Dies am besten in regelmäßiger Aufsicht eines Golflehrers.

Der der dies hinter sich hat, immer noch löffelt und so liest jetzt weiter :)

Der Frühentwickler:
Dies ist oft ein Symptom für eine Ausgleichsbewegung, der Mensch kompensiert und bremst automatisch wenn irgendwas nicht paßt, z.B. die Arme sich im Abschwung nicht ordentlich und frei bewegen könne – dies eben wenn sich der Körper falsch bewegt.

Frühentwicklen ist gut wenn alles andere passt....

Over the top, wenn ich dies ständig habe bremse automatisch (kaum machbar ein so steiles gehacke von außen zu kontrollieren) und versuche das Schlägerblatt offen zu halten, will ja nicht pulls, Hooks und so produzieren. Da er mit diesem Schwungpfad dann niemals volles Tempo gehen kann (es sei denn er will viel slice spin oder richtig fett schlagen), bremst er die Arme unterbewusst ab und voila, er löffelt.

Dies hat jetzt nicht viel mit irgendwelchen „Entwicklungsreflexen“ zu tun, dazu brauche ich eine saubere Bewegung der Arme, wenn die nicht da ist wird’s auch mit RS nichts.

Wenn ich es wirklich aufs RS abgesehen habe, sollte ich wohl peinlich genau drauf achten das ich all die anderen Sachen die TZ erklärt auch machen (und mich von Drehen und Schwingen verabschieden).

Ich würde mich schon noch über RS dokumentierende Bilder freuen, aber ich gehe davon aus das des „Hitters“ RS bei 9 Uhr idealerweise wie folgt aussieht:

Die Hände ist sehr weit vorm rechten Becken und der rechte Arm ist dabei sich zu strecken in Folge dessen müssen auch die Beine strecken, weil sonst wohl kein Platz für diese Bewegung da ist.

Aber da das Strecken der Beine wohl eine ganze Menge „Hit“ und wohl einen steileren Angriffswinkel bedeutet, frage ich mich welchen Nutzen RS hier hat? Noch mehr hit und noch steiler?

Ich glaube RS ist sehr praktisch wenn man nicht die Beweglichkeit hat zu springen, strecken, drehen, wie auch immer. Dies auch nur mit begrenztem Tempo da die Steuerungshilfe des Körpers gering ist. Dann versuche ich schön aufrecht zu stehen, etwas das Gewicht dezent hin und her zu verlagern um doch noch etwas wumms auf den Ball zu bekommen und ab die Post, nicht ultrapräzise und wirklich weit, aber den Ball halbwegs sauber getroffen und das ist ne ganze Menge (aber eben immer halbe bis dreiviertel Schwünge)

Alles nur Meinungen..

Deine Zitate eignen sich hervorragend sich Stunden zu streiten, aber ich persönlich finde diese beiden richtig gut:

Bunkerdude hat geschrieben:Improving Your Swing With the Proper Wrist Action Golfswingfix anonym
There is no action in golf less understood than proper use of the wrists, partially because we do not have to work them, but we have to let them work themselves —like hinges on a door. This is important because the wrists will only be used correctly when we have the right idea of their correct mechanical action. If we get the wrong idea, the opening of the wrists in the region of the ball will be mis-timed.

Leslie King
Premature use of the right hand both destroys a timed delivery (which is the secret of power) and destroys the club line down into the ball, resulting in inaccurate and mis-hit shots.
A correctly timed delivery is, in the final analysis, what the golf swing is all about. Once the left hand and arm has successfully made the line down into the ball, the hands take over for the final application of power.
It is almost impossible to remember how tragic a place the world is when one is playing golf.

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Bunkerdude
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Beitragvon Bunkerdude » 23.06.2009, 16:47

Der blutige Anfänger muß gar nichts wissen, der soll erstmal seine 100 Runden und x000 Rangebälle absolvieren. Dies am besten in regelmäßiger Aufsicht eines Golflehrers.

Und genau da liegt ja das Problem:
Tutelman: OK, why don't the pros teach it? They don't know it!

Netter Tippfehler übrigens: Frühentwickler!


Ich glaube RS ist sehr praktisch wenn man nicht die Beweglichkeit hat zu springen, strecken, drehen, wie auch immer. Dies auch nur mit begrenztem Tempo da die Steuerungshilfe des Körpers gering ist. Dann versuche ich schön aufrecht zu stehen, etwas das Gewicht dezent hin und her zu verlagern um doch noch etwas wumms auf den Ball zu bekommen und ab die Post, nicht ultrapräzise und wirklich weit, aber den Ball halbwegs sauber getroffen und das ist ne ganze Menge (aber eben immer halbe bis dreiviertel Schwünge)

Bingo! Genau das können ja 75-80% der Golfer nicht weil sie eben schon 55+ jahre alt sind. Und was machen die Tourpros zunehmend: 3/4 Schwünge. Haha!

Deine Zitate eignen sich hervorragend sich Stunden zu streiten

Deshalb habe ich sie ja reingestellt. :D

Die Wirkung des rechten Handgelenks wird zwar seit Jahrzehnten betont und beschrieben aber kaum einer lehrt es wirklich. Stattdessen Schulterrotation, Hüftrotation, Unterarm-Oberarmrotation, etc. Vor lauter Dreherei wird den armen Hacker schon schwindelig. Helikoptergolf halt!

Bunkerdude

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Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 20:31

Tutelmann meinte da mit Sicherheit nicht RS, sondern NullS :)

Bunkerdude hat geschrieben: Bingo! Genau das können ja 75-80% der Golfer nicht weil sie eben schon 55+ Jahre alt sind. Und was machen die Tourpros zunehmend: 3/4 Schwünge. Haha!


Ich dachte eigentlich so an 60+ (EDIT: und Anfänger, Talentfreien kann wohl auch RS nicht helfen);

3/4 bei 100+ Grad Schulterdrehung, wenn Tiger 110 Grad aufdreht und einen "vollen" Rückschwung macht hat er glaube ich ein Problem, aber auch bei Ihm sind 3/4 ein voller Schwung oder?

Bunkerdude hat geschrieben: Die Wirkung des rechten Handgelenks wird zwar seit Jahrzehnten betont und beschrieben aber kaum einer lehrt es wirklich. Stattdessen Schulterrotation, Hüftrotation, Unterarm-Oberarmrotation, etc. Vor lauter Dreherei wird den armen Hacker schon schwindelig. Helikoptergolf halt!


Weißt Du, um sich Mal des Bergphilosophischen zu bedienen:

Für mich ist die Wirkung des rechten Handgelenkes wie eine Prise Chili, ein Hauch davon ist Gut, etwas zuviel versaut das Essen. Ein Glas trockener Rotwein mit einer dezenten Honignote im Bukett, mnjam, ein Löffel Honig in einem guten Wein ist Mist, dann lieber Met :)

Wenn Du mit dem Torso Mist machst kannst Du nicht erwarten das sich der Rechte Arm entwickelt (ohne zu verkrampfen), wenn der Torso richtig arbeitet und die Arme passend zu diesem, wird man feststellen das da haupts. marginale Dinge wie Griff und Griffdruck entscheidend sind.. Und dann gibt es ja noch den linken Arm.

Das ist jetzt nicht RS.
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Beitragvon Bunkerdude » 23.06.2009, 20:59

Für mich ist die Wirkung des rechten Handgelenkes wie eine Prise Chili, ein Hauch davon ist Gut, etwas zuviel versaut das Essen

Du sagst es ja selber: FÜR MICH. (in Gedanken: SINGLEPLANER)

Und nun zum singleplaner schlechthin, der nun wirklich nicht viel rotiert und mit 3/4 Schwung agiert. Alt war er auch schon zu diesem Zeitpunkt.
Ich denke, der schlägt richtig und hält den Körper still dabei.

Ja ich weiss: er war nicht besonders lang damit, aber verdammt gerade!

Bild[/img][/b]

Wenn Du mit dem Torso Mist machst kannst Du nicht erwarten das sich der Rechte Arm entwickelt (ohne zu verkrampfen), wenn der Torso richtig arbeitet und die Arme passend zu diesem, wird man feststellen das da haupts. marginale Dinge wie Griff und Griffdruck entscheidend sind.. Und dann gibt es ja noch den linken Arm.


Die Standard Argumentation der offiziellen Golflehre. Wenn das so ist wie du sagst, dann bewegt man eben am Anfang Torso und Hüften nur so viel wie unbedingt nötig ist. Man kann so definitiv gutes Golf spielen. Allemal besser als das was ich da jedes Wochenende rotieren und heben und senken sehe, wo dann nur fette oder getoppte slices und pullshooks auf 30m herauskommen. (Standardbemerkung: "Ich muss den Kopf unten lassen" :roll: )

Bunkerdude der Asket

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Beitragvon Caterpillar » 23.06.2009, 22:23

Bunkerdude hat geschrieben:Und nun zum singleplaner schlechthin, der nun wirklich nicht viel rotiert und mit 3/4 Schwung agiert. Alt war er auch schon zu diesem Zeitpunkt.
Ich denke, der schlägt richtig und hält den Körper still dabei.


Auch der hat in Jahrzehnten Rhythmus, Koordination und Synchronisation verinnerlicht, drehen tut er sehr, aber Post Impact nicht so stark, dafür steht er auch zu weit vom Ball weg (meine Sicht), ist doch mal einen Versuch wert, aber wo passt bei dem RS?

Bunkerdude hat geschrieben:Die Standard Argumentation der offiziellen Golflehre. Wenn das so ist wie du sagst, dann bewegt man eben am Anfang Torso und Hüften nur so viel wie unbedingt nötig ist. Man kann so definitiv gutes Golf spielen. Allemal besser als das was ich da jedes Wochenende rotieren und heben und senken sehe, wo dann nur fette oder getoppte slices und pullshooks auf 30m herauskommen. (Standardbemerkung: "Ich muss den Kopf unten lassen" :roll: )

Bunkerdude der Asket


Um Einstellig Golf zu spielen muss man sich nicht verausgaben, aber um jedes Par 4 mit einem kurzen Wedge anzugreifen braucht man entweder eine sehr gute Technik oder sehr viel Power. Aber wenn man sehr gut Hölzer oder Utilities spielt, diese genug Höhe haben das der Ball recht planbar stoppt sind zwischen beiden wie viele Schläge?

Ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt so viele verschiedene Gründe warum Menschen permanent schlecht spielen, oder?

Aber der vermeidbarste Grund sind falsche Informationen, dazu gehört wohl auch dem Moe RS zu verabreichen. Oder einem Colin Montgomery die Normansche Ansprechhaltung oder RS...

EDIT: Kopf unten ist ein bescheuerter tip :)
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Beitragvon Bunkerdude » 23.06.2009, 23:24

aber wo passt bei dem RS?

Also Bild 6 ist ja wohl RS.

Um Einstellig Golf zu spielen muss man sich nicht verausgaben, aber um jedes Par 4 mit einem kurzen Wedge anzugreifen braucht man entweder eine sehr gute Technik oder sehr viel Power. Aber wenn man sehr gut Hölzer oder Utilities spielt, diese genug Höhe haben das der Ball recht planbar stoppt sind zwischen beiden wie viele Schläge?

Kein Mensch redet von einstellig. In den Bereich von 18-24 zu kommen wäre für die meisten schon ein Traum, der wahr wird.

Ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt so viele verschiedene Gründe warum Menschen permanent schlecht spielen, oder?

Nö. Der Hauptgrund ist, dass niemand ihnen zeigt was der Körper tun muss, um den Ball gerade und akzeptabel weit zu schlagen (E7 100-130m). Und einer der Hauptquellen dafür ist nun mal die "trailing hand".

Kopf unten ist ein bescheuerter tip


Das sagen die "mishitter" selber zu sich, für wie bescheuert hälst du mich?:cry:


Bunkerdude

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