Mike Austin

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
Slicer
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Beitragvon Slicer » 31.05.2009, 19:41

ein Detail mit dem Gesamten


Da hast Du recht, Johnny. Aber Thomas schreibt dies ja auch in seinem Buch: lieber das eine richtig machen, als vieles falsch. Möchte mich gar nicht darüber streiten, was nun Priorität hätte, richtig gemacht werden zu müssen.

War heute bei einem Turnier und da sieht die Realität leider weder so noch so aus. War einfach grausam, wie die Leute versuchen, den Ball zu treffen.

Würde es zur Pflicht werden, dass jeder Turnierteilnehmer ein Polo-Shirt mit der Aufschrift...

"Diesen Schwung habe ich bei (Name des Pro) gelernt."

... tragen müsste, würden 90% der Golfer die Platzreife nicht schaffen bzw. würden 99% erst gar keinen Pro finden.

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Beitragvon Professor » 31.05.2009, 21:54

Würde mich interessieren, wie die Fachleute den Unterschied zwischen der Lehre Mike Austin und Thomas Zacharias sehen, was das Winkeln der Hände betrifft.

Für mich als Laie sehe ich zwei wichtige Merkmale:
MA keine Unterarmrotation, Linkes Handgelenk palmar, rechtes dorsal
TZ Unterarmrotation, dorsales Linkes Handgelenk, schwerer zu kontrollieren.
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Cab Driver » 31.05.2009, 22:26

Professor hat geschrieben:Würde mich interessieren, wie die Fachleute den Unterschied zwischen der Lehre Mike Austin und Thomas Zacharias sehen


Welche Fachleute? :D

Professor hat geschrieben: Für mich als Laie sehe ich zwei wichtige Merkmale:
MA keine Unterarmrotation, Linkes Handgelenk palmar, rechtes dorsal
TZ Unterarmrotation, dorsales Linkes Handgelenk, schwerer zu kontrollieren.


Auf dieser Ebene wird bei uns nichts definiert. Wie gesagt: Es gibt nur eine Handvoll wesentlicher Eckpfeiler ohne die es schwierig wird. Der Rest sind Variablen, die jeder Spieler für sich selbst finden muss.

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Beitragvon Johnny » 05.06.2009, 17:26

Heiko Falke hat geschrieben: Es gibt nur eine Handvoll wesentlicher Eckpfeiler ohne die es schwierig wird. Der Rest sind Variablen, die jeder Spieler für sich selbst finden muss.


Okay, Eckpfeiler und Variablen.

Kann man nun behaupten, wenn ein Eckpfeiler vernachlässigt wird, dass mit einer Variable kompensiert werden kann?

Immerhin sehen ja nicht alle Spieler gleich aus, die Compound Pivot praktizieren!

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Beitragvon Professor » 05.06.2009, 17:41

Johnny hat geschrieben:Okay, Eckpfeiler und Variablen.


In der Musik würde man folgendermaßen vorgehen:
Die Eckpfeiler sind die Noten:

man kann:
hoch-tief
laut-leise
langsam-schnell

mehr haben wir nicht zur Verfügung. (Klangfarbe sprich Instrumentenwahl sind nur Effekte ...)
Wenn einer weniger langsam schnell macht (Rubato) in seiner Interpretation, muss er mehr laut leise machen (Dynamik), sonst wirds langweilig.
Wenn er weniger laut leise machen muss/kann (Clavicord oder Tangentenclavier, sehr leises Instrument, Bachs Lieblingsinstrument) muss er mehr langsam schnell machen, sonst wird eintönig ...

In Golf:
Wenn er mehr dreht (oneplan swing, oder ohne Plan-Schwung ...), kann er weniger hoch tief, muss mehr links ziehen,
wenn er mehr streckt, kann er mehr power, mehr rechts, Armschub, Trizeps, keine Uterarmrotation!

Also, warum soll langsam schnell richtiger sein als laut leise?

Beides ist möglich, ich mag mehr das, der mehr das! (Obwohl ich auch nicht verstehen kann, warum nicht alle mehr das mögen, was ich lieber habe, wo es doch viel mehr DER Logik des Golfschwunges entspricht ...)

Jeder wie er es mit seinem Körper besser, mit seiner Psyche vereinbaren und mit seiner Dynamik erlebbar machen kann.

So ist das!

AMEN!
Zuletzt geändert von Professor am 07.06.2009, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Caterpillar » 07.06.2009, 13:54

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Beitragvon Professor » 07.06.2009, 21:10

Was willst du uns sagen, mit den Linien auf den Bildern Mike Austins?
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Moderator » 07.06.2009, 21:17

Wollte ich ehrlich gesagt auch schon fragen.... :roll:
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

https://www.marken-golf.de
Unterwössen im Chiemgau

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Beitragvon Caterpillar » 10.06.2009, 13:20

Moderator hat geschrieben:Wollte ich ehrlich gesagt auch schon fragen.... :roll:


Heiko, eine Frage:

läßt sich MA über Bilder ernsthaft verständlich machen?

Dies nur um die Bitte des Moderators nach mehr Bildmaterial mit einer kompetenten Referenz zu beantworten.

Ich persönlich habe keine Lust hier eine Bilderflut hereinzustellen nur um dann von anderen die selbst etwas anderes machen oder versuchen, an sich falsche Interpretationen oder Auslegungen zu bekommen und diese dann beantworten zu müssen.



Vielen Dank im voraus.
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Beitragvon LHs » 10.06.2009, 16:24

Ich persönlich habe keine Lust hier eine Bilderflut hereinzustellen


Die Frage ist dann, was die Berichte überhaupt sollen. Als passiver Teilnehmer dieses Schwungfadens erhoffe ich mir eine konkrete Anleitung (ideal eben mit Bildern). Klar, dass dann manche Immer-Nein-Sager sich zu Wort melden werden, aber ich und viele andere sind durchaus reif genug, selbst zu entscheiden, welche Philosophie die bessere im Einzelfall ist.

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Caterpillar
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Beitragvon Caterpillar » 10.06.2009, 22:41

Lefty hat geschrieben:
Ich persönlich habe keine Lust hier eine Bilderflut hereinzustellen


Die Frage ist dann, was die Berichte überhaupt sollen. Als passiver Teilnehmer dieses Schwungfadens erhoffe ich mir eine konkrete Anleitung (ideal eben mit Bildern). Klar, dass dann manche Immer-Nein-Sager sich zu Wort melden werden, aber ich und viele andere sind durchaus reif genug, selbst zu entscheiden, welche Philosophie die bessere im Einzelfall ist.


Lieber Lefty, ich kann Dir keine konkrete keine Anleitung geben, was ich kann ist mein (nb. mühsam herausgesuchtes) aufgelinktes Video nebst einiger grundlegender Dinge und Nebeneffekten in einem neuen Faden zusammenfassen.

Vielleicht erklärt mein Post aus dem Schwunganalysefaden von vor 3 Monaten meine Haltung etwas besser:
Caterpillar hat geschrieben:
carbonflyer hat geschrieben:Daß Golf nicht einfach ist, habe ich mittlerweile verstanden: Aber muß es (das entspricht meinem Empfinden, wenn ich versuche, etwas über den "Austin-Schwung" zu erfahren) so kompliziert "verpackt" werden?


Golf ist einfach, es wird nur schnell verkompliziert, daher sind auch 105 von 110 Seiten im X-Files Faden Q%MC(#*QX<QWEJ.

Mein Erfahrung ist, das man "komplizierte" Dinge recht einfach trainieren kann, man muss nur wissen wie. Man kann komplizierte Dinge nur vereinfachen wenn man sie versteht (Trainer), wenn man sie nicht versteht versucht man diese zu verkomplizieren.
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Cab Driver
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Beitragvon Cab Driver » 11.06.2009, 10:38

Caterpillar hat geschrieben:
Heiko, eine Frage:

läßt sich MA über Bilder ernsthaft verständlich machen?


Nein, auch nicht über Videos.

Das wäre, als wollte man Van Gogh über Radio vermitteln.

Komplexe Sportarten kann man aus meiner Erfahrung
nicht über Medien vermitteln.

Ich verstehe auch nicht vorher dieser Gedanke kommt.
Kein Mensch würde Fussball aus einem Buch lernen wollen.
Warum wollen die Golfer das eigentlich?

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Cpt-Hook
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Beitragvon Cpt-Hook » 11.06.2009, 17:18

Warum wollen die Golfer das eigentlich?

.... vielleicht wollen Sie das nicht, sondern nur Vertrauen in den richtigen Unterricht finden? Versprochen wird einem ja alles und ich muss zur Schande gestehen, dass ich anfangs auf die Angebote der grossen Namen hereingefallen bin. Viel Geld für nix. Das Vertrauen ist also weg, weil sich effektiv nichts ändert. Der Schwung ist aber weiterhin verbesserungsbedürftig, also sucht man jemand, der Hilfe bringen kann ... statt voreiliger Versprechen.

Wenn man schon keine textliche oder bildliche Anleitung geben kann (was ich durchaus verstehe), so sollte jedes erfolgsversprechende Konzept jedoch Fallstudien aufzeigen können. Warum dies nicht gemacht wird, verstehe ich wiederum nicht. Referenzen könnten Vertrauen schaffen.

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Beitragvon Cab Driver » 12.06.2009, 22:56

Cpt-Hook hat geschrieben:
Warum wollen die Golfer das eigentlich?

.... vielleicht wollen Sie das nicht, sondern nur Vertrauen in den richtigen Unterricht finden? Versprochen wird einem ja alles und ich muss zur Schande gestehen, dass ich anfangs auf die Angebote der grossen Namen hereingefallen bin. Viel Geld für nix. Das Vertrauen ist also weg, weil sich effektiv nichts ändert. Der Schwung ist aber weiterhin verbesserungsbedürftig, also sucht man jemand, der Hilfe bringen kann ... statt voreiliger Versprechen.

Wenn man schon keine textliche oder bildliche Anleitung geben kann (was ich durchaus verstehe), so sollte jedes erfolgsversprechende Konzept jedoch Fallstudien aufzeigen können. Warum dies nicht gemacht wird, verstehe ich wiederum nicht. Referenzen könnten Vertrauen schaffen.


Diese Nachricht geht aber nicht an mich, oder? Referenzen gibt es genug auf
meiner Seite.

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Beitragvon Caterpillar » 12.06.2009, 23:22

Cpt-Hook hat geschrieben:Wenn man schon keine textliche oder bildliche Anleitung geben kann (was ich durchaus verstehe), so sollte jedes erfolgsversprechende Konzept jedoch Fallstudien aufzeigen können. Warum dies nicht gemacht wird, verstehe ich wiederum nicht. Referenzen könnten Vertrauen schaffen.


Wozu Fallstudien? wenn der "Fall" bis ins letzte Gen genauso denkt, gebaut ist und spielt wie Du vielleicht, i.a.W. dein Klon getestet wurde..

Das Problem ist nicht wie viele Referenzen jemand hat, sondern wie wenig handwerkliche Fehler jemand begeht.
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Cpt-Hook
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Beitragvon Cpt-Hook » 15.06.2009, 08:01

Heiko Falke hat geschrieben:Diese Nachricht geht aber nicht an mich, oder?


Die Nachricht geht an alle, die meinen, den Schwung erfolgreich schulen zu können und nicht restlos ausgebucht sind :wink:

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TG
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Beitragvon TG » 15.07.2009, 12:42

Guten Tag an alle !
Ich bin neu hier und wurde durch meinen Bruder auf die MA/Heiko Falke Diskussion aufmerksam gemacht.

Hierzu soviel:
Ich spiele/trainiere seit 3 Jahren fast täglich, spiele ganz ordentlich Golf und habe letzthin 2x3 Std. zu zweit bei Heiko trainiert.
Schon in der 2. Stunde, nach Einführung und Grundübungen, erlebte ich eine wahrhaftige GÖTTERDÄMMERUNG ! Denn noch nie schlug ich Bälle so gelöst, butterweich, präzise, auch weiter, und mit einem völlig neuen Schlaggefühl. Und dies bitte mit etwa 30-40% des vorherigen Aufwandes.... Gleiches gilt übrigens auch für Pitches und Chips.

Fazit:
in diesen beiden Trainingseinheiten lernte ich mehr als in allen Trainerstunden bisher zusammen; nur verbesserte ich dabei mein Spiel in dieser kurzen Zeit um ca 50% !.
Und - es wird sonnenklar, wie weit entfernt von der Realität der Tour Pros seitens PGA und "normalen" Pros usw. unterrichtet wird. Die lehren quasi eine andere Sportart, wobei dies nicht heissen soll, dass man damit nicht auch gut Golf spielen kann.

Den Bewegungsablauf, bzw. die spezielle Motorik kann man kaum durch Studium des MA Videos alleine erlernen, und verbale Beschriebe würden
erst recht nicht hinkommen. Es ist unmöglich die Methode in eine Pauschale zu verpacken da zu komplex, in der Ausührung aber doch einfach. Das Video und auch Heiko´s Blog vermitteln schon viel, aber es bedarf der individuellen Abstimmung. Gerade weil es eine so feinfühlige Methode ist.

Meine gutgemeinte aber dringliche Empfehlung:
investiert besser in ein paar Stunden bei Heiko als in einen neuen Schläger. Dieser verbessert Euer Spiel kaum, die MA-Methode jedoch 100%-tig und fürs ganze Leben.
Wie im Schnee: entweder Du kannst Ski fahren oder nicht. Material hin oder her.

Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem durch TG am 15.07.2009, 12:42 verfassten Beitrag.
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goyenecheroberto
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Beitragvon goyenecheroberto » 15.07.2009, 13:46

Wirklich interessant. Mich würde interessieren, inwieweit die Erkenntnisse von Thomas Zacharias und die von Mike Austin sich decken oder auch überschneiden. Klar ist auch daß jeder der Top Cracks seine Eigenarten im Bewegungsablauf hat. Hierzu gibt es ja unzählige Bewegungstudien. Ich bin allerdings skeptisch ob ich als Freizeitspieler, selbst wenn ich schwingen könnte wie z.B. MA dessen Konstanz und Weite erreichen würde. Manches ist erlernbar aber hinzukommt auch das unbestreitbare, außergewöhnliche Talent und der andauernde Trainingsfleis der Top Spieler. Jim Furyk hätte nie einen Trainer gehabt, außerdem seinem Vater. Mit seinem exotischen Schwung bleibt er jedoch im Vergleich zu anderen Tour Pros offenbar mehr als jeder andere auf dem Fairway. Stecken in seinem Schwung auch Elemente der Schule MA ?

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Beitragvon Professor » 15.07.2009, 17:04

goyenecheroberto hat geschrieben:Wirklich interessant. Mich würde interessieren, inwieweit die Erkenntnisse von Thomas Zacharias und die von Mike Austin sich decken oder auch überschneiden. Klar ist auch daß jeder der Top Cracks seine Eigenarten im Bewegungsablauf hat.


Lies noch'mal aufmerksam den Beitrag von TG, den ich 99% unterstreichen kann! Genaus so ist es mir auch ergangen!

MA und TZ in einen Topf zu werfen ist nicht nur etwas kühn, sondern schlicht daneben!

Es ist ganz und gar nicht klar, dass jeder seine eigenen Bewegungsabläufe hat. Klar ist vielmehr, dass sich alle, oder die Meisten an die Gesetze des Golfschwungs halten!

Nur TZ glaubt, etwas neues erfunden zu haben, was natürlich überhaupt nicht stimm!

Gruß
Professor

PS: Beim Material kann ich TG nicht zustimmen. Grad in diesen Tagen, nach vielen Trainingseinheiten und einigen Runden mit "fremden Eisen" wurde mir wieder klar, dass man die langen Eisen nicht gut treffen kann (oder nicht so leicht) wenn sie nicht neutralisierte Schäfte von Mike Klais haben!
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Ulf » 15.07.2009, 21:57

Hallo,

goyenecheroberto hat geschrieben:Wirklich interessant. Mich würde interessieren, inwieweit die Erkenntnisse von Thomas Zacharias und die von Mike Austin decken oder auch überschneiden.

Beide Instruktoren stehen Dir gegenüber, während der PGA-konforme Teaching Pro ohne Scope hinter Dir steht, um Deine Ebene zu überwachen. Ich glaube, damit habe ich die Gemeinsamkeiten gut zusammengefasst. :wink:

goyenecheroberto hat geschrieben:... Ich bin allerdings skeptisch ob ich als Freizeitspieler, selbst wenn ich schwingen könnte wie z.B. MA dessen Konstanz und Weite erreichen würde.

Ein Freund sagte zu mir letztens "Den hast Du aber nicht sauber getroffen.". Der Ball ging hoch und weit, aber "sein" Sandeisen geht halt höher. Wir haben uns nachher ein Schwungvideo von ihm angeschaut und gesehen, dass er löffelt. Weil er löffelt (Hände beim Impact rechts vom Ball), erhöht er natürlich den Loft seines Schlägers und der Ball fliiegt höher und nicht so weit. Wenn die Hände beim Impact links vom Ball sind, weil der tiefste Punkt des Schlages und damit das Divot erst hinter dem Ball ist, ist das Loft des Schlägers geringer und damit fliegt er weiter und flacher bei derselben Schlägerkopfgeschwindigkeit. Ich glaube auch nicht, dass jeder mit 64 Jahren 515 Yards schlagen kann, aber Sicherheit & Konstanz in den sicherlich längeren Schlägen ist für viele ein schon zu realisierender Traum.

goyenecheroberto hat geschrieben:Jim Furyk hätte nie einen Trainer gehabt, außerdem seinem Vater. Mit seinem exotischen Schwung bleibt er jedoch im Vergleich zu anderen Tour Pros offenbar mehr als jeder andere auf dem Fairway. Stecken in seinem Schwung auch Elemente der Schule MA ?

Jim ist sicher einer der extremeren Schwünge auf der Tour, aber ich finde jetzt nicht, dass er überragend bei seiner Weite ist (180er auf der Tour). Wer nicht so weit schlägt kann er das natürlich kontrollierter tun.
Jim Furyk Stats (Juli 2009)
Driving Distance 274.6 180th
Driving Accuracy Percentage 70.44% 16th
Greens in Regulation Percentage 63.95% 116th

LG Ulf

P.S.
Ich habe letzt auf der Range mal einen Schläger ausprobiert, den ich in meiner Unwissenheit bei eBay vor langen Zeiten total günstig ersteigert habe, ein Howson Driving Iron. WOW! So einen Megaslice habe ich lange nicht gesehen. Professor hat völlig recht, gutes Material macht schon einen Unterschied!

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