Die Ausrichtung bei "Ball in Ruhe"

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
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Beitragvon Moderator » 28.02.2016, 08:31

Professor hat geschrieben:Frage: Tut dir irgend was weh, wenn du dich ein paar Tage 90° zum Ziel aufstellst?


Wenn Du die Alternative probierst - wirklich probierst - wirst auch Du feststellen, dass Du mit dem Minimalschwung weniger Dehnung und Gelenksaktion hast, bei gleichem oder besserem Ergebnis. Es geht hier nicht ums "weh tun", sondern um eine effiziente Bewegung.

Mike

P.S. wenn Du Schnappschüsse aus Videos verwendest, dann bitte immer mit dem Link zur Quelle.
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Beitragvon Professor » 28.02.2016, 14:58

Moderator hat geschrieben:
Professor hat geschrieben:Frage: Tut dir irgend was weh, wenn du dich ein paar Tage 90° zum Ziel aufstellst?


Wenn Du die Alternative probierst - wirklich probierst - wirst auch Du feststellen, dass Du mit dem Minimalschwung weniger Dehnung und Gelenksaktion hast, bei gleichem oder besserem Ergebnis. Es geht hier nicht ums "weh tun", sondern um eine effiziente Bewegung.

Mike

P.S. wenn Du Schnappschüsse aus Videos verwendest, dann bitte immer mit dem Link zur Quelle.


OK!

hier die Quelle:

Hab es schon sehr lange mal probiert. (Es wird wenig geben, was ich nicht schon probiert hab ... :) ) Und wenn ich es wieder, wie gestern im Zimmer mache, habe ich allein schon beim Ausstellen des linken Fußes Probleme, selbst wenn ich zur Erleichterung den Körper/Hüfte nach links drehe und wie du am Video, das rechte Bein strecke .... (ohne dem es auch glaub ich gar nicht geht) Es spannt die linken Adduktoren, dass ich keinen vernünftigen Aufschwung hinbekomme, geschweige denn die Hüfte in dieser erhöhten Spannung (die innen weh tut) noch mehr zu spannen, wenn sie den Abschwung einleiten soll (weils noch mehr weh tut).

Woran kann das liegen? Hab ich was falsch verstanden?
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Professor » 28.02.2016, 15:28

Professor hat geschrieben:Bild

Bild


Was mir bei den zwei Fotos noch auffällt.

Auf den Schnappschüssen hast du interessanter Weise im Aufschwung eine sehr effiziente Stellung des re. Ellenbogens, die ideal für den Abschwung wäre. Auch die Stellung der Hände würden mir für den Abschwung besser gefallen. Im eigentlichen Abschwung verzichtest du aber darauf. Und wenn die Rotation des OA schon die schnellst Rotation ist, die der Körper dem Golfschwung zur Verfügung stellt, warum dann darauf verzichten???

Ein minimales Detail, das dem Körper vielleicht Möglichkeit bietet, sich
noch "minimaler" zu bewegen?

Fragt sich euer
Professor
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Moderator » 28.02.2016, 20:23

Professor hat geschrieben:Woran kann das liegen? Hab ich was falsch verstanden?


Dazu müsste ich ein Video sehen oder besser: komm doch mal vorbei. Bist ja öfters auf dem Weg nach Starnberg und kannst ggf. gleich den antiken Trolley mitbringen ;-) - hast Du dazu schon Info?

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Beitragvon Moderator » 28.02.2016, 20:32

Professor hat geschrieben:OK!

hier die Quelle:


Bei dem Video ging es um die Hüftbewegung. Falls Du bei den Armen einen Fehler siehst: verzeih in - die Videos entstehen zwischen Tür und Angel, ohne Drehbuch, ohne Retusche, ohne zweiten Versuch und ohne Filmcrew.

Hier der Link zum Zusammenhang:
http://www.golfhaus.de/forum/viewtopic. ... 1151#21151

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Re: Einschränkung

Beitragvon ulim » 28.02.2016, 21:51

aPerfectSwing hat geschrieben:Moin,

die Einschränkung bezieht sich auf die Aufgabe den Ball in Zielrichtung zu bewegen. Wenn ich geschlossen oder auch offen stehe, die Füße zum Ziel oder vom Zug zeigen lasse, dann schränkt das in Bezug auf die Spielrichtung selbstverständlich die Bewegungsmöglichkeit ein.


Hallo Martin,

Du hast jetzt einfach wiederholt was der Professor schon geschrieben hat, aber keine Begründung geliefert. Außerdem hast Du im ersten Satz "Zielrichtung" und im zweiten "Spielrichtung" geschrieben - in meinen Augen sind das zwei total verschiedene Konzepte beim Minimalschwung. Du bist hier vielleicht noch immer im 90° Denken verhaftet.

Was ich akzeptieren würde, das ist die Aussage, dass der 90° Stand (den ich ja z. B. auch benutze) bestimmte Arten zu schwingen leichter macht als ein anderer Stand - aber das gilt halt auch umgekehrt.

Bezüglich der Aufgabe beim Golf den Ball möglichst nah an den Zielpunkt zu bekommen, sehe ich keinerlei prinzipielle Einschränkungen beim Minimalschwung. Individuell mag es die natürlich geben.

Ulrich

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Spielrichtung

Beitragvon aPerfectSwing » 28.02.2016, 23:27

Moin,

@ulim:
Dann definiere doch bitte in einfachen Worten den Unterschied von Spielrichtung und Zielrichtung. Dann können wir das Vokabular mit gleichem Verständnis verwenden.

Kurz in einfachen Worten die Erklärung für die Bewegungseinschränkung.
Ich habe ein Gelenk, dass bezogen auf die Mittelstellung jeweils 45 Grad nach rechts und links drehen kann. Dann stelle ich das Gelenk 30 Grad gegen den Uhrzeigersinn (nach links). Dann habe ich in Summe denselben Bewegungsraum (90 Grad), aber bezogen auf das Ursprungssystem 75 Grad nach links und 15 Grad nach rechts.

Also linker Fuß offen nach links und rechter Fuß zurück, was die Hüfte schließt, ergibt dann genau das.

Oder habe ich da einen Denkfehler?
Dann bitte ich um Erläuterung.

Martin

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Re: Spielrichtung

Beitragvon Moderator » 29.02.2016, 07:35

aPerfectSwing hat geschrieben:Kurz in einfachen Worten die Erklärung für die Bewegungseinschränkung.
Ich habe ein Gelenk, dass bezogen auf die Mittelstellung jeweils 45 Grad nach rechts und links drehen kann. Dann stelle ich das Gelenk 30 Grad gegen den Uhrzeigersinn (nach links). Dann habe ich in Summe denselben Bewegungsraum (90 Grad), aber bezogen auf das Ursprungssystem 75 Grad nach links und 15 Grad nach rechts.


"Einfach" wäre eine kleine Skizze.

Von welchem Gelenk sprichst Du?

Mike
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Beitragvon aPerfectSwing » 29.02.2016, 08:09

Moin,

ich bitte erst einmal um Definition der Begriffe, siehe oben.

@Mike: zunächst von irgendeinem Gelenk, um Vokabular zu sortieren.
Was ist an meiner Schilderung nicht verständlich?

Martin

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Beitragvon Moderator » 29.02.2016, 10:37

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - ich bekomme immer wieder das Feedback, das Mitleser (und um diese geht es) bei langen Texten und zu viel Theorie aussteigen. Schade um die Mühe des Texters.

Der Begriff "Gelenk" im Kontext mit dem diskutierten Golfschwung ist auch verwirrend. Du hast es anscheinend als losgelöstes Beispiel gemeint, der nächste sucht dieses Gelenk im beschriebenen Schwung. Ist es das Knie oder das Handgelenk?

Anmerkung von mir: auch die damit beschriebene Bewegungseinschränkung stimmt nicht automatisch. Dazu müsste man auch angeben, was das Gelenk letztlich machen soll.

Mike
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Winkel

Beitragvon aPerfectSwing » 29.02.2016, 11:39

OK,

ich versuche es mal so:

Bitte kurz definieren:

1. Spielrichtung
2. Zielrichtung

Zunächst ist das Gelenk ein losgelöstes Beispiel. Weder Knie oder sonst ein konkretes Gelenk. Damit stimmt dann auch der Bewegungsumfang/Einschränkung.

Und ansonsten hätte ich gerne konkret genannt bekommen, wie wir starten wollen. Es gibt immer nur Gegenfragen und keinen konkreten Inhalt.
Also konkrete Fragen mit der Bitte um kurze Antwort:

1. Was soll denn das linke Kniegelenk letztlich machen?
2. Was soll die linke Hüfte machen?

Wenn den Lesern die wenigen Sätze zuviel Text sind, dann bitte ich um konkrete Rückfragen, dafür ist ein Forum ja schließlich da. Aber bitte konkret fragen, sonst drehen wir uns hier nur im Kreis und das fände ich sehr schade.

Sind denn die Zeiten so, dass selbst wenige kurze Sätze überhaupt nicht mehr gelesen werden? Und so komplex ist der Sachverhalt nun wirklich nicht.

Gruß
Martin

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Beitragvon Moderator » 29.02.2016, 12:51

Diese Fragen hatte ich ja gestellt, da ich es als unabdingbar sehe, zuerst das Ziel zu definieren.

Siehe hier:

http://www.golfhaus.de/forum/viewtopic. ... 4012#24012

Es kam aber keine Antwort.

Ich werde aber auch noch die kurzen Clips machen, die ich angesagt habe. Dann kann fleissig widerlegt werden.

Mike
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na dann los...

Beitragvon aPerfectSwing » 29.02.2016, 13:40

Moin nochmal,

es ist Montag und ich habe etwas Zeit...

OK, dann müsste man sich als erstes mal verständigen:

1. welche Stellung soll die Hüfte im Treffmoment haben?
2. was soll das linke Knie im Treffmoment machen?
3. in welche Richtung soll der Ball starten?


zu 3.
Ganz allgemein ist es beim Golf das Ziel, eine möglichst effektive Kraftübertragung in die gewünschte Richtung auf den Ball zu produzieren

Für mich wäre das ein leichter Draw.

1. + 2. ergeben sich aus der Bewegung. Hier hast Du ja eine Idee für den Minimalschwung. Bitte kurz Deine Minimalschwung Ziele hier definieren und vor allem auch kurz begründen.

Dann noch Zielrichtung: Die direkte Linie vom Ball zum Ziel.
@ulim: Was ist für Dich die Spielrichtung?

Die Startrichtung des Ball ist für mich durch den horizontalen und vertikalen Startwinkel in Bezug auf die Zielrichtung definiert. Also wie hoch der Ball startet und wieviel rechts oder links von der Zielrichtung.

Mir geht es im übrigen überhaupt nicht darum etwas zu widerlegen, sondern darum zu verstehen. Mein Wissensdurst in Bezug auf Golf ist nunmal einfach sehr groß und ein Austausch ist immer sehr fruchtbar, wenn alle bereit sind Ihre Gedanken offen zu legen.

Martin

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ulim
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Beitragvon ulim » 29.02.2016, 17:20

Hallo Martin,

Ich sagte der Bewegungsspielraumraum ist beim Minimalschwung gleich groß, Du sprachst aber zuerst von einer Einschränkung. In Deinem letzten Beitrag hast Du aber dasselbe gesagt wie ich, nämlich dass in Deinem fiktiven Beispiel der Bewegungsspielraum immer 90 Grad ist, nur die "Mittelstellung" verändert sich (was ich "Neutralstellung" genannt habe).

Du hast die Einschränkung des Bewegungsraums darauf bezogen den Ball in Zielrichtung zu bewegen und Zielrichtung definierst Du als gerade Linie vom Ball zum Zielpunkt (wie ich auch). Aber diese gerade Linie entspricht ja keinem Golfschlag. Ich glaube Du wolltest sagen: "den Ball zum Zielpunkt zu bringen" und ich habe "den Ball in Zielrichtung bewegen" als eine Flugbahn entlang dieser geraden Linie verstanden.

Die Spielrichtung ist für mich die Schwungbahn des Schlägerkopfes.

Aus meiner Sicht bleibe ich also bei dem was ich geschrieben habe: ein offener oder geschlossener Stand bewirkt keine Verkleinerung des Bewegungsspielraums und die Zahl der möglichen Spielrichtungen verändert sich nicht durch den Stand.

Ulrich

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oliver_k
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Beitragvon oliver_k » 29.02.2016, 21:14

Für mich sind die beiden "extrem" Schwünge der hohe Draw und der flache Fade.
Beim hohen Draw dürfen die Hände nicht zu weit vor dem Ball sein, weil man sonst den Loft rausnimmt, aber der Pfad muss von innen kommen.
Beim flachen Fade muss man sehr stark von außen kommen und die Hände weit vor dem Ball haben.
Mit der Ausrichtung und dem starken von innen kommen beim Minimalschwung ist ein flacher Fade, meiner Meinung nach, fast unmöglich.
Ein hoher Draw ist das Ziel beim Minimalschwung. Ist bestimmt kein schlechter Schlag, aber fast der einzige der funktioniert bei der Ausrichtung.
Somit fühle ich mich bei der Minimalschwungausrichting schon eingeschränkt. Ist aber nur meine persönliche Empfindung.

Gruß

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ulim
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Beitragvon ulim » 29.02.2016, 22:41

Hallo Oliver,

klar, eine individuelle Einschränkung kann es immer geben. Wenn Du gerne einen flachen Fade spielst, dann ist der 90° Stand aber auch nicht zwingend die erste Wahl. Ich würde es mal so sehen:

Jeder Golfer hat eine für ihn neutrale Bewegung (die mag objektiv alles andere als neutral sein), bei der er die beste Mischung aus Power und Zuverlässigkeit bekommt. Wenn diese Bewegung - wie bei vielen Amateuren - eher etwas von außen und OTT kommt, dann kann der Minimalschwung genau dazu passen.

Generell könnte man sich so aufstellen, dass die persönliche, neutrale Bewegung in etwa die Mitte zwischen der möglichen Abweichung nach rechts oder links darstellt. Dann kann man nach beiden Seiten gleichermaßen variieren. Wird man damit aber besseres Golf spielen oder sich nur einen Two-Way Miss einhandeln? Der Minimalschwung nimmt die rechte Seite weitgehend aus dem Spiel - das hat eben Vor- und Nachteile.

Und wer trotz allem entscheidet, dass er gerne variieren möchte, der kann dies ja auch über die Veränderung des Standes tun. Warum anders schwingen, es genügt doch das Setup zu ändern und da gehört der Minimalschwung vielleicht schon wieder zum Repertoire.

Wie man sieht, die Materie ist nicht sonderlich schwer, aber hochkomplex. Ich glaube auch nicht, dass ein Golflehrer das lösen kann. Der Golfer selbst ist gefragt, nur er kann wissen was sich gut anfühlt und was auf dem Platz funktioniert oder was sonst sein Ziel ist. Für mich ist der Minimalschwung ein Trainingstool, auf dem Platz spiele ich ihn selten - aber er erlaubt mir spannende Einblicke in Bereiche, die dem traditionellen Golfer wohl verborgen bleiben.

Ulrich

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Beitragvon Professor » 01.03.2016, 00:36

Liebe Leute

Ich werde in den nächsten Tagen nicht sehr viel zum lustigen Frage-Antwort-Rate-Spiel beitragen können. Bin dann mal in GC Toscana ...

Mike, ich habe dich zu deinen Grund Behauptungen gefragt, es kamen Gegenfragen statt Antworten (mit denen wir uns die ganzen Fragereien sparen könnten, weil du schreiben könntest, was Sache ist), die ich eigentlich von dir beantwortet haben wollte, weil ich sie nicht verstanden habe. Was soll das Knie machen, was soll die Hüfte machen ... Etc

Meinst du im Minimalschwung oder grundsätzlich beim Golfschlag??? Bitte um Erklärung., dann weis man, wie es gemeint ist und man muss nicht lang herumfragen. Beim Golfschlag muss man sie nicht beantworten, weil es die ganze Welt weis, beim Minimalschwung schon, damit jeder versteht von was gesprochen wird. Also los ... Und wenn du wieder schreibst, ist alles im anderen Fadn erklärt .... Is nimma lustig.

Oder zerleg meinen Armschwung, villicht versteht man dann automatisch, was gmeint ist. Dazu hab ich ihn eigentlich geschrieben. Kam auch keine Reaktion ...

Ulim, der Stand bewirkt sehr wohl Spielraum Einschränkungen, sonst könnte man sich ja auch mit dem Rücken zum Ziel aufstellen.
45 grad Hüfte nach links und nach rechts ist ein gutes Beispiel. Danke,Martin! Wenn man es 25 grad offen hinstellt, kann man nur mehr 20 nach rechts, aber 65 nach links. Eine Einschränkung nach rechts und zuviel, zuweit nach links. (Wie MW an anderer Stelle schon erwähnt hat, wird sich die Hüfte weiterdrehen und kann die Energie nicht durch stehen bleiben oder langsamer werden auf den Oberkörper Arme übertragen, weil sie es selber braucht)

Oliver, das wäre meine nächste Frage gewesen die,mich schon länger in den Fingern juckt. . Wie spielt man mit dem Minimalschwung einen flachen Fade mit einem langen Eisen. ZB 180m aufs Grün unter einem Baum durch?
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Professor » 01.03.2016, 08:25

ulim hat geschrieben:Wenn Du gerne einen flachen Fade spielst, dann ist der 90° Stand aber auch nicht zwingend die erste Wahl.
Ulrich


Habe ich seit ich Golfspiele was verpasst oder bin ich hier irrtümlich in einer Montessori Gruppe gelandet???

Habe Golf bisher immer so verstanden, dass man nie das machen kann, was man gerne möcht sondern die Balllage einem immer vorgibt, was als nächstes zu tun ist.

Vielleicht sollte ich den Minimalschwung auch so sehen.
"Wenn du gerne so schwingen würdest ... " etc. 😎👍⛳️😊
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Moderator » 01.03.2016, 12:50

Professor hat geschrieben:Wenn man es 25 grad offen hinstellt, kann man nur mehr 20 nach rechts, aber 65 nach links. Eine Einschränkung nach rechts und zuviel, zuweit nach links.


Also ist eine im Treffmoment zum Ziel orientierte Hüfte nach Deiner Meinung schlecht? Wie soll sie denn im Idealfall stehen, die Hüfte?

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Beitragvon ThinK » 01.03.2016, 13:58

Professor hat geschrieben:Oliver, das wäre meine nächste Frage gewesen die,mich schon länger in den Fingern juckt. . Wie spielt man mit dem Minimalschwung einen flachen Fade mit einem langen Eisen. ZB 180m aufs Grün unter einem Baum durch?


Ganz ehrlich? Die Probleme hat der Normalgolfer nicht für den dieser Schwung gedacht ist, weil er diesen Schlag ohnehin nicht spielen kann.

Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass man ein Schwungmuster (Draw oder Fade) spielen sollte (wird auch von genügend PGA Tourspielern so vorgezeigt und Alex Noren hatte dazu mal einen Blogeintrag). Die 9 Ballflüge brauche ich damit ich auf den schwersten Plätzen der Welt maximal viele Birdies spielen kann. Um auf einem Normalplatz eine Par oder auch unter Runde zu spielen brauche ich das nicht. Also in unserer Liga braucht man daran nicht mal zu denken!

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