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Alles zum Thema Bau eines Golfschlägers
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Professor
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Beitragvon Professor » 30.01.2009, 10:02

Lieber Herr Walk, ich bin so frei und mache einen neuen Faden für MOI.

Der Faden "Balllage" eignet sich nicht wirklich dazu, obwohl ich den Ansatz sehr spannend gefunden habe, dass in Ermangelung eines MOI gefitteten Schlägers, die Balllage weiter vorne sein muss. (Wenn ich das richtig verstanden haben)

Hier mal was rüber kopiert:
WalkGolf hat geschrieben:
Dr-Slice hat geschrieben:
ohne allzuviel Mehraufwand beschleunigen möchte


könnte man mal die Daten eines traditionellen Drivers (z.B. Callayway X-460) und eines optimalen MOI Drivers vergleichen?

Kopfgewicht MOI? Callaway ca. 198gr
Schaftlänge MOI? Callaway 45 inch
Schaftgewicht MOI? Callaway ca. 60 gr

Die Callaway-Daten habe ich mal geschätzt.


Es gibt keinen allgemein optimalen MOI Driver. Das MOI muss auf den jeweiligen Golfer gefittet werden.
Nur zur Klarstellung: das MOI bezieht sich auf den ganzen Schläger und nicht nur auf den Kopf.


Wenn ich das richtig verstanden habe, ist MOI ja hauptsächlich das Anpassen der Schläger untereinander. Um ein einheitliches Trägheits-Gefühl zu erzeugen (Hoffentlich drück ich das richtig aus.)

Obwohl ich der Ansicht bin, dass ein Schläger, mit dem man 200m schlagen kann, sich anders anfühlen soll als einer, mit dem ich nur 100m schlagen soll, finde ich es doch sehr interessant wie man einen Driver bauen muss, der sich im Schwung gleich anfühlt wie ein 6er Eisen! Oder ist das nicht so?

Weiters wie man das bauen kann? Hier habe ich doch eigentlich "nur" die Parameter, Gewicht der einzelnen Komponenten und den Flex zur Verfügung, oder? Wenn dem so ist frage ich mich auch, ob sie verschiedene Kopfgewichte in ihrem Sortiment haben.

Über eine Antwort freut sich euer
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Re: MOI

Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 13:24

Professor hat geschrieben:Lieber Herr Walk, ich bin so frei und mache einen neuen Faden für MOI.


Kein Problem, denn das Thema ist doch recht komplex.


Wenn ich das richtig verstanden habe, ist MOI ja hauptsächlich das Anpassen der Schläger untereinander. Um ein einheitliches Trägheits-Gefühl zu erzeugen (Hoffentlich drück ich das richtig aus.)


Es ist richtig, wenn man innerhalb eines Eisensatzes alle Eisen auf das gleich MOI bringt erhält man ein einheitliches Schwunggefühl bei weiterhin unterschiedlicher Schlagweite zwischen den einzelnen Eisen (wenn es richtig gebaut ist !)

Obwohl ich der Ansicht bin, dass ein Schläger, mit dem man 200m schlagen kann, sich anders anfühlen soll als einer, mit dem ich nur 100m schlagen soll, finde ich es doch sehr interessant wie man einen Driver bauen muss, der sich im Schwung gleich anfühlt wie ein 6er Eisen! Oder ist das nicht so?


Wenn jemand für die langen Eisen mehr Gas geben möchte, dann ist das MOI System nicht geeignet.

Einen Driver im gleichen MOI wie die Eisen zu bauen ist zwar möglich aber nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, da der Golfer beim Drive etwas anderes machen möchte als beim Eisenschlag. Beim Driver wird mehr Energie eingesetzt, mehr Gas gegeben und dafür braucht man einen Driver mit einem MOI welches höher liegt als das der Eisen. Dann wird auch der Ball weiter links gelegt. Wobei meiner Meinung nach für viele Golfer das MOI der Standard-Driver meist zu hoch ist. Die guten Treffer gegen damit zwar weit, aber man hat relativ wenige dieser guten/geraden Drives. Die Streung ist erhebliche erhöht.
Einen Driver im gleichen MOI wie die Eisen zu bauen ist nur für Golfer sinnvoll, die entweder schon so gefrustet sind dass sie keinen Driver mehr verwenden oder einfach nicht die Schwunggeschwindigkeit für einen "normalen" Driver aufbringen können. Die Bälle werden bei einem Driver mit gleichem MOI wie die Eisen vemehrt gerade kommen aber definitv mit Weitenverlust verbunden sein, gegenüber einem gut getroffenen Normaldriver. Den Längenverlust nehmen diese Golfer gerne in Kauf, wenn der Ball nur auf dem Fairway liegt und weiter als die langen Eisen ist er allmal. Der Ball wird aus der Position der Eisen gespielt.

Wenn dem so ist frage ich mich auch, ob sie verschiedene Kopfgewichte in ihrem Sortiment haben.


Ja, das haben wir. Dadurch haben wir eine relative große Auswahl an unterschiedlichen MOIs.
Thomas Walk
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Beitragvon Fore! » 30.01.2009, 13:31

Ja, das haben wir. Dadurch haben wir eine relative große Auswahl an unterschiedlichen MOIs.


"Nur" bei den Eisen oder bei den Driverköpfen auch?

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Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 14:04

Fore! hat geschrieben:
Ja, das haben wir. Dadurch haben wir eine relative große Auswahl an unterschiedlichen MOIs.


"Nur" bei den Eisen oder bei den Driverköpfen auch?


Bei Beidem !
Thomas Walk

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Beitragvon Professor » 30.01.2009, 15:21

Wobei meiner Meinung nach für viele Golfer das MOI der Standard-Driver meist zu hoch ist.


Vielen Dank, klingt plausibel.
Bitte noch einen Hinweis, was hoch und tief bei MOI ist? Hoch, wenn man Gas geben muss? Zu hoch, wenn der Spieler mehr Gas geben muss als ihm möglich ist? Wahrscheinlich!

Danke nochmal!
Prof.

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Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 16:13

Professor hat geschrieben:
Wobei meiner Meinung nach für viele Golfer das MOI der Standard-Driver meist zu hoch ist.


Vielen Dank, klingt plausibel.
Bitte noch einen Hinweis, was hoch und tief bei MOI ist? Hoch, wenn man Gas geben muss? Zu hoch, wenn der Spieler mehr Gas geben muss als ihm möglich ist? Wahrscheinlich!

Danke nochmal!
Prof.


So ist es. Wenn das MOI höher ist als das der Eisen, dann muss er mehr Gas geben als bei den Eisen, was ja auch nicht verkehrt ist denn beim Driver will Mann/Frau meist "die Wutz rauslassen" (Entschuldigung für den saloppen Ausdruck, aber so ist es !). Der Driver soll ja auch tatsächlich durch mehr Energieeinsatz eine größere Weite erreichen. Wenn aber dann die Streuung überhand nimmt und es nicht mehr genügend gute Driverschläge gibt ist das MOI zu hoch. Der Schläger passt nicht mehr zu der Schwungfähigkeit des Golfers. Eine typische Aussage ist wenn ich den Driver treffe, dann geht er weit. Ziel ist es das wenn zu einer zunehmenden Wiederholbarkeit werden zulassen. Interessant ist, dass Driver mit einem passenden MOI (meist niedriger als bei Standarddrivern, aber natürlich höher als bei Eisen) häufig nicht kürzer bleiben als die erzielten Entfernungen mit den langen Standarddriver. Denn die nötige Kopfgeschwindigkeit wird leichter erreicht und dabei noch mit mehr Harmonie für genauere und geradere Schläge.
Thomas Walk

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Beitragvon Sarastro » 30.01.2009, 20:05

Herr Walk, danke für Ihre klaren Worte.

Selbst auf die Gefahr hin lästig zu sein, würde ich gerne den Unterschied zwischen zu hohen MOI und zu steifen Flex wissen. Denn ihre Breschreibung passt auch zu den Erzählungen der Spieler, die mit zu steifen Flex unterwegs sind!

Und dann: Ab wann (welchem Schläger) wird der MOI Wert an den der Eisen angepasst? Wenn ich ZB auch mit dem 3er oder auch mit dem 5er Holz mehr Gas geben möchte? Oder auch mit dem 3er Eisen?

Mit Gruß
Sarastro

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Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 21:10

Sarastro hat geschrieben:Herr Walk, danke für Ihre klaren Worte.

Selbst auf die Gefahr hin lästig zu sein, würde ich gerne den Unterschied zwischen zu hohen MOI und zu steifen Flex wissen. Denn ihre Breschreibung passt auch zu den Erzählungen der Spieler, die mit zu steifen Flex unterwegs sind!


Mit Gruß
Sarastro


Zu steifer Flex läßt den Schläger im Treffmoment nicht schließen - der Ball triftet im allgemeinen nach rechts (beim Rechtshänder) ab.

Bei einem zu hohen MOI (bzw. bei einem MOI das nicht zum Golfschwung passt) verliert der Golfer häufig die Balance und damit Präzision. Der Golfer stellt sich dann meist breiter um einen festeren Stand zu finden. Dies verdeckt aber nur das tatsächliche Problem. Der breitere Stand kann zu weniger Drehmöglichkeit mit reduzierter Entfernung führen. Um dies auszugleichen werden wieder mehr Arme und Hände eingesetzt ... usw. Eine Harmonie zwischen Golfschläger, Golfer und Schwung wird sich nicht wirklich einstellen können.


Und dann: Ab wann (welchem Schläger) wird der MOI Wert an den der Eisen angepasst? Wenn ich ZB auch mit dem 3er oder auch mit dem 5er Holz mehr Gas geben möchte? Oder auch mit dem 3er Eisen?


Die Frage habe ich nicht ganz verstanden. Aber so viel dazu: Im Allgemeinen ist ein gleiches MOI im ganzen Satz sinnvoll. Vor Jahren sagte ein Pro beim Testen von MOI-Eisen zu mir. Bei den langen Eisen möchte ich aber lieber "Gummi geben". Zwischenzeitlich ist er geläutert und empfiehlt nun selbst das durchgängige MOI.

MOI-Eisen müssen aber wegen des durchgängigen MOI nicht zwangsläufig die "ultima ratio" für jeden Golfer sein. Wer gerne unterschiedliche Beschleunigungsenergien (verbunden mit unterschiedlichen Ballagen zwischen den Füßen) aufbringen möchte und dies auch kann !!! der wird besser bei einem Schwunggewichtssatz bleiben.
Thomas Walk

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Beitragvon Sarastro » 30.01.2009, 21:37

WalkGolf hat geschrieben:Zu steifer Flex läßt den Schläger im Treffmoment nicht schließen - der Ball triftet im allgemeinen nach rechts (beim Rechtshänder) ab.

Bei einem zu hohen MOI (bzw. bei einem MOI das nicht zum Golfschwung passt) verliert der Golfer häufig die Balance und damit Präzision.


Man kann an der Art wie sich der Spieler plagt sehen, ob der MOI zu ihm passt? Macht das jetzt der Clubfitter oder Maker? ...;-)

Die Frage habe ich nicht ganz verstanden.

Wurde aber korrekt beantwortet, Danke!

MOI-Eisen müssen aber wegen des durchgängigen MOI nicht zwangsläufig die "ultima ratio" für jeden Golfer sein. Wer gerne unterschiedliche Beschleunigungsenergien (verbunden mit unterschiedlichen Ballagen zwischen den Füßen) aufbringen möchte und dies auch kann !!! der wird besser bei einem Schwunggewichtssatz bleiben.


Meines Wissens ist der Unterschied zu MOI NICHT Schwunggewichtssatz!
Aber dazu sollen andere was sagen. Danke für die Mühe!

Mit Gruß
Sarastro

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Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 21:46

Sarastro hat geschrieben:
WalkGolf hat geschrieben:
Man kann an der Art wie sich der Spieler plagt sehen, ob der MOI zu ihm passt? Macht das jetzt der Clubfitter oder Maker? ...;-)


Ja das kann man wirklich erkennen. Empfehlenswert wäre wohl die Kombination von Fitter und Maker denn der weiß was er hat, was dahinter steckt und was er wie gggfls. ändern kann.
Thomas Walk

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Beitragvon WalkGolf » 30.01.2009, 21:59

Meines Wissens ist der Unterschied zu MOI NICHT Schwunggewichtssatz!


Den Satz/Frage habe ich nicht verstanden. MOI und Schwunggewicht sind derzeit die beiden Alternativen im Schlägerbau. Schläger mit gleicher Schaftlänge haben sich m.E. nicht durchgesetzt.
Thomas Walk

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Beitragvon Professor » 30.01.2009, 23:38

WalkGolf hat geschrieben:
Meines Wissens ist der Unterschied zu MOI NICHT Schwunggewichtssatz!

Den Satz/Frage habe ich nicht verstanden. MOI und Schwunggewicht sind derzeit die beiden Alternativen im Schlägerbau. Schläger mit gleicher Schaftlänge haben sich m.E. nicht durchgesetzt.


Ein Pro hier im Forum, Herr Schmiedbauer arbeitet noch dran, am Carving Golf!

Wie ich gehört habe, ist Schwunggewicht bei Mike nicht mehr der vordergründige Gedanke, aber das wird er uns sicher noch erklären können.

Faszinierend finde ich, dass bei einer Flöte, wenn ich ein Loch aufmache, ein Ton höher herauskommt. Es entsteht eine Luftsäule in der Flöte, die ZB 440 mal Pro Minute "vibriert" und es muss der Abstand von der Labiumkante zum Loch, wo die Luftsäule unterbrochen wird, ganz genau auf die Frequenz, die die Luftsäule schwingt, abgestimmt sein! (Sonst kommt ein falscher Ton heraus!)

Hat schon einmal jemand daran gedacht, die Schäfte zum Klingen zu bringen und nur die richtigen Tonhöhen in einen Satz zu verbauen? ZB in Halbtonschritten? Wie die Orgelpfeifen? Oder im immer gleichen Frequenzabstand? Hab ich in einem Beitrag weiter oben nicht das Wort Harmonie gelesen? Oder ist das mit dieser Frequenzmessung ohnedies gemeint?

Gruß
Prof.

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GLu

Beitragvon GLu » 31.01.2009, 22:23

Professor hat geschrieben:Wie ich gehört habe ...


Es gibt verschiedene, bekannte Arten von Gehirnwäsche. Zum Beispiel versprechen die Christen das Paradies nach dem Fegefeuer, die Islamisten legen noch 72 Jungfrauen drauf (das soll eine Belohnung sein, sexunerfahrene Weiber ?), Golfern werden fehlerverzeihende Schläger versprochen, die Plastiktüten-Industrie beschwört die unglaubliche Atmungsaktivität und AUDI den Vorsprung durch Technik. All das muß man nur glauben ...

Hie und da werden dann entzaubernde Praxistests gemacht, aber wer ist schon an der Wahrheit interessiert wenn sich vom Traum so schön träumen lässt ...

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Johnny
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Beitragvon Johnny » 31.01.2009, 23:58

Hie und da werden dann entzaubernde Praxistests gemacht, aber wer ist schon an der Wahrheit interessiert wenn sich vom Traum so schön träumen lässt ...


Mike ist Vorreiter, der entzaubernden Praxistests! Und die Idee der klingenden Schläger finde ich nicht nur phantasiebegabt sondern auch ... wer weiß ... vielleicht einmal Wirklichkeit!!

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Sarastro
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Beitragvon Sarastro » 01.02.2009, 00:19

... und wenn du an einer Range vorbeikommst an der sich 20 Spieler einspielen oder üben, hörst du eine Melodie, die dann für die erste Golf-Symphonie herangezogen wird!

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Wutz
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Beitragvon Wutz » 01.02.2009, 11:42

Fore!:
"Nur" bei den Eisen oder bei den Driverköpfen auch?


Walkgolf:
Bei Beidem !


Ich habe mich mit dem Problem des Driverkopf-Gewichtes mal näher beschäftigt. Standard im High-End Bereich ist ja Titan. Die ganzen Formenbauer geben jetzt an, dass es technisch zu riskant sei, einen Driverkopf in Titan mit über 400 ccm zu bauen ... zu hohe Verformungs-/Bruchgefahr.

Insofern nehme ich mal an, dass die Gewichts-Variable für MOI also Standard (min. 190 gr) oder schwerer ist. Würde sich auch mit einem aktuellen Mizuno Kopf decken, der tatsächlich hundsschwer war. D6 bei 45 inch.

Power Built macht ja dünnere Wandungen und setzt den Hohlraum unter Druck (150 psi). Hat es von ZEVO vor ein paar Jahren auch schon gegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit die tatsächliche Belastung im Treffmoment abgepuffert werden kann, zudem dürfte der CT ausserhalb der USGA Vorgabe sein.

Andere Materialien wie Scandium sind laut Konstrukteur mehr ein Marketing-Schachzug als ein Vorteil. Magnesium ist immer wieder mal im Gespräch, auch bei Tom Wishon, aber ich konnte hier noch kein Serienmodell ausfindig machen. Selbst Tom hat hier nichts im Programm.

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Beitragvon Moderator » 01.02.2009, 14:50

Professor schrieb:
Hat schon einmal jemand daran gedacht, die Schäfte zum Klingen zu bringen und nur die richtigen Tonhöhen in einen Satz zu verbauen?


das hat ja fast einen Hauch von Werksspionage :mrgreen:

Spass beiseite, wir arbeiten tatsächlich mit ziemlich kompetenten Leuten seit knapp einem Jahr an diesem Thema. Höchst interessant und aufschlussreich. Für Publikationen noch zu früh. Die bislang gewonnenen Erkenntnisse sind jedoch enorm.

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Beitragvon Club Doc » 02.02.2009, 12:41

Hat schon einmal jemand daran gedacht, die Schäfte zum Klingen zu bringen und nur die richtigen Tonhöhen in einen Satz zu verbauen?


Wann ich das richtig verstehe, handelt sich das an "Frequency Matching", was seit Jahren schon Praktiziert ist.

VG
Pat Mancuso
WIMB
Driver: Tom Wishon THi 9° & MRC Fubuki 73S
Fairway: Cally SH III 4+ & UST V-2 HL 75S
Irons: TW 550 Combo 2-PW & KBS Tour X-Stiff
Wedges: CX Micros KBS Black Nickel 5.5 HS
Putter: Tom Wishon Smooth 7

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Beitragvon Moderator » 02.02.2009, 12:43

Wann ich das richtig verstehe, handelt sich das an "Frequency Matching"


falsch verstanden

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Beitragvon LHs » 05.02.2009, 10:29

Klingt interessant, bin schon gespannt!

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