RS / Golfschwung Trainingstool

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
Tomguru
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LAG-Finder

Beitragvon Tomguru » 15.08.2011, 13:48

Ole hat geschrieben:Das Thema Lag wird ja schon seit langem diskutiert. Daher ...... , worüber schon seit gefühlten 1000 Seiten geschrieben wurde- DAS RICHTIGE SCHLAGEN! :wink:


Wow - Gratulation an TZ und Mike - ein gelungenes Meisterstück in mehreren Akten!
Ich bin schon gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte von Golfhaus-Foristen im praktischen Einsatz. As Lefty bin ich natürlich vor allem an den ersten Erfahrungen von Slowhand interessiert. Slowhand beteiligt sich ja sehr aktiv im Forum und ist ein Suchender nach dem effektivsten Training-Tool; somit ist es mehr eine Frage der Zeit bis wann die ersten postings erscheinen (vorab eine Dankeschön :wink: )

Das Gesamtset (W/7/D) steht sicherlich auf der ersten Stelle meiner Wunschliste - beim LG-Finder-Putter bin ich mir einfach nicht sicher?

Erfolgreiches Schlagen wünscht euch

Tomguru

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Beitragvon Moderator » 16.08.2011, 16:34

slick-golfer hat geschrieben:Da Thomas geschrieben hat, dass das Gummigelenk die Handgelenke ersetzt hatte ich mich halt gefragt, was passiert, wenn die Handgelenke mit dem LAGfinder richtig eingesetzt werden, dadurch müsste ja noch eine Lag-Verstärkung - und die wahrscheinlich ja über das effiziente Maß hinaus - eintreten. Also von mir vermutet ohne richtige Handgelenke ein Aha-Erlebnis mit dem LAGfinder und mit richtigen Handgelenken eher ein "Zuviel-des-guten-LAG".


Hallo Till,

zu viel Lag kann es eigentlich nicht geben ... im allerschlimmsten Fall eine zu späte Entwinkelung, aber das wäre bewegungstechnisch schon ein Kunstakt und zudem ein eher "angenehmes" Problem.

Beim LAGfinder passieren mehr Dinge auf einmal. Man könnte ihn auch Rhythmus-Finder nennen, LAGtimer und alles andere in diese Richtung.

Mit dem wackeligen Gefühl wird man im Schwung sofort sensibler und achtsamer. Ich würde dies mal als einen instinktiven Reflex bezeichnen, so, wie man ein rohes Ei anders packt wie einen gleichgrossen Stein. In der Bewegung können die Handgelenke den Schlägerkopf nicht mehr blockieren, er macht einfach, was ein Pendel eben macht ... und dies im physikalisch perfektem Takt.

Beim Schlagen selbst spürt man recht schnell, wie man den LAGfinder entweder auf Zug hält (Gummielement arbeitet wenig) oder im richtigen Moment Gas geben kann. Bei einem starren System (= normaler Golfschläger) muss man hier erheblich mehr Gefühl in den Handgelenken entwickeln, um das gleiche zu spüren, was der LAGfinder sehr deutlich und automatisch vermittelt.

Man kann ihn schlenkern, schleudern und sogar drücken - aber den Druck eben erst im richtigen Moment. Der Effekt ist, neben der Gewöhnung an das richtige Timing, für manche das Aha-Erlebnis, dass erst eine zurückgehaltene Hinterhand richtige Schlagweiten ermöglicht. Dass man für einen soliden Ballkontakt den Schläger nicht sofort an den Ball drückt, dass man Vorspannung nutzen kann und muss, um mit einer kleinen Bewegung viel SKG aufzubauen und vieles mehr.

Dabei ist es nach meiner Erfahrung unerheblich, ob man mit der Vorderhand zieht oder mit der Hinterhand dirigiert. Ob man für die Körperbewegung eher die Rotationstechnik oder die Lateralverschiebung vorzieht. Dies sind alles Stilmerkmale, die meiner Meinung nach jeder für sich entdecken muss. Was aber bleibt, ist: die Handgelenke müssen ihren Job machen ... daran kommt keine Schwunglehre vorbei und dafür ist der LAGfinder gemacht.

Mike
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Beitragvon slick-golfer » 17.08.2011, 09:39

Hallo Mike,

beim RS war ich mal auf einem gutem Weg, habe aber den „richtigen Schlag“ auf irgendeinem Fairway verloren und bedingt durch zig andere private Projekte ihn nicht mehr gesucht, sondern bin wieder in den alten Trott verfallen. Das Zurückfallen hat mir gezeigt, dass bei mir das entscheidende noch fehlt: verinnerlichtes Timing-Gefühl für den Schlag statt Steuerung durch bewusste Befehle, was nichts nachhaltiges ist, wenn die Bewegung nicht in Fleisch und Blut übergeht.

Deine Antwort hat mich neugieriger gemacht – vielen Dank – ich ordere dann demnächst.

Hatten wir hier im Forum nicht mal in irgendeinem Faden eine Wunschbox für neue Entwicklungen? Dann würde ich mir ein RS-Tool für’s Büro wünschen, wo ich mich am längsten aufhalte und nichts gegen eine 15 minütige Übungseinheit zwischendurch hätte :wink:

Viele Grüße
Till

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Beitragvon TZ » 17.08.2011, 17:06

Lagfinder Kurzversion mit Gummikugel anstatt Schlägerkopf. Mike - wie wär's?

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Beitragvon VT » 17.08.2011, 17:17

Wenn die Kurzversion den gleichen Trainingseffekt hat, würde ich auch eine Version fürs Büro bestellen.

Gruss Volker

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Beitragvon Moderator » 17.08.2011, 17:25

Bei den "Nicht-Ball-schlagenden" Trainingshilfen sehe ich immer die Gefahr, dass eine radikale Ernüchterung beim ersten echten Schlag von Gras stattfindet.

Flapsig gesagt: "King's of Leberkäs" habe ich schon zu viele gesehen, die theoretisch einen schönen Schwung haben, aber beim echten Schlag vom echten Gras mit echten Hindernissen sofort auf "überleben" umschalten, also in bislang bewährte Schwungmechanismen zurück fallen.

Lasse mich aber gerne überzeugen.

Mike
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Beitragvon TZ » 17.08.2011, 19:01

Da hat Mike natürlich Recht. Ein solches Gerät kann die Illusion wecken und schüren, man könnte damit im Büro üben und dann auf die DR oder gar die Runde gehen, und die großen Erfolgserlebnisse genießen.
Wenn man aber klar hat, dass es im Büro nur um Feeling und Struktur geht, was erst noch am Ball erarbeitet werden muss - dann könnte man doch die Stunden fern aller Grünanlagen nutzen, um die Handgelenke ein bisschen mit Infos zu füttern...
Ich weiß nicht was für den Erfolg von Lf besser ist. Vielleicht sollte man nur Kunden mit der Kurzversion beliefern, die versichern, dass sich sich der Problemattik bewusst sind. :?:

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Beitragvon Slowhand » 17.08.2011, 19:49

TZ hat geschrieben:Lagfinder Kurzversion mit Gummikugel anstatt Schlägerkopf. Mike - wie wär's?


Dann kannst du auch den Orange Whipe nehmen...

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Beitragvon TZ » 17.08.2011, 22:44

Slowhand hat geschrieben:
TZ hat geschrieben:Lagfinder Kurzversion mit Gummikugel anstatt Schlägerkopf. Mike - wie wär's?
Dann kannst du auch den Orange Whipe nehmen...
Dann bräuchte es den LAGfinder ja überhaupt nicht... :wink: Oder hat der OW n Gummigelenk? ...

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Beitragvon TZ » 17.08.2011, 22:46

A propos Grünanlagen: Schaunstoffbälle sind ideal für Englische Gärten...

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Beitragvon Slowhand » 17.08.2011, 22:53

TZ hat geschrieben:
Slowhand hat geschrieben:
TZ hat geschrieben:Lagfinder Kurzversion mit Gummikugel anstatt Schlägerkopf. Mike - wie wär's?
Dann kannst du auch den Orange Whipe nehmen...
Dann bräuchte es den LAGfinder ja überhaupt nicht... :wink: Oder hat der OW n Gummigelenk? ...


Der LAGFinder ist schon sinnvoll, weil man mit ihm "richtig Bälle schlagen" kann.

Der OW hat einen sehr flexiblen Schaft, der den Lag fühlbar gestaltet - für mich hat er noch den Vorteil, dass er die gesamte Bewegungs-Kurve "fühlbar" macht.
Außerdem ist es ein sehr gutes Tool für die Erwärmung.
Muss aber jeder für sich selbst entscheiden...

PS: Nein - ich erhalte KEINE Verkaufsprovision auf den OW.

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Orange Whip und LAGFinder

Beitragvon aPerfectSwing » 18.08.2011, 13:18

Moin, moin,

derzeit bei mir viel los, so antworte ich etwas verspätet.

Der LAGFinder ist für mich eine wirklich geniale Lösung, um die Arbeit der Hände und den Release Zeitpunkt zu spüren. Das Gelenk ist weich genug um gutes Feedback zu geben, aber eben auch so steif, dass damit super geschlagen werden kann. Realisiere damit praktisch die Weiten, wie mit einem echten Schläger. Zudem auch gefittet verfügbar und somit passt dann die Geometrie im Schwung.

Der OrangeWhip löst einem vom Ball schlagen wollen und vermittelt ein super Feedback für Timing und Tempo für den gesamten Schwung, Ist gut zum Aufwärmen zu nutzen und auch in der kurzen Version für Bürotraining nutzbar. Die Übertragung des Timings kann dann z.B. durch den Wechsel vom Orange Whip auf den echten Schläger erfolgen. Beim Orange Whip habe ich es mehrfach erlebt, dass hüftsteife Golfer nach einigen Minuten plötzlich aus der Hüfte starten.

Ich nutze definitiv beide Tools. Ich habe ebenfalls die Whippy TempoMaster Schläger vor Ort. Die habe ich jetzt an die Seite gestellt. Der LAGTimer macht das Releasetraining und Timing deutlich transparenter und der OrangeWhip gibt ür die gesamte Bewegung eine tolle Möglichkeit zur Verbesserung.

Beide decken damit die aus meiner Sicht zentralen Dinge eines guten Schwungs ab:

- korrektes Release/Schlagen/Einsatz der Hände
- Timing
- Tempo
- Einsatz des Körpers/Hüfte/Beine

Martin

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Tomguru
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Re: LAGFinder ... Putter

Beitragvon Tomguru » 24.08.2011, 13:31

Hallo Mike,

die LAG-Finder Sets mit und ohne PUTTER sind ja nun im Online-Shop ersichtlich. Erkläre uns bitte den Grund und die Sinnhaftigkeit des LAGf..Putters, ich steige einfach nicht dahinter.

Danke

Tomguru

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Markus
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Trainings-Tool

Beitragvon Markus » 24.08.2011, 13:55

Hallo

Ich war letzte Woche bei Mike und habe mit den Lag-Findern etwas herumprobieren können.
Selten dass ich von einem Trainingstool so schnell überzeugt war.
Die Übertragung auf meine eigenen Schläger gelang mir erstaunlich leicht.

So, voller Überzeugung habe ich mir ein Set schon bestellt und denke diese Tools werden meinen Golfunterricht erleichtern.
Außerdem ist es schön dass auch für Linkshänder die Schläger zu haben sind.

Grüße

Markus

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Re: LAGFinder ... Putter

Beitragvon Moderator » 24.08.2011, 15:32

Tomguru hat geschrieben:die LAG-Finder Sets mit und ohne PUTTER sind ja nun im Online-Shop ersichtlich. Erkläre uns bitte den Grund und die Sinnhaftigkeit des LAGf..Putters, ich steige einfach nicht dahinter.


Im Prinzip ist bei allen Schlägen das Pendelprinzip und der durch den Schläger vorgegebene Rhythmus entscheidend. Arbeitet man damit, geht es leichter. Arbeitet man dagegen, benötigte man zusätzliche Kräfte. Insofern macht auch der Putter mit Gummigelenk sehr viel Sinn.

Zum besseren Verständnis kann man sich mal ein Fadenpendel improvisieren und dieses in eine Hin- und Herschwingung versetzen. Berücksichtigen die Finger/die Hand nicht den Takt und das Tempo, stoppt das Pendel oder es eiert. Nichts anderes ist es beim Golfschläger aus meiner Sicht und Erfahrung: stimmen Takt und Tempo, dann benötigt man keine Kräfte für eine Korrektur, was das Risiko einer Fehlsteuerung verringert und mehr Power für die eigentliche Beschleunigung freisetzt.

Mike
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Beitragvon Slowhand » 24.08.2011, 15:46

Ich verstehe die Anfrage von Tomguru und bin auch eher skeptisch, was den Lag-Putter betrifft.
Wie schon geschrieben, ist gerade bei den doch sehr schweren BV Blade-Putters durch das Gewicht und LOCKEREN HÄNDEN eine sehr gut fühlbare Bewegung des Schlägers möglich.
Da kommt der Rhythmus fast "automatisch".
Es wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, und mit dem Putter "volle Pulle" zuschlagen wollen.

Übrigens wäre es wohl zwingend notwendig, dass der Lag Putter rein vom Modell UND dem Gewicht dem eigenen Putter entspricht, sonst ist man ständig am Umgewöhnen.

Bei den normalen Eisen und beim Driver wird hingegen häufig versucht, über Kraft die Weite zu generieren (ich weiß wovon hier die Rede ist!!!) - da ist ein "aha"-Erlebnis zwingend notwendig und nach meinem jetzigen Verständnis auch wirklich extrem sinnvoll.

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Beitragvon Moderator » 24.08.2011, 16:16

Es wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, und mit dem Putter "volle Pulle" zuschlagen wollen.


Was man häufig sieht, ist eine Art Schlagen auf den Ball (mit dem Putter). Zu viel Rückschwung, zum Ball gehastet und gleich nach dem Impakt abgebremst. Hier hilft der Trainingsputter. Modell und Gewicht sehe ich sekundär ... es geht um das Timing, den Lag und den Rhythmus. Dies müssen viele Golfer erstmal erlebt haben, um überhaupt am Schwung tatsächlich etwas zu ändern.

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Beitragvon VT » 24.08.2011, 16:43

Moderator hat geschrieben:Was man häufig sieht, ist eine Art Schlagen auf den Ball (mit dem Putter). Zu viel Rückschwung, zum Ball gehastet und gleich nach dem Impakt abgebremst.
Mike


Stimmt geht mir manchmal auch so. Ich achte allerdings bei den Profiübertragungen gerade beim Putten auf die verschiedenen Stile. Und sehr häufig sieht man das o.g. Phänomen auch bei den Profis, dass kurz nach dem Impact mit dem Putter abgebrochen wird. Von wegen 1/3 Rückschwung und 2/3 Durchschwung. Hab mich schon oft gefragt, ob das so richtig ist. Und trotzdem kann man damit auch Turniere gewinnen.

Ich glaube beim Putten ist alles erlaubt. Einen Tag fallen die Putts den nächsten Tag nicht.

Volker

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Beitragvon Slowhand » 24.08.2011, 17:22

Von wegen 1/3 Rückschwung und 2/3 Durchschwung.


Wenn du RHYTHMISCH und MIT LOCKEREN HÄNDEN schwingst, geht das rein physikalisch nicht!

Aber ich bin bei dir - es gibt viele Wege nach Rom - und tausende ins Loch!
Am Ende zählt der Erfolg/Score der Runde.

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Beitragvon Slowhand » 25.08.2011, 16:23

Hab mir gerade nochmal die LAGFinder im Shop angesehen und habe keinen Hinweis auf die "normale" und die "Pro" Version finden können.

Hast du jetzt einheitliche Schläger für alle? Wie kommts?

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