RS / Golfschwung Trainingstool

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
TZ
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Beitragvon TZ » 09.07.2011, 16:26

Liebe Golfhäusler!

Ich komme gerade von einer Rundreise durch den Westen zurück in mein Fachwerkhäuschen im nordhessischen Süß. Der Lehrgang bei der WGTF in Köln war meilensteinig. Dadurch dass ich mehr als je zuvor reden ließ, also zugehört habe, ist mir noch klarer geworden, wo die Barrieren stehen, an denen die Golfexperten abprallen, und wo die Abgründe gähnen, vor denen sie scheuen, wenn sie die Mechanik des Golfschlages verstehen sollen. Fest steht nach diesem Event mit 8 Pros und 3 erfahrenen Amateuren, dass ich nur noch Kliniken abhalten werde, also Lehrgänge mit Demos an Probanden (Anfänger, Hacker und Werferinnen) und mit Vorher-Nachher-Analyse. Wenn dann der Erfolg meiner Methode deutlich zutagetritt, öffnet sich das Auffassungsvermögen der Beobachter vielleicht eher für neue Infos und Erläuterungen, als wenn es rein verbal, mental und demonstratorisch damit überschüttet wird.

Unser Treffen in Chieming ist nun schon 2 Wochen her und die Erinnerung daran ist ebenfalls meilensteinig. Mike ist ein geniales Original. Ein Wisser, Könner und Macher vor dem Herrn. Wir ergänzen uns also prächtig, denn er schätzt meine didaktischen und erfinderischen Talente grad wie ich seine Professionalität und seine Gründlichkeit bei der Suche nach Problemlösungen. Kein Wunder also, dass wir auf getrennten Wegen zu derselben Erfindung gekommen sind, die nun in seiner Werkstatt zur Vollkommenheit gereift ist: Der „Lag-Finder“. Es wird das Golf-Tool schlechthin. Weltweit. Vielleicht können wir es schon in diesem Herbst öffentlich vorstellen. Genügend praktische Erfahrungen haben wir damit längst gesammelt, um sagen zu können: Es hilft, das RS auf kürzestem Weg zu erlernen. Näheres also beizeiten.

Für heute erst einmal beste Grüße, Euer ThZ

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Beitragvon Slowhand » 09.07.2011, 18:56

Hallo Thomas,

ich finde es ja gut, dass du mit deiner für dich gefundenen Methode quasi wie ein "Prediger" durch die Lande ziehst.
Allerdings vermisse ich die Toleranz gegenüber "anders Schwingenden bzw. Denkenden".
Das gefällt mir übrigens sehr gut an Mike - er zwingt niemand seine Ideen auf und ist auch immer wieder offen für neue Ideen.

Mir persönlich gefällt David Leadbetter und Shawn Clement sehr gut.
Nicht anfreunden kann ich mit dem Schwung von Moe Norman und auch nicht von Dan Shaugher.

Was mich in der Golfwelt vielmehr stört ist die scheinbare Missachtung vieler Golfer und deren Lehrer über "vernünftige Bewegungsabläufe".
Man muss nur mal mit offenen Augen über den Platz gehen =>
da stimmen häufig weder Ebenen noch Schwung - trotzdem hat so mancher ein HCP kleiner30...
:oops:

Also nimms LOCKER!
(Beim Hochsprung gibt es ja auch viele unterschiedliche Techniken)

Eventuell kann man ja das geplante Foristen-Treffen mit einer Vor-Ort-Diskussion und vor allem Demo rund um RS paaren...

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Beitragvon Moderator » 09.07.2011, 20:35

Slowhand hat geschrieben:Eventuell kann man ja das geplante Foristen-Treffen mit einer Vor-Ort-Diskussion und vor allem Demo rund um RS paaren...


Es ist etwas in dieser Art geplant und ich hoffe, es klappt alles. Bevor ich TZ persönlich traff, war RS "nur" ein Kernelement des Golfschwunges für mich. Andere Lehrer vermitteln oder wollen das gleiche vermitteln. Seine Essenz ist allerdings extrem auf den Punkt gebracht. Die drei Tage mit ihm haben mich jedoch tatsächlich nach vorn gebracht, aber erst, als ich die Videos nochmal analysierte und ich ihm zusah, wie er mit einem Pro arbeitete. Ich bin jetzt tatsächlich bei den Eisen nochmal um 10-15 m länger und vor allem sicherer. Der Driver ist gering unpräziser, aber dafür warmgespielt gut 20 m plus. Für "nur Handgelenke" ist mein Driver zu schwer (für mich), weshalb ich hier noch andere Elemente für die Beschleunigung einbringen muss, was mich koordinativ noch etwas stresst.

Ich hoffe, das geplante Happening im Herbst wird durchgesetzt und auch Martin ist als Dan Shaugher Part mit dabei.

Mike
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Beitragvon Slowhand » 09.07.2011, 20:57

Ich freue mich auf den ersten TERMINVORSCHLAG!

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Beitragvon Slowhand » 09.07.2011, 21:51

Sozusagen zum Bagger Vance Boot Camp!

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Beitragvon TZ » 10.07.2011, 11:42

Lieber Slowhand. Ich mache seit 2000 jedes Jahr einen Golflehrgang. Dies Jahr vielleicht 2. Ich predige nicht sondern ich informiere über Fakten und Zusammenhänge. Ich liebe die Menschen und deshalb tun sie mir leid, wenn sie auf der Suche nach Glück und Erfolg an ihren Irrtümern scheitern. Was ich nicht toleriere sind die "Experten", die diese Irrtümer für tolerabel erklären. Slice und Sockets und dünne oder fette Fehltreffer sind niemals tolerabel. Sie sind Ergebnisse falscher Vorstellungen und falschen Vorgehens und daher nur durch Intoleranz zu besiegen. Das hat nichts mit verschiedenen gleichwertigen Techniken zu tun. Ich bin kein missionierender Schwärmer sondern ein freundlicher Mitmensch, der anderen helfen möchte, mehr Freude am Sport zu haben. Den Golfschläger so zu benutzen, dass der Ballflug glücklich macht, ist dafür leider unerlässlich. :)

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Beitragvon Slowhand » 14.07.2011, 15:02

Hallo Mike,

du hast ja geschrieben, dass du dank Thomas' Erklärung generell an Weiten zugelegt hast.

Das verstehe ich nicht!

Nach meinem (bisherigen) Verständnis hat Thomas "lediglich" den Schwung "vereinfacht", d.h. sämtliche Bewegungen, die alle zum Schwung und Ballänge beitragen, weggelassen und einen damit reproduzierbaren Schwung definiert, der aber damit KÜRZER ausfallen muss.

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Beitragvon Moderator » 14.07.2011, 15:32

Entscheidend (u.a.) für die SKG ist die Lage des Schlägers, wenn der vordere Arm im Abschwung 45° nach unten zeigt. Bei vielen Amateuren ist hier bereits der Schaft in gleicher Richtung wie der Arm zeigend, bei den besseren ist der Schaft noch waagrecht bis leicht nach oben stehend, also voll entwinkelt oder am entwinkeln und bereit zum Löffeln:

Bild
Mitte: so ist es richtig, der Rest ist die Realität

Mit viel Körper, Hüfte, Kraft und Wucht kann man so (zu früh entwinkelt) doch beachtliche Schlagweiten erzielen, es ist aber nichts im Vergleich dazu, wenn man den Lag beibehält und wirklich sehr spät entwinkelt. Der Geschwindigkeitszuwachs ist wesentlich höher als bei allen anderen Maßnahmen und zudem gewinnt man an Genauigkeit.

Als Thom da war, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die bislang durch Begrifflichkeiten (drücken, schieben, ziehen, drehen etc.) unklar kommuniziert wurden. Unter "mit links ziehen" werden 10 Golfer wahrscheinlich 12 verschiedene Dinge ausführen :wink:

Ich habe ein Schlüsselvideo (für mich ein Schlüssel) weiter oben eingestellt und das, was ich daraus lernen konnte, blieb anscheinend bislang für andere unklar. Es kann auch sein, dass es nur bei mir fruchtet oder gerade ich diese Info benötigte. Ich habe es bei meinen Unterrichtsstunden einfliessen lassen, aber gemerkt, dass davor noch erst andere Stufen durch den Schüler erklommen werden müssen. Bei Gregor probiere ich gerade, ob er den Gedanken umsetzen kann. Max als Koordinations- und Bewegungstalent hat dagegen meine Idee gleich wieder ad absurdum geführt, da er bestimmte Anweisungen, die als Brücke geadacht sind, einfach 1:1 ausführt :cry:

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Beitragvon Slowhand » 14.07.2011, 15:58

die Lage des Schlägers, wenn der vordere Arm im Abschwung 45° nach unten zeigt


Approved!

:P

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Beitragvon TZ » 14.07.2011, 20:48

Lieber Slowhand. Je falscher man schlägt desto kürzer, je richtiger, desto länger. Und obendrein ist RS einfacher, da das Wesentliche im Vordergrund steht.
Das Timing zwischen Armen und Schläger bildet 90% vom Wesentlichen. Wer es beherrscht kann auf alles andere verzichten, denn es macht alles nur wieder komplizierter, im Misserfolgsfall folglich wieder kürzer und krummer.
Mike, der RS beherrscht, kann an Feinheiten arbeiten und die letzten 10% seiner technischen Reserven herauskitzeln. Beneidenswert.

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Stimme voll zu!

Beitragvon aPerfectSwing » 14.07.2011, 21:38

Hi TZ,

Das Timing zwischen Armen und Schläger bildet 90% vom Wesentlichen.


da stimme ich zu 100% zu. Natürlich ist es klasse, wenn dann das restliche Potential auch noch ausgeschöpft wird, aber das ist nicht mal eben so zu machen.
Meist ist ein guter 70% Schwung die optimale Lösung.

Martin

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Re: Stimme voll zu!

Beitragvon TZ » 15.07.2011, 00:10

aPerfectSwing hat geschrieben: Natürlich ist es klasse, wenn dann das restliche Potential auch noch ausgeschöpft wird, aber das ist
nicht mal eben so zu machen. Meist ist ein guter 70% Schwung die optimale Lösung. Martin
Yes! :-)

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Beitragvon Slowhand » 15.07.2011, 07:23

Das Timing zwischen Armen und Schläger bildet 90% vom Wesentlichen.


Eine (für mich entscheidende) Frage dazu:
Nach meinem jetzigen Verständnis müssen beide Hände/Handgelenke den Lag des Schlägers "aktiv" steuern bzw. verzögern ist hier wohl der richtigere Begriff oder läuft dies hauptsächlich über die Trägheit des Schlägers?

PS: Vor allem entscheidend beim Lag ist doch der hintere Arm, je näher am Körper und stärker gewinkelt, desto größer ist der Lag des Schlägers.
Bzw. muss ich den hinteren Arm möglichst köprernah und LANGE bis unten gewinkelt führen - oder?

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Beitragvon Moderator » 15.07.2011, 09:24

Slowhand hat geschrieben:
Nach meinem jetzigen Verständnis müssen beide Hände/Handgelenke den Lag des Schlägers "aktiv" steuern bzw. verzögern ist hier wohl der richtigere Begriff oder läuft dies hauptsächlich über die Trägheit des Schlägers?

Ich kann da nur für mich antworten, da es wahrscheinlich jeder für sich selbst entdecken muss: meine Handgelenke sind "aktiv" passiv, "death hands" wie Dave Pelz es nennt. Ich achte nur darauf, dass die Vorderhand winkt* und die Rückhand fächelt*, in keinem Fall wird aber mit der Rückhand nach vorn geschoben oder gedrückt. Will ich aktiv was machen, dann ziehe ich die Vorderhand.

(* um endlich mal eine deutsches Begrifflichkeit für radial, palmar, dorsal etc. zu verwenden)

"Verzögern", also rückhalten geht bei mir auch, aber es erschwert es mir nur, ohne etwas zu bringen.

Am meisten nutze ich die Trägheit des Schlägers und muss diese auch spüren, weshalb ich sehr schwere Schäfte verwende: das Feedback verstärkt sich ohne die Beschleunigung (was bei einem schweren Schlägerkopf der Fall wäre) zu behindern.

Slowhand hat geschrieben:
Vor allem entscheidend beim Lag ist doch der hintere Arm, je näher am Körper und stärker gewinkelt, desto größer ist der Lag des Schlägers.
Bzw. muss ich den hinteren Arm möglichst köprernah und LANGE bis unten gewinkelt führen - oder?

Wenn Du vom Arm sprichst, dann steuere ich damit ggf. den Schwungpfad. Stark am Körper = extrem von innen schlagend. Falls Du das Handgelenk meinst, dann betrifft dies den Lag: je weiter nach hinten geklappt (dorsal), desto mehr Lag und desto "innerer" der Schläger. Im Treffmoment sollte das Handgelenk der Rückhand immer noch dorsal gebeugt sein, bei 90% der Spieler ist es dagegen schon gestreckt oder gar palmar (nach vorn geknickt), was zumindest bei den Eisen ein 100%iges Löffeln ist.

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Beitragvon Slowhand » 15.07.2011, 09:36

Wenn Du vom Arm sprichst, dann steuere ich damit ggf. den Schwungpfad. Stark am Körper = extrem von innen schlagend.


So stark schafft das wohl kaum jemand - ich meine damit vor allem, dass man die Hand nur gut und LANGE abwinkeln kann (dein Stichwort "fächern" passt sensationell!), wenn der Arm auch nahe genug am Körper ist.
Je weiter vorne, desto unwahrscheinlicher (von der Schwungbahn ganz zu schweigen)

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Beitragvon Moderator » 12.08.2011, 11:54

Der LAGfinder ist jetzt lieferbar. Gestern war der letzte Pro zum Test da und hat gleich geordert ... ein gutes Zeichen. Noch nie musste ich bei einem neuen Trainingsgerät so wenig erklären ... die Handhabung spricht für sich:

Bild

Bild

Zu bestellen im Golfshop

Ich werde nun Probanden komplette Runden spielen lassen und berichte dann über die Ergebnisse.

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Beitragvon Slowhand » 12.08.2011, 12:00

Mal ne ganz doofe Frage: Warum hast du nicht unterhalb des Gummis die Schäfte+Kopf austauschbar gestaltet?

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Beitragvon Moderator » 12.08.2011, 12:11

Die Frage ist nicht doof und das Thema ist schon ein Projekt, aber die technische Umsetzung ist andere Sache.

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Beitragvon Slowhand » 12.08.2011, 13:01

Ich kenne da jemand, der hat viele Jahre im Motorsport getüftelt - da sollte es doch "Ableitungen" geben...
:D :D :D :lol: :lol: :lol:

Übrigens: Der Gummi-Putter überzeugt mich nicht...
Aber das ist nur meine, kleine, bescheidene Meinung.

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Beitragvon Moderator » 12.08.2011, 13:25

Bevor ich anfing, möglichst viel und mittlerweile fast alles selbst zu produzieren oder nach Vorgabe fertigen zu lassen, dachte ich auch "einfach", "mal schnell", "da gibt's doch" etc. und muss nun nach einigen Jahren Erfahrung rückblickend erkennen, dass dies sehr blauäugig war, sofern man nicht hohe Vororder hat und/oder unbegrenzten Entwicklungsetat. "Mal schnell" geht gar nicht und "mit ein paar" Prototypen, braucht man bei den benötigten Industriezweigen erst gar nicht anfragen. Es gibt eine perfekte Lösung und die ist auch schon in der Schublade, aber die Akte wird erst 1.000 Stück später wieder zur Hand genommen. 1.000 Stück sind in den USA gar nichts (20 Mio. Golfer) und in Deutschland wäre es eine Sensation. Also strecke ich mich nach der Decke und mache das, was ich mache mit Überzeugung und 100% Funktion.

Der Gummi-Putter überzeugt die wenigstens, aber Martin ... und auf Martin's Urteil gebe ich sehr viel, da er ebenso perfektionistisch ist wie ich und Putter sein Steckenpferd sind. Ich als Puttmuffel habe mit dem Teil ein bisschen geübt und seitdem schon das vierte Lob eines Flightpartners bekommen, dass ich angeblich sensationell gut putte. Na, wenn das nicht überzeugt :wink:

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