Empfehlung Driver-Loft

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
Gast
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Empfehlung Driver-Loft

Beitragvon Gast » 15.04.2020, 08:32

Welchen Loft würden Sie denn bei dem Driver Empfehlen. Bin ja wie gesagt noch Anfänger.

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Re: Empfehlung Driver-Loft

Beitragvon Moderator » 15.04.2020, 08:33

Zukunftssicher ist immer ein Loft zwischen 12 und 14 Grad. Spielt sich leichter, das Carry ist konstanter und der Sidespin (Hook/Slice) hat weniger Nährboden.

Mike
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LernhardBanger
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Re: Empfehlung Driver-Loft

Beitragvon LernhardBanger » 22.08.2020, 22:15

Ich greife gerne mal diesen Faden hier auf, weil mich eine ähnliche Frage umtreibt. Und ich habe ja im Rezensionsfaden schon ein bisschen was zum eigenen Equipment geschrieben (2 Driver, Titleist 910D 9,5°, hatte ich auch beim Fitting dabei und ein Callaway Razr Fit), beide Schäfte gefühlt zu lang, absolut keine Sicherheit beim Abschlag, es fehlt total das Selbstvertrauen. GAAAANZ anders bei meinem neuen Holz 7 BV Signature, ich fühle mich damit super wohl und das hilft mir auch mit vollem Schwung durchzuziehen, kein "blocken" mehr, weil er wie an der Schnur gezogen läuft.

Deshalb die Frage: Wo ist denn der generelle Unterschied zwischen dem Holz BV Signature 12,5 ("Driverkiller") und dem BV Signature Driver (14°)? Wie viel Unterschied im Schwung ist denn beim BV Driver zum Holzschwung - das Holz 7 lässt sich ja sehr geschmeidig schwingen, dank des kürzeren Schaftes endlich auch wieder mehr von innen. Wäre vor diesem Hintergrund eher das Holz 12,5°, 15° oder eben der Driver 14° eine Empfehlung? Eine sinnvolle Abstufung wäre wahrscheinlich 15°, aber es geht mir im Prinzip nur um einen Schläger zur Spieleröffnung vom Tee, mit dem es sich ähnlich wie mit dem H7 schwingen lässt - Weite eher zweitrangig, geradeaus ist Trumpf. Danke für eine Einschätzung 8)

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Re: Empfehlung Driver-Loft

Beitragvon Moderator » 24.08.2020, 08:54

Diese zunehmende Unsicherheit mit langen Hölzern/Drivern ist nicht ungewöhnlich, denn die Schwirigkeit für den Schwung steigert sich an zwei Stellen:

Je steiler der Loft ist, desto mittiger muss getroffen werden bzw. desto unangenehmer fühlen sich aussermittige Treffer an und Fehler werden überproportional verstärkt.

Mit zunehmender Schaftlänge wird das mittige Treffen schwieriger.

Ergo: man muss mittiger treffen bei erhöhter Schwierigkeit.

Dazu kommt, dass Mittentreffer nicht der einzige Parameter sind. Auch Angrifsswinkel, Schwungpfad etc. spielen bei steilerem Loft deutlicher mit. Sidespin kann leichter übertragen werden und damit Hook und Slice. Ebenso Top- und Overspin.

Jetzt aber konkret:

Holz 2 oder 3 sind mehr wie ein Fairway-Holz vom Gefühl her und haben den Vorteil, auch für den zweiten Schlag Verwendung zu finden. Anspruchsvoll bleiben sie trotzdem und ich würde mal sagen, dass für 80% der Golfer bei Holz 7 oder 5 Schluss ist, wenn an schlagweite und Konstanz die gleichen Ansprüche gestellt werden.

Der Driver hat dagegen eine deutlich größere Schlagfläche, mittig muss man trotzdem Treffen, jedoch sind 10-15 mm Abweichung auf der Schlagfläche noch kein Unter- oder Überschlagen wie beim Fairway-Holz.

Was nun die bessere Wahl ist, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Wer sein Handicap sicher spielen möchte, spielt nur Schläger, die er auch zu 100% beherrscht. Für die meisten heisst das dann: Holz 7 für Abschlag, Distanz und auch zur Annäherung. Geht easy und safe.

Soll das Handicap immer besser werden, muss man irgendwann im langen Spiel einen Vorteil erspielen. Heisst z.B. ein Par 5 mit dem Driver so vorlegen, dass man Birdie spielen kann.

Irgendwo dazwischen sind Holz 2, 3 und 5.

Mike
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Re: Empfehlung Driver-Loft

Beitragvon LernhardBanger » 24.08.2020, 19:35

Moderator hat geschrieben:
Soll das Handicap immer besser werden, muss man irgendwann im langen Spiel einen Vorteil erspielen. Heisst z.B. ein Par 5 mit dem Driver so vorlegen, dass man Birdie spielen kann.

Mike


Danke Dir Mike, passt eigentlich perfekt zu dem, was du mir eh schon beim Fitting zu den möglichen neuen Eisen gesagt hast - entweder "Wohlfühl-Eisen" oder Eisen, die mich zwingen, deutlich mehr an meinem Schwung zu arbeiten, wenn das dann passt, dann sind das auch quasi Wohlfühl-Eisen. Und ich habe mich gerne für die Eisen mit "Übungs-Zwang" entschieden, top Wahl!

Wird dann beim sicheren Schläger vom Tee nicht anders sein, arbeiten am Schwung und sich den Driver zutrauen. Bin jetzt ohnehin mal ein paar Tage auf Golf-Tour im Schwarzwald, da werde ich Ranges und Plätze von morgens bis abends besuchen, sind va Plätze, die ein sicheres langes Spiel vom Tee erfordern.

Danach sehen wir weiter :lol:

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