Mehr Muskeln zum Nulltarif?

Gelenke, Muskeln, Sehnen, Psyche
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Mehr Muskeln zum Nulltarif?

Beitragvon Moderator » 05.11.2012, 17:47

Aus gegebenen Anlaß muss ich mit Muskeln und Bewegung stärker auseinandersetzen und stosse dabei auf Informationen, die ich gerne teilen möchte. Die Fachleute unter den Mitlesern mögen mich jederzeit gerne korrigieren, wenn ich etwas falsch darstelle.

Muskeln können sich nur zusammenziehen, somit hat jedes Gelenk mind. zwei Muskeln:

Bild
Bild: http://www.sportprogesundheit.de

Das Potential für mehr Leistung steckt nun in der Koordination. Idealfall ist, wenn nur der Agonist in der Bewegung aktiv ist und der Antagonist völlig entspannt. Selbst bei Spitzensportlern gibt es jedoch Fallbeispiele, wo die Muskeln gegeneinander arbeiten. Dies kann im Profibereich bis zu 30% Leistung verbrauchen, gestern sah ich zufällig eine Studie eines weltklasse 100 m Sprinters, der beim Versuch noch schneller zu laufen die betroffenen Muskelpaarungen komplett durcheinander brachte und komplett abstürzte. Nach mentalem Training gelang ihm kurz danach allerdings ein neuer Weltrekord.

Bezogen auf den Golf-Amateur sollte man also die verkrampften Setups und generell die stark rational geführten Bewegungen überdenken. Locker (nicht lasch), im Rhythmus und ohne grosse Schwunggedanken wird man einen Leistungsschub erfahren.

Mike
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Beitragvon Slowhand » 05.11.2012, 21:09

Hallo Mike,

mir ist schon klar, was du zum Ausdruck bringen willst.
Allerdings denke ich, dass deine Darstellung und Schilderung hier mit der Schlussfolgerung im Golf zwei völlig verschiedene Betrachtungen sind.

Für den Golfschwung ist es doch wichtig, dass verschiedene Muskeln idela zusammen und nicht entgegengesetzt wirken - diese Muskeln sitzen aber auch in unterschiedlichen Positionen.

Worüber ich aktuell mal wieder nachdenke: Wie schaffe ich es, meinem Körper die "Frequenz eines Schlägers" näher zu bringen, damit der Schwung mit dieser Schläger-Frequenz stattfindet und nicht dagegen.
Das hätte für mich viel mehr Potential...

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Beitragvon Moderator » 05.11.2012, 21:23

Das eine ist die Fortsetzung des anderen. Wer z.B. aktiv winkelt, reduziert schon die mögliche Schnellkraft. Thomas Zacharias ist hier auf der richtigen Spur, aber noch nicht am Ende.

Durch das Lockerlassen des Antagonisten kommt der Schläger zum Tragen und wird ein Teil des Systems .. das, was Du mit "Frequenz des Schlägers" bezeichnest. Im übrigen ein sehr passender Ausdruck.

Ohne spirituell werden zu wollen geht es hier in erster Linie um Wahrnehmung: mas macht der Schläger, was will er tun und wie kann ich ihn unterstützen. Erst in dieser Kette kann das Gesamtsystem 100% geben.

Schwunggedanken, Schwungebenen und Schwungvorgaben sind hier kontraproduktiv. Ist sinnlos eingesetze Energie, die dem Schwung fehlt.

Mike
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goyenecheroberto
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Beitragvon goyenecheroberto » 07.11.2012, 08:11

Nanu ! Was ist los ? Keine weiteren Beiträge mehr seit Tagen ?

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Beitragvon Golfhulk » 07.11.2012, 11:07

Wer z.B. aktiv winkelt, reduziert schon die mögliche Schnellkraft.


Leider verstehen jedoch viele nicht das es nichts bringt im ersten drittel schon zu Winkeln da diesen Winkel niemand den rest vom
Aufschwung und noch zu alle dem im Abschwung halten kann. ( "Mental anstrengender" )

Dieses aktiv Winkeln lernt einen aber wie ich meine noch andere Dinge...
Wenn man mal einige Wochen (5-6 Wochen ) mit einem kleinen Wedge so pro Woche 1000 Bälle mit reduziertem Aufschwung geschlagen
hat bekommt man die Hände beim Pitchen mal vor den Ball und das deutlich! durch das Loft wegnehmen beissen die Bälle aber mal wirklich und
man muss dann auch nicht wirklich dran denken und hat von der Mentalen Seite auch durch diese Sicherheit den Kopf frei.

Das sich im Weg stehen bei so manchen Übungen verliert sich und die Kopfgeschwindigkeit ( des Schlägers) wird dann später dort
schneller sein wo es gebaucht wird.

Ich habe z.B. in Verbindung mit dem Lagsetter ( 7er Eisen) danach mein Timing "überarbeitet" was ich für so enorm wichtig halte wie den Pfad. An
manchen Tagen habe ich wirklich das Gefühl das der Schläger im Schwung die gleiche Frequenz hat wie das Slowhand so gesagt hat.

Die Mentale Seite im Sport ist enorm - Ob es beim Ausdauersport darum geht den inneren Schweinehund einfach zu "überhören" oder bei
uns auf sein "erlerntes" zu vertrauen und nicht eine Endlosschleife zu haben in allen teilen des Schwung´s.
Übungsschwung zum Einleiten der gewünschten Bewegung ( selbst an der Stelle sollte man schon wissen was man machen will) - am Ball nur
noch abrufen - schwer aber es geht und ohne Übung braucht man einfach Talent - Hut ab vor dem der´s hat und nicht Üben muss *smile

Gruß
Golfhulk
Golf-Atome zu spalten liegt bei den Männern im Erbgut - HaudeGEN

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Beitragvon Moderator » 07.11.2012, 11:19

goyenecheroberto hat geschrieben:Nanu ! Was ist los ? Keine weiteren Beiträge mehr seit Tagen ?


Ich bin die letzten Wochen und die kommenden so extrem ausgelastet, dass ich nur noch fallweise Zeit für zusätzliche Gedanken und Themen habe. Winterpause steht jedenfalls nicht auf dem Programm :cry: ... wird aber wieder werden ...

Mike
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Beitragvon GB » 10.11.2012, 21:00

Hallo Mike,

hoffentlich hast du im Januar wieder Zeit. Der Golfigel und ich planen eine Tour zu dir um unsere Schläger deinem sachkundigen Feintuning zu überlassen.

Gruß

Guido

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Beitragvon Moderator » 13.11.2012, 01:03

GB hat geschrieben:Hallo Mike,
hoffentlich hast du im Januar wieder Zeit. Der Golfigel und ich planen eine Tour zu dir um unsere Schläger deinem sachkundigen Feintuning zu überlassen,


Mit ein bisschen Planung geht alles. Wenn der Stress bis Januar andauert, ist ohnehin irgendwie etwas verkehrt.

Mike
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MW
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Beitragvon MW » 16.11.2012, 09:35

Hallo Mike,

ich nehme mir mal eine Aussage raus, und versuche sie ein wenig zu beleuchten:

Moderator hat geschrieben:Das eine ist die Fortsetzung des anderen. Wer z.B. aktiv winkelt, reduziert schon die mögliche Schnellkraft. Thomas Zacharias ist hier auf der richtigen Spur, aber noch nicht am Ende.


Diese Position ist in meinen Augen so nicht korrekt. Wie man auf der PGA Tour sehen kann, gibt es sowohl Longhitter, die früh winkeln, als auch solche, die spät winkeln im Aufschwung. Wichtig ist "lediglich", dass Agonist und Antagonist koordiniert zusammen arbeiten. Es mag sein - auch wenn hierzu einfach gut dokumentierte Studien fehlen - das in der Mehrheit ein guter Release durch späteres Winkel setzen, bzw. ohne aktives Winkelsetzen erreicht wird. Verallgemeinern lässt sich dieser Ansatz meiner Beobachtung nach allerdings nicht. Es gibt einfach viele Wege, die zu einem guten Golfschwung/guten Release führen, auch wenn das gerne aufgrund des Wunsches nach Vereinfachung und Verallgemeinerung anders dargestellt wird.

Mir ist bewusst, dass die Ideen von TZ hier sehr hoch angesehen sind. Mein sportwissenschaftlicher Hintergrund hinterlässt allerdings große Zweifel an seinem Vermittlungskonzept. Wenn es jemanden interessiert, dann sollte er sich mit der Diskussion innerhalb der Disziplin zum Thema des Funktionsphasenmodells nach Göhner befassen. Dabei geht es um den Vermittlungsansatz, den TZ für seine Bewegungslehre zum Golf gewählt hat. Selbst, wenn die Annahme korrekt wäre, dass die Handgelenksaktion, wie von ihm beschrieben passiert und dies auch die sog. Hauptfunktionsphase der Bewegung "Golfschwung" ist, so bleibt immer noch die grundsätzliche Problematik des Vermittlungskonzepts.

Um aber nochmal auf die Eingangsthese zu kommen: Natürlich ist es so, dass ein Riesenpotential in der Verbesserung der intermuskuläre, (wie auch der intramuskulären) Koordination liegt. Um diese gezielt zu verbessern, helfen oft koordinativ anspruchsvolle Bewegungsaufgaben mit niedrigem Gewicht und hoher Wiederholungszahl. Beide Komplexe werden im Normalfall bei Anfängern im Krafttrainingsbereich einen sehr großen Effekt haben. Erst danach werden spezifischere Themen wie Hypertrophie, Kraftausdauer, Schnell-, Reaktiv- und/oder Maximalkraft interessant.

Gruß
Michael

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Beitragvon Moderator » 16.11.2012, 11:07

Physikalisch/mechanisch optimal muss nicht immer für jeden die beste Lösung sein. Ob Früh-oder Passivwinkler ist zweitrangig im Ganzen, da es hauptsächlich um die Konstanz und das Ergebnis geht. Man kann also aus mechanischer Sicht durchaus einen suboptimalen Schwung haben, aber trotzdem damit in der Oberliga mitmischen, da gerade Golf mehr ist als reine Mechanik. Mein Ansatz ist aber die Reduktion der nötigen Bewegung auf das Minimum und seit neuestem eine Reduktion der Körperbelastung. Gerade die Belastung des Körpers ist im Profisport aus meiner Sicht ein Punkt, der zu weit hinten in der Rangliste eingeordnet ist.

Kognitive Trainingsmethoden würden niemand schaden, sind aber nicht jedermanns Ding (kann auch langweilig sein) und mir persönlich ist hier der Wissensstand der Sportlehrer zu einseitig bzw. werden die individuellen Typen nicht berücksichtigt.

Mike
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MW
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Beitragvon MW » 16.11.2012, 19:06

Hallo Mike,

der Stand der Sportlehrer hat mit dem Stand der Sportwissenschaft nichts zu tun. Im Bereich der Trainingslehre werden unterschiedlichste Konzepte angeboten und vertreten. Und fast alle haben ihre Berechtigung und Anhängerschaft. Insofern teile ich da deine pauschale Aussage nicht.

Was den Gesundheitsaspekt angeht, bin ich bei dir. Der kommt im Hochleistungssport erst ganz spät auf der Agenda. Meist erst dann, wenn nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden kann. Hierzu möchte ich kurz einen meiner ehemaligen Dozenten zitieren: "Es gibt entweder Leistungssport oder Gesundheitssport. Leistungssport gesundheitsorientiert funktioniert nicht auf höchstem Niveau."

Hierzu noch ein Beispiel aus dem Schwimmen:
Es wurde eine Untersuchung mit Schwimmern gemacht, die unter Schulterproblemen leiden. Die Gruppe wurde gesundheitsorientiert trainiert, bis die Probleme beseitigt waren. Zusätzlich wurde ein normales Schwimmtraining verfolgt. Resultat war, dass alle Schwimmer beschwerdefrei waren. Allerdings waren sie weit von ihren Bestzeiten entfernt und nicht mehr konkurrenzfähig. Dumme Sache.

Gruß
Michael

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Gunter
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Beitragvon Gunter » 17.11.2012, 20:40

Leistungssport ist immer eine Gratwanderung. Es wird das Maximal mögliche von Körper und Geist abverlangt .
Beim Golf ist die Basis des Bewegungsablaufes immer gleich geartet . Das hat zur Folge ,daß die Belastungsspitzen immer im selben Bereich des Bewegungsapperates auftreten . Wirbelsäule , Schultergelenke , Kniegelenke.
Man braucht nur die SKG und die Verwindung der Wirbelsäule der Profis betrachten , dann wird jedem klar sein daß über die Jahre / Jahrzehnte ein extremer Verschleiß vorhanden sein muß .
Verbesserte Trainingsmethodik , Krafttraining und optimierte Technik wirken dem natürlich entgegen .
Hobbygolfer die über entsprechende Power verfügen oder deren Technik nicht gut ist , sind da sehr gefährdet . Wobei es erstaunlich ist , was so ein Körper aushält . Schwachstellen werden allerdings bald aufgedeckt .
Pros die entsprechend ausgebildet sind , können da helfen .
Christian Neumaier beim GC Beuerberg ist so einer . Er hinterfragt auch , warum ein Bewegungsablauf so ist wie er ist . Eine Schonhaltung war bei mir
vorhanden . Wir haben dann zusammen einen besseren Bewegungsablauf erarbeitet und 30m mehr Länge beim Drive gefunden .
Gruß Gunter

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auer-power
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Beitragvon auer-power » 15.04.2013, 15:30

@MW ich muss Veto erheben: IK Trainierst Du in erster Linie durch Maximal- bzw. Schnellkrafttraining mit niedrigen Frequenzen. 10 Jahre KDK :wink:
FT-Fasertraining.

Im Kraftsport gibt es unzählige Trainingsmöglichkeiten. Dr. Darden hat in den 80ern mit Spitzenathleten im Kraftsport verschiedene Modelle gepaart. Unter anderem das versetztes Isolationstraining. Zum Beispiel wurde in einer Trainingseinheit der Linke Unterkörper (sprich Quad und Beinbiz.), sowie recht Oberkörperseite trainiert. Und in der nächsten Einheite das Ganze vice-versa. Das ist IK Steueurung im Muskel und Hirn.

Inwiefern sich das im Golf machen lässt, kann ich nicht sagen. Ausser der Tatsache, dass verkürzte Bänder und Sehnen absolut Kontraproduktiv sind. Ich bin als völliger Bewegungslegastheniker in den Golfsport gekommen.
Ich glaube vielmehr, dass sich Koordinationsübungen wie Werfen, Springen, Drehen im Idealfall Tanzen usw. perfekt mit dem Golfsport verbinden lassen. Wobei werfen und springen auf jedenfall mit Schnellkraft zu tun haben und hier wären wir dann wieder bei der IK und dem Schnellkrafttraining.
Dieter Hochmuth hätte rein aus Physicher Sicht sicherlich neue Erkenntnisse hinzuzufügen.

Grüsse

Boris
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Mail: boris.auer@auer-power.com

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