Wie man richtig anfängt

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
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Wie man richtig anfängt

Beitragvon Moderator » 21.07.2010, 22:34

Der Anfänger ist wie ein unbeschriebenes Blatt: Man kann darauf ein grandiosen Bild malen oder es z.B. für Käsekästchen nutzen. Ich meine daher, es ist sinnvoll, sich vor der ersten Golfaktivität im Klaren zu sein, wie man trainieren bzw. anfangen möchte (sollte).

Klar macht "ballern" mehr Spaß als erstmal einen ganzen Tag zu putten. Insofern wird diesem Wunsch bei den einschlägigen Kursen auch oft nachgegeben, immer mit der Anweisung "nicht so schnell schwingen", "ruhiger", "nicht so weit ausholen", "viel ruhiger", "achte auf das Gewicht von rechts nach links" und ähnliches. Auch gibt es die Verfechter der rein technischen Grundlagen: Schaftebene, Winkelungen, Gewichtsverteilung und vieles mehr. Mir scheint dies allerdings oft zu pauschal oder zu aufgesetzt, in jedem Fall aber nicht individuell genug.

Die meisten Golfer haben eine falsche Vorstellung vom Schwung und wie Schlagweite erzeugt wird. Mit dieser falschen Einstellung wird dann das Falsche geübt. Zur Krönung oft auch noch mit unpassendem Equipment. Gestern und heute bei zwei Damen erlebt, unter anderem bei Sabine rechts: beide haben jeweils 5-7 cm zu lange Schläger.

Mein Tipp zu "schneller besser golfen" wäre deshalb:

1. ein biometrisch gefittetes Pitching-Wedge ...
2. ... inkl. Analyse des Spielertyps
3. Theorie des Golfschwungs
4. Videoanalyse inkl. Vergleich
5. bis 20. üben mit kurzen Distanzen (10-20-30-40-50 m)
21. etwas längere Distanzen (je nach Typ 60 bis 120 m)
22. ein Eisen 8 dazu
23. bis 30 üben mit dem Eisen 8 und PW im Wechsel
31. ein kleines Hölzchen dazu
... nochmal üben und viel Spaß haben.

Üben heisst: satter, kontrollierbarer Ballkontakt, sichere Distanzen.

Das grösste Problem ist die Anleitung für den Grundschwung. Vom Buch (Thomas Zacharias) bis zur DVD (Dan Shauger) ist alles besser, als ein Driving-Range-Pro, der jeden Spieler in die gleiche Schublade zwängen möchte. Gute Pros sind nicht leicht zu finden, gute Tipps bekommt man dagegen zu viele ... also "gefiltert" zuhören und seine eigene Meinung bilden. Meine Empfehlung basiert auf Erfolgserlebnisse: ein passendes Wedge trifft man schnell solide und kann sich mit dieser Sicherheit voll und ganz dem Schwung widmen. Ist der Schläger anspruchsvoller, teilt sich die Konzentration. Ist der Schläger zu schwierig, kämpft man ums Überleben (= den Ball irgendwie treffen) und bringt sich dadurch in unnötige Schwierigkeiten.

Mike
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Beitragvon Gast » 22.07.2010, 13:39

Mein Ansatz: Ich weiss in etwa, wie oft und wie intensiv ich spiele. Komm ich nur 1x pro Woche oder alle 14 Tage 1-2x raus, dann lebe ich z.B. mit einer Sportster Serie super. Alles paletti. Möchte ich jedoch eine gewisse Regelmässigkeit und auch mal die anderen Eisen kennen und spielen lernen, komme ich an einem ganzen Satz nicht vorbei. Aber es bleibt jedem selbst überlassen, keine Frage.

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Beitragvon Moderator » 22.07.2010, 13:44

"Wenige Schläger" oder gleich "ganzer Satz" ist auch abhängig von der Trainingshäufigkeit. Wer wenig Zeit hat, dem genügen die erste Zeit sicher nur ein paar Eisen. Ergänzung ist ja bei unseren Modellen auch nach Jahren problemlos.

Wer stramm trainiert, wird schnell einen ganzen Satz benötigen, was auch preislich besser dasteht. Die oben beschriebene Taktik kann auch mit einem ganzen Satz angewandt werden. Also nicht alle Eisen durcheinander trainieren, sondern erstmal das PW nehmen und den Schwung verstehen, dann nach vorne tasten.

Zeitrahmen von Start bis zum relativ kontrollierten Spiel ist variabel. Aber nach 2-3 Monaten sollte auch bei nur 1x wöchentlich Training sehr helles Licht am Horizont erscheinen, sonst stimmt etwas Grundlegendes nicht.

Mike
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Beitragvon Lob 64 » 22.07.2010, 19:23

Aber nach 2-3 Monaten sollte auch bei nur 1x wöchentlich Training sehr helles Licht am Horizont erscheinen, sonst stimmt etwas Grundlegendes nicht.

Na Mahlzeit . dann muß ich ja ein voll Idiot sein .
Kann gerade mal den Ball erkennen , von Licht keine SPUR !
Gruß Helmut
Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.
Habt Spaß

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Beitragvon Moderator » 22.07.2010, 20:47

Die spartanische Version mit PW-E8 und H7 hat auch Nachteile, was jedem klar sein sollte. Alle Zwischenlängen müssen dosiert gespielt werden. Man lernt dadurch seine Schläger besser kennen, aber eine Spielweise mit jeweils vollem Schwung und zu den Distanzen passenden Lofts ist letztlich einfacher.

Ist der Schwung motorisch wiederholbar, hat man mit vielen Eisen und Hölzern ganz klar Vorteile. Dosierte Schläge sind und bleiben Gefühlssache.

Nur als Hinweis, wenn jemand dauerhaft so spielen möchte.

Mike

@Helmut: bei mir hat "das Licht" auch länger gedauert, da ich erst feststellen musste, dass mein Pro zwar technisch perfekt ist, er meine Spielernatur allerdings bis heute nicht erkannt hat. Die Schublade, in die er mich pressen wollte, hat mir einen saftigen Slice mit auf den Weg gegeben, dessen Wurzeln ich erst nach Jahren durch ein Selbststudium entwirren konnte. Bis dahin habe ich tapfer wöchentlich in ein Pro-Stunde investiert und eine völlig unpassenden Bewegung vertieft. Hat mich Zeit, Geld und Nerven gekostet.

Heute spiele ich so, wie ich es immer wollte: frei, weit und relativ punktgenau.
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Beitragvon Golftrolley » 22.07.2010, 21:32

da sieht man es wieder - es gibt zu wenige Pros, die die Persönlichkeit des Schülers berücksichtigen und ein wirklich ernsthaftes Interesse am Fortkommen Ihrer Schüler haben ..
Aus der Sicht des Pros vielleicht zu verstehen: denn wenn er dem Schüler die vielen kleinen Schlüssel zur Verbesserung seines Golfspiels vermittelt, nimmt dieser ja keine Stunden mehr und schon geht Umsatz verloren ...
Eigentlich genauso wie bei den Ärzten - bei manchen muss man leider auch den Eindruck haben, dass sie nicht wollen, dass Ihre Patienten gesund werden und bleiben.
Brauchen wir einen Systemwandel ?
Geld gibt es bei Erfolg ?
Langfristig hat es sich aber immer ausgezahlt, den Kunden, Schüler, Patienten usw. ernst zu nehmen, denn dieses positive Feedback ist durch kein Honorar auszugleichen.
Viele Grüße
Claudia
Golfshop Nürnberg OHG
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90482 Nürnberg
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Glück ist das, was aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht.

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Beitragvon Moderator » 22.07.2010, 22:52

Brauchen wir einen Systemwandel ?


Ja, aber der wird nicht kommen. Mein persönliches "Licht am Horizont" wurde grösser, als ich die Aussage "182 cm Körpergrösse? Da passt Standardlange perfekt!" hinterfragte. Heraus kam das biometrische Fitting, welches interessanter Weise immer noch diskutiert und manchmal ironisch zitiert wird. Wenn man das System jedoch WIRKLICH versteht, dann muss man auch 1+1=2 bezweifeln, wenn einem das biometrische Fitting komisch vorkommt.

"Mein" Sprung nach vorn kam erst, als ich erkannte, dass meine Körperportionen trotz Standardgrösse eine Schaftlänge von minus 2 inch zur Industrievorgabe erfordern. Ab da an ging es in Riesenschritten Richtung Single-Handicap, welches ich heute problemlos hätte, wenn ich gerne putten würde. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auch die Schlägerqualität hat einen grossen Einfluß auf das Spielvermögen. Ebenfalls ein Fakt, welcher immer wieder bezweifelt wird, da die grossen Marken doch sicher keinen Mist verkaufen (ich bitte die drastische Formulierung zu entschuldigen). Auf die immensen Abweichungen der Massenware kam ich, als ich genügend Selbbstbewußtsein in Sachen Schwung hatte. Ich WUSSTE was ich tat, aber das Ergebnis war nicht wie erwartet. Also fing ich zu messen an ... der Rest ist Geschichte.

Heute war eine Gruppe aus dem hohen Norden da. Alle fingen zusammen vor 1,5 Jahren zu Golfen an. (Fast) alle hatten einen Schwung, bei dem ich zunächst nicht wusste, wie soll ich es schonend beibringen. Grottenschlecht wäre geschmeichelt. Erklärung war, dass man in keine Prostunde investiert hätte und die Schläger habe man sich zusammengesucht. Gefunden, geschenkt, ersteigert. Jeder einen schönen Satz mit allen Marken gemixt, diversen Schaftlängen und unterschiedlichen Jahrgängen. Was soll da rauskommen? Der Initiator der langen Anreise hatte zum Trotz von Anfang an in einen relativ preiswerten, aber doch biometrisch gefitteten Schlägersatz von uns investiert. Damals zum Spott der Mitstreiter (nach seinen Worten). Genau dieser Herr war als letzter dran und mir vielen fast die Augen aus dem Kopf. Blitzsauberer Schwung mit einer Power, die das Herz aufgehen lässt. Sanft von innen und immer satt getroffen.

Ist jetzt keine Massenstudie oder Muster für alles und jeden. Auf der anderen Seite kein Einzelfall. Die Anfänger mit passendem Material sind alles andere als Anfänger nach wenigen Monaten.

Fazit: den Schwung selbst verstehen, das Material passend herrichten und an der Güte nicht sparen ... wäre dies Standard, dann hätte ich von Anfang an viel mehr Freude am Golfsport gehabt. Ich hoffe, die Pros mit Respekt vor ihren Kunden, lesen und verstehen dies.

Mike
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Beitragvon handicap » 23.07.2010, 18:15

Na Mahlzeit . dann muß ich ja ein voll Idiot sein .
Kann gerade mal den Ball erkennen , von Licht keine SPUR !
Gruß Helmut


Du hast mal geschrieben das dir üben Spaß macht und neues ausprobieren. Vielleicht liegt es daran das du zuviel experimentierst. Wie ist deine Quote was Spiel/Training angeht? Überwiegt die driving range?

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Beitragvon Lob 64 » 23.07.2010, 21:26

Mehr DR und Experimente , JA SEHR GERNE !Tendenz ist im
Prinzip auch OK immer mehr Möglichkeiten auf Par oder auch besser,
aber dann wieder eine 9 oder Doppelpar. Zum verrückt werden . Mal
konstand 3-4 Runden als schlechtester Schlag Doppelbogey ! Mein Traum !!!! Natürlich nicht nur DB !
Gruß Helmut
PS: Dann sstimmen die Langen und die Kurzen , dann bin ich zu dämlich
das Ding aus 50 cm zu lochen .
Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.

Habt Spaß

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handicap
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Beitragvon handicap » 24.07.2010, 10:23

Wo liegt derzeit dein handicap wenn ich fragen darf?

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Beitragvon Lob 64 » 24.07.2010, 10:40

32,8
Gruß Helmut
Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.

Habt Spaß

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Beitragvon Moderator » 24.07.2010, 10:50

Lob 64 hat geschrieben:32,8


Hallo Helmut, nachdem ich Deinen Schwung kenne, würde ich das Handicap halbieren. Dein Problem steckt im Detail und vermutlich auch am zu vielen probieren und studieren. Pro-mässig kann man nur noch ein paar Kanten im Schwung glatt machen und damit die Weite/Konstanz etwas optimieren. Den Rest muss ein Coach übernehmen oder Du beschäftigst Dich selbst mit dem Innergame.

Mike
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Beitragvon handicap » 24.07.2010, 11:24

Hallo Helmut,

da stecke ich auch gerade fest. Die meiste Zeit wenn ich allein unterwegs bin spiele ich Par und Bogey, ab und an mal ein Doppelbogey.

Das letzte Turnier war ein absolutes Desaster. Ich habe 8(!) Löcher gestrichen weil ich mich nicht konzentrieren konnte. Hitze, dauernd labernde Flightpartner und eine Tagesform unter aller Sau. Außerdem habe ich einen Driver gespielt mit dem ich erst 3 Runden unterwegs war. Putts die fallen sollten lippten über die Kante wieder aus. Und all sowas....Traumbedingungen für ein Turnier.

Ich kann dir nur sagen was ich mache. Keine Experimente! Mein Schwung ist jetzt soweit stabil und ich konzentriere mich hauptsächlich auf das kurze Spiel und das auf der Runde. Keine Schwunganpassungen, Veränderungen etc. Im Moment passt es. Ich glaub das inner game ist für dich jetzt das wichtigste, lass los von der DR und geh mal wirklich nur über den Platz. Wenn du kaum Zeit hast, spiel 9 Löcher. Das geht auf 1,5 Stunden. Aber der Lernwert ist enorm.

Der Schwung ist nur ein Baustein. Das zielen, die richtige Schlägerwahl, roughschläge etc. sind in meinen Augen viel wichtiger wenn du einen Schwung hast. Und ich nehme an du triffst den Ball was du so erzählst.

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Spielen, Spielen, Spielen auch Turniere

Beitragvon Ulf » 24.07.2010, 22:29

Das letzte Turnier war ein absolutes Desaster. Ich habe 8(!) Löcher gestrichen weil ich mich nicht konzentrieren konnte. Hitze, dauernd labernde Flightpartner und eine Tagesform unter aller Sau. Außerdem habe ich einen Driver gespielt mit dem ich erst 3 Runden unterwegs war. Putts die fallen sollten lippten über die Kante wieder aus. Und all sowas....Traumbedingungen für ein Turnier.


Hello,

am Samstag bevor wir in den Urlaub gefahren sind, habe ich in der Hitze ein 18 Loch Turnier gespielt. Ich hatte all die Gründe, warum es wieder einmal nicht geklappt hat ... und natürlich die Hitze.

Letztendlich lag es aber nur an mir. Ich muß mich von den vermeintlich störenden äußeren Einflüssen frei machen, um so gut zu spielen, wie ich kann.

Zwei Dinge habe ich bemerkt:
a) Mein bestes Golf spiele ich mit Single-Handicappern ohne Wartezeit am Abschlag.
b) Ich muß einen freundlichem Weg  Umgang mit Meckerpötten ersinnen. Ich ärgere mich zu stark darüber.

In den Innergame-Büchern wurde aus der Erinnerung heraus zu viel an der Schwungtechnik gedocktert. Ich empfehle "Jenseits der Scores" von O.Heuler für denjenigen, der an der mentalen Seite arbeiten möchte. Gut gefallen hat mir auch "Golf is Not a Game of Perfect" von Bob Rotella.

Lieben Gruß aus Cornwall 
Euer Ulf

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Beitragvon Moderator » 25.07.2010, 07:39

Lieben Gruß aus Cornwall


Wow, da wollten wir dieses Jahr auch hin, wird aber leider nichts :oops:

Wünsche Dir und Deiner Familie noch wunderbare Tage.

Mike
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Beitragvon handicap » 25.07.2010, 17:22

Zwei Dinge habe ich bemerkt:
a) Mein bestes Golf spiele ich mit Single-Handicappern ohne Wartezeit am Abschlag.
b) Ich muß einen freundlichem Weg Umgang mit Meckerpötten ersinnen. Ich ärgere mich zu stark darüber.


dito. a) zieht dich einfach mit und macht Spaß und b) ist die große Aufgabe. Ich würde noch c) ergänzen mit "Quasselstrippen". Auch dafür fehlt mir im Moment noch die richtige Taktik.

Schönen Urlaub dir!

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Beitragvon Lob 64 » 25.07.2010, 21:55

nachdem ich Deinen Schwung kenne, würde ich das Handicap

Danke für die Blumen , im Prinzip richtig , meistens zwichen 15 -22
Brutto - Punkten nur im Zählspiel ( m. E . die einzig richtige Art zu Golfen oder Lochspiel natürlich ) habe ich immer wieder Fluppen
drin . was mich verrückt macht .
Fr. erst wieder 21 Brutto aber
1x9 1x 10 dabei , Runde versaut !!

Dich selbst mit dem Innergame.

Lieber Mike , ich glaube mich zu diesem Thema eindeutig positioniert zu
haben , auch durch die Erfahrungen bei anderen Sportarten.
Wenn ich über Wasser 120 m spiele mit E8 , ist das Wasser gedanklich
überhaupt nicht im Spiel ( und das ist wirklich so ) . Macht es trotzdem
" platsch " , war es ein schlecht ausgeführter Schllag ! ( Unverögen - Pech) Neuer Ball gleicher Schlag ( bei Privat Runde , nicht im Turnier)
Sind manchmal 5 Bälle im Wasser ! ( Lehrgeld )
Habe aber auch so etwas ähnliches im Bücherregal " Kagami Golf ",
gut geschrireben aber zusannenfassend " Sei von dem - wasDu tust Überzeugt " Naja , bin ich ja , sonst würde ich es nicht machen !

Weniger Experimente - bestimmt richtig , machen mir aber am meisten
Freude und deshalb spiele ich Golf !
Gruß Helmut
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Beitragvon Ulf » 26.07.2010, 00:16

Danke für die lieben Wünsche ist echt toll hier.

Euch auch einen schönen Sommer.

LG Euer Ulf

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Beitragvon handicap » 26.07.2010, 12:29

Hallo Helmut,

wenn ich deine Zeilen so lese glaube ich ganz fest daran das du eher ein mentales als technisches Problem hast. Das Geschriebene klingt nicht davon überzeugt das du es schaffen kannst mit einem Eisen 8 den Ball über den Teich zu schlagen. Mal ganz saudumm gefragt, warum nimmst du nicht das Eisen7 oder 6? Was kann maximal schief gehen im Vergleich zur 8? Über das Grün hinaus? Meist besser als der Strafschlag.

Du hast 2 Mögllichkeiten, entweder du routinierst deinen Schwung das du ihn auch in Stresssituationen abrufen kannst oder du experimentierst weiterhin an deinem Schwung, entdeckst immer neue Aspekte jedoch wirst dich schwer tun Routine zu kriegen weil er immer neu sein wird.

Aber wie gesagt, nur meine Meinung.

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Arbeit am Schwung ODER gutes Spiel

Beitragvon aPerfectSwing » 26.07.2010, 13:59

Hallo,

meine persönliche Erfahrung ist auch die, daß ich ENTWEDER am Schwung etwas ändere ODER einigermaßen konstant spiele. Es gibt m.E. nicht den einen Supertip, der mal eben das Spiel revolutioniert.
In den Umstellungsphasen zahle ich dann den Preis auf dem Platz. Ich überlege mir dann vorher, wie meine Erwartung ist.

Wobei mir das Experimentieren halt auch einen riesen Spaß bereitet. Da kann ich Dich gut verstehen Helmut:-)

Gruß

Martin

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