Ein VDC Eisen entsteht

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
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Ein VDC Eisen entsteht

Beitragvon Moderator » 20.07.2012, 12:47

Bei unserem Bestseller, der VDC-Serie (seit 13 Jahren im Programm), hat es in der ganzen Zeit nur eine Designänderung gegeben sowie zuletzt die Ergänzung mit einer Grooveless-Version.

Als aktuellste Modellpflege haben wir die Stahlsorten geändert, dazu muss man aber kurz die Herstellung demonstrieren:

Bild
Die VDC-Serie ist eine 2-teilige Konstruktion ...

Bild
... Rahmen ...

Bild
... und hier Rahmen und Schlagfläche.

Die aktuelle Modellpflege beginnt bereits hier:
Beim Prowinn VDC (mit Rillen) bestehen Rahmen und Schlagfläche aus harten Stahlsorten.

Der neue Bagger Vance VDC ist ein Material-Mix: Rahmen aus Softstahl (wie bei den Blades) plus harte Schlagfläche.
Die Techniker waren skeptisch, ob dies funktioniert, aber nach einer langen Testreihe (12 Monate)
ohne Defekte sehe ich kein Risiko und die Köpfe sind nun schon lieferbar.

Bild
So sieht der Kopf verschweisst aus ...

Bild
... die Nähte werden dann per Hand verschliffen.

Bild
Zur besseren Biegbarkeit wird der Prowinn VDC vakuumgehärtet.

Der Bagger Vance VDC ist aufgrund des Softstahlrahmens absolut problemlos biegbar ... +/-10° sind kein Problem, einmalig am Markt.

Die hohe Biegbarkeit ist zunehmend eine unbedingte Forderung beim Fitting.

Bild
Die Oberfläche wird in der Trommel auf Hochglanz gebracht.

Bild
Der Grooveless VDC von Bagger Vance ... aktuell der für uns am leichtesten spielbare Schläger.
Der Softstahl-Rahmen bietet nicht nur Vorteile beim Fitting, sondern filtert
auch zusätzlich störende Prellungen bei schlechten Treffern noch stärker aus.

Mike
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Beitragvon egbert » 20.07.2012, 14:10

Die hohe Biegbarkeit ist zunehmend eine unbedingte Forderung beim Fitting.


Wie groß ist eigentlich der benötigte Kraftaufwand beim Biegen? Oder anders ausgedrückt: verändert sich ein Liewinkel o.ä. durch den normalen Spielbetrieb?

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Beitragvon Slowhand » 20.07.2012, 18:44

Sehen ja sehr edel aus die neuen Teile!

Vor allem beeindruckt mich das Finish, wenn man mal die Ausgangsbasis gesehen hat.

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Beitragvon Moderator » 21.07.2012, 10:11

egbert hat geschrieben:
Die hohe Biegbarkeit ist zunehmend eine unbedingte Forderung beim Fitting.


Wie groß ist eigentlich der benötigte Kraftaufwand beim Biegen? Oder anders ausgedrückt: verändert sich ein Liewinkel o.ä. durch den normalen Spielbetrieb?


Auch für tatsächlich biegbare Stähle benötigt man einen Hebel zum Biegen. Unser Hebel ist 60 cm lang und man muss schon satt hinlangen. Auf alle Fälle eine Krafteinwirkung, die durch Ball-/Bodenkontakt nicht erreicht werden kann.

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Biegen...

Beitragvon aPerfectSwing » 21.07.2012, 21:33

Hallo,

ich kann nur bestätigen, dass es wirklich einen langen Hebel und Krafteinsatz benötigt. Speziell die VDC sind nicht gerade einfach zu biegen.

Lie Veränderungen durch Spielbetrieb kann ich mir nicht vorstellen. Habe auch bei meinem VDC Satz nachgemessen und bisher nichts feststellen können.

Gruss

Martin

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Beitragvon MW » 22.07.2012, 08:11

Hallo Mike,

was für eine Edelstahllegierung verwendet ihr denn für den Rahmen? So stark biegbare Gussware ist ja eher selten. In der Kategorie kenne ich bislang nur 304 und 431, wenn es besonders behandelt wurde. 304 verwendet Tom Wishon bei seinen PCF Micro Wedges und das besonders behandelte 431 ist bei Golfsmith im G40 verwendet worden. Welches Material ist es denn bei dir?

Gruß
Michael

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Beitragvon Moderator » 22.07.2012, 09:11

Den 431ss kann man auch bei entsprechender Härtung nur sehr begrenzt und riskant biegen. Wie das andere Clubmaker machen, ist mir rätselhaft. Auch bei den Topmarken bleibt für mich ein Fragezeichen. Diese Stähle haben eine definierte Dehngrenze, da hilft auch die beste Methode des Biegens nichts.

Der 304ss bietet ein leichteres Handling, aber man kann damit nicht jede Form bauen, zumindest darf man nicht zu dünn oder filigran werden, da er sich dann im Spielbetrieb verformt.

Unseren Stahl nennen wir Softstahl und die Legierung wird für uns hergestellt, was ab ein paar Tonnen möglich ist. Ähnliche Eigenschaften hatten die Liquid Metal Eisen, die es aber leider nicht mehr gibt.

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Apfel
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Beitragvon Apfel » 01.06.2015, 17:31

Hallo Mike,
hat Prowinn VDC inzwischen den Rahmen auch aus „Softstahl“ bekommen?


Gruß
Apfel

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Beitragvon Moderator » 02.06.2015, 11:55

Der Prowinn VDC bleibt unverändert. Ist über 10 Jahre im Programm und ich will ihn auch noch die nächsten 20 Jahre so produzieren. Die Nachkaufgarantie ist die Philosophie dahinter und die Kunden sind dankbar dafür, wenn mal was verloren ging oder ergänzt werden soll.

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Apfel
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Beitragvon Apfel » 02.06.2015, 15:00

Hallo Mike,
Ich finde es wirklich gut, dass die Möglichkeit der Nachbestellung solange besteht.
Wie weit lässt sich Prowinn VDC im Lie biegen.
Sind 5up machbar?

Gruß
Apfel

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Beitragvon Moderator » 02.06.2015, 15:23

5° haben wir schon gemacht, es geht auch mehr, eben hatten wir einen Satz mit 3° Änderung. Man braucht aber eine gute Biegemaschine für den Prowinn VDC und eine erfahrene Hand.

Der Bagger Vance VDC ist hier wesentlich unproblematischer.

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Beitragvon Apfel » 06.06.2015, 07:20

Hallo Mike
was würde die Lieänderung beim Prowinn VDC kosten?
Mit welcher Genauigkeit wird die Lieänderung beim Prowinn VDC durchgeführt?

Gruß
Apfel

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Beitragvon Moderator » 06.06.2015, 08:04

Welche Winkel willst Du erreichen?
Genauigkeit bis 0,25°

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Beitragvon Apfel » 06.06.2015, 08:28

Unter 0,5 wollte ich schon bleiben.
Gruß
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Beitragvon Moderator » 06.06.2015, 08:54

... und welchen Lie/Loft absolut?

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Beitragvon Apfel » 06.06.2015, 09:06

Lie von Standard auf 5up
Loft bleibt Standard.
Gruß
Apfel

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Beitragvon Moderator » 06.06.2015, 12:37

... dann rate ich Dir zum Bagger Vance VDC, den kannst Du immer wieder beliebig biegen. Nach Deinen Beitragen nehme ich an, dass Du öfters am Lie experimentieren wirst.

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