Hände beim Ballkontakt

Handicap verbessern, Spieltaktik, Konzepte
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Happy-G
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Hände beim Ballkontakt

Beitragvon Happy-G » 07.03.2009, 09:35

Kann man mal "Hände vor dem Ball" im Treffmoment genauer definieren?

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PIm
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Beitragvon PIm » 07.03.2009, 10:24

Hier mal ein Extrembeispiel (Tiger Woods aus SwingVision):

Bild

... und hier im Close-up:

Bild

Viele (zu viele) Golfer haben die Hände im "hinter" Bereich, also löffeln den Ball.

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Beitragvon BD » 03.09.2013, 11:36

Ich hole den Thread mal wieder nach oben, weil ich folgendes Video auf YT gefunden habe. Vielleicht kann der ein oder andere damit was anfangen. Ich fands auf jeden Fall interessant.

VG Björn
http://www.youtube.com/watch?v=Mgv4hdVJ6_Y

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Beitragvon ulim » 03.09.2013, 20:02

Spannendes Thema. Ich habe noch niemanden gesehen, dem es tatsächlich gelungen ist vom Flippen zum richtigen Schlagen zu kommen. Natürlich bin ich weder Golflehrer, noch habe ich sonst irgendwelche belastbaren Daten, aber das ist halt meine Erfahrung aus X Jahren Clubgolfer beobachten und Schwungvideos in Golfforen gucken.

Natürlich habe ich schon gesehen wie sich mancher Golfer erheblich verbessert hat vom Score und vom Ballflug her, aber eben nicht in diesem Aspekt des Golfschwungs. Entweder einer kann es (fast) von Anfang an oder er lernt es nicht mehr.

Schon komisch, oder? Gibt es hier jemanden, der ein vorher/nachher zeigen kann bzgl. frühem/spätem Schlagen? Oder wenigstens glaubwürdig davon berichten? :)

Ulrich

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Bulli
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Beitragvon Bulli » 04.09.2013, 17:43

ja wäre interessant zu wissen
würde mir ein Haufen Arbeit ersparen wenn ich wüsste das ich es eh niemehr lerne ;)

Gruß mike

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aPerfectSwing
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Kann man lernen!

Beitragvon aPerfectSwing » 04.09.2013, 21:50

Hi,

tut mir außerordentlich leid, aber ich habe da so ein paar glaubwürdige Kandidaten.

Vor allem mich selbst. Gestartet als Meisterlöffler mit Startwinkeln von 45 Grad beim E7 legt sich das immer mehr. Startwinkel derzeit eher bei 20 Grad. Hände auf dem Video leicht vor dem Ball und auch spätes Entwinkeln.

Ich sag nur "Schlägerwerfen" und vor allem die richtigen Erfahrungen daraus ziehen.

Auch ansonsten gelingt es immer mehr Golfern, beginnend mit dem Chip nach Coaching Methoden.

LG

Martin

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Beitragvon ulim » 04.09.2013, 21:58

Gibt es davon Vorher/Nachher Videos?

Ulrich

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Beitragvon ulim » 05.09.2013, 01:45

Wenn bei YouTube z. B. nach dem "Lag Doctor Clay Ballard" sucht, dann zeigt der auch nur halbe (9 to 3) Schwünge oder irgendeinen Drill indoors, wo sich Verbesserungen zeigen. Das hat meiner Meinung nach aber wenig mit einem richtigen Schwung mit echtem Ball zu tun.

Andere zeigen Kinder, die in 6 Monaten einen ordentlichen Lag gelernt haben oder High School Scratch Player oder welche, die vorher so dramatisch gelöffelt haben, dass sie eine 20° Lag-Verbesserung alleine durch ein anderes Setup erreichen - aber natürlich immer noch flippen im Treffmoment. Das sind alles keine repräsentativen Beispiele für den durchschnittlichen Freizeitspieler. Thomas Zacharias hat sich selber immer mittelbegabt genannt und er hat wirklich einen sehr schönen Schwung entwickelt - aber ein "Vorher" hab ich von ihm auch noch nicht gesehen. Vielleicht ist er doch nicht so mittelbegabt?

Wäre echt klasse mal ein richtiges Fallbeispiel zu sehen inklusive Erklärung wie lange es gedauert hat und mit welchen Übungen. Ich würde es ja selber liefern, aber leider kann ich in dieser Hinsicht auch keine nachhaltigen Erfolge vorweisen. Ein paar "geschummelte" Videos wie die obigen habe ich natürlich schon hingebracht, aber nix was sich positiv auf den Score auswirkt. Ich würde mich auch mittelbegabt nennen :)

Ulrich

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Kurzbericht

Beitragvon aPerfectSwing » 05.09.2013, 09:11

Moin, moin,

ich berichte mal kurz von den für mich entscheidenden Schritten.

Ich habe in den ersten 5 Jahren beim Golfen immer sehr stark gelöffelt. Daran haben zunächst weder Dan Shauger noch andere Golflehrer bei mir hinbekommen. Besser gesagt, ich habe es nicht geschafft. Schwungpfad stark von Außen (12 Grad) und Kelle offen. Slice kenne ich sehr gut.

Ich konnte nicht glauben, dass ich nicht in der Lage bin, das irgendwann mal ordentlich auf die Bahn zu bekommen.
Der Schlüssel liegt für mich in der Methodik. Theoretisch kann mein Hirn den perfekten Golfschwung seit Jahren, aber das hilft nichts in der Praxis. Und ich habe tausende Bälle geschlagen.

Mir ist klar geworden, dass es einen Weg geben muss, wie man diese Bewegungen und Art des Schlagens erlernen kann.
Der Start war Coaching mit Frank Pyko, der Durchbruch der Kurs bei Fred Shoemaker in diesem März.

Seitdem entwickelt sich mein Schwung kontinuierlich in die erhoffte Richtung. Nach nun 6 Monaten bin ich auch auf dem Platz immer zufriedener. Und das, obwohl ich deultich weniger Zeit investiere als in den vorherigen Jahren. Derzeit ca. 3* pro Woche 1 Stunde Training und alle 10 Tage schaffe ich 9 Löcher.

Gestern habe ich abends noch 9 Löcher geschafft. Früher habe ich die Eisen sehr ungern gespielt und mein Holz 9 war der Standardschläger. Das wandelt sich gerade deutlich. Die Hölzer sind einfach zu lang geworden;-)

Mein Holz 7 schlage ich derzeit auf 170m Carry+. Auch hier ist der Startwinkel im Vollschwung wesentlich niedriger als früher, die Hände weiter vor dem Ball.

Chippen und Pitchen klappt sehr gut, mit der Folge dass mein GW nun neue Weiten hat. 90m Carry ohne große Anstrengung. Beim Chippen bin ich praktisch nicht mehr fett und habe einen guten Kontakt.

Die Kernübungen sind für mich Schlägerwerfen und Divot-Training. Wobei die Übungen ja nur das Medium sind, um herauszufinden und wahrzunehmen, was ich beim Werfen ider Probeschwung anders mache.
Der Körper sucht sich dann seine Lösung.

Ich denke, dass ich noch bis zum nächsten Frühjahr brauche, um an mein selbst gesetztes Ziel zu kommen. Startwinkel E7 bei 18,5 Grad mit sauberem Treffer als Draw.

Martin

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Blade
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Beitragvon Blade » 05.09.2013, 11:27

Martin, hast du mal Bilder gemacht, die einen Unterschied zeigen?

Ich habe eine ähnliche Entwicklung, jedenfalls in Bezug auf den Ballflug. In den letzten 2-3 Monaten hat sich der Schwung auch etwas weiterentwickelt, auch hier das Thema Divot Taining. Jedenfalls behauptet das meine Frau.

Aber ich scheue momentan die Kamera, wie der Teufel das Weihwasser, habe Angst, wieder in das Linienziehen und Körpersteuern zurückzufallen.

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Bilder...

Beitragvon aPerfectSwing » 05.09.2013, 11:39

Moin,

ja ich habe sicher auch Bilder im System. Ich lasse z.T. den Trackman mit Kamera mitlaufen. Dann aber Indoor.

Braucht aber Zeit zum raussuchen und aufbereiten und die ist derzeit extrem knapp.

Sehe nächste Woche mal nach.

Nutze im Coaching extrem gerne die Videoanlage/Trackman um sauber Feedback zu geben. Dann aber immer erst, nachdem ich oder der Schüler seine Wahrnehmung gesagt hat. Ziel dann die Wahrnehmung mit der Realität überein zu bekommen.

Apple soll im neuen iPhone/iPad eine neue Kamera mit 60/120fps bringen. Das wäre insbesondere mit dem iPad klasse. Abgesehen vom Rolling Shutter und den Schaftverzerrungen. Aber dann eben auch leicht unterwegs oder auf der Runde zu nutzen.

LG

Martin

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Beitragvon goyenecheroberto » 11.09.2013, 14:18

Hände vor dem Ball mit kürzeren Eisen bis etwa 7 oder sogar 6 klappt bei mir ganz gut, aber mit Hölzern bin ich allenfalls auf gleicher Höhe mit dem Ball. Hat jemand einen Drill um auch mit Hölzern entsprechend soweit wie möglich mit den Händen vor den Ball zu kommen oder wo sind hier die Grenzen ?

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akay
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Beitragvon akay » 11.09.2013, 21:37

goyenecheroberto hat geschrieben:Hände vor dem Ball mit kürzeren Eisen bis etwa 7 oder sogar 6 klappt bei mir ganz gut, aber mit Hölzern bin ich allenfalls auf gleicher Höhe mit dem Ball. Hat jemand einen Drill um auch mit Hölzern entsprechend soweit wie möglich mit den Händen vor den Ball zu kommen oder wo sind hier die Grenzen ?


Geht mir ähnlich beim H5. Da lege ich den Ball aber ohnehin etwas nach links (RH), also ergibt sich das mit den Händen fast automatisch. Beim H9 hingegen ist es kein Problem für mich die Hände vor den Ball zu bringen. Der Schaft ist deutlich kürzer, Ball liegt in der Mitte und der Schwung ist steiler => Hände vorm Ball kein Problem.

akay

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ulim
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Beitragvon ulim » 23.09.2013, 01:07

Habe vorgestern die Thematik nochmal mit Scope, Trackman und Golflehrer durchgenommen. Mein Schwungmuster ist ein sehr häufiges, ich würde es schon als klassisch bezeichnen: flach ausgeholt, überschwungen/gekreuzt, Schwungbahn von außen und gelöffelt.

Trackman assestiert mir einen AoA von -4.5° mit dem Eisen 7 (Launch Angle 25°) und -1.5° mit dem Driver (LA 13°).

Wie kann mit solchen Verrenkungen und Werten überhaupt auf dem Golfplatz überleben? Ich vermute hauptsächlich aufgrund des Smash Faktors von 1.3 bis 1.4. Und das ist strategisch auch mein Hauptproblem.

Ich kann nämlich durchaus spät schlagen mit Lag, von innen an den Ball kommen, die Hände vor den Ball bekommen im Treffmoment - aber dann halt mit einem erbärmlichen Ballkontakt. Trackman weigert sich zumeist diese Versuche überhaupt als Golfschwung zu erkennen und entsprechend zu messen, wahrscheinlich wäre der Smash Faktor negativ! :)

Würde ich weiter daran arbeiten wollen, so hieße das: ein Schwung auf der Range, ein anderer auf dem Platz. Aber wer garantiert mir, dass sich der Platz-Schwung im Lauf der Zeit an den Range-Schwung annähert und nicht umgekehrt? Spielt unser Hirn nicht insoweit mit, als dass es den satten Ballkontakt eher abspeichert als die technisch korrekte Bewegung?

Ulrich

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 23.09.2013, 11:05

@Uli

Ich hatte und habe ein ähnliches Problem, falle gerade auf der Runde noch immer in alte Verhaltens-/Bewegungsmuster.
D.h. mit zu viel Kraft von oben, verkrampfte Arme, Überschwingen usw...
Allerdings klare Tendenz abnehmend!!!

Wie kommt das?

1. Man muss sich seiner Bewegungen "bewusster" werden

2. Für mich ein idealer Weg zu Fehlerbekämpfung ist der Kurzplatz als echte Alternative zur Range

3. Ganz bewusst mit konservativen Längen spielen

4. "Klein" anfangen, d.h. 8- oder 9-Uhr-Ausholbewegungen (genau das fördert ja der Kurzplatz)

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Beitragvon aPerfectSwing » 23.09.2013, 12:23

Hi Ulrich,

sehr interessant was Du berichtest.

Wenn Du spät schlägst, was bedeutet "erbärmlicher Ballkontakt" ? Bist Du dann fett/dünn? Divot?

Und zum Thema Schwung von der DR in Richtung Platz zu bringen wäre es interessant, wie Du auf der DR trainierst? Machst Du das inkl. der vollen Routine, die Du auch auf dem Platz hast? Machst Di Übungsrunden auf dem Platz, bei denen du die Dinge bewusst wahrnimmst/trainierst?

LG

Martin

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ulim
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Beitragvon ulim » 23.09.2013, 18:17

Hallo Martin,

beim miserablen Ballkontakt bin ich als Normalbegabter natürlich sehr flexibel, aber die häufigsten Probleme sind im Moment Spitzentreffer und eine sehr offene Schlagfläche. Manchmal beides zusammen :)

Sobald ich versuche mehr von innen an den Ball zu kommen, laufe ich in die Socket-Zone. Da muss ich also extrem dosiert vorgehen.

Ich bin normalerweise jemand, der Änderungen einmal auf der Range ausprobiert und sie bei Gelingen sofort auf den Platz bringt. Jede Platzrunde ist für mich dann eine Übungsrunde, bei der ich versuche die Änderungen bewusst wahrzunehmen. Allerdings habe ich weder auf der Range, noch auf dem Platz eine feste Pre-Shot Routine.

Der Tipp mit dem Kurzplatz ist nicht schlecht, aber soweit bin ich noch nicht. Ich will ja nicht mit dem Eisen 8 einen Spitzentreffer auf 70 Meter legen. Wenn ich dann doch mal richtig treffe, haue ich den Ball gleich über zwei Löcher hinweg :)

Zunächst einmal müsste ich sauber pitchen können mit dem Wedge, das wäre vielleicht auch eine Möglichkeit das späte Schlagen auf den Platz zu bringen: alle Pitches und Chips damit spielen, die vollen Schläge wie gehabt.

Ulrich

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Blade
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Beitragvon Blade » 23.09.2013, 19:15

Hallo Uli,

Hier sind zwei nette Sachen, die sich vielleicht lohnen getestet zu werden:

1. Eine Cent Münze ca. 10 cm vor den Ball legen. Ziel ist, die Münze mit dem Schwung wegzukratzen. Schafft man das, sind meist die Hände am Ball ziemlich gut.

2. Wenn einem die Cents zu teuer sind, stell dir vor, der Ball muss beim Treffen auf die halbe Größe zusammengequetscht werden. Ich habe das sogar mal mit Knetgummi im Garten getestet.

Beides ist schnell mal probiert! wenn's hilft, gut...wenn nicht, dann hat man nichts kaputt gemacht.

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Beitragvon Slowhand » 23.09.2013, 19:22

ulim hat geschrieben:Der Tipp mit dem Kurzplatz ist nicht schlecht, aber soweit bin ich noch nicht. Ich will ja nicht mit dem Eisen 8 einen Spitzentreffer auf 70 Meter legen. Wenn ich dann doch mal richtig treffe, haue ich den Ball gleich über zwei Löcher hinweg :)
Ulrich


Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe, gehe ich sogar mit meinem Driver über den Kurzplatz.
Das Einzige, was wirklich Überwindung kostet, sind die entsetzten Gesichter anderer Spieler! 8)

In Ergänzung zum Kurzplatz kannst du auch aufs Pitching-Grün und mit Chips und Pitches auf 10,20 Meter starten.
Beim Pitchen dann steigern bis auf ca. 60..70 Metern.
Von dort als Ziel, möglichst wenig Ausholen, dafür aber locker durch den Ball ziehen.
Alles eine Frage der Übung! :shock:

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Beitragvon ulim » 23.09.2013, 23:41

Alles eine Frage der Übung!

Nun ja, durch die Golfstunde und eure Motivation habe ich nochmal Lust bekommen daran zu arbeiten. Eigentlich hatte ich das vor ein paar Monaten gesteckt, weil ich mit extrem frühem Winkeln (1st Magic Move von Joe Dante) fantastische Ballkontakte hinbekommen habe und viele tolle Runden spielen konnte. Ich sehe mich nämlich, trotz einiger theoretischer Kenntnisse, durchaus nicht als Technikfreak oder Analyse-König, sondern habe am liebsten meine Ruhe mit einem verlässlichen und halbwegs ansehnlichen Spiel auf dem Platz.

Auch schön, dass man hier einfach so frei von der Leber weg mal etwas Schräges schreiben kann, ohne dass es gleich irgendjemand in den falschen Hals bekommt oder ein Haar in der Suppe sucht, über das er sich dann lustig machen kann. Solange sich jeder als Lernender begreift, wird es immer eine konstruktive und positive Atmosphäre geben. Erst wenn jemand anfängt zu glauben er könnte oder wüsste viel, dann wird's problematisch :)

Ok, zurück zum Thema. Wer von euch chippt auf dem Platz mit Lag? Ich kann das, mache es aber nur ungern. Denn durch die Hände vor dem Ball verringert man den Loft und durch die Kompression gibt es auch nochmal extra Power - meist bin ich damit viel zu lang oder treffe dünn. Eine ganz kurze Bewegung kann ich hingegen nicht kontrollieren, das ist dann meist ein hektisches nach dem Ball stochern. Aber vielleicht sollte ich es trotzdem tun, um meine Lag-Pitch-Versuche etwas zu unterstützen?

Ulrich

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