1. Hilfe beim Driver

Handicap verbessern, Spieltaktik, Konzepte
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1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Moderator » 21.08.2017, 18:00

Der Driver macht den meisten Golfern Probleme, dabei sind manche Lösungen ganz einfach.

Drive.jpg
Drive.jpg (15.45 KiB) 4575 mal betrachtet


Blauer Pfeil:

Wenn der Ball nach rechts startet und/oder nach rechts dreht (bei RH), der Schlägerkopfpfad aber neutral oder gar von innen ist, dann ist oft der Schwung einfach nicht fertig. Zu wenig Zeit, die Schlagfläche zu schliessen, warum auch immer.

1. Hilfe: Ball nach vorne legen, er kann bei einem Driver auch ausserhalb des vorderen Fusses positioniert werden.


Roter Pfeil:
Was ich immer wieder sehe, ist, dass der Spieler zu dicht am Ball steht. Teilweise wird mit angezogenen Armen der Ball mit der Ferse des Schlägerkopfes angesprochen. Wenig Vertrauen in den Schwung und eine verschobene Perspektive sind die häufigen Ursachen. Das Ergebnis sind reduzierte Schlagweiten, Ballstarts nach links (Pull) und wenig Konstanz.

1. Hilfe: weg vom Ball. Den Ball mit der Spitze des Schlägers ansprechen und auf lange Arme vertrauen ... die werden im vollen Schwung ohnehin sehr lang.


Schwarzer Pfeil:

Die Teehöhe wird oft missbraucht, um die Ballflughöhe zu steuern. Das geht, zeugt aber von einem nicht kontrolliertem Schwung. Der Ball muss aus der Luft geschlagen werden und jegliche Bodenberührung ist zu unterbinden.

1. Hilfe: den Ball hoch aufteen. Min. 50% des Balldurchmessers über der Oberkante des Drivers, besser 75%
(sieh auch golfschwung-philosophien-f3/driver-viel-loft-viel-weite-und-die-hoehe--t2197.html)

Mike
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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 21.08.2017, 20:44

Hallo,

wie löse das Problem zu viel Backspin.
Der Ball rollt nicht.

Man sagt, man muss auf den Ball von unten kommen.
Wird aber nirgends so richtig erklärt.

Die Übung mit der leeren Ballschachtel vor dem Tee (ca. Schlägerkopfbreite) habe ich bereits versucht. Hau fast immer die Schachtel weg :-(


Vielleicht hat jemand hier eine Lösung für die Backspinreduzierung und "von unten an den Ball kommen".


Danke Anton
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Moderator » 22.08.2017, 11:06

"Zu viel Backspin" ist schon mal ein angenehmes Problem, auch wenn es beim Driver Weite kostet.

Geringen Einfluß hat hier der Schaft, unterm Strich in so einem Fall kein Lösungsweg.

Mehr Drehzahljustage ist mit dem Loft möglich. Welchen Loft hat denn der gespielte Driver?

Der grösste Parameter in puncto Backspin ergibt sich aus dem Spinloft. Was das ist, hatte ich mal hier beschrieben:

fortgeschrittene-f2/spinloft-t1442.html

Man sagt, man muss auf den Ball von unten kommen. Wird aber nirgends so richtig erklärt.


Das bezieht sich auf den Schlägerkopfpfad bzw. den untersten Punkt der Kreisbahn: beim Eisen ist der Tiefpunkt idealerweise nach dem Ballkontakt (Divot nach dem Ballkontakt). Bei genügend Driverloft kann man auch den Abschlag so vollziehen, mit dem Vorteil, den Schwung nicht verändern zu müssen.

Liegt der tiefste Punkt deutlich vor dem aufgeteeten Ball, bewegt sich der Schlägerkopf schon wieder nach oben ... "von unten kommen." Damit erzielt man ballistisch die grössten Weiten, es bedingt aber einen erhöhten Schwungaufwand und eine hohe SKG bei trotzdem mittigen Treffern. Manche Golflehrer versprechen hier plus 30 Meter, was ich aber gewagt empfinde, da der durchschnittliche Amateur diese drei Punkte nicht vereinen können wird. Zudem ist dieses Mehr meist einfacher auch erreichbar, da die Mehrzahl der Schwünge wenig Wirkungsgrad an anderen Stellen haben, deren Optimierung deutlich mehr bringt ... Weite und Wohlgefühl.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 23.08.2017, 14:18

Danke erstmal.

"es bedingt aber einen erhöhten Schwungaufwand und eine hohe SKG bei trotzdem mittigen Treffern".

Was ist mit erhöhten Schwungaufwand gemeint?

Gibt es Tricks, wie man den tiefsten Punkt vor dem Ball beim Driver erreicht ohne den Boden zu berühren?

Probiert habe ich 9 bis 11 von Damenshaft bis S.
Immer zu viel Backspin.
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Moderator » 23.08.2017, 15:02

Mit "erhöhtem Schwungaufwand" habe ich die Koordination und die Verwindung des Körpers gemeint.

Hoher Ball und wenig Roll kann auch ein Löffeln im Schwung sein. Bevor hier nun die Glaskugel befragt wird, wäre ein Schwungvideo der bessere Weg. Kann auch vertraulich an mich gesandt werden und wird dann nicht publiziert.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 23.08.2017, 20:47

Traue mir garnicht meinen hektischen Schwung zu zeigen, aber..... :-)

1. Video: gerade Flugbahn
2. Video: Slice

Beide, wie immer mit viel zu viel Backspin.


Jetzt kann ich die kurzen Videos nicht einfügen. Ich schicke dir diese zu. Kannst die gerne veröffentlichen.


Danke und Gruß
Anton
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon MW » 24.08.2017, 09:22

Hallo Anton,

bevor du dir den Kopf zu sehr zerbrichst, eine kurze Frage noch vorher:

Wo triffst du die Bälle denn auf der Schlagfläche?

In meinem Fittingalltag sind die meisten Spieler, die zu viel Spin auf dem Ball beim Drive haben, nicht in der Lage, den Ball in der Nähe des Sweetspots zu treffen. Außermittige Treffer führen immer zu sehr hohen Spinraten, weil dann die Rettungsmechanismen des Kopfdesigns zuschlagen. Bevor du also alles in Frage stellst, kontrolliere erst mal die Trefferqualität und den Impactbereich beim Drive.

Viele Grüße
Michael

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 24.08.2017, 09:27

Hallo Martin,

da habe ich ziemlich gute Trefferquote, was Sweetspot angeht. Also an dem liegt es nicht.

Gruß Anton
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon MW » 24.08.2017, 10:29

Hallo Anton,

bin zwar Michael und nicht Martin, aber das krische mer scho ;).

Wenn es die außermittigen Treffer nicht sein können deiner Einschätzung nach, dann wäre die Information, welchen Driver du spielst, vielleicht noch ein Ansatzpunkt. Vielleicht hab ich es überlesen, oder es wurde nicht genannt. Es gibt einfach da draußen ein paar Köpfe, die aufgrund ihrer Bauform sehr viel Spin generieren.

Gruß
Michael

edit: Als einfache "zwingende Übung" für einen positiven Angle of Attack ist das extrem hohe Aufteen eine sehr gute Option. Ich würde allerdings die Krone des Drivers anfangs abkleben, um Idiot-Marks zu verhindern.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 24.08.2017, 17:30

Jetzet richtig: ;-) Hallo Michael,

schon einige ausprobiert. Shäfte zwischen W bis S.
Köpfe 9 bis 11.
Z.B.:
Callaway BB alpha 2014. Loft 9 in S. Wolfram bereits unten. Kopf normal.
Callaway BB Diablo. 9 S. Aldila DVS 65. Kopf geschlossen.
TM RBZ. 10.5 S
Dann noch Paar mit Regularshaft.
Callaway BB 11 W.


Ist es nicht gefährlich sich auf das zu hohe Auftieen zu gewöhnen?

Würde gerne auf jedenfall an der Technik gern pfeilen. Ich glaube, da bin ich mehr Schuld als das Material.

Habe schon im Setup alles mögliche probiert:
Hinteren Fuß vor, wie Bubba Watson.
Dann mal nach hinten, wie Gregor.
Elbogen von untere Hand mehr ans Körper. Stärkeren Griff.
Ballposition zwischen die Beine (wie bei Eisen).

Treffe dann immer gut (wahrscheinlich gute Augen/Hand Koordination). Aber der Backspin bleibt.


Danke und Gruß
Anton
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon ulim » 26.08.2017, 01:08

Wie alt ist Dein Driver?

Ich habe zwei, beide gefittet, aber 5+ Jahre auseinander liegend. Der Unterschied beim Backspin ist enorm - den alten Driver muss ich nur anschauen und schon geht der Ball in die Luft. Ich kann ihn von verschiedenen Teehöhen schlagen, verschiedene Ballpositionen wählen, schnell oder ruhig schwingen - ganz egal, es geht immer was. Damals war beim Fitting von Backspin noch keine Rede, es ging im Wesentlichen darum einen Driver zu finden der auf dem Platz Spaß macht.

Der neue Driver ist spin-minimierend gebaut. Von einem niedrigen Tee gespielt oder mit einem ruhigen Schwung startet der Ball flach wie ein Eisen 1 und taucht dann sofort ab - 10 Meter kürzer als der alte Driver. Aber hoch aufteen, Vollgas geben, mit möglichst wenig statischem Loft nach oben schlagen und dann noch zufällig den Sweet Spot treffen, dann kommen die versprochenen 20 Meter extra. Extrem anstrengend zu spielen und das Gefühl im Treffmoment ist einfach nur tot - aber man fühlt sich mit dem Teil wie ein Longhitter. Vor allem weil man verdammt fest draufhauen muss, damit die Murmel überhaupt abhebt :)

Für Dich könnte das also heißen: womöglich ist Dein Driver wie mein alter konzipiert worden, also als stressfreier Wohlfühlschläger. Dann könntest Du materialseitig tatsächlich etwas erreichen - aber die Frage ist, ob das dann am Ende mehr Spaß bringt. Mehr Fairways sicher nicht!

Ulrich

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Moderator » 26.08.2017, 11:51

anton2 hat geschrieben:Traue mir garnicht meinen hektischen Schwung zu zeigen, aber..... :-)

1. Video: gerade Flugbahn
2. Video: Slice

Beide, wie immer mit viel zu viel Backspin.


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Danke und Gruß
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Ich stelle die Videos kommende Woche online.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon anton2 » 26.08.2017, 15:09

Hallo Mike,

Danke.


Hallo Ulim,

3 Jahre, etc.

Also keine Oldies. 460er.

Falls man den Schwung nicht von oben nach unten umstellen könnte (will es aber :-)), dann müsste man einen total niedrigen Loft und Kopf mit Schwerpunkt vorne spielen. Oder liege ich da falsch?


Danke Anton
Gruß Anton

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Gast » 28.08.2017, 13:50

Schwung von Anton:




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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Kirk » 28.08.2017, 15:05

Kein Driver auf der Welt wird hier helfen.
Hier kann Material nicht helfen, sondern nur ein geduldiger Pro.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Moderator » 28.08.2017, 15:53

... und was würde der geduldige Pro empfehlen?

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Peter-A » 28.08.2017, 16:53

Bin zwar ganz weit weg von Pro, habe aber jetzt selber einiges an Arbeit in meinen Driver-Schwung investiert. Was mir an dem Schwung auffällt:
- Schwung aus den Armen, nahezu keine Schulterdrehung
- sehr hektisch, sehr viel unnötige Bewegung
- kein wirklich stabiler Stand, bzw. sehr aktive Beinarbeit im Durchschwung (verm. Versuch die Hüfte aktiv kommen zu lassen?)
- sehr starre (aktive?) Handgelenke, dadurch quasi 0 Lag

Der Winkel, aus dem das Video gemacht wurde ist leider... sagen wir mal Suboptimal...
Du scheinst insg. zu versuchen, mit Kraft den Ball nach vorne zu bringen. War bei mir auch eine ganze Zeit (stellenweise immer noch) ein Problem, wodurch ich 2 Dauerkarten hatte: Eine für Slicehausen und eine für Hookingen.
Was mir sehr geholfen hat, war zu lernen aus der Schulterdrehung heraus zu schwingen. Dazu muss man erstmal wissen, wie sich eine Schulterdrehung tatsächlich anfühlt (klingt bescheuert, ist aber tatsächlich so). Hier hat mir der Hand-Clap-Drill auf perfectgolfswingreview.net geholfen (siehe http://perfectgolfswingreview.net/backswing.htm Abschnitt Mental Image 2). Als nächstes habe ich den Schläger in die Hand genommen und nur mittels dieser Schulterdrehung geschwungen. Arme absolut passiv dabei lassen, nichts extra anheben, winkeln oder sonstwas machen. Der Schwung fühlt sich extrem kurz und komisch an, der Ball fliegt dabei aber überraschend weit und gerade nach vorne. Man bekommt damit auch selber das Gefühl, dass großer Krafteinsatz gar nicht notwendig ist. Wenn diese Art zu schwingen einigermaßen funktioniert und Du nicht darüber nachdenken musst, dann kannst Du Dich als nächstes an Deine Handgelenke machen, sprich diese locker lassen. Du wirst merken, dass sich der Schlägerkopf am Ende des "kurzen" Aufschwungs selber anhebt und Du wirst auch merken, wann er an seinem höchstem Punkt ist und Du mittels Schulterdrehung wieder zurück kannst. Bei diesen ganzen Übungen solltest Du den Unterkörper nicht bewusst bewegen. Stabiler Stand, keine aktive Beinarbeit oder Hüfte, nur mit den Schultern bewegen. Hüfte und Beine gehen automatisch mit, wenn sie müssen. Wenn Du auf Video immer noch viel Beinarbeit sehen solltest, dann versuchst Du zu viel mit der Schulter zu drehen. Mach weniger, auch wenn es sich komisch anfühlt.
Man kann sich das alles selber beibringen, das ist aber ein steiniger, langer und frustrierender Weg! Wenn Du keinen Pro nehmen willst, dann solltest Du zumindest jemanden dabei haben, der Dir Feedback geben kann (z.B. Videoaufnahmen). Derjenige sollte wissen, auf was er achten soll.

Gruß

Peter-A

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon ulim » 28.08.2017, 17:14

Das ist relativ einfach. Die Gewichtsverlagerung in diesem Schwung ist von hinten nach ganz hinten, daher löst sich der rechte Fuß vom Boden.

Die Gewichtsverlagerung muss entweder von hinten nach vorne erfolgen (nicht ganz einfach) oder von vorne nach ganz vorne (bzw. das Gewicht einfach immer auf dem rechten Fuß lassen).

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Blade » 29.08.2017, 04:52

Ein oft übersehener, aber guter Indikator für einen funktionierenden Schwung, ist der stabile hintere Fuss, der noch im Impact flach auf dem Boden ist. Sehr viele sind im Rückschwung auf die hintere Aussenkante des Fußes gekippt, Zeichen von zu viel Gewichtsverlagerung und schlechter Balance.
Exemplarisch ist die gute Fußarbeit am letzten WE bei Dustin Johnsons Minsterdrive im Play-off zu sehen gewesen, aber auch bei fast allen guten Spielern.
Interessanterweise ist der vordere Fuß oft 'leicht' , bewegt sich oft viel bis sehr viel.

Sorry, aber bei diesem Schwung ala eingesprungener Rittberger über Loft und Spinraten zu diskutieren, macht keinen Sinn.

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Re: 1. Hilfe beim Driver

Beitragvon Blade » 29.08.2017, 05:00

Ergänzung, Spieler wie DJ oder Rory, die hohe Bodenreaktion haben (Squat), heben die hintere Ferse im Impakt, sind aber trotzdem sehr stabil. Andere lassen sogar den hinteren Fuß durchgehend am Boden, sogar durch den Impakt.

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