Zu viel Kraft - typisch Mann oder was?

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 07.06.2011, 16:22

Schaut euch mal das Video ab Minute 31:00 an....
:roll:

http://www.golfchannel.com/media/golf-fix-driver-special-april-18-2011/

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HGE
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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 09:11

Das ist es!

Volle Kraft, voll kontrolliert.
Kraft im Rückschwung als Körperspannung aufgebaut, und dann explosionsartig entladen.

Man muß da klar unterscheiden, wie im Video zu sehen:

Das eine ist die verspannte Kraft, die dicke Arme und angespannten Schultergürte erzeugt. Folge hochziehen der Schulter.

Das andere ist eine komplexe Rotationsverdrehung, die Energie ( Kraft) in der verdrehten Wirbelsäule ( Hüfte/Rumpf/Schultergürtel) in Form von gedehnter Muskulatur speichert. Diese Energie wird dann explosionsartig freigesetzt. Ganz locker in einem durch ständigen Wiederholen abgespeicherten Bewegungsablauf ( wie Gehen oder Radfahren).

Es ist also fast nur Technik. Der Krafteinsatz beim Golfschwung beschränkt sich lediglich auf die Zündung, den Start des Rückschwunges. Der Rest ist Technik und Lockerheit.
Kraft ist im Vorwege sinnvoll, wenn man im gezielten Krafttraining die Muskulatur stärken will, die die Rotationsenergie des Rückschwunges speichert.

Harald

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Beitragvon Moderator » 08.06.2011, 09:22

Slowhand hat geschrieben:Schaut euch mal das Video ab Minute 31:00 an....
:roll:

http://www.golfchannel.com/media/golf-fix-driver-special-april-18-2011/


Kann man das Video irgendwie vorspoolen? Oder separiert jemand die Schlüsselszene? 31 Minuten Vorfreude sind mir zu lang ...

Mike
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Beitragvon egbert » 08.06.2011, 09:27

Harald,

hast du eine Vorstellung davon, wie man ganz locker explosionsartig Kraft freisetzen soll? Das hört sich für mich so ein wenig nach Physikunterricht an - man speichert kinetische Energie in der "aufgeladenen" Muskulatur und betätigt mit Fingerschnipsen den Schalter, um sie zu entladen.

"Alles nur Lockerheit und Technik" verkennt in meinen Augen den Weg der Ökonomiesierung der Bewegung und die dahinterstehende Kraft, die uns Laien dann so locker vorkommt.

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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 09:42

Das ist es aber, meiner Meinung nach.

Die Kraft locker einsatzen.
Wie eine gespannte Mausefalle. Die Feder (Muskulatur ) wird gespannt und dann explosionsartig freigesetzt.

Guck dir mal die Leute an wie sie gehen oder radfahren.
Oder Jongleure. Du kannst nur locker jonglieren. Mit Kraft läuft da nichts. Das erfordert natürlich dauerndes üben, bis so ein komplexer Bewegungsablauf im Kleinhirn abgespeichert ist. Aber dann funktioniert er scheinbar kraftlos.
Um einen neuen Bewegungsablauf abzuspeichern, benötigt es ca. 100 - 3000 Wiederholungen. Balletttänzer benötigen dank ihr Körperefahrung und Körperwarnehmug weniger. Baggerfahrer mehr.

Kraft ist in einem harmonischen Bewegungsablauf noch vorhanden. Als freigesetzte Energie aber nicht als Steuerungsmittel.

Harald

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Beitragvon Moderator » 08.06.2011, 09:57

Wie eine gespannte Mausefalle. Die Feder (Muskulatur ) wird gespannt und dann explosionsartig freigesetzt.


Ist eigentlich das, was Thomas Zacharias auf seine Art vermitteln möchte. Er hat hier absolut recht und für weit mehr als einen Standardschwung reicht die alleinige Konzentration auf diese Basis - so meine Erfahrung nach einigen Probanden. Schnell zu erlernen, locker in der Bewegung und sehr körperschonend.

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Beitragvon egbert » 08.06.2011, 11:13

Schade, du weichst aus Harald.

Die Frage war, wie setze ich explosionsartig Kraft frei und bleibe locker dabei? Der Jongleur und die Balletttänzerin sind da als Beispiele vll. nicht ganz optimal geeignet, wir reden ja hier vom expolsionsartigen Golfschwung.

Welches Training muß zugrundeliegen, damit sich Muskulatur explosionsartig entladen kann?

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Beitragvon Moderator » 08.06.2011, 12:43

Kann sich ein Muskel explosionsartig entladen?
Und wenn ja: soll er dies für den Golfschwung überhaupt tun?

Man liest in Golfbüchern immer wieder etwas über "Spannung aufbauen", die grossen Rumpfmuskeln "vorspannen" und ähnliches. Ich kann dies alles nicht nachvollziehen. Wenn ich jetzt meine Hand 20 cm über dem Tisch schweben lasse und auf Kommando möglichst hart auf diesen schlage, sehe ich keinen Unterschied, ob dies aus der Ruhestellung oder aus einer Anspannung erfolgt. Im Gegenteil: mit Anspannung des Armes habe ich das Gefühl, dass der Schlag langsamer ist.

Was man dagegen machen kann, ist den Muskel strecken (lassen) und/oder eine mechanische Vorspannung (Fingerschnipsen) aufbauen. Inwieweit hier nun eine Schnellkraft notwendig ist, sei dahingestellt. Schnellkraft ist für mich als Initialzündung des Abschwungs wichtig, wobei ich mich nicht explosionsartig beschleunigen möchte, sondern sukzessive die Reaktionskette einleite. Das wirkt ruhig, bringt aber auf den Schläger und damit auf den Schlägerkopf die maximale Beschleunigungskraft.

Im Buch "Golftechniken" von Letzelter (Philippka Verlag, sehr empfehlenswert), ist diese Zeichnung von Cochran/Stobbs:

Bild

Durch "explosionsartiges" Beschleunigen setzen die meisten Amateure die Scheiben a, b und c gleichzeitig und ruckartig in Bewegung. Dies sieht schnell aus, aber die Kräfte überlagern sich und das Tempo flacht ab.

Startet zuerst a, dann b und getimt c, dann wird die optimalste Beschleunigung des Schlägers erreicht. Schnellkraft ist hier (nach meinem Gefühl) nur zur Überwindung des Trägheitsmomentes aus der Ruhelage nötig.

Ein schönes Bild ist auch dies:

Bild

Das Schleudern des Schlägers ist (für mich) der Schlüssel zur kontrollierten Weite. Andere werden dies ggf. anders machen, dazu fehlt mir jedoch das körperliche Talent. Beim Schleudern ist eine ruckartige, massive Bewegung unvorteilhaft, ja sogar erfolgsverhindernd.

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Beitragvon Greenjudge » 08.06.2011, 13:15

Golf Channel Beiträge sind immer interessant, abgesehen von der Webeeinblendung die man ertragen muß. Aber nicht immer läuft der Film den man angeklickt hat, wenigstens nicht bei mir, manchmal wir er auch unterbrochen ohne eigenes Zutun. Eine Zeitleiste oder Steuerleiste (Vor-Zurück) läuft bei mir nicht. Wer hat gleiche Erfahrungen und weiß Rat ?

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Beitragvon Moderator » 08.06.2011, 14:11

Zum Schleudern passt auch diese Video sehr gut:



Mick, den Regler fürs Video sehe ich auch nicht ... liegt vermutlich an unserem Commodore64 Computer. Pakman läuft hier prima, aber der Rest hakt etwas :wink: Angeblich gibt es ja schon neuere Modelle.

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HGE
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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 15:38

egbert hat geschrieben:.....
Die Frage war, wie setze ich explosionsartig Kraft frei und bleibe locker dabei?
....
Welches Training muß zugrundeliegen, damit sich Muskulatur explosionsartig entladen kann?


Da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt.

Mit explosionsartig meine ich, dass die Kraft sofort da ist. Die Arme werden sofort nach unten beschleunigt und die Handgelenke werden auch auf einmal gestreckt.
Wie beim Start eines Sprinters, der nach vorne schnellt und sich nicht gemächlich erhebt. :wink:

Locker bleibst Du dabei, wenn Du den Bewegungsablauf immer wieder geübt hast, bis er im Kleinhirn abgespeichert ist. Wie beim Jonglieren. Die Routine durchs ewige Wiederholen, läßt dich die Bewegung harmonisch und unterbewußt ausführen. Sie wird ein Teil von dir.

Ich bin kein Golftrainer!
Nach meiner Erfahrung ist es aber wirkungsvoll, einen komplexen Bewegungsablauf in seine einzelnen Phasen zu zerlegen.
- Set up, Aufschwung-Handgelenk, Aufschwung-Arm, Abschwung-Handgelenk, Abschwung-Arm, Durchschwung -
Jede einzelne Phase wird für sich einzeln trainiert.
Am Seilzugapperat oder mit einem Theraband kannst Du ganz gezielt jede Phase nachbilden.
z.B. Abschwung: Theraband in Kopfhöhe befestigen und hinterm Kopf parallel zum Körper zur Seite ziehen.
Als Krafttraining mit 2 Schlägern oder erhöhtem Schlägerkopfgewicht üben.
Wenn man 130% Kraft/Fitness hat, kann man 100% locker einsetzen. ( fiktive Prozentangaben)

Wenn die Profis keinen Bierbauch hätten, also fitter wären, könnten sie noch besser spielen. :D

Harald

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KK
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Beitragvon KK » 08.06.2011, 15:39

Moderator hat geschrieben:
Slowhand hat geschrieben:Schaut euch mal das Video ab Minute 31:00 an....
:roll:

http://www.golfchannel.com/media/golf-fix-driver-special-april-18-2011/


Kann man das Video irgendwie vorspoolen? Oder separiert jemand die Schlüsselszene? 31 Minuten Vorfreude sind mir zu lang ...

Mike


Moin,
einfach mit der Maus in den unteren Bereich des Videos klicken, dann kann man nach rechts die entsprechenden Minuten vorspulen. Geht ganz einfach.
Gruß
KK

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Beitragvon Moderator » 08.06.2011, 15:46

einfach mit der Maus in den unteren Bereich des Videos klicken, dann kann man nach rechts die entsprechenden Minuten vorspulen


Der Meinung und Erfahrung bin ich auch ... aber da springt in meinem Fall nur ein Werbefenster mit "Page not found" auf. Ich habe allerdings auch nicht die neueste Flashversion und andere Software des Spionagespezialisten Adobe installiert. Liegt vermutlich daran.

Mike
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Beitragvon VT » 08.06.2011, 16:09

Es gibt bei verschiedenen Flash-Videos auch bei neuester Adobe Spionagesoftware keine Buttons zum Spulen oder anderer Bedienung. Das ist so gewollt, damit Ihr Euch auch wirklich alles anschaut. In diesem Fall ist es unglücklich, weil das Video so lange dauert. Es gibt aber auch Möglichkeiten das Video zu speichern mit etwas Aufwand.

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Nachdem ich lange Zeit das frühe Abwinkeln von Dan Shauger verfolgt habe, bin ich jetzt wieder zurück zu der Methode von TZ kombiniert mit DS. Es fällt mir tatsächlich viel leichter den Schläger mit Tempo zu Schleudern und das Löffeln wird auch besser. Ist eben doch einfache Physik. Die Kraft fehlt mir manchmal am Ende einer Runde, wenn ich die Hüfte zu spät schiebe und zulange mit dem rechten Fuss unten bleibe. Dann fehlt die Kraft/Konzentration für das richtige Timing. Dann gibt es einen Slice.

Volker

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HGE
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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 16:20

Moderator hat geschrieben:Man liest in Golfbüchern immer wieder etwas über "Spannung aufbauen", die grossen Rumpfmuskeln "vorspannen" und ähnliches. Ich kann dies alles nicht nachvollziehen. Wenn ich jetzt meine Hand 20 cm über dem Tisch schweben lasse und auf Kommando möglichst hart auf diesen schlage, sehe ich keinen Unterschied, ob dies aus der Ruhestellung oder aus einer Anspannung erfolgt. Im Gegenteil: mit Anspannung des Armes habe ich das Gefühl, dass der Schlag langsamer ist.

Mike


"Explosionsartig" wird es, wenn ein Widerstand plötzlich wegfällt. Du versuchst einen Luftballon zu zerdrücken, der dann kaputtgestochen wird.

Ich schließe mich deiner Meinung an. Es kommt auf eine große, kontrollierte Beschleunigung an.

Die physiologische Vorspannung von der die Rede ist, ist vom Außmaß in cm recht klein. Muskeln lassen sich nur sehr wenig vordehnen und Sehnen praktisch gar nicht.
Für die Schnellkraft ist die Reaktionszeit der Muskeln verantwortlich. Je schneller sich die Muskeln zusammenziehen können, umso mehr Energie wird freigesetzt. Gleichzeitig müssen die Antagonisten also die Gegenmuskeln ganz locker und entspannt sein, um die Bewegung nicht zu bremsen.
Ein schneller Muskel braucht:
- einen sehr guten Stoffwechsel --> eine Stunde vorher warm machen
- Aktivierung der Transmitter/Botenstoffe --> Schnellkraftübung ( beim Sprinter Skippings)
- Reserven, 130% Fitness, die auch verfügbar sein müssen --> s.o.

Harald

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HGE
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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 16:47

Einen Aufwärmring, Gewichtsring habe ich auch bei Mike im shop gesehen.

Woanders wird es natürlich auch sowas geben.

Harald

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Beitragvon HGE » 08.06.2011, 21:49

Ich habe mir noch mal Mike Austin angeguckt.

http://www.youtube.com/watch?v=s1EOt-RQO2g&NR=1

Und ich habe den Eindruck, dass der Abschwung als Ganzes die Initialzündung für die "explodierende" Energie der Handgelenkstreckung ist.

Was macht nun die Handgelenksstreckung aus?
Ich glaube, wenn der Ellenbogen gestreckt, verkürzt sich der Schwunghebel drastisch.
Die Schlägerkopfgeschwindigkeit erhöht sich enorm in dem Moment, in dem der Bewegungshebel praktisch halbiert wird.
Um mal Mikes Bild von der Kugel an der Schnur aufzugreifen. Lasst ein Gewicht an einem 2 Meter langen Band kreisen, dann macht ihr einen Schritt vor und lasst es sich um einen senkrechten Pfeiler wickeln.

Es kommt also darauf an, die Bahngeschwindigkeit des Schlägerkopfes im Abschwung aufzubauen, und sie dann in der Handgelenksstreckung zu potenzieren.

Harald

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 10.06.2011, 17:44

Ich glaube jetzt eine Antwort auf meine Frage gefunden zu haben.

Aus meiner Sicht, starte ich oft im Abschwung zu "kraftvoll" und damit quasi zu SCHNELL in den Abschwung.
Richtig wäre es, "langsamer" zu starten (aber NICHT zwangsläufig mit deutlich weniger Kraft!!!!) und somit eine gute Beschleunigung (bis durch den Ball) aufzubauen.

Hierin liegt glaube ich der Erfolg eines guten und erfolgreichen Schwungs.

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HGE
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Beitragvon HGE » 10.06.2011, 19:00

Slowhand hat geschrieben:...

Aus meiner Sicht, starte ich oft im Abschwung zu "kraftvoll" und damit quasi zu SCHNELL in den Abschwung.
Richtig wäre es, "langsamer" zu starten (aber NICHT zwangsläufig mit deutlich weniger Kraft!!!!) und somit eine gute Beschleunigung (bis durch den Ball) aufzubauen.

Hierin liegt glaube ich der Erfolg eines guten und erfolgreichen Schwungs.


Das finde ich ist ein sehr guter Gesichtspunkt.
Wenn ich ganz bewußt weit schlagen will, starte ich wahrscheinlich auch mit zuviel Kraft und toppe dann die Bälle.

Sollte die Rumpfdrehung, die Hüfte oder die Schultern den Abschwung einleiten? Bei Arnold Palmer kam der Hüftshift schon vorm Ende des Rückschwunges.

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Beitragvon Slowhand » 10.06.2011, 22:11

Wenn ich es mir "bildlich" vorstelle, dann müsste in jedem Fall die Hüfte den Schwung einleiten.
Ich sehe da den Körper wie einer Spiralfeder, die sich aufzieht, zuerst dreht der Oberkörper um die Achse der nach vorne (gerade) gebeugten Wirbelsäule und die Hüfte "dreht nach" - danach läuft alles in umgekehrter Reihenfolge.

Allerdings glaube ich in der Zwischenzeit auch, dass es viel wichtiger ist, dass Rhythmus und Timing eine ganz entscheidende Rolle spielen.

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