Extraordinary Golf Coaching

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
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aPerfectSwing
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Vorgehen...

Beitragvon aPerfectSwing » 07.08.2013, 13:35

Moin,

einer der großen Unterschiede ist, dass NICHT ein Modell/Tourschwung als Standard gesetzt wird, sonder dass, was man selbst zustande bringt. Schlägerwerfen ist dabei nur eine der Möglichkeiten.

Die Antwort, ich will löffeln und Chicken Wing machen wird eher selten sein, aber es wäre interessant zu erfahren, was Shoemaker dann antworten und machen würde.


Bei den Vorgaben wird dann in die Tiefe gegangen. Das jemand Löffeln will und unbedingt Chicken Wings machen möchte kann ich mir nicht vorstellen.
Hinter diesen Wünschen stecken meist andere Themen. Zum Beispiel der Wunsch nach Konstanz und die Angst, dass eine Änderung ein Rückschritt sein könnte. Oder das man dann auf dem Platz plötzlich ziemlich schlecht aussieht. Hier ist vieles denkbar.

Der eigentliche Wunsch ist dann doch eher etwas anderes. Saubere Treffer, frei zu schwingen, den Genuss an der Schwungbewegung, Konstanz und vieles mehr. Es bleibt nicht bei der ersten Aussage, sondern es werden die tiefer liegenden Ziele definiert.

Ebenso sind die Basics schon definiert, aber eben nicht als Bewegung XYZ. Das Modell ist man selber und nicht ein externes Muster. Das Muster ist INTERN! Und damit eben völlig individuell und innerhalb der eigenen Fähigkeiten. Sei es die Beweglichkeit, Kraft oder gesundheitliche Einschränkungen. Denn die Bewegung hat man gerade gemacht und beweisen wozu man selbst im Stande ist.

Die Grundannahme unterscheidet sich damit komplett von einem externen Muster als Ziel.

Wenn ich mit jemandem dann am "Solid Hit" arbeite, also dem guten Treffen, dann fange ich z.B. mit einem Chip an. Auch hier keine Vorgabe technischer Natur. Es wird getestet und ein Schläger vielleicht 5m geworfen. Gerne auch ein Golfball 10m auf das Grün geworfen. Dann kommt die von Blade beschriebene Methode.
Bisher haben noch ALLE dann schnell entdeckt, wie man zuverlässig und gut den Ball trifft und das Divot erst nach dem Ball kommt. Was ist zu tun, um das zu machen? Das GEwicht verlagert sich im Treffmoment plötzlich nach vorne, das Löffeln wird zusehends weniger.

Löffeln oder Chicken Wings sind ja geniale Lösungen in der derzeitigen Situation. Wenn der Körper nicht entsprechend mit arbeitet, dann übernehmen das die Arme/Hände. Schließlich will man den Ball ja treffen und tut das dann auch.
Eine wichtige Prämisse ist ebenso, dass der Körper keine dummen Sachen macht. Löffeln ist eine geniale Lösung für ein Problem im Schwung!
Und dieses Löffeln ist koordinativ aufwändiger als ein anderer Schwung.

Wenn man der Körper dann erfährt, wie es auch anders gehen kann, dann ist das eh nicht mehr aufzuhalten. Wir streben nach effizienten Bewegungen.
Hierbei wird dann nicht ein einziges Mal eine Bewegung vorgegeben.

Genau so Lernen auch Kinder Dinge wie Radfahren, Inliner oder mehr. Das ist unser effizientester Lernmodus.

Erwachsene sind leider sehr oft weit weg von diesem Lernmodus und denken, dass nur Informationen oder Schwunglehren eine Lösung sind. Ein Kulturwandel ist für die meisten nötig.

Auch ist die Qualität des Coaching nicht an der Menge der vermittelten Informationen zu beurteilen, sondern am dauerhaften Ergebnis.

Lernen wird so wieder leicht und macht auch richtig Spaß! Das Lerntempo ist enorm viel höher und man kann selbst weiter arbeiten.

@Ulim: Ich bin überzeugt, dass diese Art von Coaching auch für Dich fundamental anders ist und gut funktioniert. Kein Pressen in eine Schablone, sondern die Nutzung Deiner eigenen Möglichkeiten. Löffeln, Chicken Wing und sonstiges Rumgehacke werden erst einmal akzeptiert, das ist sogar fundamental wichtig. Ohne dass man sich klar macht, wie man derzeit schwingt kann man nichts ändern. Wenige wissen wirklich was Sie in ihrem jetzigem Schwung machen. Wie fühle sich ein Slice an, warum passiert das?
Nur wenn ich klar sehe, wo ich heute stehe und was ich mache, dann kann ich auch etwas ändern.

Martin

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 13:57

Den Satz finde ich super:

dann ist das eh nicht mehr aufzuhalten. Wir streben nach effizienten Bewegungen.

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ulim
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Beitragvon ulim » 07.08.2013, 14:48

Ich sehe gerade wir sind hier im Anfänger-Forum :)

Natürlich wünscht sich niemand Löffeln und Chicken Wing, natürlich möchte jeder "richtig" schlagen wie ein Tour Pro. Aber beispielsweise ist es viel leichter einen ordentlichen Ballkontakt mit Divot hinter dem Ball zu bekommen, wenn man etwas OTT kommt und löffelt. Natürlich fliegen die Bälle tendenziell etwas nach links, aber das kann man per Ausrichtung kompensieren. Das ist ein absolut konstant spielbarer Golfschwung für, sagen wir mal, Handicap 9 - 18 (je nach Talent und Athletik).

Ich habe mit meinem Hackerschwung kürzlich an vier aufeinanderfolgenden Turniertagen 36, 36, 36, 27 Loch gespielt und mein Spiel ist nicht immer mehr auseinandergefallen - das meiner Gegner mit teilweise viel besserer Technik schon. Ich konnte zwei niedrig einstellige Spieler im Brutto-Lochspiel schlagen, weil sie ihr Timing im Zustand körperlicher Erschöpfung nicht mehr in den Griff bekamen. Letztlich war deren Technik zu anspruchsvoll für ihre Athletik.

Das späte Schlagen inklusive von innen an den Ball kommen hat höheres Potential, erfordert aber auch deutlich mehr Übung, um eine vergleichbare Konstanz zu erreichen. Ich kenne keinen Spätanfänger, der dies unter Freizeitbedingungen nachträglich noch gelernt hat. Ich wäre sehr neugierig mal von so einem Fall zu hören.

Ulrich

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 15:12

Warum soll nicht Löffeln mehr Übung benötigen, um die gleiche Konstanz wie Löffeln zu bekommen?
Wenn überhaupt, würde ich das sogar umgekehrt sehen.
Ball - Grass - Boden sollte eine bessere Wahrscheinlichkeit haben 'ungestört' den Ball zum Fliegen zu bringen, als eine Bewegung, die das Treffen des Balles nicht als erstes zur Regel hat.
So hat mir das jedenfalls Christian Neumaier erklärt.

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ulim
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Beitragvon ulim » 07.08.2013, 16:44

Wenn es im Rhein/Main-Gebiet mal ein solches Coaching gibt, dann gehe ich gerne hin.

Und wenn Du dank Shoemaker nicht mehr löffelst, dann kaufe ich mir das Buch auch. Vorher aber nicht :)

Ulrich

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 17:17

In dem Buch ist der 'gute' Golfschlag nur ein kleiner Teilaspekt, fast nebensächlich.
Es gib viele andere Gründe, dieses Bich zu lesen.
Ich versuche z. Bsp. gerade mit seinen Ideen, meine Turnierangst zu verbessern.
Ein Turnier gespielt, hat ganz gut geklappt. jedenfalls hatte ich am Ende Null Ahnung, was ich gespielt hatte, das war unwichtig, ich hatte andere Ziele.
Bei keinem der 3 Doubles und den 3 3-Putts gejammert, immer gelächelt und den Kopf oben behalten. Und am Ende sogar das erste Brutto, bei 98 Teilnehmern.
Ich hatte das Turnier, das Golfspiel, ehrlich genossen.
Das ist der Hauptaspekt des Buches.

In wie weit ich weniger/gar nicht mehr löffel, weiß ich nicht. Jedenfalls sind die Divots sehr schön auf der Targetseite, die Flugkurven schön bohrend.

Ich muss doch dringend mal wieder ein Video drehen. :D

Falls Martin mal ein Seminar in Rhein Main abhalten würde, ich wäre dabei.

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.08.2013, 17:35

ulim hat geschrieben:Ich sehe gerade wir sind hier im Anfänger-Forum :)

Natürlich wünscht sich niemand Löffeln und Chicken Wing, natürlich möchte jeder "richtig" schlagen wie ein Tour Pro. Aber beispielsweise ist es viel leichter einen ordentlichen Ballkontakt mit Divot hinter dem Ball zu bekommen, wenn man etwas OTT kommt und löffelt.


Ich wage das einfach mal zu bezweifeln. Mit genug Gewicht links im Impact (einer der Hauptfehler den ich sehe) schaffst du es garnicht mehr einen ordentlichen Ballkontakt mit Löffeln zu erreichen. Löffeln ist eine Rettungsaktion.

Ich werde das mit dem Schlägerwerfen auch mal in Real versuchen, ich hab jz auch immer öfter probiert (durch diesen Thread) den Schläger fühlt so zu bewegen als ob ich ihn im Impact loslassen würde. Ich persönlich konzentrier mich auch im Moment mehr auf das Divot als den Ball, funktioniert ganz gut.

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 17:53

Ja und ...nein.

Skip einen Stein übers Wasser, Gewicht vorne, fast unvermeidbar, ohne bewusstes steuern.
Dann Stein vor die Füsse werfen. Gar keine Gewichtsverlagerung, ist auch nicht nötig...für diese Aufgabe.

Es ist und bleibt der unterschiedliche Fokus, auch wenn es Ulim nicht glaubt.

Fred Shoemaker sieht das genau so.

Seite 71, Erklärung der Unterschiede Golfball schlagen und Schlägerwerfen:

What is it that makes the difference?
In looking at the Videos, the only consistant visible difference is where people's eyes look before they start the swing. In the regular swing, their eyes are on the golf ball as if to say, ' I am going to hit THAT'. In the club throwing swing, their eyes look forward, as if to say, I am going to throw it out THERE'. On the Video this looks like a a small matter, but it makes all the difference in the world.

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.08.2013, 20:29

Ja das glaub ich dir gerne. Auch Moe Norman hat immer gesagt, dass der Kopf das wichtigste beim Golf spielen ist. Wenn man es kann, dann darf der Focus auch wieder der Ball sein, bzw vlt ist Focus das falsche Wort, dann weiß man einfach, dass der Ball getroffen wird und macht sich nicht mehr so viele Gedanken darüber. Ich glaub das wird immer falsch verstanden. Man darf sich ja ruhig bewusst sein, dass man einen Ball schlägt, aber die Bewegung von "Ballschlagen" führt eben zu den Problemen, welche durch das Schlägerwerfen scheints schön aufgezeigt werden.
Zuletzt geändert von ThinK am 07.08.2013, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 20:42

Von Moe Norman stammen die Zitate:

I always play target Golf

Shake hands with the flagstick.

Was war wohl sein dominierender Fokus?

Leitspruch von Shawn Clement auf seiner Homepage:

Das ist doch genau, was du meinst.

In Richtung Ziel...sich bewusst sein, Ball und Erde sind im Weg

How a human body on planet Earth swings an arm-club unit towards a target while being aware that the ball and ground are in play on the way. Anatomy, Neurology, Physics, Psychology; in a language you can understand!

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.08.2013, 20:56

Ja Moe hat viel gesagt, manches hat whs nur er verstanden, ich sag nur: Me and Hogan, me and Hogan, down the line longer than anyone. 22 inches… 22 inches down the line. Nobody longer…except maybe Trevino ;) Aber er war sehr outcome orientiert, das finde ich auch gut. Ich bin ein Absoluter Moe fan, auch wenn ich whs nicht so schwingen könnte, weils sichs für mich gerade nicht "natürlich" anfühlt.

Das von Shawn Clement kenne ich, und ich find seine Lehrmethode auch wirklich gut, guter Ansatz. Ich seh mir nur seinen Schwung nicht so gerne an, der ist mir irgendwie zu, ka wie ich das sagen soll, .. lose? :)
Dieses Bewusst sein, dass das Divot automatisch entsteht, und dass der Ball auf dem Weg automatisch getroffen wird, das ist ein super Ansatz.

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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 21:07

Ja, weil er Hüfte und Knie frei mit drehen lässt, wie Nicklas, B. Watson, Snead und viele andere alte Helden.
Wenn man aber genau hinschaut, ist er extrem stabil, sehr 'centered'.

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.08.2013, 21:09

Das mit den 22 inches DTL versteh ich dennoch nicht, er erklärt ja auch immer Pendulum und stellt dabei den Schläger senkrecht und lässt ihn wie ein Metronom schwingen. Ich verstehs vlt falsch, aber für mich heißt das, dass er glaubte entlang der Targetline weiter zu schwingen. Auch etwas das ich bei Trahan so schon gehört habe und auch bei dieser Flat Spot Theorie und so. Aber ich verstehe es nicht, denn es macht bei einem Kreis einfach keinen Sinn, zumindest für mich.

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 21:29

Mit dem Schläger will er nur eine Schaukel versinnbildlichen. Diese und alle anderen Pendel bewegen sich im Gravitationsfeld, wenn sonst keine Kraft ausgeübt wird, auf einer Kreisbahn.
Diese ist extrem stabil...und wiederholbar.
Wir Menschen bilden das Pendel durch die beiden Arme, Drehpunkt ist etwa auf der Höhe des Schlüselbeins.
Da wir hier anatomisch nicht in einem Punkt beide Arme drehen können, muss sich der ganze Körper in der Senkrechten drehen.
Die Arme können quasi nur rauf und runter, bleiben also immer genau vor dem Körper.

Centered bewirkt, das virtuell der Drehpunkt der beiden Arme recht konstant bleibt.
Das kann unser Körper aber recht gut, das auf und ab der Arme mit der passenden Drehung des Körpers zu koordinieren.

Da wir im Rückrat recht wenig Drehfreiheitsgrade haben, promoted Shawn das Mitdrehen von Hüfte und Knien, was anatomisch auch richtig ist. Das Halten der Hüfte, wie im modernen Golfschwung ist entweder Talent, oder muss speziell trainiert werden.

Insgesamt entsteht bei Shawn eine recht einfache, unmanipulierte, leicht ovale Bahn der Arme. Anfühlen tut sich das wie ein freies Pendel.

Diese Analogie benutzt er, um ein steuern, ein eingreifen der Bewegung zu verhindern, um sie natürlich, instinktiv ablaufen zu lassen, und somit zuverlässiger.

Der Golfschlag entsteht durch den zweiten Hebel, den Schläger.

Wie beim Trebuchet völlig ungesteuert, leistet er perfekte Arbeit.

Nach über 1000 Jahren wurde meines Wissens immer noch keine perfektere, effizientere Schleudermaschine erfunden.

Also, alles pure Physik, anatomisch sinnvoll.

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.08.2013, 23:19

Soweit klar, aber die Flat Spot Theorie oder auch diese 22 inch DTL versteh ich damit immer noch nicht!

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Blade
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Beitragvon Blade » 08.08.2013, 07:08

Diese beiden Begriffe kenne ich nicht.
Woher, von wem stammen sie?

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 08.08.2013, 12:52

Die 22 Inch down the line sind von Moe Norman (siehe Zitat oben), und diese Flat Spot Principle is von golfgooroo.com. Beide sagen im Prinzip, dass der Schläger länger auf der Targetline bleibt und länger Square ist und man dadurch gerader schlägt.

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Blade
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Beitragvon Blade » 08.08.2013, 13:03

Ah OK.
So etwas ähnliches hat mir Christian Neumaier letztes Jahr auch erklärt, heranführende Übungen dazu gibt es in seinem Buch.
Leider kam ich damit nicht zurecht, hatte das Gefühl zu manipulieren und konnte es nicht im Körper integrieren.

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 19.08.2013, 15:35

Hab mir das Buch auch reingezogen.

Alles in allem ist es => halt typisch "amerikanisch".

Es wurde der typisch amerikanische Lebensoptimismus in die Golfsprache transferiert.
Nach den überschwänglichen Lobeshymnen hier hatte ich da ein wenig mehr erwartet.
Auch sehe ich das Schlägerwerfen eher skeptisch.
Mir viel auf den Fotos sofort auf, dass der Blick bei jedem Werfer über die komplette Sequenz zum Ziel ausgerichtet war.
Da stellt sich mir die Frage: Warum versucht man dies nicht am Anfang gleich mit Golfball?

Positiv bewerte ich die empfohlene Grundhaltung des optimistischen Blicks nach vorne und der Verzicht auf die längere Analyse von "Fehllschlägen"...

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Blade
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Beitragvon Blade » 19.08.2013, 19:12

Da könnte ich jetzt antworten, typisch deutsch, Bedenkenträger.
Mir hat's geholfen, meine entspannteste Turnierrunde ever gespielt.
34 Brutto sind nebenbei rausgekommen.

Zum Schlägerwerfen möchte ich anmerken, Shoemaker will vor allem den gordischen Knoten zerschlagen, der Glaube, man kann die gute Golfbewegung nicht, die ist nur den Super Talenten vorbehalten.
Und so gesehen, erfüllt die Übung ihren Zweck perfekt.

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