Extraordinary Golf Coaching

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
ulim
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Beitragvon ulim » 03.08.2013, 16:08

Dann braucht man sicher ein regelmäßiges Coaching über einen längeren Zeitraum, weil ja alles quasi selbst erarbeitet werden muss. Keine Hit and Run Golfstunde, wenn man gerade mal in der Gegend ist.

Ulrich

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aPerfectSwing
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geht schneller....

Beitragvon aPerfectSwing » 03.08.2013, 18:50

Hi,

mit der Coaching Methode geht es aus meiner Erfahrung wesentlich schneller und vor allem auch zügig in Richtung Selbstcoaching.

Wenn man eine komplexe Bewegung wie den Golfschwung mit einfacher Methodik vermittelt und nicht erst in kleine Teile hackt, die dann nach vielen Stunden erst wieder zusammen gesetzt werden muss, dann ist viel gewonnen.

Sinnvoller Start sind 2 Stunden am Stück. Vor allem nimmt man dann dauerhaft neue Erfahrungen mit. Es werden Türen geöffnet.

Habe heute noch eine Rückmeldung nach einem Fitting mit anschließendem kurzen Coaching bekommen:

Nochmals vielen Dank für die " Erleuchtung".


So, genug der Schwärmerei. Es ist eine andere Art zu lernen, aus meiner Praxis heraus ist diese für den "Schüler" und den Coach wesentlich effektiver und schneller. Technik ist automatisch dabei.

Martin

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 03.08.2013, 20:04

Es gehört zwar nicht unbedingt in diesen Faden, aber ich möchte es dennoch gerade hier ergänzen, da immer so viel von "richtigem Training" geschrieben wird.

Was ich bislang fast überall vermisse ist die Grundbewegung, die ich bei einem Video von Rotary Swing Golf gesehen habe.
Nämlich "wide-narrow-wide".
D.h. die Ausholbewegung ist möglichst weit weg vom Körpper und der Downswing geht wieder möglichst nah zum Körper.
Ich habe jetzt sehr viel auf meinen Golfrunden beobachtet und konnte feststellen, dass wirklich sehr viele Freizeitgolfer diese Nähe am Körper nicht haben (es wird sehr häufig von Löffeln, Chickenwing etc. geschieben und diskutiert).

Ergo - wenn man sich nicht im klaren über die korrekten Grundbewegungen ist, nützen die vielen anderen Dinge recht wenig.
Seit ich mir über die o.a. Regel bewusst geworden bin, fliegen die Bälle mit meinem H3 weiter als vorher mit dem Driver. Eisen sind die nächste Baustelle hierzu.

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ulim
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Beitragvon ulim » 04.08.2013, 09:59

Gemäß der Philosophie "jedem sein eigener Schwung" müsste es aber auch möglich sein einen kompakten Schwung nah am Körper inklusive Löffeln zu vollführen und diesen per Coaching zu perfektionieren oder?

Ich glaube mittlerweile, dass es im Golfschwung nichts gibt, was "gesetzt" ist in dem Sinne, dass jeder es machen muss, wenn er sein volles Potential ausschöpfen will. Natürlich gibt es Dinge, die für Tour-Golf oder meinetwegen schon Scratch-Niveau gesetzt sind, aber dieses Niveau werden die meisten nie erreichen können. Ihr maximales Potential liegt irgendwo anders und ich glaube, dass sie eher dorthin kommen, wenn sie einen fehlerhaften Schwung mit Kompensationen perfektionieren, als wenn sie versuchen einen technisch möglichst sauberen Schwung auszuführen und dies nie konstant hinbekommen. Die Herausforderung ist das für den konkreten Spieler passende System aus Fehlern und Kompensationen zu erarbeiten - kann dabei Coaching helfen? Es hört sich so an als ob.

Ulrich

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AT
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wide narrow wide

Beitragvon AT » 04.08.2013, 11:23

Hallo Slowhand,

hast Du einen Link ?

Danke

André

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Blade
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Beitragvon Blade » 04.08.2013, 15:45

Ulim, Shoemaker berichtet, ist der richtige Fokus gesetzt, ist die natürliche Bewegung bei sehr vielen, näher am Pro Schwung, als beim Löffeln.
Als Beweis führt er hunderte Schlägerwurf Bildreihen an, die er mit seinen Schülern aufgenommen hat.

Für mich ist es absolut nachvollziehbar, was er behauptet.

Ball liegt vor den Füssen, OTT, früher Release, Löffeln, Chicken wing.
Ohne Ball, Fokus auf etwas nach vorne zu werfen, machen die gleichen Probanden 10 Sekunden später Bewegungen, die, wie es Shoemaker so schön ausdrückt, problemlos aufs Titelbild einer Golfzeitung schaffen könnten.

10 Sekunden! Nur anderer Fokus!

Immer wieder die gleichen Ergebnisse bei diesen Experimenten.

Wer immer noch meint, auf den Ball zielen, aber dafür 10.000 Wiederholungen einer besseren Golfbewegung sich antun zu müssen, soll es einfach machen.
Shoemaker behauptet, nur wenige haben Kongruenz zwischen Schlägerwerfen und Ball schlagen von Natur aus.
Das sind dann aber auch die Pros und die Top Amateuere.
Die Majorität der Probanden, er spricht von mindestens 80 %, muss das Fokus Problem überwinden, um die korrekte Bewegung AUCH mit Ball vor den Füüsen anwenden zu können.

Zum Thema eigene Bewegung.

Ja, Shoemaker will keinen in ein Positionsgolfschema reinpressen.

Aber er legt Wert darauf, das mit dem korrekten Fokus der Körper die Basis für eine korrekte Bewegung gelegt ist.

Weiterhin promoted er die Awareness für das was beim Schwung passiert.

Ball sliced, wie fühlt sich das an?
Ball geht hoch, wie bewegen sich die Arme?
Dünn getroffen, Balance?
Etc, etc.

Wenn man die Fehlermodi durch Erspüren gut zuordnen kann, lernt man schneller, eine 'gute, effiziente' Bewegung zu machen.

Ich finde diesen Lehransatz sehr interessant.
Keine steuernden Anweisungen durch den Trainer, sondern er gibt Hilfestellungen zu Selbstdiagnose. Der Lehrer hat Vertrauen, das im Schüler etwas 'Gutes' drin ist und hilft ihm, dieses zu entdecken.
Das ist mit Coaching gemeint.

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ulim
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Beitragvon ulim » 04.08.2013, 16:38

Ja, ich denke ich habe den Unterschied zwischen Coaching und klassischem Unterricht verstanden. Und ich halte das auch für eine vielversprechende Methode, wenn man regelmäßigen Zugang zu einem Coach hat.

Wo mir der Glaube noch etwas fehlt ist die Geschichte mit dem Fokus. Natürlich kann ich einen Schläger werfen und das sieht auf Video nachher toll aus. Wir machen den Golfschwung aber nicht für's Video, sondern der Ball soll zu einem Ziel bewegt werden. Nehmen wir an jemand würde während des Schlägerwurfs schnell und heimlich einen Ball hinlegen, dann würde der eben nicht fliegen.

Es geht also tatsächlich nicht um die Bewegung, sondern darum den Ball sauber und hart zu treffen. Wie Oliver Heuler sagt: der Ball verfügt über eine relativ geringe Intelligenz. Er weiss nicht, ob der Golfer sich richtig oder falsch bewegt hat.

Nun ist die Theorie der Fokus-Apostel, dass die bessere Bewegung automatisch zu einem besseren Treffmoment führt. Dahinter steckt die von mir angezweifelte Hypothese, dass es so etwas wie Standards gibt, denen jeder folgen muss, wenn er sein Potential bestmöglich ausschöpfen will. Würde diese Hypothese stimmen, dann wäre natürlich klar: ich muss hin zu dieser als besser erkannten Bewegung. Und wenn der Schlägerwurf diese Bewegung produziert, dann ist das ein guter Weg, auch wenn anfangs das Treffmoment noch schlechter ist. Aber dann wird geduldiges Üben dazu führen, dass ich diese Bewegung erlerne und mit ihr besseres Golf spiele.

Folgt man aber der Gegenthese, dass nämlich der bestmögliche Schwung für einen bestimmten Spieler durchaus gelöffelt sein kann oder andere, grundlegende Fehler enthalten darf, dann wird die Schlägerwurfübung diesen Spielern nicht helfen sich zu verbessern. Dann müssen wir weg von der Vorstellung einer Idealbewegung, von Positionskontrolle per Video und so weiter. Dann geht es - und jetzt komme ich zu Shoemaker zurück - darum, dem Golfer ein Gefühl für seinen Schwung zu vermitteln.

Ich weiss nicht welche der beiden Hypothesen richtig ist. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass ich beim Nicht-Löffeln eine so offene Schlagfläche habe, dass ich damit keinen Ball auch nur annähernd treffe.

Ulrich

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Slowhand
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Re: wide narrow wide

Beitragvon Slowhand » 04.08.2013, 17:15

AT hat geschrieben:Hallo Slowhand,

hast Du einen Link ?

Danke

André


Klar doch:
http://www.rotaryswing.com/golf-lessons-blog/three-steps-to-your-wide-narrow-wide-golf-swing-like-the-pros/

Allerdings gibt es das volle Video nur für eine Premium Mitgliedschaft.
Wenn du dich aber zunächst kostenfrei anmeldest, bekommst du täglich "Kostproben". Bei mir war eines Tages dieses Video zu sehen.
Aus Copyrightgründen konnte man es aber leider nicht abspeichern.

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Beitragvon Slowhand » 04.08.2013, 17:22

ulim hat geschrieben:Folgt man aber der Gegenthese, dass nämlich der bestmögliche Schwung für einen bestimmten Spieler durchaus gelöffelt sein kann...
Ulrich


Für mich ist das leider nicht akzeptabel!
Denn durch das Löffeln verschenkt man "mühelose" Weite.

Ich komme in der Zwischenzeit auf dem Pitching-Grün mit einem PW und Ausholen auf max. 8 Uhr locker von 80m aufs Grün.
Neben mir immer wieder die Löffler, die dafür einen Vollschwung mit jeder Menge "Nebenbewegung" löffeln, was zwar auch aufs Grün kommt, allerdings weniger als die Hälfte von jeweils 10 Schlägen.
Von Spieler(ine)n, die mit dem Driver auf ca. 100m schlagen ganz zu schweigen.
Sowas kann doch nicht glücklich machen oder?

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ulim
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Beitragvon ulim » 04.08.2013, 17:44

Slowhand hat geschrieben:Für mich ist das leider nicht akzeptabel!

Nur interessiert das den Golfball nicht was für Dich akzeptabel ist :)

Hast Du ein Video von Dir, dass Dich beim nicht gelöffelten Golfschlag zeigt? Also voller Schwung mit Ball, spät geschlagen und vernünftige Flugbahn? Dann würde ich Dich auf jeden Fall darin bestärken an dieser Technik dranzubleiben.

Oder hast Du nur Videos, die Dich beim Löffeln, Schaufeln, Pressen oder gemogelten späten Pitchen zeigen? Dann käme es drauf an was Dich glücklich macht - niedrige Scores oder Posen.

Wie aus meinen Beiträgen unschwer zu erkennen sein sollte, gehöre ich natürlich zur zweiten Gruppe :)

Ulrich

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 04.08.2013, 17:54

Score ist mir egal!
Jeder einzelne gute getroffene Ball allerdings ein Höhepunkt - leider gibt es auf der Runde noch zu wenige davon. Aber immerhin gibt sie es.

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Danke

Beitragvon AT » 04.08.2013, 21:10

Hallo Slowhand,

danke, dass kannte ich schon, bin dort schon länger angemeldet

Die Videos von Clay und Chuck haben mich aus meinem "Loch" geholt.

Gruß

André

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Shoemaker Coaching

Beitragvon aPerfectSwing » 04.08.2013, 22:03

Hi,

erst einmal ein paar Gedanken:

Beim Coaching geht es klar darum, gute Basics zu bekommen.
Das ist eben auch ein "Solid Hit". das geht nicht gelöffelt und mit Chicken Wings, etc.

Es bleibt aber genug Platz für Individualität. Jeder hat einen individuellen Schlägerpfad und ein eigenes optimales Tempo.

Beim Schlägerwerfen, was nur eine der Möglichkeiten ist das eigene Potential sichtbar zu machen, wird das dann sofort klar. Ich habe dieses Jahr zig Vidoes vom Golfschwung mit Ball und Schlägerwerfen im Vergleich gemacht. Das ist frappierend.
Bei ALLEN war die Bewegung beim Schlägerwerfen gigantisch besser. Sehr oft wie bei den Pros.
Und so gibt es 2 Nachrichten, eine gute und eine schlechte. Die schlechte ist der aktuelle Stand, die gute, wozu man selbst fähig ist.

Die Lösung ist nicht nur der Fokus auf das Ziel, sondern schon einiges mehr. In der nächsten Phase geht es dann darum, die Unterschiede wahrzunehmen. Kaum ein Golfer fühlt und spürt, was er wirklich macht.

Beispiel: Ich frage, wieviel Gewicht im Treffmoment auf dem linken Bein ist. Und das dann beim Schwung und Werfen im Vergleich. Dann wird erst einmal geschlagen, geworfen, geschlagen, geworfen,... bis die Wahrnehmung dafür da ist.

Ebenso ist die Basislektion für solides Treffen eben auch ein sauberes Divot zu erzeugen. Dann kommt die volle Ladung Energie au den Ball, kein fettes Treffen mehr. Das wird erst einmal beim Chippen erarbeitet. Und schnell kommt auch der saubere Kontakt. Das interessiert auch den nur mäßig intelligenten Ball da er dann max. Ballgeschwindigkeit bekommt. Und das noch in eine gerade Richtung;-)

Dann ist Löffeln vorbei und es wird sauber mit gerader Schlagfläche getroffen.

Das faszinierendste daran ist aber, dass dadurch auch der Weg zum Selbstcoaching frei ist. Eben nicht die Abhängigkeit von dauerndem Besuch beim Coach.

Es wird viel effizienter und leichter gelernt. Für viele erst einmal eine große Umstellung. Wie Blade schreibt, ist es meine Aufgabe als Coach, das Potential des Schülers frei zu legen. Ebenso den Schüler in die Lage zu versetzten, selbstständig weiter zu kommen. Eben definitiv kein Positionslernen oder in Position zu drücken.
Es ist halt begeisternd, wenn man selbst sein Muster sein kann wie beim Schlägerwerfen. Das kann man dann eben auch fühlen.

Der Kurs für Teaching Pros bei Fred Shoemaker war für mich der Wendepunkt. Nicht umsonst werde ich im Herbst wieder nach Palm Springs liegen.

Die Ergebnisse mit den Schülern sind oft genug unglaublich positiv. Nun aber genug geschwärmt, aber ich bin jeden Tag wieder begeistert und mit viel Freude dabei;-))

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Beitragvon powderhunt » 04.08.2013, 23:01

Hey perfect swing. Willst du nicht mal in die Schweiz kommen? Buche sofort 2 Stunden und zeig dir noch nen schönen Platz;-) oder wenigstens Süd Deutschland......;-) ?

Gruss Martin

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Beitragvon Slowhand » 06.08.2013, 16:21

@Martin,

ich wahr lange Zeit skeptisch, was den Erfolg des Schlägerwerfens anbelangt.
Heute hatte ich das Thema nochmal überdacht, dabei ist mir eine Besonderheit bewusst geworden: Bei quasi allen Wurf-/Schlagsportarten muss zur maximalen Kraftentfaltung der Schlagarm gestreckt werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass man dies auch auf den jeweiligen Übungsvideos sehen kann - beide Arme sind im "Impact" bzw. dem Loslassen gestreckt.

Ist das korrekt?

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.08.2013, 18:30

Das Schlägerwerfen hat bei F. Shoemaker einen anderen wichtigen Grund.
Er will nicht einen Modellschwung anerziehen, keine Kopie eines anderen Menschen einfordern.
Er möchte den 'innewohnenden' Schwung ausgraben, der instinktiv erzeugt wird. Er glaubt, nur dieser ist zuverlässig wiederholbar.

Klar Grundprinzipien müssen eingehalten werden, aber in einer bestimmten Bandbreite. er glaubt auch, die 'gute' Golfbewegung, also das was Pros und talentierte Spieler vormachen, kann quasi jeder.

Er filmt die Schwünge seiner Schüler. Die Keypositionen werden mit Keypositionen von guten Spielern verglichen. Fast alle habe große Abweichungen.
In Seminaren muss das echt deprimierend sein, wenn ein Hcp 13, 15 Jahre Golfer, sieht, wie er löffelt, beim Ausholen die Balance verliert und Chicken Wings macht.
Dann fragt er diesen Probanden, wie willst du schwingen. Klar, wie der Pro. Traust Du dir das zu? Nein, 15 Jahre Golf, alle Bücher gelesen, im Forum aktiv, viele Pros kennengelernt, 10.000ende Wiedeholungen, und immer noch die Anfängerfehler.

Und dann zeigt er ihm die Bildsequenzen des Schlägerwerfens.
Voila..
Alles da, was der Profi braucht, alle angeblich unerreichbaren Bewegungen, Positionen hat der Schüler nur 10 Sekunden nach dem desaströsen auf den Ball schlagen perfekt demonstriert.

Jetzt hat er einen Modellschwung, sein eigenen!

Fred stellt auch ganz klar, die miese Bewegung unterscheidet sich ausschließlich durch den Fokus. Auf den Ball vs in Richtung Ziel.

Nebenbei gibt es auch die Zeiten zwischen den Keypositionen, die hat er mit gemessen.
Auch hier gravierende Unterschiede.

Auch nett, die Schlägerwurf Bildreihen sind super synchron, einer wie der andere. DAS ist die wiederholbare Bewegung.

Shoemaker hat diese Tests wohl über viele Jahre gemacht, 1000ende Probanden, immer wieder das gleiche.

So, jetzt kann jeder selbst entscheiden, Positionen eines anderen nachahmen, oder seinen eigenen, instinktiven (Profi-)Schwung freilegen und endlich konstant gutes Golf spielen.

Und in dem Buch extraordinary Golf sind noch viel mehr nuggets versteckt....

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.08.2013, 18:41

Und Ulim,
Zu deinem Problem mit dem offenen Schlägerblatt.
Der klassische Golflehre lehrt einen neutralen Griff....im statischen Zustand.
Leider ist der Golfschwung sehr dynamisch.
Schau dir doch mal Positionen beim Ansprechen vs Impact an, da ist alles mögliche anders.

Warum soll ausgerechnet der Griff statisch für die dynamische Bewegung passen?

Shawn Clement hat ein sehr erleuchtendes Video zu diesem Thema.

Static vs Dynamic Golf, oder auch das Video mit dem Hammer.

Shawn behauptet, auch viele Pros haben nicht diesen neutralen Griff nach Lehrbuch, gerade die Longhitter greifen eher so, wie er es empfiehlt.

Hier ein Video:

www.youtube.com/watch?v=FeMD1GmbPxA

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.08.2013, 19:47

Habe noch mal etwas im Faden gelesen.
Irgendwo taucht die frage nach der Methodik von Shoemaker auf.

Einfach mal 'differentielles Lernen Sport' googlen, dann hat man die Antwort.

Dann sich selber fragen, wie lief bisher meine Stunde beim Pro ab? Garantiert nicht nach differentiellen Lernmethoden, sondern nach der ' alten' Methode, die durch das differentielles Lernen einen Gegenpol bekommen hat.

@slowhand, wide - narrow - wide gibt es - natürlich auch bei Clement, es gibt eigene Videos darüber.

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ulim
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Beitragvon ulim » 07.08.2013, 10:44

@Blade:
Wenn es tatsächlich so ist, dass Shoemaker auch ein klares Bild von einem Modellschwung hat, dann funktioniert sein Coaching-Ansatz doch ganz anders als ich zunächst dachte. Dann tut er nämlich auch nichts anderes als Millionen "klassischer" Golflehrer, nämlich einen bestimmten Satz von "Basics" zu definieren, die jeder unterschiedlos machen muss. Er akzeptiert kein Löffeln, kein Chicken Wing und kein sonstiges Rumgehacke.

Lediglich die Methode, wie er den Schüler zu diesem Modellschwung bringen will, unterscheidet sich. Es gibt keine Anweisungen, sondern der Schüler soll diesen Modellschwung selbst entdecken. Die Theorie scheint zu sein, dass jeder diesen Modellschwung prinzipiell kann, was durch das Schlägerwerfen herausgebracht werden soll. Am Ende ist diese Art von Coaching aber nicht so individuell wie dargestellt. Es gibt wohl ein paar Aspekte, die der Schüler variieren darf, aber das grundsätzliche Modell "Tour Pro" ist gesetzt.

Ich will damit nicht sagen, dass diese Philosophie irgendwie schlecht ist oder keine vernünftigen Ergebnisse bringt - im Gegenteil, das ist ja genau das was jeder erfolgreiche Golflehrer tut. Und vielleicht gibt es auch nichts anderes.

Ulrich

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Blade
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Beitragvon Blade » 07.08.2013, 11:12

Ulim, das ist so nicht korrekt.
Shoemaker unterscheidet zwischen den Bewegungen, dem Blumenstrauß an individuellen Bewegungen, die Richtung Ball und Richtung Ziel gerichtet sind.

Das Beispiel Pro oder guter Spieler beweist ja nur die Statist, das mit der Methode Richtung Ziel im Durchschnitt weiter und zuverlässiger gespielt werden kann.

Bei Shoemaker gibt es kein richtig oder schlecht, grundsätzlich keine Bewertungen. Bewertung in dem Sinne, die Bewegung war falsch im Verleich zur Modellbewegung.

Aber die optionale Bewegung ala Schlägerwerfen ist offensichtlich eine Option, über de man nachdenken kann, immerhin gibt es Kernelemente, die bei guten/sehr guten Spielern/ Pros ein gewisses ähnliches Muster haben.

Und das grundsätzliche Bewegungsmuster ala Schlägerwerfen ist ja bei den meisten vorhanden.

Shoemaker stellt seinen Schüler die Frage, wie willst du schwingen.
Wenn er antwortet, so, wie die erfolgreichen Spieler, nicht löffeln, kein Chicken Wing, ja dann gibt es einen Modellschwng, nämlich der Schlägerwurfschwung des Schülers selbst.
Diesen bewusst erleben, lässt ihn immer zuverlässiger im Autopilot wiederkommen.

Die Antwort, ich will löffeln und Chicken Wing machen wird eher selten sein, aber es wäre interessant zu erfahren, was Shoemaker dann antworten und machen würde. :D

Ich könnte mir vorstellen, nehmen wir mal deinen Schwung, du würdest antworten, ich weiß, der Schwung ist etwas andere, als bei den Pros, da ist auch eine Löffelkomponente drin, nach den vielen Jahren will ich den nicht groß ändern.
Also fragt Shoemaker, was willst du denn.
Diesen vorhandenen Schwung zuverlässig reproduzieren, um mehr Konstanz zu bekommen.
Dann würde Shoemaker eventuell antworten, gut, machen wir.

Er würde dich deinen Schwung machen lassen und dich bitten, genau darauf zu achten, wie er sich während der Bewegung anfühlt. Dieses in sich hineinhorchen, 2 Sekunden lang, ist nicht so einfach, letztendlich machen wir es kaum.
So lernst du deinen Schwung besser kennen, aber auch die Gefühle des Mishits.
Ha sich etwas am Tempo geändert?
War der getoppte Ball mit einer leicht anderen Ballposition einhergehend.
Usw, usw.
Er wird dich sogar bewusst Fehlschläge machen lassen.
Mit der Zeit wird ein Selbstcoaching anfangen. Du selbst merkst, so füllt sich ein guter, so fühlt sich ein weniger erfolgreicher Schlag an.
Technisch funktioniert das dann so.
Nach einem schlechten Schlag sagst du nicht, das rechte Bein hat sich gestreckt, ich muss es beim nächsten Mal,mehr beugen.
Sondern, du erlaubst deinem Körper aus seinem Erfahrungsschatz den erfolgreicheren Schwung wieder hervorzuholen, du lässt es einfach zu.
Über die Zeit wirst du die gewünschte Bewegung zuverlässiger abrufen können, es ist ja 'deine' Bewegung.
Das ist eine spannender, nie endender Prozess.

Differentielles Lernen.

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