Extraordinary Golf Coaching

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
goyenecheroberto
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Beitragvon goyenecheroberto » 14.03.2013, 16:22

Das Schlägerwerfen, so wie es hier beschrieben wird, lehrt auch der Golfpro Ralph Webersinke ( Golfclub Salzburg, Golfakademie A. Müller in Rif bei Salzburg, Österreich ) und das bestimmt schon seit 2004.

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Beitragvon Moderator » 14.03.2013, 18:04

Das "Schlägerwerfen" ist nur ein Teilaspekt und es geht nicht darum, wer es als erster gemacht hat. Vermutlich war es der erste Golfer nach dem dritten Fehlschlag.

Wolfgang Hollinger -der leider nicht mehr aktiv ist- hat es schon vor etlichen Jahren als festen Bestandteil in seinem Unterricht gehabt ... mit sehr gutem Erfolg. Aber wie gesagt: nur ein Teilaspekt.

Der aktuelle Golfunterricht geht von aussen nach innen oder soll zumindest so funktionieren. Anweisungen, was man tun oder wie man was beugen soll. Dies funktioniert nach meiner Erfahrung jedoch nicht oder nur bei Personen, bei denen man es nicht verhindern kann.

Der richtige Ansatz ist deshalb von innen nach aussen. Schlägerwerfen gehört hier dazu, ebenso Ballwerfen und zuallererst den Schläger aus der Hand legen und keine Bälle schlagen.

Rundet man diesen Unterricht noch mit dem technischen Verständnis ab, warum was passieren muss oder was welche Auswirkung hat, dann werden auch die Verstandesmenschen befriedigt.

Mike
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Beitragvon akay » 14.03.2013, 20:40

Wie darf ich das mit dem Schlägerwerfen verstehen? Aus dem Golfschwung heraus oder wie einen Speer????

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Schlägerwerfen

Beitragvon aPerfectSwing » 14.03.2013, 23:11

Hi,

das Schlägerwerfen wird wie ein Golfschwung gemacht.
Dabei ein Ziel anvisieren und den Blick darauf lassen. Den Kopf nicht nach unten nehmen.

Dann den Schläger zum Ziel werfen wie ein Golfschwung. Am besten bitte Handschuhe ausziehen. Sonst "klebt" der Schläger leicht länger fest und wird in interessante Richtungen geworfen.

Wichtig auch hierbei ein Ziel, langsam anfangen und um sich herum viel Platz!

Vorher mal den Golfschwung mit Ball aufnehmen und dann den Wurf. Bitte vergleichen, immer wieder erstaunlich.

Fred Shoemaker hat die Übung in seinem Buch 1996 beschrieben, aber wie Mike sagt ist es völlig egal wer damit begonnen hat.

Gruss

Martin

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Blade
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Beitragvon Blade » 15.03.2013, 07:30

Jackie Burke sr. hat diesen Drill in den 20 igern im letzten Jahrhundert gelehrt.
Aber völlig richtig, wer die Idee hatte, ist völlig wurscht. Der Beweis, quasi alle haben eine gute Golfbewegung im Körper, ist ein so wichtiger Meilenstein für die meisten Golfer, eigentlich sollte jede Driving Range ein Fangnetz für diese Übung haben.

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Beitragvon Blade » 15.03.2013, 08:17

Warum machen wir mit Ball eine so andere Bewegung, als beim Schläger werfen?
Die Atwort wurde schon angedeutet.
Werfen hat einen anderen Fokus, als einen vor sich liegenden Ball zu schlagen.
Einmal hat man den EXTERNEN FOKUS ein Ziel weiter vorne zu erreichen. Deswegen ist es auch so gut, schon beim Wurf dort hin zu schauen.
Will man einen Ball treffen, hat also dieses Ziel, diesen Fokus, ändert sich instinktiv unsere Bewegung, wir löffeln. Die erwähnten 75 % unterschreibe ich auch.
Die Kunst ist es also, den Ball im Weg liegen zu haben, während man eine Bewegung im Kopf hat, die ein Ziel weiter vorne hat.
Ein wunderbares Hilfsmittel dafür ist eine kleine Abdeckung über dem Ball.
Der Ball wird verdeckt, man kan ihn trotzdem schlagen, weil der Weg unterhalb der Abdeckung offen ist.
Das zusammen mit der Schlägerwerfen Idee kuriert blitzschnell viel Löffler.
PS, bei mir funktioniert ein leicht alternativer externer Fokus zum Schlägerwerfen gut. Ich werfe einen Köder mit meiner Angel (Schläger) in Richtung Ziel aus.

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Erleben der anderen Bewegung

Beitragvon aPerfectSwing » 15.03.2013, 08:58

Moin,

wie Blade vortrefflich geschrieben hat, so ist die Vorstellung mit einer Angel o.ä. zu werfen eine Möglichkeit.

Für mich kommt es darauf an, zunächst einmal das Löffeln zu akzeptieren und den Unterschied zum Schlägerwerfen zu spüren.
Dabei alle "blinden Flecken" ermitteln.
Wenn man in der Wahrnehmung, ohne zunächst etwas Ändern zu wollen, genau die eigene Bewegung und den Schläger spürt, dann kommen die Änderungen fast von alleine.

Entscheidend für einen echten Lerneffekt ist dabei, keine Wertung wie "Gut vs. Schlecht" zu machen.

Martin

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 15.03.2013, 09:04

@Blade
Warum machen wir mit Ball eine so andere Bewegung, als beim Schläger werfen?

Das kannst du noch viel direkter fragen: Warum ist meist der Schwung ohne Ball besser als mit? Stichwort Ziel...

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Slowhand
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Beitragvon Slowhand » 15.03.2013, 09:12

Ich hatte diese Woche endlich ein wenig Glück mit dem Wetter und konnte bei schönstem Sonnenschein meine erste 9er Runde in diesem Jahr auf einem echten Platz absolvieren. (auch wenn ab dem 4ten Loch plötzlich die Sonne weg war und leichtes Schneetreiben aufzog)

Vieles ging dabei besser als befürchtet, aber es wurden auch wieder grundlegende Probleme/Fehler offensichtlich.
Für mich ist ein zentraler Punkt eine viel zu starke, anspruchsvolle Schlagweite, die ganz zwangsläufig ins Gegenteil läuft.
(Verkrampfung, Verziehen usw...)

Auf der anderen Seite hatte ich massiv positive Erlebnisse bei Annäherungsschlägen um die 120m. Durch die Kälte hatte ich zb. 8er anstatt 9er genommen und völlig locker durchgezogen. Ergebnis => Richtung perfekt und ca. 8..10m zu weit.
Ich bin mir sicher, wenn ich das 9er mit Anspannung gespielt hätte, wäre der Ball mind. 10..20 Meter neben der Fahne gelandet.

Fällt es euch eigentlich auch so schwer, beim Training eher mit ganz lockeren Schwüngen auf kurze Entfernungen zu spielen als umgekehrt?

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Beitragvon auer-power » 15.03.2013, 12:14

sollte noch mit aufgeführt werden, dass das Schlägerwerfen nur kontrolliert und "abgesichert" laufen sollte. Die Erfahrung ist Klasse. Als wir "nur" Netze als Ballfang hatten war das OK. Die Gefahr besteht jedoch, dass der Club nach hinten abzischt. Gleiches gilt auf der Range.
Ballwerfen unterm Schläger durch fand ich übrigens auch Klasse, Martin. Insgesamt hilft die Vorstellung einen Stein zu werfen, wie man es als Kind über einen Teich gemacht hat ungemein. Die Spieler stoppen weniger im impact, die Hüfte kommt seltsamerweise automatisch mit. Wohingegen die Gleiche immer stehen bleibt, wenn der Ball geschlagen wird.

Grüsse

Boris
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Telefon: 06251-8695763
Mail: boris.auer@auer-power.com

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Blade
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Beitragvon Blade » 15.03.2013, 15:01

Frage nach Probeschwung und Ball.
Wenn der Probeschwung auch zielgerichtet ist, ja.
Ist er wie meistens ohne Ziel, dann ist er mehr geeignet das Gewicht und die Bewegung an sich zu fühlen.
Trotzdem sehen auch diese Probeschwünge meist schon besser aus, eben weil der Ball fehlt.
Im Spicy gäbe es vor ein paar Wochen mal eine interessante Diskussion zum Thema Vorstellung einen Nagel einzuschlagen, als externer Gedanke. Shawn Clement macht es für sich z. sp. so, ich komme damit weniger klar.
Anyway, momentum hat als 'Beweis' ein Video gepostet, wo auch ein Pro nagelt, aber, nicht Clement mäßig zum Ziel, sondern an der Ball Position schräg in den Boden. Es war absolut frappierend zu sehen, wie selbst dieser Pro eine ganz gute Grundhaltung- und Bewegung intuitiv veränderte, als er auf seinen Nagel gezielt hat. Sofort war auch bei ihm die tendenzielle Haltung zum Löffeln vorhanden.
Bottom line, auch wenn wir das nicht bewusst wahrnehmen, unser Körper reagiert sehr unterschiedlich, ob wir etwas IN FRONT anpeilen, oder ein Ziel zwischen den Füssen am Boden. Axt fällt kleinen Tannenbaum und dann trennen wir dem am Boden liegenden Baum noch einige Äste ab.
Ich wette, alle werden instinktiv eine andere Haltung für die jeweilige Bewegung einnehmen.
Zum Thema lockere Schwünge.
Ich habe mir mittlerweile einen Satz Hufeisen bei ebay geordert und übe mit den Kids das so beliebte amerikanische Hufeisenwerden. Natürlich wechseln wir ständig die Entfernungen. Ganz wichtig, immer auf eine aktive Beschleunigung achten, nicht volles Ausholen um dann wieder zu bremsen. Auch ein 1 m Putt muss aktiv sein, halt nur weniger, als ein 10 m Putt. So versuchen wir das Gefühl zu erforschen, wie man dosiert. Einarmig und schweres Gewicht, natürlich auf ein Ziel werfend, und nicht irgendwohin, schult das Bewusstsein dafür enorm.

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Beitragvon aPerfectSwing » 16.03.2013, 21:10

Hi,

@Slowhand:
Fällt es euch eigentlich auch so schwer, beim Training eher mit ganz lockeren Schwüngen auf kurze Entfernungen zu spielen als umgekehrt?


Bei mir eher umgekehrt. Ich geniesse die lockeren Schwünge auf kürzere Distanzen. Super Smash und Divot. Dann geht der Ball gefühlt ohne echten Einsatz vom Ball.

@Blade:


Fällt es euch eigentlich auch so schwer, beim Training eher mit ganz lockeren Schwüngen auf kurze Entfernungen zu spielen als umgekehrt?


Die Erfahrung haben die Pros beim Extraordinary Kurs ähnlich ALLE gemacht. Es gabe beim Schlägerwerfen (Zielorientierung) immer Abweichungen zum realem Schwung. Deutlich mehr als gedacht. Nur bei einem Pro waren die Bewegungen fast identisch. Hier war aber das Timing im Aufschwung deutlich anders.

Fred Shoemaker berichtet aus seiner Erfahrung, dass die Güte des Schwungs umso höher ist, je dichter der reale Schwung am Schlägerwerfen ist.

Auch die letzten Tage war Schlägerwerfen im Programm. Geht im Abschlagkäfig hervorragend. Und dann Videos vergleichen. Bisher sind ALLE in einer super Impact Position beim Werfen gewesen.

Die Bewegungsrichtung zum ZIEL ist nötig. Wie Blade schreibt ist das einer der Schlüssel.

Martin

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Beitragvon Blade » 01.08.2013, 20:25

Habe nach langem Warten endlich Extraordinary Golf von Shoemaker geliefert bekommen.

Can't stop reading...

Bin jetzt durch die erste Hälfte durch, bisher konnte ich alles aus eigener Erfahrung bestätigen, vor allem natürlich das Kapitel über den 'ordinay' Golfer, mit all den quick fixes, Schwunggedanken, dem Frust, die Angst vorm Versagen, Löffeln durch falschen Fokus usw.
Durch Shawn Clement, dessen Grundideen sich m. E. voll mit Shoemaker decken, ist es schon etwas besser geworden. :D, an manchen Tagen gab es schon 'extraordinary golf', wer das Buch kennt weiß, ich rede nicht unbedingt nur von niedrigen Scores.

Aber, Shoemaker hat auch andere, gute Aspekte, die von Clement so nicht abgedeckt werden, z. Bsp. die Awareness als Lerninstrument.

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Shoemaker...

Beitragvon aPerfectSwing » 02.08.2013, 13:00

Hi Blade,

Shoemaker geht gerade was die Lernmethodik angeht noch wesentlich weiter als Shawn Clement. Ich finde Clement ebenfalls klasse und in der Tat finde ich bei beiden viel Gemeinsames.

Aber Fred geht wesentlich weiter, nach seiner Methode kommt auch die mentale Seite ins Spiel. Wie kann man z.B. trainieren, sich die 2 Sekunden im Schwung zu konzentrieren? Wie kann ich diese Zeit wirklich Aufmerksam sein?

Ich habe für Ende des Jahres den nächsten Kurs in Palm Springs bei Fred geplant;-)

LG

Martin

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Re: Shoemaker...

Beitragvon Slowhand » 02.08.2013, 15:14

aPerfectSwing hat geschrieben:Aber Fred geht wesentlich weiter, nach seiner Methode kommt auch die mentale Seite ins Spiel. Wie kann man z.B. trainieren, sich die 2 Sekunden im Schwung zu konzentrieren? Wie kann ich diese Zeit wirklich Aufmerksam sein?


Aktuell auch wieder eine sehr große Baustelle bei mir!
Beispiel Wasserhindernis - eigentlich nur 120 Meter, aber plötzlich krampfen die Arme und der Schlag geht => ins Wasser natürlich....

Auf der anderen Seite finde ich deine Anmerkung der Konzentration auf den Schwung irreführend bzw. vielleicht hast du es auch nicht so gemeint.
Mein schlechtestes Golf spiele ich nämlich, wenn ich mich auf meinen Schwung konzentriere - mein bestes Golf spiele ich, wenn ich "FREI von Gedanken" und damit schön locker Richtung Ziel spiele...

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Beitragvon Blade » 02.08.2013, 16:54

Die genannten 2 Sekunden sind ein wichtiger Bestandteil der Lehre von Shoemaker. Es geht um etwa anderes, als du andeutest.
Wir wechseln während des Schwunges unseren Fokus mehrmals und haben zusätzlich noch blind spots.
Aber das ist schwer zu erklären, man muss das Buch lesen.

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Beitragvon aPerfectSwing » 03.08.2013, 08:38

Hi Slowhand,

wir sprechen hier in der Tat von 2 Dingen. Mit Konzentration ist definitiv ncht gemeint, sich auf Technik oder bestimmte Bewegungen zu konzentrieren oder diese gar aktiv zu forcieren.

Es ist aber der Kern des Ganzen, die 2 Sekunden vom Schwung voll bei der Sache zu sein, fokussiert auf die Aufgabe zu sein und damit praktisch im Flow zu sein.
Also eben voll konzentriert zu sein. Alle Energie und der volle Fokus sind in diesen 2 Sekunden gebündelt, ich schwinge wie mit dem berühmten Tunnelblick.

Blade beschreibt sehr schön weitere Elemente. Z.B. dass wir erst das Ziel im Kopf haben, bei Dir im obigen Beispiel die Fahne auf 120m hinter dem Wasser, und dann im Schwung plötzlich auf das Notprogramm "Ball treffen" wechseln. Der Ball soll ja nicht ins Wasser und auf jeden Fall nicht zu kurz.

Trifft es das für Dich eher?

Martin

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Beitragvon ulim » 03.08.2013, 10:01

Wird bei Shoemaker-Coaching auch technisch am Schwung gearbeitet? Oder ist das mehr als Zusatz zum Techniktraining gedacht? Also dass man sich mehr darauf konzentriert das bereits vorhandene Potential öfter und besser auszuschöpfen?

Wenn ich mir z. B. meine besten Schläge vorstelle und dann, dass ich die immer so bringen würde, dann könnte ich mein Handicap sicher halbieren :)

Ulrich

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Re: Konzentration

Beitragvon Slowhand » 03.08.2013, 13:26

aPerfectSwing hat geschrieben:Blade beschreibt sehr schön weitere Elemente. Z.B. dass wir erst das Ziel im Kopf haben, bei Dir im obigen Beispiel die Fahne auf 120m hinter dem Wasser, und dann im Schwung plötzlich auf das Notprogramm "Ball treffen" wechseln. Der Ball soll ja nicht ins Wasser und auf jeden Fall nicht zu kurz.

Trifft es das für Dich eher?

Martin


In meiner Wahrnehmung bzw. Erinnerung ist es weniger das Notprogramm "Ball treffen", sondern vielmehr das Panikprogramm "NICHT ins Wasser" - das führt(e) zu völlig verkrampften Armen mit dem entsprechenden Resultat.
Wobei ich anmerken muss, dass ich grundsätzlich gerne über Wasser spiele - ich also nicht grundsätzlich Panik habe.

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Technik...

Beitragvon aPerfectSwing » 03.08.2013, 15:37

@Slowhand:
OK, ich verstehe was gemeint ist. Der Effekt, wie deutlich mehr Anspannung, Verkrampfung und blockiertes Timing sind ja dann nur einige Möglichkeiten.

@Ulrich:
Es wird sehr intensiv an der Technik gearbeitet. Nur über einen anderen Weg. Wer bisher nur technische Anweisungen/Erklärungen bekommen hat, der muss sich erst umgewöhnen.
Es kommen dann immer sehr schnell Fragen wie: "Und wie ist es nun richtig?", "Wo soll der Ball nun sein?"
Das kommt als Ergebnis klar beim Coaching raus, wird aber selbst erarbeitet und vor allem wahrgenommen und gefühlt was funktioniert. Und vor allem warum. Das ist in der Art gemeint, dass man auch die Ursachen erkennt.

Kernelemente sind:
- solides Treffen
- Wahrnehmung der Schlagfläche/Schlägerkopf
- Schwungpfad
- Letting go in Freedom

Und da steckt jede Menge Technik drin. Es wird aber auch der mentale Aspekt und vor allem die Aufmerksamkeit geschult.

Lernen findet so wesentlich leichter, intensiver, mit mehr Freude und dauerhafter statt.

Aber es ist eben anders als der klassische Wissen vermittelnde Unterricht. Dar Irrglauben ist ja, dass man durch neuere oder bessere Information auch besser wird. Ich werde dann vielleicht schlauer, aber umsetzen kann ich es noch lange nicht. Erst wenn ich die Bewegung erlebe, und dies automatisch durch mein Bewegungszentrum im Hirn ausführen lassen kann, dann bin ich weiter. Das meine anderen Hirnareale schon alles theoretisch verstanden haben ist keine echte Hilfe.

Martin

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