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 Unterschied Longhitter vs. Grand Golf Driver Nächstes Thema anzeigen
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Gast



Anmeldedatum: 17.12.2008
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 10:01 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Herr Klais!

Zunächst möchte ich mich für die stets schnelle Bearbeitung und Lieferung bestellter Artikel bedanken. Einfach super!

Mit dem Wechsel auf die Grooveless Eisen offenbarten sich bei mir durch das gute Feedback doch einige Mängel in meinem Schwung, welche sich gerade bei den langen Eisen widerspiegelten. Auch die Schlagweiten sanken erst einmal um 5-10 Meter im Schnitt, ab Eisen 5 aufwärts verstärkt, wobei ich dabei auch feststellen musste, dass der R-Flex deutlich härter ist, als das was ich vorher als R-Flex kannte. Diese Erfahrungen betrachte ich jedoch als positive Erscheinung um mich weiter intensiv mit meinem Schwung auseinander zu setzen. Dies resultierte darin, dass ich statt den angestrebten Driver zunächst meinen Satz um das Longhitter Var. 20 erweitert habe. Als ersten Ansatzpunkt beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Thema lockere Handgelenke und kann die Buchempfehlung zum „Golfschlag“ von Zacharias nur loben. Erstmal wieder klein anfangen und dann langsam steigern. Aktuell übe ich also nur mit den Wedges und stelle sowohl in der Konstanz und in den Schlagweiten erste Erfolge fest. Mit dem Thema werde ich mich dann nach und nach auch mit den mittleren und langen Eisen beschäftigen und dann mit den Hölzern. Mein Plan ist dann so im Rahmen Juli/August das Thema Driver wieder anzugehen.

Hierzu habe ich noch eine Frage. Im Golfhaus-Forum habe ich bisher keinerlei Erfahrungen zum Longhitter Driver finden können. Sehr wohl aber zu den Grand Golf Drivern. Worin besteht der grundsätzliche Unterschied in den „beiden“ Drivern und welcher ist wann empfehlenswert? Ziel ist bei mir ganz klar eine hohe Fairway Trefferquote und nicht unbedingt eine maximale Weite. Eine weitere Frage wäre, wo der Unterschied in den einzelnen Grand Golf Drivern besteht, also etwas detailierter als auf der Homepage, vielleicht aus der eigenen Erfahrung oder die der Kunden.

Ich bedanke mich schon einmal im voraus für Ihre Mühe in der Beantwortung meiner Fragen.
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Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich durch den von Gast am 10.03.2010, 10:01 verfassten Beitrag.
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Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 10:29 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo, die Handgelenke sind sicher ein Schlüssel zum Erfolg. Man kann es nicht oft genug betonen.

Longhitter ist komplett auf einer anderen Plattform vertreten und kommuniziert - www.longhitter.com - weshalb hier weniger Statements zu finden sind. Ich werde aber in Zukunft diese hier auch listen, wenn hilfreich und interessant für andere.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen Grand Golf und allen anderen Modellen, die es weltweit gibt, ist die Herstellungsweise. Die komplett nahtfreie Vorderfront ist eine Domäne von Grand Golf. Der komplette Verzicht auf Schweißnähte im Impactbereich und weit darüber hinaus "rettet" den CT (COR) Wert auch bei starken Offcentertreffern, sprich der Ball verliert nur wenig an Weite, wenn man aussermittig trifft. Geschweißte Schlagflächen verlieren hier deutlich mehr.

Damit ist die Frage fast schon beantowrtet: wenn man Konstanz und Mitte Fairway als Maxime hat, ist der Grand Golf besser.

Der Longhitter hat dagegen in den Händen von beispielsweise Walter Grillenberger bewiesen, dass man damit weiter schlagen kann, als man gewohnt ist. Aber eben nicht so fehlertolerant.

Die Unterschiede der Grand Golf sind relativ klar:

Der TAG hilft Spielern mit Slicetendenz ohne bei einem geraden Schlag im Hook zu enden. Er vermittelt hohe Sicherheit und man fühlt sich schnell wohl und gewinnt dadurch an Dominanz anstatt mit mauem Gefühl an den Abschlag zu treten. Für viele Spieler ist der TAG wie eine Offenbarung gewesen - klarerweise für wenige auch nicht, da es nie einen Golfschläger geben kann, der für alles und jeden funktioniert. Die abolute Performance entwickelt der TAG mit den Bi- und Tri-Matrix-Schäften, einen sportlichen Spieler vorausgesetzt. Abwärtskompatibel ist der TAG bis zu einem sehr langsamen Schwung, was über die Fujikura-Schäfte gut optimierbar ist.

Der PMF erfordert einen korrekten Schwung, zumindest darf kein Sliceproblem da sein, belohnt aber mit absoluten Spitzenweiten. Die Schaftgewichte sind entsprechend höher, die Schäfte mit mittlerem Bendpoint ideal.

Der ST ist zwischen diesen beiden Modellen angesiedelt, eine Slicetendenz relativ gut verzeihend. Arbeitet top mit den Fujikura-Schäften.

_________________
Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. (Friedrich Hebbel)
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