"What is in your Bag 2016"

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
ThinK
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Re: Driverlängen der Profis

Beitragvon ThinK » 25.01.2016, 23:29

aPerfectSwing hat geschrieben:Moin,

die Driverlängen der Tour Pros sind nach meinen aktuellen Erfahrungen bei etwa 45,25". Kurze Driver unter 45" sind sehr selten.

Hier einige Beispiele:

Caroline Masson 45,25“
Azahara Munoz: 45,25“

Billy Horschel: 45,25“
David Lingmerth: 45,25“
Gee Chun: 45,25“
Bobby Watson: 44,5“
Michael Thompson: 45“
Miguel Angel Jimenez: 46“

Bubba Watson ist da schon eine Ausnahme. Die Schaftlänge sorgt klar für mehr Schwunggeschwindigkeit und diese wird auch benötigt. Die Genauigkeit leidet nicht mehr so stark wie früher. Die modernen Driverköpfe sind sehr fehlerverzeihend geworden. Referenz ist dafür bisher der Ping G30.

Längen ab 46" sind kaum zu sehen, da lohnt sich die zusätzliche Länge nicht mehr.

Aus meiner Erfahrung sind für Amateure Driver in einer Länge von 44,5" - 45,75" gut zu spielen. Sehr wichtig ist die Wahl des passenden Schafts.

Ich selbst spiele derzeit einen Ping G30 9 Grad Driver mit dem Tour 65 Stiff Schaft in einer Länge von 45,25". Meine SKG beträgt 100 mph und damit komme ich auf eine durchschnittliche Flugweite von 220m.

Bei den Damendrivern hilft oft etwas weniger Schaftlänge. Schön zu sehen, dass etwas der TaylorMade Kalea Damen Driver mit einer Standardlänge von 43,5" ausgeliefert wird.

Entscheiden ist aber auch hier wieder der individuelle Golfer. Welche Schwunggeschwindigkeit ist vorhanden? Wie ist das Schwungvermögen? Welches Schaftgewicht hilft? Welches Biegeprofil und welcher Driverkopf passt?

Gruß aus dem Norden
Martin


Ich bin durch deinen Post auf den G30 aufmerksam geworden. Ist der wirklich der fehlerverzeihenste derzeit? Wie ist der im Vergleich zB zu den Grand Golf (auch wenn natürlich preislich eine andere Liga) oder zum Prowinn Longest Drive?

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aPerfectSwing
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Ping

Beitragvon aPerfectSwing » 26.01.2016, 08:03

Moin,

nichts ist in der Golfbranche so stetig wie der Wandel.

Es gibt eine ganze Reihe von Drivern, die sehr fehlerverzeihend sind. Der G30 und auch andere sind da ganz weit vorne. Mitte Februar kommt das Nachfolgemodell heraus, das geht noch weiter in diese Richtung.
Ebenfalls dafür konstruiert sind der neue Mizuno JPX EZ 2.0 Driver, Auch der TaylorMade M2 und der Callaway XR. Eigentlich hat jeder Hersteller ein solches Modell im Programm.
Es hängt dann noch davon ab, ob einem die Schäfte passen.

Der Grand Golf ist auch sehr fehlerverzeihend konstruiert. Der Prowinn mit seinem kleinerem Kopf ist ein eher direkterer und weniger fehlerverzeihender Kopf.

Martin

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Andreas_K
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Warum den Driver nicht kürzen?

Beitragvon Andreas_K » 26.01.2016, 21:32

@ aPerfectSwing

Moin,

die Driverlängen der Tour Pros sind nach meinen aktuellen Erfahrungen bei etwa 45,25". Kurze Driver unter 45" sind sehr selten.

45,75" gut zu spielen. Sehr wichtig ist die Wahl des passenden Schafts.



Hallo Martin,

hast du die Durchschnittliche Driver länge einfach von den aufgeführten Spielern genommen? Oder ist das eine Angabe der PGA Tour?

Ich hatte die Angaben von der Hauptseite der US PGA Tour und dort werden von allen Männlichen Spielern der Schnitt genommen. Wobei ein Bubba Watson mit 191cm 44,5 Inch ein gutes Beispiel ist. Ich glaube bei den Längen der Abschläge ist er weit vorne.

Ich hatte heute wieder einen Fall, bei dem schönen Wetter 11 Grad kein Wind Sonne pur. Ein 4. Flight zwei 25 HCP ein 33HCP und ich.

Zwei Spieler hatten den Ping G30 einer den Ping G25 alle Regular Schaft. Größe würde ich von 175cm bis 180cm der Spieler ausgehen. Alle böse slice und Längen unter 160m ich glaube kein Ball hatte Fairway Berührung bei den ersten Drives. Alle waren am nörgeln das es nicht klappen würde und der Driver das größte Problem wäre. Als ich sagt dann kürzt doch die Driver und lasst den Schaft kontrollieren ob er zum Schwung passt. Oh, wenn Blicke töten könnten, wie ich auf so eine Idee kommen würde, dann würde man noch kürzer schlagen.

Ich möchte nur damit sagen, dass die Mehrheit der hohen HCP Klassen denken Sie würden an Länge verlieren, wenn sie den Driver kürzen würden. Ich behaupte das ist fast nicht messbar.

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Driver und mehr

Beitragvon aPerfectSwing » 26.01.2016, 22:07

Hi Andreas,

die Driverlängen habe ich von den Specs der Ping Tour Newsletter genommen und auch nochmal verifiziert.
Ich habe auch mehrere Teaching Pros und Tour Pros gefittet und coache zwei Playing Pros. Die optimale Länge der Driver pendelt sich da bei 45,5" ein.

Bei Deinem Beispiel in dem Flight wäre auf jeden Fall der Schaft zu prüfen. Auch ist die Frage, ob nicht ein mehr schließender Kopf gegen die Tendenz hilft.
Das Grundthema ist da aber der Schwung. Daran ändert auch ein kürzerer Schaft nicht viel.

Eine Schwungbahn von Außen mit offener Schlagfläche ergibt nunmal einen Slice.

Ob ein längerer Schaft auch mehr Länge bringt, dass ist sehr individuell. Oberhalb einer Länge von 45,75" können wenige einen Driver noch schneller bewegen. Ich habe Driver bis 50" Länge da, 95% der Golfer schwingen damit langsamer als mit einem 45" Driver!

Was aber viel wichtiger ist, dass sind mistige Treffer und ein positiver Angriffswinkel. Dann noch Pfad und Schlagfläche in dem Griff bekommen und der kleine weiße Ball macht viele Meter.

Martin

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Driverlängen der Profis

Beitragvon aPerfectSwing » 10.02.2016, 13:28

Moin,

habe gerade im Tour Newsletter die Driverkonfiguration einer LPGA Spielerin gelesen:
Brooke Henderson, 18 Jahre aus Canada
Ping G 9 Grad, auf 8 Grad eingestellt.
Schaft: Standard Ping TFC 419
Flex: Stiff
LÄNGE: 48" (achtundvierzig) !!!
Damit schwingt Sie 3-4 mph schneller als vorher mit der Standardlänge.

Das finde ich schon extrem, aber wenn es hilft.

Also wie immer sehr individuell...

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VT
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Re: Driverlängen der Profis

Beitragvon VT » 10.02.2016, 17:23

aPerfectSwing hat geschrieben:Moin,

habe gerade im Tour Newsletter die Driverkonfiguration einer LPGA Spielerin gelesen:
Brooke Henderson, 18 Jahre aus Canada
Ping G 9 Grad, auf 8 Grad eingestellt.
Schaft: Standard Ping TFC 419
Flex: Stiff
LÄNGE: 48" (achtundvierzig) !!!
Damit schwingt Sie 3-4 mph schneller als vorher mit der Standardlänge.

Das finde ich schon extrem, aber wenn es hilft.

Also wie immer sehr individuell...


Man muss aber auch sehen warum!! Hier in diesem Video hat sie einen 47" Schaft, aber sie greift auch deutlich tiefer. Ist Ihre Macke. Also ... individuell.

Vom Overswing zum Downswing wollen wir mal absehen

https://www.youtube.com/watch?v=3Lsgt7STxsI :lol:

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Spezieller Schwung

Beitragvon aPerfectSwing » 10.02.2016, 19:18

Hi VT,

danke für die Info. Sie greift sicher 2" kürzer. Dann bleiben noch 45-46" übrig.
Schon sehr spannend anzusehen.

Heute Vormittag Driverfitting für eine Frau. Ich freue mich in dieser Saison sehr darüber, dass TaylorMade, Mizuno und XXIO in einer Standardlänge von 43,5" für Damen fertigen.

Ich selbst spiele 45,25".

Gruß
Martin

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Ab mit seinem Driver!!!

Beitragvon Andreas_K » 10.02.2016, 21:18

Hallo aPerfectSwing,

ich habe mir gerade das Video angesehen. 2 Inch kürzer greifen und die Schwungbahn so flach zu halten, muss man erst einmal hinbekommen. Das es Profis schaffen egal wie auch immer richtig an den Ball zu kommen, würde ich sagen ist eins, der Talente die man haben muss, um auf der Tour spielen zu dürfen. Bubba Watson, Jim Furyk und Co. sind ausnahmen und weisen nicht den idealen Schwung auf wie Tiger, Adam Scott oder auch Rory Mcilroy. Doch kommen alle richtig und vor allem zur richtigen Zeit an den Ball.

Ich denke immer noch an den Normalgolfer der im späteren Alter, Golf zu seinem neuen Hobby gemacht hat, extrem infiziert ist und jetzt mit aller Kraft und Macht versucht den Ball soweit wie möglich zu schlagen. Da ist es meiner Meinung nach falsch zu denken, er würde mit mehr Schaftlänge, mehr Drive Länge erzielen. Dadurch würde ich dem Hobbygolfer empfehlen, um weiter und genauer zu werden, den Driver zu kürzen und an einen für sein Alter und seiner Sportlichkeit angepassten Schwung zu arbeiten. Nicht wie es Hersteller in Zeitschriften oder Homepage vermitteln. MFG

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aPerfectSwing
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Driverlänge

Beitragvon aPerfectSwing » 11.02.2016, 21:50

Moin,

Dadurch würde ich dem Hobbygolfer empfehlen, um weiter und genauer zu werden, den Driver zu kürzen und an einen für sein Alter und seiner Sportlichkeit angepassten Schwung zu arbeiten. Nicht wie es Hersteller in Zeitschriften oder Homepage vermitteln.


Im Grunde genommen sind wir einer Meinung. Es ist wichtig an dem individuell perfektem Schwung zu arbeiten und dann einen dazu passenden Driver zu wählen. Dieser ist immer ein Kompromiss aus verschiedenen Eigenschaften.

Ich hatte gestern morgen einen Senior Golfer da, der seinen Driver gerne kürzen wollte. Von 45,25" auf 43,5". Wir haben getestet, dass er mit beiden Längen ein praktisch identisches Trefferbild auf der Schlagfläche hatte und die Abweichung nicht weniger wurde. Die Weite ging in diesem Fall aber um 7m im Schnitt zurück. Folge war, nicht zu kürzen. Beim nächsten Termin kann es wieder anders herum sein.

Ein kurzer Schaft und viel Loft als Empfehlung oder auch eine andere Empfehlung ist mit immer viel zu pauschal. Es gibt nur individuell funktionierende Lösungen. Und deshalb vor allem nicht von anderen verrückt machen lassen, sondern das eigene Ding machen.

Viele Grüße aus Nienburg
Martin

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Beitragvon Moderator » 13.05.2016, 13:57

In meinem leichten Marschgepäck habe ich:

Eisen 8, PW und entweder 60° oder GW
dazu ein Holz 7
bei Matchplay zusätzlich ein Putter

Mir geht nichts ab, Par/Bogey ist auch so problemlos spielbar. Am wenigsten brauche ich das Eisen 8.

Mike
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René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

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Beitragvon Golfhulk » 20.05.2016, 18:07

In meinem leichten Marschgepäck habe ich:

Eisen 8, PW und entweder 60° oder GW
dazu ein Holz 7
bei Matchplay zusätzlich ein Putter

Mir geht nichts ab, Par/Bogey ist auch so problemlos spielbar. Am wenigsten brauche ich das Eisen 8.



Zum tragen Reicht das - RECHT hast :-) :lol:
Bei unseren recht Langen par4 und 5 - auf par 5 ü500 m geht´s auch
hab halt 17° Holz zum Abschlagen im Sack.

Im Sommer hab ich im ETroll P, Eisen und 46,52,56,60 17°&13,5° Holz
& bei Zweifel lieber mehr Wedges - Senkt den Blutdruck und erhöht
die Genauigkeit :wink:
Golf-Atome zu spalten liegt bei den Männern im Erbgut - HaudeGEN

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Das ist in meinem Bag

Beitragvon aPerfectSwing » 07.06.2016, 21:40

Moin,

mein Bag für dieses Jahr ist seit heute komplett.
Heute kam mein Mizuno JPX EZ Holz 7 an. Ich spiele die kürzeren Hölzer mit viel Loft sehr gerne. Weite ca. 190 - 210m.

Driver: Mizuno JPX EZ 9,5 Grad, Schaft Fujikura Six Stiff. 45,5" Länge
Holz 7: Mizuno JPX EZ, Schaft Fujikura Six Stiff
Eisen/Hybrid: Ping Crossover 4, Ping Alta Stiff Schaft
E4-E7: Callaway Apex CF 16, KBS Tour Stiff. Länge +0,5", Lie 1 Grad Up
AW-E8: Apex Pro, KBS Tour Stiff. Länge +0,5", Lie 1 Grad Up
SW und LW: Mizuno MP-S5 Wedges, Schaft: KBS HiRev 2.0 Stiff, Länge +0,5", Lie 1 Grad Up
Putter: Scotty Cameron Futura X Dual Balance Putter

Als Griff habe ich die GolfPride MCC Plus 4 MidSize Griffe. Auf den Wedges die Ping Wedge Griffe in CC Yellow.

Gruß aus dem Norden
Martin

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