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 Draw: Einfacher als geradeaus? Nächstes Thema anzeigen
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Andy-K



Anmeldedatum: 22.01.2015
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 03.01.2016, 22:00 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Gemeinde,

heute auf der DR: Nach drei Körben die so lala waren dachte ich mir, ziemlich unbedarft, probier doch einfach mal aus nen Draw zu schlagen. Das steht auf meiner Agenda "HCP < 10 in 5 Jahren" eigentlich erst für 2019 auf dem Plan.

Ich mich also nach rechts ausgerichtet (gibt auf der DR so nen Pfosten, 200m weit weg, auf ca. 13:30 Uhr, Schlägerfläche square ausgerichtet und ganz locker Richtung Pfosten draufgehalten. Tja und was passiert? Die Murmel fliegt in einer echt perfekten Kurve... Zwar nicht ganz so weit wie vorher (Das Ganze mit nem Hybrid 5) aber doch so auf knapp 160m carry.

Mehr erschrocken als erstaunt ob meiner Fähigkeit diesen Schlag überhaupt zu handlen hab ich mir gleich noch einen Eimer Bälle gezogen und habe weiter Draws gespielt. Möchte jetzt nicht übertreiben, aber ca. jeder dritte Schlag hat ein akzeptables Ergebnis gebracht. Die anderen waren zu gleichen Teilen einfach nur geradeaus Richtung Pfosten (die jedoch mit einer guten Länge) und die restlichen kann man wohl als Hook bezeichen.

Was mich allerdings wirklich verblüfft hat ist, dass sich der Bewegungsablauf irgendwie viel "natürlicher" angefühlt hat als wenn ich den Ball straight spiele. Gerade das Finish ging wie von alleine und meine Endposition stellt sich praktisch wie von selbst ein. Kein Einklappen nach links der Handgelenke mit dem ich sonst zu kämpfen habe, kein Abstoppen des Schlägers auf Kopfhöhe...Nein, einfach ein (gefühlt) harmonischer Schwung.

Bilde ich mir das jetzt alles ein, oder ist es möglich, dass der Bewegungsablauf eines Draws einfach besser zu meinen gegebenen natürlichen Bewegungsabläufen passt? Soll ich jetzt vermehrt den Draw üben oder doch lieber noch hintenanstellen? Fragen in die ihr vielleicht Licht bringen könnt.

Danke schonmal & Gruß,

Andy
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Wolfi1970



Anmeldedatum: 02.04.2014
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 04.01.2016, 08:14 Antworten mit ZitatNach oben

Ich habe auch schon angefangen Draw´s zu schlagen, mittlerweile auch mit den Eisen.
Aber leider ist meine Zielgenauigkeit noch lange nicht gut genug.
Das liegt daran dass ich den Ball nicht in der annähernd in der Mitte des Schlägerblattes habe.
Warum ich als noch Anfänger sowas versuche?
Um von innen an den Ball zu kommen (Slice bekämpfen) habe ich einen Draw schlagen wollen.
Seit Monaten kämpfe ich damit rum und nun irgendwann hat es klick gemacht.
Wie ein Kind das einfach spielt und mal eine Anweisung bekommt und schwups ist es da.
Dadurch kann ich nun endlich einigermaßen gerade Bälle ins Ziel schlagen.
Komischerweise sind meine Draw-Bälle deutlich weiter.
Vielleicht weil ich nicht blocke.

Ich würde das shapen in das Training einbauen und überlegen an welchen Stellen auf dem Platz braucht man einen Draw und Fade.

Bei uns gibt es einen Abschlag da muss man einen Draw spielen können oder man liegt im Wald.
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Blade



Anmeldedatum: 11.11.2010
Beiträge: 464

BeitragVerfasst am: 04.01.2016, 10:05 Antworten mit ZitatNach oben

Ich bin ein großer Fan NICHT zu versuchen, einen geraden Ball zu schlagen. Die Trackman Leute sagen auch, bei unzähligen Messungen, haben sie noch nie einen wirklich geraden Ball gesehen. Zuallererst ist es unabdingbar, die Physik hinter dem Ballflug zu verstehen. Dafür einfach nach den 'modern ballflight laws' googeln. Wichtig ist, die vielen Mythen und falschen Erklärungen, die sich immer noch im Netz finden, heraus zu sortieren.
Warum Draw und Fade?
Es ist für den Ablauf der Bewegung der Steuerungszentrale gut und wichtig, unserem Gehirn, vor der Ausführung eine sehr genaue Vorstellung zu geben, was gemacht werden soll. Also, wohin soll der Ball starten, wohin abdrehen soll.
Die jeweiligen Set Ups sind gar nicht so schwer, wenn man mal die modernen Ballfluggesetzte verstanden hat.
Shawn Clement ist dafür wie immer eine sehr gute Quelle an Informationen mit einfachen Videos.
Im Training mache ich kein Block Training mehr (Adam Young lesen), d.h. keine 10 gleichen Eisen 7 hintereinander. Langweilig und sehr wenig effizient und ungeeignet, die Bewegung auf den Platz zu übertragen. Jeder Schlag ist unique, wie auf dem Platz. So schlage ich ein Eisen 7 Draw, dann flach, dann hoch, dann Fade. Oder bewusste Hooks und Slices.
Wenn man die Extreme auslotet, fällt es sehr leicht, sich der Mitte anzunähern.
Auf der Runde plane ich bei jedem Schlag einen leichten Fade oder Draw. Das gelingt nicht immer, aber immer öfters, insgesamt nimmt die Genauigkeit eindeutig zu.
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Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 4711

BeitragVerfasst am: 05.01.2016, 10:58 Antworten mit ZitatNach oben

Der Draw ist beim energieschonenden Schwung das eigentliche Ergebnis. Siehe Minimalschwung.

Ein sehr stabiler, gut einsetzbarer Golfschlag, der oft mit dem Hook verwechselt wird und den viele Mythen umranken. Dabei ist er relativ einfach:

Wer einen geraden Ball ohne Winkelkompensationen schlagen kann (also nicht Fehler + Fehler = gerader Ballflug), der kann auch Fade und Draw schlagen, da alle drei Ballflugarten die gleiche Basis haben.

Mike

_________________
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

www.marken-golf.de
Chieming am Chiemsee
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