Schläger anpassen; Voraussetzung

Grundlagen, Golfausrüstung und Platzreife
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Postby Moderator » 18.09.2014, 09:50

Was soll man als Händler der entsprechenden Marken anderes sagen? Mir ist schon klar, dass der Absatz bekannter Namen leichter ist, man weniger erklären muss und die Kunden von selbst auf einen zukommen. Die industrielle Fertigung ist aber mit meinem Denken nicht kompatibel, das fängt schon bei der Ausmessung der Schäfte an. Ja, ich weiss ... es gibt mittlerweile einige Schlägermarken, die die Neutralisation des Schaftes als Verkaufsargument einsetzen. Aber man muss hier Marketing von Wahrheit trennen. Es stimmt einfach nicht. Ebenso ist eine Legierung von 1995 nicht anders biegbar wie die gleiche Formel 20 Jahre später. Oder die Werbeaussagen vor 20 Jahren waren gelogen.

Den Opportunismus gegenüber der eigenen Ware kann man mir klarerweise auch vorwerfen und ich kann nicht einmal dagegen reden. Wenn man etwas mit Überzeugung macht, sollte man auch mit Überzeugung dahinter stehen.

Martin, Du machst einen guten Job und hast jede Menge Ahnung. Die Industrieware passt aber nicht zum Gedanken des biometrischen Fittings und auch nicht zur voll individuellen Beratung und Fertigung. Dass wir uns geschäftlich getrennt haben, tut mir leid, aber auch die besten Ehen können geschieden werden.

Damit wir nicht die Leser langweilen, sollte damit das letzte Wort gesprochen sein. Das Thema Lie können wir in einem eigenen Faden besprechen und sollte markenübergreifend angegangen werden.

Mike
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ThinK
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Postby ThinK » 18.09.2014, 11:38

Warum wurde Sisyphos kritische Nachricht gelöscht?

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Postby Moderator » 18.09.2014, 11:41

EDIT:
Wir haben uns verständigt. Beiderseitiger Irrtum.

Sisyphos ist mit der Löschung einverstanden bzw. war es sein Vorschlag.

Mike
Last edited by Moderator on 18.09.2014, 17:10, edited 1 time in total.
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ulim
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Postby ulim » 18.09.2014, 13:39

Diesen Mist will ich hier im Forum nicht lesen, soll es denn enden wie im Spicy?

Bei jedem Beitrag wäre nachzudenken: was kann der Leser daraus für seinen Golfschwung, für sein Golfspiel lernen?

Alles andere bitte auf anderem Weg klären, aber verschont uns bitte von diesem Mist. Wenn ich ein Problem mit Mike habe, dann kriegt er die Hucke voll, versprochen. Aber nicht hier im Forum zur Belustigung von Gaffern.

Zum eigentlichen Thema des Fadens: das war nach 3-4 Beiträgen ausdiskutiert, irgendeiner muss dann halt mal die Größe haben das so stehenzulassen.

Ulrich

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oliver_k
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Postby oliver_k » 18.09.2014, 13:41

Man muss nun kein Mathematiker sein, um die Erfordernisse zu erkennen. Der Schaft hat einen definierten Anstellwinkel (Lie) und die Hände eine definierte Höhe. Soll beides erhalten bleiben, gibt es keinen Spielraum. Wer hier nur ein paar Golfer vergleicht, wird feststellen, dass es mit den drei gängigen Standardlängen nicht klappt. Und wer nun noch Ahnung vom Schwung hat, kennt auch die Grenzen der Lie-Anpassung (die oft als Schaftlängenersatz missbraucht wird).
Ich verstehe das nicht. Der Griff bei einem Golfschläger ist doch relativ lang. Ich kann den Schläger relativ weit unten anpacken, ganz am Ende des Griffs und irgendwo dazwischen. Damit ergibt sich, bei einer definierten Lage des Schlägers (Liewinkel), ein doch relativ großer Berreich für die Höhe der Hände. Ist der Schläger zu kurz kann man auch ein wenig mehr in die Knie gehen. Was den Schwung auch nicht kaputt macht. Ich kann auch Bälle mit den Kinderschlägern meines Sohn machen. Meine Schläger könnten mindestens 1 Inch kürzer sein, soviel Platz habe ich noch nach oben.

Ein Anfänger, der gerade seine PE macht, wird den Ball oft nicht sauber treffen. Mal ist der Schlägerkopf 2-3 cm zu hoch und er toppt den Ball oder er hackt viel zu früh in den Boden und der Schlägerkopf war cm zu tief.
Eine Lieänderung verschiebt die Spitze oder Ferse aber um ein paar millimeter nach oben oder unten. Das macht für einen Anfänger doch keinen Unterschied.

Wer schon lange spielt und einen "gefestigten" Schwung hat, für den kann Schlägerfitting ja vernünftig sein, aber bei einem Anfänger???

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Postby Moderator » 18.09.2014, 14:54

@ulim: recht hast Du, bin selber schuld, wenn ich auf alles reagiere

@oliver

Man kann den Schläger kürzer greifen, aber der Griff wird nach unten hin dünner und das herausstehende Ende stört irgendwann. Für eine entspannte Griffhaltung ist auch das dickere Griffeende sehr hilfreich: ich spüre den Schläger besser bei seiner Arbeit und der Griff kann mir bei Volllast nicht aus der Hand rutschen. Voller schwung und tief gegriffen ist der Griffdruck meist höher, was die Handgelenke versteift und damit Performance raubt.

Also: ein Schlägergriff in passender Höhe ist schon sinnvoll und es spricht nichts dagegen, die Schläger so zu bauen.

Zu kurz: als Kompensation sieht man oft, dass die Golfer stärker in die Knie gehen, aber auch das ist nicht ohne Konsequenz. Will man das Gewicht vom rechten auf den linken Fuß bekommen, geht dies mit zunehmenden Kniewinkel nicht mehr.

Kann man leicht selbst probieren: Beine gestreckt und die typische Gewichtsverlagerung beim Warten auf den Bus machen. Geht leicht und das Becken kippt nur hin und her.

Jetzt mal übertrieben in die Knie gehen und versuchen, einen Fuß zu entlasten. Klappt alles andere als entspannt.

Spielen kann man fast alles. Ich habe in dieser Richtung sehr viel selbst ausprobiert ... Eisen 7 von 42 inch bis 30 inch. Sehe ich nur Einzelschläge, ist mit jeder Schaftlänge mal ein guter dabei. Aber man muss hier mehr betrachten: die Selbstsicherheit im Schwung, das Gefühl während der Bewegung und klarerweise auch die Wiederholgenauigkeit. Da werden dann aus 25 möglichen Schaftlängen schnell zwei, drei, die einfach besser passen.

Anfänger: das teuflische ist, dass der Mensch viel kompensieren kann und irgendwann auch mit falschen Golfschlägern trifft. Warum sollte man aber diese Herangehensweise favorisieren? Mit unpassenden Schlägern wird man schwerlich einen gefestigten Schwung erlernen, sondern lediglich die Kompensation in den Griff bekommen. Ein gutes Handicap kann man auch so spielen, aber es stellt sich wieder die Frage nach dem Sinn.

Lie: der richtige Lie schützt nicht vor falscher Anwendung, wichtig ist aber, dass innerhalb des Satzes die Lie zueinander passen, damit der Anfänger immer identische Feedbacks bekommt.

Mike
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Einen letzten habe ich noch...

Postby aPerfectSwing » 18.09.2014, 21:10

Schönen guten Abend,

zurück aus der Golfhalle nun nochmal ins Internet.
Den Opportunismus gegenüber der eigenen Ware kann man mir klarerweise auch vorwerfen und ich kann nicht einmal dagegen reden. Wenn man etwas mit Überzeugung macht, sollte man auch mit Überzeugung dahinter stehen.
Da sind wir beide gleich. Mit Überzeugung aus Erfahrung, eigenem (Quer-)Denken, auch wenn wir dann zu anderen Schlüssen kommen. Aber das kann man dann auch ruhig als andere Meinung so stehen lassen.

[/quote]Martin, Du machst einen guten Job und hast jede Menge Ahnung. Die Industrieware passt aber nicht zum Gedanken des biometrischen Fittings und auch nicht zur voll individuellen Beratung und Fertigung. Dass wir uns geschäftlich getrennt haben, tut mir leid, aber auch die besten Ehen können geschieden werden. [/quote]

Mike, Ihr macht auch einen guten Job und habt Euren Weg gefunden. Das respektiere ich sehr und es macht die Branche bunter. Das biometrische Fitting hat seine klare Berechtigung.

Wir nehmen für uns ebenso in Anspruch, eine voll individuelle Beratung und, je nach Bedarf und Wunsch, eben auch Fertigung zu leisten. Hier haben wir einen anderen Weg als Ihr. Auch das funktioniert auf höchstem qualitativen Niveau.

Damit werde ich dann auch hier zu diesen Themen nicht mehr Stellung nehmen, gerne aber natürlich zu weiteren fachlichen Diskussionen.

Gruß aus dem Norden
Martin

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