Der Minimalschwung (Brainstorming)

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
Erife
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Beitragvon Erife » 28.08.2015, 20:24

hmm, ich war mit meinem Schwung unzufrieden, habe zwar den Ball getroffen und für meine Spieldauer auch ordentliche Länge gehabt, aber zu viele Fehler, nicht nur einer, sondern alles was es so gibt. Ich habe mich dann mal im Winter hingestellt (nach der zweiten Saison) und noch mal angefangen, bei Null (21st century swing). Dutzende Male nur kleine Bewegungen, nach zwei drei Übungstagen dann einen Schritt weiter, aber immer wieder Stufe 1 usw. Hat letztendlich 6 Wochen bis zum halben Schwung gedauert, ganzer Schwung kommt dann im Laufe der Zeit alleine....

Und es hilft... ich glaube wenn ich zu schnell zum ganzen Schwung gekommen wäre, hätte ich immer noch keine konstante Bewegung.
Muss aber nicht für alle gelten, war nur meine Erfahrung

Dieter

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Wolfi1970
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Beitragvon Wolfi1970 » 29.08.2015, 07:16

Ich glaube auch dass man eine gute Bewegung erst festigen muss.
Für mich dürfte die Übung Hüfte vor, ohne Armbewegung einiges bringen.
Und das kann man auch daheim mit Luftbällen üben wenn man zuwenig Zeit hat.
Da ich bei HCP 29,1 hängen bleibe (zuviel individuelle Fehler) und die Saison sich dem Ende nähert kann man im Herbst und Winter an dieser Basis arbeiten.

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Beitragvon Moderator » 29.08.2015, 08:15

Die hohe Wiederholrate der einzelnen Bewegungen soll den Körper programmieren. Mit gutem Golfschwung ausgestattet scheint dies unnötig, wenn ich mich an meine ersten Schritte erinnere, macht es aus meiner Sicht wieder Sinn. Dies wird auch durch die Anfänger bei den Golftrainings bestätigt. Fehlt die Routine, wird es unheimlich schwer bis unmöglich, auf mehr als ein bis zwei Dinge im Schwung zu achten.

Problematisch ist auch der volle Schwung. Während dem Schwung bewusst etwas auszuführen, ist etwas für erfahrende Golfer. Der Normalspieler kann maximal das Ergebnis interpretieren, sich aber z.B. nicht erinnern, ob, und wenn ja, wann er das Gewicht verlagert hat.

Vorteil zwei der kleinen Übungen ist mehr eine Hoffnung: der Übende soll erleben, wie leicht und gewaltfrei der Schläger beschleunigen kann, wenn man ihn lässt.

Variation, damit das Gehirn nicht aus Langeweile abschaltet, ist, die einzelnen Übungen zu kombinieren. Also drei Schläge so, die nächsten mit einer anderen Bewegung usw., es wird auch interessanter (fürs Gehirn), wenn das Ziel ständig verändert wird. Dinstanzen, Landepunkte, Ballflughöhen etc. variieren.

Mike
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Beitragvon ulim » 29.08.2015, 17:07

Wir können uns sicher darauf einigen, dass der erfahrene Golfspieler beim Üben deutliche Vorteile hat, weil er in etwa weiss was er tut.

Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass jegliches Üben also im Sammeln von Erfahrungen bestehen sollte. Also möglichst viel unterschiedliche Dinge probieren und deren Wirkung wahrnehmen, nicht ein paar wenige Sachen hunderte von Malen wiederholen. Differenzielles Lernen baut, glaube ich, auch auf diesem Prinzip auf.

Bei Drills habe ich manchmal den Eindruck, dass das eigene Wahrnehmen in den Hintergrund tritt zugunsten einer unreflektierten Mechanisierung. Quantität ist natürlich auch eine Art von Qualität :)

Ulrich

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Beitragvon SK » 30.08.2015, 00:39

Aus eigener Erfahrung meine ich, dass ein erfahrenerer Golfer höchstens schneller Fortschritte erzielt, wenn er am Schwung doktort.

Sonst hat Mike eher Recht in der Annahme, dass einen schon ein oder zwei neue Dinge mehr verwirren.
Was mir aber hilft, ist die Trennung von Training und Golfrunde, d.h. das Erlernte nicht gleich auf Teufel komm raus auf dem Platz umsetzen wollen, sondern da eher noch seinen "alten Stiefel" spielen, bis sich das Neue langsam verfestigen kann.

Das hält auch die Verwirrung in Grenzen bzw. den Spielspaß hoch.

Meine 2 Cents
Stephan

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Ole
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Beitragvon Ole » 13.04.2016, 12:37

Ich setze doch besser einmal hier in den richtigen Faden meine Fragen ein. Habe dieses Vid hier https://www.youtube.com/watch?v=ZngtX7EQtxk
als Grundlage fuer den Hueftschub angesehen und verstehe es wie folgt:

1. die konventionelle Drehung ist sehr gross (langer Weg) und kann dadurch kompliziert sein
2. die Drehachse des M-Schwunges ist das linke Bein
3. man schiebt und dreht (idealer) auf das linke Bein
4. man sollte weder Rechts als Drehachse verwenden noch etwas dazwischen (weder links noch rechts)
5. man soll von innen an den Ball kommen

Eigentlich ist das nahe der konventionellen Theorie die besagt, dass man sein Gewicht/Druckpunkt in der Transition(!)auf den linken Fuss verlagern soll (leichtes Schieben) und dann erst drehen soll. In Deiner Demo gehst Du davon aus, dass man im M-Schwung kaum nach rechts dreht und dadurch der Weg kurz sei (einfacher). Aber ist das im Schwung auch tatsaechlich der Fall?
https://youtu.be/KGBYmdbkGbU?t=261
Hier drehst Du im Rueckschwung die Huefte geschaetzt 30 Grad nach rechts. Wieso soll die Huefte also im Set up nach links gedreht sein, wenn sie damit einen Schwung von innen eigentlich behindert?

Und genau da (Einschraenkung der Huefte) habe ich beim Hueftschub mein Problem. ;-)
Denn wenn man die rechte Seite nicht genug nach rechts hinten in die Tiefe dreht oder aber (wie bei mir chronisch) die rechte Huefte zu frueh vor dreht, dann haben die Arme keinen Platz (stuck). Dann geht das kompensieren los, man wirft den Lag weg, kommt steil oder von aussen oder muss viel drehen (wie J. Furyk) oder, oder.

Tatsaechlich dreht man theoretisch (am Besten) viel die rechte Seite nach hinten in die Tiefe und laesst sie gefuehlt dort stehen (geht natuerlich anatomisch kaum) und dreht die linke Huefte in der Transition nach hinten links in die Tiefe (tush line halten). So haben die Arme Platz im Schwung zum Ball hin, man bleibt in seiner Haltung bis kurz nach dem Treffen (Posture) ohne sich aufzurichten (Kompensation). Die Huefte hat also eine entscheidende Funktion im Ablauf, die weniger Beschleunigung fuer Laenge bedeutet, sondern eher eine Platz schaffende und Haltung/Gleichgewicht erhaltende Funktion. Sie dreht zwar zuerst, aber niemals schneller als 1-2mp/h. Sie gibt also wenig Kraft ab.

Aus diesem Grund fragte ich auch im Faden von Professor, http://www.golfhaus.de/forum/ftopic1917-60.html
weshalb die Kraftrichtung (Schlaegerkopf) und Bewegungsrichtung von Koerper abgestimmt werden muessen. Aber vielleicht verstehe ich nicht was Du damit meinst.

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Beitragvon Moderator » 13.04.2016, 12:57

Hallo Ole,

das erste Video ist korrekt beschrieben, ist eigentlich mein Text im Video selbst.

Beim zweiten habe ich die Hüftebewegung nicht nachgemessen, 30° scheinen mir viel, können es aber durchaus sein. Manchmal mache ich weniger, dann wieder mehr. Ändert nichts an der Ausgangslage: die meisten Amateure drehen die Hüfte zu weit nach hinten und erschweren sich dadurch den gesamten Schwung.

Die zweite Hälfte Deines Textes habe ich offen gesagt nicht verstanden bzw. erscheint hier kein Film in meinem Kopf, wie es aussen sollte. Besteht die Möglichkeit eines Videobeispiels?

Mike
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Beitragvon Ole » 13.04.2016, 19:08

Moderator hat geschrieben:Die zweite Hälfte Deines Textes habe ich offen gesagt nicht verstanden bzw. erscheint hier kein Film in meinem Kopf, wie es aussen sollte. Besteht die Möglichkeit eines Videobeispiels?

Mike


Gut, ich mache morgen mal etwas als Ergaenzung. Vielleicht findest Du Zeit, Deine eigene Aussage adressiert an Professor mal zu klaeren?

"Und schon sind wir beim "Entblockieren" - was selbst bei Deinem Hard-Drill-Schwung eine weitere Leistungssteigerung bringen kann. Mit einem Satz beschrieben heisst dies:

Kraftrichtung (Schlägerkopf) und Bewegungsrichtung (Körper) in Einklang bringen. "

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Beitragvon Professor » 14.04.2016, 01:52

Antwort gelöscht, da doppelt gepostet:

http://www.golfhaus.de/forum/viewtopic. ... 4402#24402
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon Moderator » 14.04.2016, 11:33

Ole hat geschrieben:Vielleicht findest Du Zeit, Deine eigene Aussage adressiert an Professor mal zu klaeren?

"Und schon sind wir beim "Entblockieren" - was selbst bei Deinem Hard-Drill-Schwung eine weitere Leistungssteigerung bringen kann. Mit einem Satz beschrieben heisst dies:

Kraftrichtung (Schlägerkopf) und Bewegungsrichtung (Körper) in Einklang bringen. "


Danke fürs Nachhaken und den generell kritischen Ansatz. Dies ist ja der Brainstorming-Faden zum Minimalschwung und ich habe daraus gelernt, dass ich u.a. die Videos detailoptimierter herstellen muss, wenn das Thema aus dem Sandkasten kommt.

Minimalschwung und Maximalerklärung passt für mich nicht. Ich probiere die Erklärung des Entblockieren deshalb mal so:

Bei Golfschwungdiskussionen wird u.a. das Steinewerfen übers Wasser als gute Bewegung genannt. Wie ist hier die Fußstellung? Wie die Hüftbewegung? Wie der Körpereinsatz?

Ähnliche Bewegungsbeispiele gibt es beim Weitwurf generell, beim Bowling, beim Kugelstossen etc. - hier sind nach meiner Definition die eingesetzten Kräfte mit der gewünschten Kraftrichtung optimiert eingesetzt.

Mike
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Beitragvon Ole » 14.04.2016, 11:42

Moderator hat geschrieben:Ändert nichts an der Ausgangslage: die meisten Amateure drehen die Hüfte zu weit nach hinten und erschweren sich dadurch den gesamten Schwung.

Die zweite Hälfte Deines Textes habe ich offen gesagt nicht verstanden bzw. erscheint hier kein Film in meinem Kopf, wie es aussen sollte. Besteht die Möglichkeit eines Videobeispiels?

Mike


Hier ein Film von Justin Rose, der sichtbar beschreibt was ich meine.
https://www.youtube.com/watch?v=dE8JvXR_MeY
Er hält die Hüfte tief (hinten) für einen kurzen Moment und schwingt die Arme herunter. Es ist ihm also wichtig mit der Hüfte hinten zu bleiben. Wenn Du also sagst, dass Amateure zu viel nach hinten aufdrehen und dadurch den gesamten Schwung erschweren, dann ist das relativ. Ich selbst komme eher zu schnell mit der rechten Hüfte vor (wie Justin es beschreibt) und stehe mir im Weg.

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... V_Q0#t=113
Hier beschreibt Tiger das selbe Problem eines voraus eilenden Körpers als Olé! Schwung, der immer einen Stillstand (body stall) und aktives Hände rollen (Flip) verursacht. Das ist extrem unkonstant. Jetzt weiss ich auch warum ich diesen Namen habe :lol:

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Beitragvon Moderator » 14.04.2016, 12:26

Das Justin Rose Video ist gut und zeigt den komplett anderen Ansatz zum Minimalschwung. Wird Zeit, dass ich die Videoserie starte, aktuell springt mir nur der Hund immer in die Schwungbahn, was die Konzentration stört und ihrer Gesundheit schaden könnte.

Bild

Videos kommen aber - versprochen.

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Beitragvon Ole » 15.04.2016, 09:02

Masters Winner Danny Willett hat eine starke Einschraenkung seiner Hueftdrehung im Rueckschwung und hat seinen Schwung darauf hin angepasst.
Dan Whittaker macht eine interessante Analyse des Schwunges und erklaert die Schritte, welche Willett in seinen Schwung intergriert hat, damit die Einschraenkung der Hueftdrehung im Rueckschwung keine Probleme macht. https://www.youtube.com/watch?v=l_6xi37PAOw

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Blade
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Beitragvon Blade » 15.04.2016, 14:23

Ich weiß nicht ob er die Einschränkung in der Hüfte HAT oder sich ANTRAINIERT hat. Bin sicher, er könnte viel weiter drehen. So einem Spieler würde ich früher oder später Rückenprobleme vorhersagen.
Interessant ist die rechte Ferse, etwas was ich aktuell versuche in meinem Schwung einzubauen, wenn es klappt mit sehr gutem Ergebnis.

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Ole
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Beitragvon Ole » 15.04.2016, 15:14

Blade hat geschrieben:Ich weiß nicht ob er die Einschränkung in der Hüfte HAT oder sich ANTRAINIERT hat. Bin sicher, er könnte viel weiter drehen. So einem Spieler würde ich früher oder später Rückenprobleme vorhersagen.
Interessant ist die rechte Ferse, etwas was ich aktuell versuche in meinem Schwung einzubauen, wenn es klappt mit sehr gutem Ergebnis.


Danny hat nach eigener Aussage eine Einschraenkung..."I have a long-term injury that restricts my hip rotation."
Quelle:http://www.mytpi.com/articles/swing/how_danny_willett_matched_his_swing_to_his_physical_capabilities

Was Du mit der Ferse ansprichst ist eben eine gute Moeglichkeit, die rechte Huefte hinten zu halten. Die rechte Huefte frueh in Richtung Ball gehen zu lassen, ist ein grosser Fehler. Deswegen halte ich den Hueftschub ja auch fuer gefaehrlich, da die Masse aller Golfer eher die rechte Huefte vor schiebt in Richtung Ball/Ziellinie, anstatt die linke Huefte nach links/hinten zu drehen. Ausserdem ist ein starker Schub in Richtung Ziel ein Grund fuer Lagverlust im Schwung und von daher in zweierlei Hinsicht eine moegliche Ursache fuer Schwungfehler.

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Beitragvon Blade » 15.04.2016, 17:38

Mag ja sein, dass er eingeschränkt ist, aber er dreht sie ja quasi gar nicht?

Zitat von Kenny Perry:
To let my right heel down through impact saved my career.

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Re: Der Minimalschwung (Brainstorming)

Beitragvon Gast » 26.01.2017, 09:29

Minimalschwung

Seit einem Jahr ist der Minimalschwung bei mir aktuell.
Weniger ist mehr. Mein Alter (> 80) begrenzt Schulter- und Hüftdrehung. Arthrose im linken Knie schmerzt.
Angefangen mit dem Stand: Füße, Hüfte und linkes Bein. Versuch: Schieben statt Rotieren. Resultat: Geringere Streuung, Slice weg und gleiche Weiten.
Mit Eisen 4 –110m. Mit Driver nicht wesentlich weiter. Das ist ärgerlich!
Ziel: Eisen 4- 140m. Mit Driver 160- m. ( Carry).
Versuche mit mehr Energie aus den Armen, weiterem Ausholen und frühem Winkeln der Handgelenke waren ergebnislos.
Mehrfach Basisübungen angesehen. Übung 1. Handgelenke winkeln und schieben. Gute Ergebnisse bei kleinen Schwüngen (Ballkontakt). Bei größeren Schwüngen unbefriedigend.
Übung 2. lockere Handgelenke. Unsympathisch--Kontrollverlust.
Übung 3. Lag. Lag vorhanden. Beweis-- Videos.
Übung 4. Hände vor dem Ball. OK—Beweis—Videos. Frühes Winkeln.
Mein Wunsch mit Eisen 7 –130m. Carry schlagen. Weit davon entfernt.
Dann hat es 2x Klick gemacht:
Video 1. Mike, Hüftschub, Gewichtsverlagerung im oder nach Umkehrpunkt und Energie aus den Beinen .
Video 2. Gregor, Handgelenke lockern am Ende des Rückschwungs , Schwerkraft, Schleppen des Schlägers und Gewichtsverlagerung, Energie aus den Beinen.
Im Garten, Schläge ohne Ball mit Driver, Slowmotion Aufnahmen (anbei): Im Vergleich mit alten Aufnahmen, tolle Ergebnisse. Mehr Dynamik aus den Beinen und deutliches Fallen lassen des Schlägers (lockere Handgelenke).
Driving Range gesperrt. “Jetzt kann ich es”. 6-Loch mit Wintergrün gespielt.
Ergebnis: Kein Ball richtig getroffen!! Keine Tendenz erkennbar: Mal links, rechts, weit und kurz. Vermutung: Lockere Handgelenke lockern den Griff. Lösung: Empfehlung Mike, doppeltes einhaken.
Wieder 6-Loch Wintergrün. Ergebnis: 235m.(Carry und Roll) mit Eisen 6 (2 Schläge weniger als Halbschwung). Par(4) gespielt. Weitere Bahnen ähnlich gut( nur Eisen 6).
Ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit ( Spiel ohne Kraft). Seitdem ich Golf spiele, das erste Mal!!! Ich bleibe daran und werde weiter trainieren und verfestigen.
Am 22 Febr. werde ich in meinem Golfclub den Minimalschwung ( Golfhaus Forum) vorstellen.
Durch mein Alter und HCP(38) erwarte ich eine geringe Beteiligung.
Aber das ist mir völlig egal. Meine Begeisterung bleibt!!!
Meine Ziele: Konstante Ergebnisse (in Zielrichtung) mit Eisen 4(140m),6(120m) und 8(100m), sowie Driver(160m)( Carry).

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Re: Der Minimalschwung (Brainstorming)

Beitragvon Kirk » 26.01.2017, 10:02

Das finde ich wunderbar!
In dem Alter noch voller Enthusiasmus bei der Sache und immer noch nicht müde zu lernen.
Ich wünsche mir dass ich das auch dereinst hinbekomme und dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

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Re: Der Minimalschwung (Brainstorming)

Beitragvon Gast » 07.11.2017, 09:18

Guten Abend Herr Mike Klais,

ich habe vor zwei Wochen den Thread in Ihrem Forum zum Thema Minimalschwung gefunden
und alle 27 Seiten durchgelesen. Auch die Basisübungen habe ich auf Youtube gesehen und mir
auf mein Handy geladen - zur visuellen Wiederholung etc.

Folgende Dinge und Reaktionen sind passiert.

Da ich nur von dem Video lernen kann, komme ja aus Hamburg und kann nicht einmal eben
1000 Kilometer fahren, um das bei Ihnen zu lernen, versuche ich es so gut es geht umzusetzen.

Positiv ist mir aufgefallen, dass ich keine Schmerzen mehr in der Schulterpartie habe und meine
Ab- bzw. Transportschläge gerader geworden sind, mit weniger Krafteinsatz.

Negativ ist mir aufgefallen, mein 9ner schlage ich nicht weiter als 50m, mein 70er nicht weiter
als 95m und meine beiden Hybriden 34 und 22 Grad, komme ich nicht weiter als 100/110m
mit. Vorher waren es mit dem 9ner 80m, 7ner 110m, 34 Grad 120m und 22 Grad 135m.

Was kann ich davon halten bzw. was mache ich falsch oder welche Fortschritte kann ich
erwarten. Trainingseinsatz waren jetzt circa 7 Trainingstage und circa 1000 Bälle.

Meinen Pro, den ich mit dem Schwung konfrontierte zeigte mir einen Vogel und weigert sich
sich zum einen mir das beizubringen, kann wahrscheinlich mit 25 Jahren gut sehen, welche
Fehler ich das mache und verzichtet auf Trainingsstunden mit mir, bis ich wieder was anständiges
lerne - so seine Aussage. Hart aber schmerzlich, ich verzichte derzeit darauf ihn zu buchen ;o)

Ja, schwierig da Fortschritte zu machen. Wenn Sie einmal etwas Zeit haben, würde ich mich
über eine kurze Korrespondenz freuen.

Mit freundlichem Gruß

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Re: Der Minimalschwung (Brainstorming)

Beitragvon Moderator » 07.11.2017, 09:46

Hallo, die Ablehnung durch den Pro ist nichts ungewöhnliches, aber da muss man durch. Es ist auch kein Irrweg, wenn man die Vermischung beider Standpunkte probiert. Entscheidend ist immer, was man selbst spürt und nachvollziehen kann.

Zurück zum Problem: ohne ein Schwungvideo kann ich leider nicht viel sagen, nur die Erfahrung sprechen lassen und diese hat gezeigt, dass bei der autodidaktischen Umsetzung immer wieder Fehler gemacht werden. Keine grossen, aber in Summe welche, die das Ergebnis trüben.

Mein Vorschlag wäre also, als erstes ein Schwungvideo zu erstellen. Muss nicht aufwändig sein, Handy genügt. Kamera zur Hüfte ausrichten, also Höhe und Rechtwinkligkeit. Ein Video von hinten, also in Schlagrichtung und eines frontal dem Spieler gegenüber stehend. Das wär's auch schon.

Die Videos mir zusenden oder z.B. in Youtube stellen und verlinken.

Mike
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