Schwungthema Peter-A

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.06.2016, 19:41

Peter-A hat geschrieben:Boah, war das frustrierend... ich war gerade auf dem Platz... nicht einen Ball ordentlich getroffen, getoppte Bälle, Slice ohne Ende, Umpflügen des Platzes... kurz, mein Schwung ist komplett hinüber. Das Einzige, was geklappt hat, war der erste Teil aus Oles Video, guter Ballkontakt, gerade, kein Toppen, kein Umgraben. Ich glaube, ich werde mich die nächsten Tage in den Garten stellen und genau das üben, jeden weiteren Schritt erst, wenn der vorherige 100% sitzt.
@Ulim: Ja, ich gebe Dir recht, so etwas wie einen Stop-Trigger benötige ich in der Tat. Nur habe ich leider nicht die geringste Ahnung, was das sein sollte. Hilf mir bitte auf die Sprünge.


Kann auch für jeden individuell sein. Bei mir hat die Rotation des Oberarmes geholfen. Probier einmal den rechten Arm zu beugen, sodass dieser einen 90° Winkel zwischen Ober und Unterarm bildet und aus dem Oberarm heraus nach rechts (zur Handrückenseite hin) und nach links (zur Handflächenseite) zu rotieren. Beim Aufschwung versuchst du nun diesen nach rechts zu rotieren um zum höchsten Punkt zu gelangen. In meinem Fall verhindert dies ein weiteres Heben des rechten Arms und stoppt ein Überschwingen.

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ulim
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Beitragvon ulim » 07.06.2016, 20:18

Der "Stopper" benötigt Masse, die er dem Impuls entgegenstellen kann. Da bietet sich doch dann der Rumpf an. Wenn der Rückschwung aus der Rumpfdrehung kommt, dann gibt es kein Überschwingen, weil der Oberkörper sich eben nur ca. 90° gegen den Unterkörper verwinden kann.

Man steht beim Golfschwung vornüber gebeugt, d. h. die Wirbelsäule hat zum Boden einen Winkel von vielleicht 30 oder 40 Grad, je nach Körperbau. Wenn man nun den Rumpf rechtwinklig um die Wirbelsäule rotieren lässt, dann stoppt der Rückschwung automatisch, wenn die "Feder" voll aufgedreht ist.

Du machst den Fehler, dass Du nicht rechtwinklig um die Wirbelsäule drehst, sondern dem Aufdrehen und der damit verbundenen Spannung aus dem Weg gehst, indem Du Dich aufrichtest und Deine Schultern fast parallel zueinander stellst. Dadurch gibt es dann den Spielraum für die Arme noch weiter zu schwingen.

Wenn der linke Arm vor der Brust bleibt, dann kann er eben nicht endlos um den Körper herumrotieren. Am Besten übst Du das ohne Schläger:

Aufrecht hinstellen und den Oberkörper rotieren wie beim Rückschwung, aber die Schultern parallel zum Boden lassen, also auf einer Ebene rotieren. Wenn Du nun genau dieselbe Bewegung aus der vornüber gebeugten Golfposition machst, dann wirst Du feststellen, dass die linke Schulter nach unten geht und die rechte nach oben. So muss es sein.

Bei Dir stehen die Schulter trotz Golfposition am Ende des Rückschwungs annähernd parallel. Wenn Du aus dieser Position z. B. Dich mal aufrecht stellst, dann wirst Du sehen, dass Du den Oberkörper nach rechts abgeknickt hast, also die rechte Schulter unten ist. So kann das nichts werden, der Golfschwung rotiert gefühlt um eine möglichst stationäre Wirbelsäule.

Ulrich

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ThinK
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Beitragvon ThinK » 07.06.2016, 21:30

ulim hat geschrieben:Der "Stopper" benötigt Masse, die er dem Impuls entgegenstellen kann. Da bietet sich doch dann der Rumpf an. Wenn der Rückschwung aus der Rumpfdrehung kommt, dann gibt es kein Überschwingen, weil der Oberkörper sich eben nur ca. 90° gegen den Unterkörper verwinden kann.

Man steht beim Golfschwung vornüber gebeugt, d. h. die Wirbelsäule hat zum Boden einen Winkel von vielleicht 30 oder 40 Grad, je nach Körperbau. Wenn man nun den Rumpf rechtwinklig um die Wirbelsäule rotieren lässt, dann stoppt der Rückschwung automatisch, wenn die "Feder" voll aufgedreht ist.

Du machst den Fehler, dass Du nicht rechtwinklig um die Wirbelsäule drehst, sondern dem Aufdrehen und der damit verbundenen Spannung aus dem Weg gehst, indem Du Dich aufrichtest und Deine Schultern fast parallel zueinander stellst. Dadurch gibt es dann den Spielraum für die Arme noch weiter zu schwingen.

Wenn der linke Arm vor der Brust bleibt, dann kann er eben nicht endlos um den Körper herumrotieren. Am Besten übst Du das ohne Schläger:

Aufrecht hinstellen und den Oberkörper rotieren wie beim Rückschwung, aber die Schultern parallel zum Boden lassen, also auf einer Ebene rotieren. Wenn Du nun genau dieselbe Bewegung aus der vornüber gebeugten Golfposition machst, dann wirst Du feststellen, dass die linke Schulter nach unten geht und die rechte nach oben. So muss es sein.

Bei Dir stehen die Schulter trotz Golfposition am Ende des Rückschwungs annähernd parallel. Wenn Du aus dieser Position z. B. Dich mal aufrecht stellst, dann wirst Du sehen, dass Du den Oberkörper nach rechts abgeknickt hast, also die rechte Schulter unten ist. So kann das nichts werden, der Golfschwung rotiert gefühlt um eine möglichst stationäre Wirbelsäule.

Ulrich


Ich kann all das prima machen und dennoch überschwingen indem ich den rechten Arm zur handfläche hin mit dem Oberarm routiere.

Also es is mehr als nur das! Es geht darum den Widerstand zu spüren! Und das auch mit den Armen
Zuletzt geändert von ThinK am 07.06.2016, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Peter-A
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Beitragvon Peter-A » 07.06.2016, 21:33

<hier> so simpel? Kann das wirklich sein? Das ist schon so einfach und selbsterklärend, dass ich das scheinbar gar nicht erst in Betracht gezogen habe. Hab mir jetzt zum einen nochmal selber meine Videos angeschaut und bin in Garten, Luftbälle schlagen. Es geht wieder! Ulim, Dein Hinweis ist für mich Gold wert, dafür könnte ich Dich knutschen! Wenn ich mir mein erstes Video hier anschaue, dann habe ich das an sich schon so gemacht, nur mit dem Fehler des Abknickens und zu viel Spiel in den Beinen -> Überdrehen. Mein neu eingebauter Fehler seit dem war, dass ich beim Aufschwung angefangen habe meine Arme auch nach oben zu bewegen. Dass ich da beim Abschwung nichts bzw. nur sehr schwer was treffen kann, ist absolut logisch. Weniger ist hier also deutlich mehr. Für mich zusammengefasst bedeutet das jetzt:
- Arme gerade (zu übern wie in Oles verlinktem Video)
- Rotation um die Wirbelsäule
- Arme nicht im Winkel zum Körper verändern
- Handgelenke locker
- beim Abschwung mit der rechten Hand etwas Schub geben

Sobald ich die Möglichkeit dazu habe und sich das alles etwas gefestigt hat, werde ich wieder ein Video machen und hier einstellen.

@ThinK: Danke für den Tip, aber das ist glaube ich nichts was für mich funktioniert. Habe das kurz ausprobiert, ist aber ein weiterer Punkt, auf den ich mich bewusst konzentrieren müsste. Die Methode von Ulim funktioniert bei mir ohne nachzudenken.

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ulim
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Beitragvon ulim » 07.06.2016, 22:01

Das ist schon richtig was Think sagt oder auch Ole, die Frage ist nur immer was individuell jetzt gerade angesagt ist. Letztendlich kannst nur Du das entscheiden und zwar idealerweise nicht daraus, ob nun zufällig ein Ball fliegt oder nicht, sondern daraus, dass Du etwas spürst bzw. wahrnimmst. Wahrnehmung des IST ist der beste Weg zum SOLL.

Du wirst evtl. sogar das Anheben der Arme, das jetzt Probleme verursacht, später wieder einführen. Aber dann auf einer stabilen Basis. Erstmal gescheit um die Wirbelsäule drehen, das halte ich für ein gutes Grundmuster mit dem man sich nichts verbaut.

Ulrich

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Peter-A
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Beitragvon Peter-A » 15.06.2016, 18:25

So, nach einiger Zeit mal wieder ein Update. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder im Garten geübt und immer wieder mal kleine Änderungen gemacht. Dabei habe ich sowohl hier im Forum bei bestimmten Details geschaut als auch die Videos von Mike genauer hingeschaut. Mit dem Zwischenstand bin ich mittlerweile einigermaßen zufrieden, zumindest treffe ich den Ball wieder zuverlässiger und er fliegt auch wieder gerade (zumindest meistens... hin und wieder ein Slice, da weiss ich aber, dass mein Griff zu weit links war...). Der Schwung ist für mich auch wiederholbarer geworden, was hoffentlich dann auf dem Platz zu mehr Konstanz führt. Folgend 4 aktuelle Videos (2x Front, 2x down the line), alle 4 Bälle sind direkt hintereinander geschlagen:
https://www.youtube.com/watch?v=daLaCzFRRDI
https://www.youtube.com/watch?v=80rEJp4_bXA
https://www.youtube.com/watch?v=lqijI9HuEDM
https://www.youtube.com/watch?v=_odmxAszqvE

Das Abknicken des linken Arms ist immer noch leicht da, aber meiner Meinung nach deutlich besser geworden. Neben Ulims Tip mit dem "Stopper" habe ich für mich festgestellt, dass wenn ich beim Aufschwung die Handgelenke aktiv knicke, es mir leichter fällt den Arm gerade zu halten, muss ich aber noch besser üben. Auch das Gewurschtel unterhalb der Hüfte ist meiner Meinung nach besser geworden (= ruhiger und stabiler). Aber ihr habt da nen geübteren Blick. Bin auf eure Kommentare gespannt.

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Ole
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Beitragvon Ole » 16.06.2016, 10:24

Du kannst natürlich machen was Du willst, aber ich lege Dir nochmal ans Herz die Dinge im Schwung viel extremer zu üben. Also viertel, halb und dreiviertel Schwünge machen. Überhaupt keine vollen Schwünge üben. Dreiviertel ist sowieso bei Dir ein voller Schwung. Mach einfach was der Typ in dem von mir geposteten Video macht. Step by step. Wenn Du Kontrolle über Deine Körpersegmente bekommen willst, dann führt an einer Systematik kaum ein Weg vorbei.

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Beitragvon Moderator » 16.06.2016, 11:21

Hallo Peter,

gefällt mir sehr gut, was Du da machst. Ich bewerte hier den Gesamteindruck und der ist rund und rhythmisch. Den "geraden Arm" soll man nicht zu dogmatisch sehen, abgeknickt kann man ebenso gut spielen.

Was man im Video nicht sehen kann und für die Bewertung ausschlaggebend ist, sind Wiederholgenauigkeit und letztlich das Schlagergebnis.

Mike
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René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

http://www.marken-golf.de
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Peter-A
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Beitragvon Peter-A » 16.06.2016, 13:55

@Ole: Die Übungen aus dem Video mache ich weiterhin. Allerdings bin ich kein sonderlicher Freund von 1000x das gleiche wiederholen, sprich ich variiere lieber.Auf der DR schlage ich z.B. lediglich 2-3 Bälle mit dem gleichen Schläger, dann anderen Schläger wieder, Schlag immer wieder ändern (Ziel, Weite). Dass man auf diese Weise relativ schnell lernen kann, zeigen uns Kinder... die machen auch nicht 1000 Wiederholungen, sondern variieren immer wieder.

@Mike: Bzgl. Wiederholgenauigkeit und Schlagergebnis, das kann ich leider momentan nur eingeschränkt beurteilen. Ich komme derzeit höchstens 1x die Woche auf den Platz, ansonsten übe ich mit Airballs im Garten. Bezogen auf die Übungen im Garten würde ich sagen, wenn ich mich anstrenge (Checkliste im Kopf abhaken, ruhig werden, bewusst schlagen, richtiger Rythmus), dann schaffe ich es 6 von 6 Bällen in Richtung anvisiertes Ziel zu schlagen und finde sie in einem Umkreis von 1-2m beieinander (bei einer Schlagweite von ca. 25-30m). Verliere ich meine Konzentration, werde hektischer, dann sind die Bälle natürlich im ganzen Garten verteilt :) Ob man jetzt von dem Ergebnis mit Airballs im Garten auf DR oder Platz mit richtigen Bällen schliessen kann, weiss ich nicht. Ich werde aber wieder berichten, sobald ich dazu die Gelegenheit habe.

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Ole
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Beitragvon Ole » 16.06.2016, 17:05

Wer hat denn gesagt, dass Du immer dasselbe machen sollst? Viertel, halbe und Dreiviertelschwuenge sind doch nicht dasselbe. Mach doch einmal eine Aufnahme von einem halben und einem dreiviertel Schwung und lass uns sehen wie das aussieht. Gleichzeitig kannst Du damit die wichtigen Schlaege um und unter 100m trainieren. Also gleichzeitig Technik, Wahrnehmung und Annaehrungen ueben. Wenn Du schnell Deine Technik im langen Spiel verbessern willst, dann kannst Du so eine solide Basis legen.

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ulim
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Beitragvon ulim » 16.06.2016, 18:29

Du hast immer noch den Reverse Spine Angle (was auch kein Wunder ist, das ist schwer abzulegen). Damit ist gemeint, dass in der Frontalansicht Deine Wirbelsäule am Ende des Rückschwungs so steht:

/

anstatt so:

\

Beide Neigungen sind aufgrund des Fonts natürlich übertrieben. Ich zeige zwei vorbildliche Bilder dazu. Die Linien kannst Du ignorieren, schaue nur auf die Neigung der Wirbelsäule. Definitiv im Bereich \ statt / wie bei Dir. Du knickst am Ende des Rückschwungs weg. Schon weniger als zuvor, aber noch zuviel. Zum Impact hin musst Du das dann wieder korrigieren, was der Wiederholgenauigkeit natürlich schadet.

Bild

Bild

Ulrich

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Peter-A
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Beitragvon Peter-A » 17.06.2016, 11:00

Hallo Ulrich,

danke für die Verdeutlichung, das hilft mir und war mir so nicht bewusst. Ichz vermute mal, wenn ich daran arbeite, erledigen sich das gestreckte rechte Bein und das Überschwingen als Ergebnis.

Peter

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Peter-A
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Beitragvon Peter-A » 22.06.2016, 12:40

So, mal wieder ein kleines Update, diesmal ohne Videomaterial. Ich übe mittlerweile jeden Tag öfter in Einheiten von 10-15Minuten (während meinen Raucherpausen... das ist einer der Vorteile bei Home-Office ;) ). Ich habe dabei die unterschiedlichen Anregungen versucht umzusetzen. Das eine klappt besser, das andere weniger. Ich habe mir auch mittlerweile das Buch Inner Game Golf zugelegt und verstehe jetzt auch deutlich besser, was Du Ulim mit wahrnehmen des Schwungs meintest. Die größten Vortschritte konnte ich bei 2 Änderungen bemerken:
1. Tempo und Kraft rausnehmen: Ich versuche langsamer zu schwingen. Gefühlt hat der Schwung jetzt nur noch die halbe Geschwindigkeit, die Gegenprobe auf Video sieht aber nicht langsamer aus, nur entspannter. Ergebnis ist aber, dass die Bälle deutlichst konstanter gerade, weit und dorthin wo ich will fliegen.
2. Schwunggedanken: Wie in Inner Game Golf beschrieben, versuche ich bei dem Schwung an was anderes zu denken (Ball aufheben, Melonen-Eis, Straciatella-Eis, ...). Es hilft mir eindeutig dabei Punkt 1 einzuhalten und damit insgesamt mehr Konstanz in den Schwung zu bringen. Lasse ich das weg und gehe wieder die Checkliste im Kopf durch (Arm gerade, nicht überschwingen, ...), landen die Bälle wieder quer im Garten verteilt.

Einen besonderen Aha-Effekt hatte ich heute, als ich zum testen beim Schwung die Augen zu gemacht habe. Sprich, mit offenen Augen das Setup gemacht, Augen zu und erst nach dem Impact wieder auf. Mehr als 3/4 der Bälle sind gerade zum Ziel mit schöner Weite geflogen und lagen in einem ca. 1m-Durchmesser beieinander. Meiner Meinung nach zeigt das auf, dass ich den für mich "richtigen" Schwung im Muskelgedächtnis verinnerlicht habe und ihn auch abrufen kann.
Insgesamt habe ich momentan ein sehr gutes Gefühl, die Feuerprobe kommt aber natürlich auf dem Platz bzw. schon vorher auf der Driving Range mit echten Bällen. Im Garten gehen leider nur die blöden Airballs...

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Peter-A » 04.03.2017, 11:16

Seit dem letzten Update ist einige Zeit vergangen, mein Schwung hat sich deutlich geändert und ich habe vor allem die Wintermonate genutzt, um meinen Schwung neu aufzubauen. Dafür viel gelesen (vor allem Dante) und versucht das ganze umzusetzen. Gestern habe ich bei Mike einen Fittingtermin gehabt und dort das erste mal externes Feedback in Form von Video und Tipps bekommen. Der Weg, den ich eingeschlagen habe, scheint schon mal richtig zu sein, allerdings muss ich erstmal deutlich am Stillhalten der Beine arbeiten (hat momentan was von Augsburger Puppenkiste ;) ). Durch Mike habe ich jetzt auch ein Gefühl, wie sich eine palmare Flexion der linken Hand tatsächlich anfühlen muss... lesen und Zeichnungen ist doch was anderes, als wenn jemand einen in die Position bringt. In jedem Fall gab es gestern für mich ein paar neue Erkenntnisse und vor allem Anhaltspunkte, an denen ich arbeiten kann. Der Höhepunkt waren dann aber nach den ersten Anpassungen die Drives mit über 240m Carry (StarDriver mit Bambusschaft), die auch noch schnurgerade raus gingen... kanns schon gar nicht abwarten, das auf dem Platz zu replizieren :) An dieser Stelle in jedem Fall nochmals ein ganz großes Danke an Mike für die Schwungtipps! Falls Du von der gestrigen Session die Videos noch hast, könntest Du gerne einen der gelungenen und schon korrigierten Schwünge hier einstellen...

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Kirk » 04.03.2017, 13:16

240m Carry?
Gratulation. Damit gehörst du zu den 0,1% der Golfer in Deutschland die das schaffen.
Ich kenne leider niemanden der das hinbekommt, noch nicht mal aus Versehen.
Die Leute in meiner Handicapklasse zwischen-5 und -10 sind alle so bei 200m Carry. Also echte 200m, nicht in einem Launchmonitor. Die Langen schaffen auch schon mal 210m.
Klar kommen da auf dem Platz bei entsprechenden Bedingungen dann gesamt 240 oder 250m raus, aber Carry heißt eben im Flug. Das kann man am besten messen indem man entsprechende Einschläge in den Bunkern vermisst.

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Peter-A » 04.03.2017, 13:30

Dass es ein Unterschied ist, ob man in der Halle auf der Matte steht oder auf dem Platz mit allem dazugehörigem "Störfeuer", ist mir schon klar. Die 240m Carry waren bei Mike in der Halle mit dem Flightscope gemessen... ob ich das so auf dem Platz replizieren kann, ist natürlich eine andere Sache. Konstanz im Schwung ist in jedem Fall das, woran ich arbeiten muss, wie oben geschrieben. Unsere erste Bahn ist 251m lang, sollte also der Ball da nach dem Abschlag irgendwo auf dem Grün liegen, werde ich vermutlich mit einem Dauergrinsen rumlaufen ;)

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Kirk » 04.03.2017, 14:02

Habe gerade nochmal die ersten Posts gelesen.
Mitte 2016 hattest du Hdc -45 und jetzt schlägst du gerade 240m Drives?
Ich möchte dir deine Illusionen nicht nehmen, sei aber nicht allzu enttäuscht wenn deine guten Drives 180m von dem Punkt entfernt liegen, von dem du geschlagen hast.

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Peter-A » 04.03.2017, 15:37

Ich bin nicht enttäuscht, keine Angst... mein HDC ist recht weit oben, das stimmt, aktuell bei -39... ich habe letztes Jahr sehr viel ausprobiert, was den Schwung angeht... und trotz dessen habe ich auch mit meinem Holz 7 die 180m auf der Bahn geschafft... sicherlich nicht so oft, wie ich es mir wünschen würde, aber ausreichend oft, um selber zu wissen, dass ein gewisses Potential vorhanden ist. Wie schon oben geschrieben, habe ich mich in letzter Zeit sehr intensiv mit dem Schwung auseinander gesetzt und versuche meine Optimierungspunkte zu finden und genau daran zu arbeiten. Ich bin es durch meine früheren Sportarten (Skateboard und Capoeira) gewohnt, komplexe Bewegungsmuster umzusetzen und immer weiter zu perfektionieren. Das ist es, was mir spaß macht. Wenn ich dadurch irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit bewusst solche Drives im Spiel hinbekomme, dann ist alles gut. Klappt das ab einem bestimmten Punkt nicht, dann gibt es ja noch andere Bereiche im Golf, die durchaus einfacher zu perfektionieren sind (Putten, Chippen, Pitchen). Der Spaß soll im Vordergrund bleiben, nicht der Ehrgeiz, ein ganz bestimmtes Ziel erreichen zu müssen...

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon Kirk » 04.03.2017, 18:30

Das ist die richtige Einstellung.
Andere Sportarten vorher betrieben zu haben ist sicher auch nicht verkehrt.
Man sollte sich nicht selbst unter Druck setzen sondern einfach das machen was Spaß macht, ohne Erwartungsdruck.
Manche nehmen Pro Stunden, andere (z.B. ich), sind Autodidaktisch veranlagt.
Hauptsache es macht Spaß und die Freizeitbeschäftigung artet nicht auch noch in Stress aus.

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Re: Schwungthema Peter-A

Beitragvon ulim » 04.03.2017, 20:51

Also ich wäre mit 240 Meter carry auf einem Launch Monitor mehr als zufrieden und würde diesen Schwung ohne Bedenken gegen meinen jetzigen tauschen :)

So blöd kann man einen Launch Monitor gar nicht einstellen, dass da auf dem Platz weniger bei rauskommt als jetzt :)

Ulrich

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