hand action

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Bman
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hand action

Beitragvon Bman » 06.10.2016, 08:10

Hab jetzt zu diesem Thema einen eigenen Faden aufgemacht...

Meines Erachtens gibt es eine Bewegungsfolge um die man sich nicht herummogeln kann.
Die Bewegung der Hände in der Treffzone.

Bei TGM "swivel", Brian Manzella sagt dazu "line up" , uncocking, hand-release, Daumen runter usw.
Monte spricht davon dass die linke Hand das Schlägerblatt schließt und die rechte Hand das Schlägerblatt öffnet.

Der wichtigste Effekt dabei ist eine Stabilisation des Schlägerblatts in der Treffphase. Kurz vor und nach dem Ball bleibt es weitgehend unverändert.

Würde mich interessieren welche Erfahrungen ihr zu diesem Thema habt.



Posting von Blade:Kannst du diese beschriebenen Begungen kontrollieren und effektiv im Schwung benutzen? Ich bin sicher, das das nicht geht. Vielmehr ergibt sich die Bewegung, wenn das Trebuchet unmanipuliert am 2. Hebel sich bewegen darf.
Das Trebuchet zeigt übrigens sehr gut, was Schwerkraft und Zentrigugalkraft, resp. Zentripetalkraft für eine Wirkung haben können.

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.10.2016, 08:50

Dann erst einmal als Diskussionsgrundlage von Tutleman:

http://www.tutelman.com/golf/swing/doublependulum.php

Dazu ein Zitat von Jack Nicklaus: Hände sind Schwungvernichter.

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.10.2016, 08:58


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Blade
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Beitragvon Blade » 06.10.2016, 09:01

Und zu letzt Trebuchet:

Think about it; if the club had a perfectly flexible shaft -- like the rope sling of a trebuchet -- then there is no way to apply wrist torque to get any action from the clubhead. Yet the trebuchet was a very effective siege weapon. It was the best, most powerful catapult in warfare for centuries until it was replaced by gunpowder-powered cannons, demonstrating that "wrist torque" isn't all that important.

Do not apply wrist torque to swing the club out or forward into the ball. You may think you are increasing the clubhead speed with "hand action", but the physics shows that it does exactly the opposite.

http://www.tutelman.com/golf/swing/golf ... b.php#treb

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oliver_k
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Beitragvon oliver_k » 06.10.2016, 10:39

Der wichtigste Effekt dabei ist eine Stabilisation des Schlägerblatts in der Treffphase. Kurz vor und nach dem Ball bleibt es weitgehend unverändert.


Unverändert wozu? Soll das Schlägerblatt Richtung Ziel zeigen oder senkrecht zum Schwungpfad?

Macht für mich einen großen Unterschied.
Beim Driver versuche ich das Schlägerblatt möglichst lange square zum Schwungpfad zu bekommen. Meine linkes Handgelenk macht nur ein uncocking Bewegung. Rechtes Handgelenk im Anschlag und sehr steif. Ich habe wenig Unterarmrotation. Wäre bei TGM die mittlere "handaction"
Fehlschläge sind dadurch eher der Pull und Push und weniger der Slice und Hook.
Bei einem kurzen Eisen versuche ich nur das Schlägerblatt square zum Ziel zu bekommen. Handgelenke sind sehr locker. Wobei ich alle TGM Hand Action mache, abhängig von der Balllage Wind usw.

Ob ich allerdings eine Unterarmrotion, ein uncocking oder die Hand Action aktiv mache, oder ob sie das Resultat sind, wie und auf welcher Ebene ich den Schläger runterbringe, weiß ich nicht genau.
Ich vermute aber, das bei mir fast alle Bewegungen im Handgelenk und Unterarm passive sind.

Gruß Oliver

Edit: @ Blade. Bei Tutelman geht es ja um die SKG. Da ist das Trebuchet ja auch ein tolles Beispiel. Aber was die Schlagflächensteuerung betrifft, dazu sagt Tutelman sehr wenig. Ich glaube Bman geht es hier aber um die Schlagfläche und nicht um die SKG.

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Blade
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Beitragvon Blade » 06.10.2016, 12:35

Tutleman leitet ausführlich her, das ein 'Eingreifen' des Handgelenkes, also ein aktiver Muskeleinsatz der Unterarme, sehr kontraproduktiv ist. Es - ja - verlangsamt die SKG massiv.
Also kann man darüber diskutieren, ob man es trotzdem tun soll, um den Schläger länger durch die Treffzone square zu haben.
Ich bin der festen Überzeugung, dass der Versuch das zu tun gegen unsere natürlichen Bewegungsinstinke ist und auf Dauer nichts bringt.
Wenn man die Arme und die freien Handgelenke unmanipuliert laufen lässt, dann sind sie automatisch richtig. Stell dich mal in Jesus am Kreuz Haltung hin und klatsche überm Kopf und unten, vor dir in die Hände. Hattes du Probleme mit verkanteten Handgelenken? Zwischen oben und unten haben sich beide Hände aber massiv gedreht (wenn sich oben die Hände an den Handflächen treffen und unten am Handrücken, muss du zum Orthopäden, dann ist was kaputt). Unser Körper weiß schon, was er tut...wenn man ihn lässt.

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Beitragvon aPerfectSwing » 06.10.2016, 20:45

Moin,

Interessante Diskussion. Bei den ganzen Annahmen wird außer acht gelassen, dass der Golfschwung kein Trebuchet ist, der auf einer Ebene stattfindet.

Der Pfad des Schlägers, oder besser des CoM ( Center of Mass) und der Handpfad sind immer im Zusammenhang zu betrachten.

Die Biomechaniker wir Dr. Sasho MacKenzie oder auch Michael Jacobs verdeutlichen das sehr gut. Die Kräfte, die bei einem Drive wirken und die Kraftrichtungen sind sehr spannend. Das müssen die Hände als einziger Kontakt zum Schläger, aufnehmen und übertragen.

Die Griffkraft wird dabei sehr hoch und die Unterarme sind stark aktiv. Bei einem Drive eines guten Amateurs sind ab Schläger parallel gut 250N zu verarbeiten, die Longhitter müssen 650N und mehr packen.

Im Internet gibt es zu den Themen einige Videos, Stichwort Hubpath und Alpha, Beta und Gamma Torque.

Sasho MacKenzie und Chris Como haben zum Thema Kräft und Schlagfläche ein interessantes Video auf YouTube veröffentlicht.

Für mich sind die Schilderungen eher die gefühlte Wahrnehmung und nicht die physikalische und biomechanische Realität.

Ich habe auch nicht das Gefühl, irgendetwas mit den Händen zu machen um das Blatt Square zu bekommen. In der Realität werde ich auf jeden Fall meine gute Portion Gamma Torque einsetzen.

Gruß
Martin

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Bman
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Beitragvon Bman » 07.10.2016, 07:53

Hallo Oliver,
oliver_k hat geschrieben:Unverändert wozu? Soll das Schlägerblatt Richtung Ziel zeigen oder senkrecht zum Schwungpfad?.

"square" zum Schwungpfad hab ich in erster Linie gemeint.

Ja, das "uncocking" der Hände (Daumen runter) ist da sehr entscheidend.
Dadurch findet auch eine leichte "Supination" der linken Hand statt... und die rechte bleibt wie du so schön sagst im "Anschlag".
Dann gibt es eben diese Phase in der sich das Schlägerblatt minimal verändert und die Chance den Ball immer mittig am Blatt zu haben ist viel größer.
Theoretisch muss man sich jetzt nur noch den vertikalen Eintreffwinkel anschauen und anpassen :)

@Blade
Hab nie gesagt dass es eine aktive Bewegung der Hände ist.

@aperfectswing
Ja, genau die Erkenntnisse die das Team um Brian Manzella propagieren meine ich

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