Eugen Pletsch: die verlorenen Meter

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Lobsang
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SKG verbessert?

Beitragvon Lobsang » 25.12.2014, 22:10

Hallo Ole,
die beiden Aufnahmen auf Scope wurden von Jan Förster innerhalb einer Stunde gemacht. Wie sollte ich meine SKG danach innerhalb von Tagen verbessern können, mal abgesehen vom Wetter?
Außerdem ist mir die Endposition, die mir Jan empfahl, (Hände hinter die Hacken) wie ich bereits beschrieb, ziemlich unangenehm. Ich fange also gerade mal mit den Stretching-Übungen an. Das was ich mit Barbara Helbig anlässlich meines Buches "Endlich einstellig!" trainierte habe, begann auch erst nach etwas einem Jahr echte Wirkung zu zeigen. Leider habe ich seitdem geschludert und deshalb darf ich jetzt wieder von vorne anfangen. Buddhisten kennen das.
Frohe Weihnachten und guten Rutsch

Eugen

PS@Wolfi: Glaub mir - wenn man noch langsamer schwingt als ich, nennt man das Leichenstarre. Mir ist mittlerweile wieder an etwas mehr Dynamik gelegen.

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Wolfi1970
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Beitragvon Wolfi1970 » 26.12.2014, 08:52

Hallo Eugen,
ich habe auch eine langsame SGK und wenn ich mehr Geschwindigkeit in den Schlag bringe, kommt weniger SGK raus, als wenn ich mein Tempo finde.
Die nackten Zahlen und der Ballflug belegen das.
Wichtig ist die SGK im Impact und die daraus resultierende Ballgeschwindigkeit, der sogenannte Smash-Faktor.
Mein momentanes Ziel ist es einen Draw zu erzielen.
Weil ich immer noch von außen komme ist mein Smash-Faktor bei ungefähr maximal 1,3.
Die Story von der älteren Dame die mal mit meinen Driver den Ball locker 170 Meter weit schlug und ich erkannte, es liegt nicht an der Geschwindigkeit oder meiner Kraft, sondern an der Technik.
Die Saison war für einen Anfänger sehr lang und daher lege ich momentan mehr Wert einen sauberen Ballflug mit den Eisen hinzubringen als den Speed zu erhöhen.
Die Wedges und die Eisen bis 8 gehen einigermaßen, aber das 7er und höher bringt gar nichts mehr, da ich nicht sauber treffe.
Ich könnte und habe auch nur die kurzen Eisen benutzt, aber das Problem mit der Länge kommt dann zum tragen.
Ich weiß meine Längen nicht, weil z.B. das Gap-Wedge mal 40m oder weniger bringt und manchmal auch schon 70 Meter den Ball hat fliegen lassen.
Dann ist man vor dem Hindernis mal drin und mal über dem Grün.
Beides ist nicht toll und bringt keine Punkte.
Am Anfang der Saison war der Unterschied nicht so gravierend wie zum Ende hin, deswegen war der erzielte Score an Anfang des Jahres wesentlich besser.
Meine Idee geht in die Richtung die Zahlen der Schläge genauer zu analysieren und entsprechend die Technik zu verbessern und viel wichtiger auf ein gesundes Maß zu stabilisieren. Dann spielt es sich auch leichter und macht vielleicht mal Spass.
Ich brauche noch einen Trackman oder ähnlich, gibt es so etwas irgendwo günstig?

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Lobsang
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Trackmann und Tipps

Beitragvon Lobsang » 26.12.2014, 10:42

Lieber Wolfi,
danke für die Tipps. Kann man immer gut gebrauchen. Wo man einen Trackman herbekommt, weiß ich leider nicht. Ich habe in 30 Jahren Golf erst ein-oder zweimal einen Trackman benutzt und die Auswertung meiner Daten dann einem Experten überlassen.

Mit dem Driver einer alten Dame habe ich im Vorjahr auch den längsten Drive von der 9. Bahn in Winnerod gehabt, deshalb habe ich (siehe Text oben) meine Schläge und Schäfte kürzlich analysieren lassen.
Wenn ich mit älteren Damen spiele, bin ich meist der Längste vom Tee, aber häufig spiele ich gegen Jungs, die den Ball 250 -280 Meter weit schlagen können. Bis letztes Jahr gelang es mir dennoch, denen das eine oder andere Loch abzunehmen. In diesem Jahr merkte ich, dass ich etwas tun muss, weil sich meine Schlaglängen rapide reduziert haben, wie bereits analysiert wegen Rückfall in alte Gewohnheiten.

Wie gesagt: Ich bin bereits der langsamste Schwinger weit und breit und habe dabei eine sehr hohe Effizienz, was das Treffen von Fairways angeht. Ich kann auch noch ein Eisen 7 sauber treffen, auch eine 6, aber leider muss ich ein Par 4 meist mit FW-Holz oder Hybrid angreifen, während meine Kumpels ein Eisen 6-8 schlagen. Darum geht es. Im Wettkampf muss ich eher selten gegen andere 60-jährige antreten, in meiner Spielklasse tummeln sich meist 40jährige und jünger. Dank meiner Erfahrung, meinem Course Management und meinem kurzem Spiel konnten ich denen bisher immer mal wieder das Fell über die Ohren ziehen, aber langsam wird es eng und was da zu tun ist, diesen Prozess versuche ich derzeit zu analysieren.
Ich bin dankbar dafür, dass mir mittlerweile etliche fachkundige Leute ihre Meinung mitgeteilt haben. Leider führt das bei mir zu einer gewissen Verwirrung. Deshalb werde ich darauf warten werde, bis meine Trainerin Barbara Helbig aus dem Urlaub kommt. Bis dahin werde ich Fitnessübungen machen und versuchen, die Hände in der Endposition hinter die Hacken zu bekommen, denn eine Analyse mit einem Coaching von Jan Förster, der die Frankfurter Clubmannschaft trainiert, ist ein solches Privileg, dass ich mich dem auch würdig erweisen möchte.

Wie schrieb Ulrich so schön: "Ziel sollte sein mit 80 Jahren überhaupt noch golfen zu können und nicht mit 60 Jahren länger als andere 60-jährige zu sein."

Dem kann ich nur zustimmen. Ich spielte kürzlich mit einem 80jährigen, der beeindruckend fit war. Daran möchte ich auch arbeiten, aber vorher möchte ich noch ein paar Matches gewinnen, Hauptsächlich das ewige Match gegen mich selbst.

Herzliche Grüße,
Eugen

PS: Ich verreise heute, weshalb ich mich hier vorerst ausklinken muss.

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ulim
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Beitragvon ulim » 26.12.2014, 12:19

Wolfi,

wenn Dein Gap Wedge mal 40 und mal 70 Meter weit fliegt, dann wird Dir der Trackman wahrscheinlich nicht weiterhelfen. Du bist als relativer Anfänger noch in einem Teil der Lernkurve, wo es steil nach oben geht, alleine durch das Spielen auf dem Platz. Genieße diese unkomplizierte Zeit, später wirst Du hart arbeiten müssen, um überhaupt noch wahrnehmbare Verbesserungen zu erzielen - da kommt dann auch der Trackman ins Spiel.

Ulrich

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Ole
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Re: SKG verbessert?

Beitragvon Ole » 26.12.2014, 13:05

Lobsang hat geschrieben:Hallo Ole,
die beiden Aufnahmen auf Scope wurden von Jan Förster innerhalb einer Stunde gemacht. Wie sollte ich meine SKG danach innerhalb von Tagen verbessern können, mal abgesehen vom Wetter?
Außerdem ist mir die Endposition, die mir Jan empfahl, (Hände hinter die Hacken) wie ich bereits beschrieb, ziemlich unangenehm. Ich fange also gerade mal mit den Stretching-Übungen an. Das was ich mit Barbara Helbig anlässlich meines Buches "Endlich einstellig!" trainierte habe, begann auch erst nach etwas einem Jahr echte Wirkung zu zeigen. Leider habe ich seitdem geschludert und deshalb darf ich jetzt wieder von vorne anfangen. Buddhisten kennen das.
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Hallo Eugen,

vielen Dank für die Antwort. Meine Frage bezüglich der SKG war nicht provokativ gemeint, aber manchmal merkt man nach einer Korrektur/Veränderung mehr Zug auf dem Ball, hört das erhöhte Tempo, kann es auf der Range am Ballflug/Schlagweite erkennen oder kann es mit Geräten messen.

Mir war nur aufgefallen, dass der Ball nach der Korrektur höher ins Netz flog (etwa 50cm?) was positiv oder negativ sein kann. Ich bin kein Freund ein langen Ausholbewegung durch längeren Armschwung. Bei Dir scheint es aber keine negativen Auswirkungen zu zeigen.

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Wolfi1970
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Beitragvon Wolfi1970 » 26.12.2014, 20:10

Angenehme Reise wünsche ich noch hinterher, Eugen.
Hallo Ulrich,
es ist natürlich schön das zu entdecken, vor allem weil ich z.B. die DVD von Oliver Heuler "Fehler" schon mehrmals angesehen habe und nun die einzelnen Kapitel immer wieder neu entdecken kann.
Die Zahlen am Trackman zu verstehen bringt einen das Warum des Golfballfluges näher.
Mal schauen was die neue Saison neues bringt.

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