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Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 1038
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Verfasst am:
03.12.2009, 13:15 |
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Wie die Einteilung der Lochlängen erfolgt, wissen selbst alte Hasen nicht, deshalb mal die Grundlagen:
Par 3
Länge für Herren bis zu 229 Meter, für Damen bis zu 192 Meter.
Ein Par 3 kann normalerweise mit einem Schlag erreicht werden, aber bei voller Länge muss schon ein stattlicher Abschlag gegeben sein.
Par 4
Länge für Herren 230 bis 430 Meter, für Damen 193 bis 366 Meter
Das Fairway darf einmal abknicken, was dann ein Dogleg ergibt.
Für die Longhitter ergibt sich hier die Chance, das Grün mit dem ersten Schlag zu erreichen, oft auch unter Nutzung der Tigerline, einer Abkürzung des Knicks z.B. über einen Teich etc.
Par 5
Länge für Herren ab 431 Meter, für Damen ab 367 Meter
Das Fairway darf zwei Doglegs aufweisen.
Auch hier haben Longhitter die Chance, einen Schlag zu sparen.
Par 6 oder mehr
Es gibt auch Löcher mit einem Par von 6 oder mehr. Dies hat meist publikumswirksame Gründe, bei Turnieren kommen solche Löcher in der Regel nicht vor.
Ergänzung für Neulinge: Par X gibt an, mit welcher Anzahl an Schlägen man ein Loch spielen muss, wenn man Hcp. 0 Spieler ist. Von der Ziffer X entfallen immer 2 Schläge fürs Putten, beim Par 3 also: ein Schlag aufs Grün plus zwei Putt. Trifft man das Grün mit der Schlagzahl [Par minus 2], hat man das Grün in Regulation gespielt (GiR), was schon der erste Schritt zu einem erstklassigem Handicap ist. |
_________________ Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. (Friedrich Hebbel) |
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Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich durch den von Moderator am 03.12.2009, 13:15 verfassten Beitrag. Und berufen sich auf TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. |
Ulf

Anmeldedatum: 14.02.2009
Beiträge: 258
Wohnort: In Hamburgs Speckgürtel
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Verfasst am:
03.12.2009, 16:52 |
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und Par steht für
Professional Average Result, also frei übersetzt das durchschnittliche Ergebnis/Schlagzahl eines Profis für das Loch.
LG Euer Ulf |
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Frau Oelmann
Anmeldedatum: 10.11.2009
Beiträge: 43
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Verfasst am:
03.12.2009, 18:52 |
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Wie ist eigentlich die Einteilung der Lochlängen zu Stande gekommen?
Und ist diese dann im Laufe der Golfhistorie irgendwann einmal der technischen, physischen, usw. Entwicklung im Golfsport angepasst bzw. verändert worden? Oder sind die Lochlängen seit ewigen Zeiten unverändert?
Und wie erklären sich die Längenunterschiede zwischen zwischen Herren- und Damenabschlägen? Und warum variieren die so sehr von Loch zu Loch (von manchmal gleicher Höhe bis hin zu 100 m länger für die Herren)?
Fragen über Fragen...
Herzliche Grüße
Frau Oelmann |
_________________ „Die Kraft der Muskeln ist begrenzt, die Kraft des Geistes ist unendlich“ (Koichi Tohei) |
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Moderator
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Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 1038
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Verfasst am:
04.12.2009, 16:17 |
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| Zitat: | | Fragen über Fragen... |
... aber sehr interessante. Bin gespannt, ob hier jemand etwas dazu sagen kann. Ich weiss es ad hoc leider nicht.
Die Längen muss man für die Erklärung wahrscheinlich zunächst in Yards umrechnen. Bedenken zur Logik des Systems habe ich nur, wenn ich mir den Ursprung des Yards ansehe: die Entfernung von der Nasenspitze zum Daumen von König Heinrich I. wurde als ein Yard (=0,9144 Meter) definiert. |
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egbert
Anmeldedatum: 10.11.2009
Beiträge: 20
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Verfasst am:
06.12.2009, 19:06 |
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Ulf,
die Definition, die du nennst, hielt ich auch lange Zeit für richtig. Sie klingt so einleuchtend. Letztlich glaube ich aber, dass doch eher der lateinische Begriff "pari" dahinterstecken könnte.
Man spielt also entsprechend einer festgelegten Vorgabe einer Spielbahn gleich ( pari ), besser oder schlechter. Der durchschnittliche Profi-Golfer spielt doch meist unter Par. |
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Ulf

Anmeldedatum: 14.02.2009
Beiträge: 258
Wohnort: In Hamburgs Speckgürtel
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Verfasst am:
07.12.2009, 09:46 |
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Hallo Egbert,
| egbert hat Folgendes geschrieben: |
Man spielt also entsprechend einer festgelegten Vorgabe einer Spielbahn gleich ( pari ), besser oder schlechter. Der durchschnittliche Profi-Golfer spielt doch meist unter Par. |
Ich glaube Du meinst "parilis", könnte sein.
Ich denke das Wichtige ist das "durchschnittliche" Ergebnis der Pros. Pros sind ja nicht nur die Spieler, die auf den Touren der Welt unterwegs sind, sondern alle. Auf der amerikanischen PGA-Tour liegt das durschnittliche Rundenergebnis bei 70,6. Ich finde das passt ganz gut, oder?
Lieben Gruß
Dein Ulf |
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