Die Ausrichtung bei "Ball in Ruhe"

Mike Austin, Moe Norman, PGA oder ... ?
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Professor
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Die Ausrichtung bei "Ball in Ruhe"

Beitragvon Professor » 15.02.2016, 19:58

Hallo Freunde, ich möchte einen eigenen Faden machen, weil mich Mikes letzter Beitrag dazu gereizt hat.

Die streng geometrische Ausrichtung ist der Versuch, dem Golfschwung einen logischen Ablauf zu geben.

NEIN! Aus dem Ablauf ergibt sich die geometrische Ausrichtung logisch und von selber. (... niemand ist hier streng, oder?) Die Ausrichtung ist dazu da, ein Ziel zu treffen, der Ablauf ordnet sich dem Hauptcharakter unseres Sportes unter. Der Ausrichtung, um ein Ziel zu treffen! Der Golfschwung schafft Möglichkeiten, muss den Möglichkeiten entsprechen, die Anforderung der verschiedenen Flugbahnen zu bewältigen.

Was gerade ist, muss gerade werden.

Es ist eine Hilfe, wenn man auf ein Ziel schießt (!) und rechts und links zum Beschleunigen und Ausschwingen des Schlägers viel Raum benötigt.

Das entspricht aber nicht der Realität und dieses 90-Grad-Denken gibt es nur beim Golfschwung. Kugelstossen, Speerwurf, Bowling, Baseball ... alles anders, aber hinsichtlich der Aufgabe ähnlich.

Es entspricht der Realität, weil Golf bei weiter der schwierigste Sport ist und Richtig: Das 90° Denken ist eine wesentliche Hilfe um ein Ziel zu treffen wenn ich alle Räume und Möglichkeiten des Schwungs und der Flugbahn nutzen will. Die von dir genannten Sportarten haben nur im Bewegungsablauf etwas mit Golf zu tun, nicht aber mit der Zieleinrichtung. (Speer, Kugel, Baseball schießt nicht auf ein Ziel! Bowling arbeitet meines Wissens mehr mit Schwug als mit Kraft. Ausserdem sind alles genannten Sportarten "aus der Bewegung heraus" wie Tennis und andere Schlägersportarten. Golf ist der einzige, bei dem der Ball in Ruhe ist)

Das 90° Denken dient dazu ein bestimmtes Ziel zu treffen, die Bewegung ordnet sich dieser Grundausrichtung unter. Auch ist es logisch, 90° zum Ziel zu stehen, dadurch habe ich am meisten Möglichkeiten die Schwungbahn zu ändern ... und zwar in beide Richtungen.

Es ist schon klar, dass die natürliche Bewegung des Körpers, wenn du 90° stehst, eher von aussen ist, jedenfalls neigt jeder dazu. Man muss einiges im Körper machen um sdie Schwungbahn square zu bekommen. Und noch einiges mehr um von innen zu kommen. (Was auch klar ist, weil bei der Ausholbewegung die Hüfte nur 45° "aufgedreht" und beim Durchschwung meist über 90° "weitergedreht" wird ... also sucht sich der Körper "die Mitte" :)
Wenn ich meinen rechten Fuß nach hinten stelle, erlaube ich dem Körper, damit die Schwungbahn square ist, von aussen zu schwingen. Die oben besprochene "Mitte", sehr angenehm für den Körper!
Wenn ich nun in dieser Stellung eine Squar-Bewegung machen will um von innen zu kommen, muss ich vom Körper etwas abverlangen, darum wird man nicht herum kommen.

Also kann man sagen, Fuß nach hinten, von innen kommen wird leichter, square-kommen ist ein Schwung "von aussen"!
Wie sieht es aber nun mit der Variable "von aussen" aus? Wenn ich schon um gerade zu sein, von aussen komme, weil der Körper es da angenehmer hat, was muss ich dann tun um von die Schwungbahn von aussen zu machen? Von aussen-aussen kommen? Ich glaube da sind selbst meine Arme zu kurz!
Hier sind also Variationsmöglichkeiten eingeschrängt.

Also: 90° zu Ziel stehen hat den Sinn, dass ich auf ein Ziel schießen muss, und dem Körper die größt möglichen Variationsmöglichkeiten bieten möchte, von aussen oder von innen an den Ball zu kommen.

Diese Anforderung scheint mir das schwierigste am Golfschwung zu sein: gegen den Strom zu schwimmen.

Das kann ich mir gut vorstellen. Golf ist schon so schwer genug.

Gerade den Punkt finde ich am interessantesten. Seine eigene Bewegung zu erkennen, Vorurteile auszublenden und Hindernisse zu bewältigen.

Richtig! Vor allem wenn die Vorurteile falsch sind.
DOCH! Es gibt ein falsch und richtig. Seit dem alle Muskeln, die für einen optimalen Schwung verantwortlich sind, gefunden wurden, kann jeder den für sich geeigneten Kompromiss finden. zB bei körperlicher Beeinträchtigung.

Man kann es aber auch pragmatisch angehen: wenn man gut spielt und klassisch dasteht, muss man den Minimalschwung nicht üben.

Ab wann spielt man gut???... wer braucht den Minimalschwung nicht üben?

Wenn man jahrelang das gängige System spielt, aber immer wieder scheitert und/oder den Slice nicht in den Griff bekommt etc., dann muss man seinen Weg gehen.

du meinst sicher ... seinen eigenen Weg gehen.
Gegen dieses "müssen" wehre ich mich natürlich, denn es ist nicht jedermanns Sache seinen eigenen Weg zu gehen.
Nur weil jemand seinen Sclice nicht in den Griff bekommt und die Kugel jahrelang schlecht trifft, muss er seinen eigenen Weg gehen? Woher kommt diese Logik? Warum hat es was mit der Ausrichtung zu tun, wenn jemand einen Fehler in seinem Schwung macht? Nur weil der Körper gerne von aussen kommen würde, weil es bequemer ist, und er sich nicht zwingen will seinem Körper eine Square Bewegung abzuverlangen?

:) Obwohl das der einzige Grund ist, warum man das tun sollte, wenn man die Kugel nicht und nicht besser treffen kann.

Ich selbst habe jedenfalls am Anfang viel zu lange auf die (klasssische) Meinung anderer gehört und erst die Probleme mit einem Knie haben mich wachgerüttelt.

Bei körperlicher Beeinträchtigung ist es noch verständlicher.. aber die kommt meiner Meinung nach nicht aus einer "richtigen" Ausrichtung, wenn man seinen Körper jahrelang falsch belastet hat, sondern von einem falschen Verständnis über das Zusammenwirken von Hüft- Schulter und Armbewegung.



Ist wohl wieder recht laaaaang uff ... und kritisch ausgefallen. Mein Bericht. ;)
Im übrigen muss gesagt werden, ich spiele eine Bogey Runde auch auf dem linken Bein, oder stelle meinen rechten Fuß wohin auch immer.
Aber wenn "Grundsätzliche Dinge" angesprochen werden und man gesund ist, sollte man auch an später denken, wenn jemand Variationsmöglichkeiten braucht.

Und ja, man braucht sie. :)

Sportliche Grüße, euer
Professor
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon ulim » 16.02.2016, 01:15

Dir hat wohl die Zeit gefehlt Dich kurz zu fassen :)

Das Setup des Minimalschwungs dient dazu von innen an den Ball zu kommen (relativ zur Ziellinie), obwohl man Out-to-In schwingt (relativ zur Ausrichtung). Daran finde ich nichts zu kritisieren, es ist eine mögliche Variation.

Wer den Fade braucht, der kann ja den Fuß einfach etwas weiter nach vorne stellen, bis er so steht, dass er nach beiden Richtungen variieren kann. Wenn man das kann, dann kann man es in jeder Ausrichtung.

Natürlich muss niemand seinen eigenen Weg gehen. Aber es kann nicht schaden darauf hinzuweisen, dass die Welt größer ist als der Lehrumfang eines Experten.

Ulrich

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Beitragvon Moderator » 16.02.2016, 09:47

Ist "seinen Weg gehen" etwas anderes als "seinen eigenen Weg gehen"?


Das 90°-Denken ist konträr zur Biomechanik und zur Kraftentfaltung. Als Ergebnis ist für ein kraftvolles Spiel eine hohe Verwindung des Körpers nötig, welche 95% der Amateure nicht schaffen und was pragmatisch-technisch betrachtet auch nicht nötig ist, wenn man sich von der Reißbrett-Logik verabschiedet.

Jeder soll spielen, wie er will. Statistisch haben wir in Deutschland eine der höchsten Golflehrerdichten nach klassischer Lehrmethode und gleichzeitig eines der schlechtesten Handicaps weltweit. Der immer noch exotische Status des Golfsports in D beeinflusst das Ergebnis klarerweise negativ, aber trotzdem: Viel Training hilft nicht viel, man muss schon das für sich selbst richtige trainieren und wenn bei uns nach 4 Stunden Minimalschwung die Kunden besser spielen als nach 4 Jahren Drivingrangeschule, dann kann man das nicht einfach als Einzelfall abtun.

Mike
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Beitragvon Bman » 16.02.2016, 12:51

Moderator hat geschrieben: Viel Training hilft nicht viel, man muss schon das für sich selbst richtige trainieren und wenn bei uns nach 4 Stunden Minimalschwung die Kunden besser spielen als nach 4 Jahren Drivingrangeschule, dann kann man das nicht einfach als Einzelfall abtun.

Mike


Hallo Mike,
kann es sein, dass du beim Minimalschwung in erster Linie den Schlägerkopfpfad (Schwungrichtung) optimierst?
Dann könnte ich mir schon vorstellen worauf die Verbesserungen bei deinen Schülern zurückzuführen sind.

Um den Faktor " gutes Timing" zu minimieren sollte man m. E. Pfad und Schlagfläche angleichen. D.h. Schwungrichtung und Stellung der Schlagfläche im Treffen nahezu ident. Nimmt größtenteils die Kurven (Sidespin) aus dem Spiel
Die meisten Amateure kommen von Außen (Schwungpfad nach links) mit einem offenen Schlägerblatt.
Würde sich im Impact der Schlägerkopf lösen würde er nach rechts fliegen bzw. der Schaft nach links.
Im Idealfall würden Kopf und Schaft nahezu in eine Richtung fliegen.

Wäre für mich eine Erklärung für die Verbesserungen.

Könnte ich da richtig liegen?

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Beitragvon Moderator » 16.02.2016, 15:28

Hallo Bman,

beim Minimalschwung ist die einzige Vorgabe eine optimale Treffsituation "Ball-Schlägerkopf", in Folge betrifft dies hauptsächlich den Schlägerkopfpfad. Insofern ist Deine Analyse treffend.

Auf Spielerseite schauen wir, zu was die jeweilige Person fähig und willens ist.

Fähigkeit, Wille und Impact.

Mike
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Minimalschwung...

Beitragvon aPerfectSwing » 16.02.2016, 23:05

Moin,

Das 90°-Denken ist konträr zur Biomechanik und zur Kraftentfaltung. Als Ergebnis ist für ein kraftvolles Spiel eine hohe Verwindung des Körpers nötig, welche 95% der Amateure nicht schaffen und was pragmatisch-technisch betrachtet auch nicht nötig ist, wenn man sich von der Reißbrett-Logik verabschiedet.


Hm, da kann ich so überhaupt nicht mit übereinstimmen.
Das 90 Grad Denken ist ein extrem hilfreicher und folgerichtiger Vorgang. Der Professor hat in seinem Beitrag sehr viele gute Ideen dazu beschrieben.
Das man bei einer 90 Grad Ausrichtung eine hohe Verwindung für ein kraftvolle Spiel braucht ist aus meiner Sicht, Erfahrung, hunderten Schwungvideos und Messungen einfach falsch. Insofern stimme ich mit der Aussage, dass eine hohe Verwindung nicht notwendig ist klar überein.

Ich mache jede Woche mit Spielern aller Kategorien viele Übungen, die Ihre automatische und instinktive Bewegung hervorbringen. Bestes Beispiel ist eine Seniorin kurz vor Ihrem 70. Geburtstag die noch nicht lange Golf spielt, die nach einigen Trainingseinheiten mit einem 90 Grad Stand saubere Treffer hat und einen leichten Draw spielt. Weite mit Ihrem Driver zwischen 150 - 160m.

Dabei ist die Beweglichkeit definitiv eingeschränkt.

Klar ist es ein guter Quick-Fix seinen Stand so zu ändern, dass ein Schwung von Außen plötzlich leicht von Innen und mit sauberer Schlagfläche ankommt. Aber da sind sehr schnell die Grenzen erreicht.

Was genau beim 90 Grad denken konträr zur Biomechanik ist, dass kann ich nicht nachvollziehen. Das Beispiel mit dem Kniegelenk, dass nicht für Rotation gebaut ist, das ist ja nachzuvollziehen. Aber wofür haben wir dann das Hüftgelenk? Hier muss doch das ganze System betrachtet werden.

Wenn ich die Golfer z.B. Schläger werfen lasse, dann ergibt sich bei einem Wurf auf ein Ziel plötzlich ein fast perfekter Golfschwung bei einer 90 Grad Ausrichtung. Dabei ist dann auch zu sehen, wieviel Rotation und vieles anders der Körper bequem in seinem natürlichem Bewegungsumfang liefert.
Ich nehme einen Teppichklopfer, einen Tennisschläger oder vieles mehr und schlage damit auf ein Impact Bag. Plötzlich ist alles da, was man für einen guten Golfschwung braucht und der Körper sucht sich ohne nachzudenken oder Anweisungen als effektivste Bewegung das, was man unter einem Profischwung versteht. Jeder mit seinen Variationen, aber immer im Kern effiziente und sinnvolle Bewegungen.

Aus meiner täglichen Praxis ist das Problem eher die Methodik. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall vielen Dank an den Professor für den sehr guten Beitrag!

Martin

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ulim
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Beitragvon ulim » 16.02.2016, 23:48

Lass doch mal Schläger werfen mit Anlauf - ohne dass Du dem Probanden sagst wie er anlaufen soll. Ich vermute der ignoriert das 90° Prinzip komplett und läuft "von innen" an den Abwurfpunkt heran - also wie beim Minimalschwung.

Und ich glaube sogar, dass ein Schlägerwerfer, der nicht vorkonditioniert ist durch das klassische Setup, auch aus dem Stand heraus den rechten Fuß nach hinten stellen und schräg stehen wird. Wenn er den Auftrag bekommt "wirf soweit Du kannst, Technik egal".

Ulrich

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Beitragvon Professor » 17.02.2016, 02:50

Dir hat wohl die Zeit gefehlt Dich kurz zu fassen Smile

ha, jetzt hast du mich erwischt ... !!! Schrieb ich das nicht auch mal?? :D

Wenn man das kann, dann kann man es in jeder Ausrichtung.

ja, wenn ... :) zum Lernen braucht man aber Sicherheiten, auf was man achten soll und da ist "den Stand zu variieren" für mein Gefühl eine gefährliches Spiel.

Ist "seinen Weg gehen" etwas anderes als "seinen eigenen Weg gehen"?

Für mein Gefühl schon. Seinen Weg geht einer, der nicht weiss wohin ihn der Weg führt und er macht es trotzdem, weil er das Abenteuer liebt. Seinen eigenen Weg geht einer, der weiss wo er hin will. Drum ist es ja sein eigener Weg. Er hat also eine Vorstellung davon.

Das 90°-Denken ist konträr zur Biomechanik und zur Kraftentfaltung.

Das kann nur provokant gemeint sein, man wird es schwer haben das zu begründen. Aber ich kann mir denken wie es gemeint ist.
Wenn es sehr vielen hilft, damit den Ball besser zu treffen, was ich im übrigen glaube, darum schrieb ich auch.. "Obwohl das der einzige Grund ist, warum man das tun sollte, wenn man die Kugel nicht und nicht besser treffen kann" dann hilft es sicher dem Verständnis und der Aufgabe die es zu bewältigen gilt.
Als Ergebnis ist für ein kraftvolles Spiel eine hohe Verwindung des Körpers nötig, welche 95% der Amateure nicht schaffen und was pragmatisch-technisch betrachtet auch nicht nötig ist, wenn man sich von der Reißbrett-Logik verabschiedet.

Es gibt noch andere Golfschwung-Lehren, die es nicht notwendig machen, den Körper stark zu verwinden um großartiges Golf zu spielen.

Was eigentlich als Überleitung zu meinem bewußt gewählten Titel des Fadens gemeint ist.
Ich halte es grundsätzlich für nicht gut, einen Ball der am Boden liegt, der mit einer Bewegung stehend, von rechts nach links und von oben nach unten bewegt werden soll, den Körper so zu stellen, dass er sich mehr vom Ball abwendet.
Der einfache Grund. je mehr ich mich vom Ball abwende, desto weiter ist er weg, und desto schwerer ist es wieder dort hin zurück zu kommen, vor allem, wenn diese Bewegung möglichst heftig ausfallen soll, damit der Ball sich auch ordentlich bewegt. Ein Körper der weiter weg ist, muss auch mehr tun um wieder zurück zu kommen, ist also im Grunde auch mehr belastet.

Meint Euer
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Genau anders herum

Beitragvon aPerfectSwing » 17.02.2016, 07:34

Moin,

@ulim:
Lass doch mal Schläger werfen mit Anlauf - ohne dass Du dem Probanden sagst wie er anlaufen soll. Ich vermute der ignoriert das 90° Prinzip komplett und läuft "von innen" an den Abwurfpunkt heran - also wie beim Minimalschwung.


Das haben wir reichlich mit absoluten Anfängern, die nicht ein einzige Anweisung bekommen haben, durchgeführt.
Wenn Sie sich anders hinstellen, dann genau entgegen Deiner Vermutung, dann mit einem offenem und nicht einem geschlossenem Stand.

Also genau das Gegenteil vom sog. Minischwung.

Des Pudels Kern ist aber das Thema sauberes Treffen. Und das kann man wesentlich besser, mit weniger Aufwand und effektiver lösen.

Martin

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Beitragvon Moderator » 17.02.2016, 10:13

Die eigenen Kinder sind immer die schönsten, es ist deshalb müßig, wenn Fachleute die Meinung anderer Fachleute beurteilen möchten - meist ohne den Kern verstanden zu haben.

Irgendwo steht am Ende "Und das kann man wesentlich besser, mit weniger Aufwand und effektiver lösen." Also dann los! Die Mitleser warten auf gute Anleitungen.

Mike
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Beitragvon Professor » 17.02.2016, 20:18

Moderator hat geschrieben:Also dann los! Die Mitleser warten auf gute Anleitungen


Schon geschrieben.
Ich halte es grundsätzlich für nicht gut, einen Ball der am Boden liegt, der mit einer Bewegung stehend, von rechts nach links und von oben nach unten bewegt werden soll, den Körper so zu stellen, dass er sich mehr vom Ball abwendet.
Der einfache Grund. je mehr ich mich vom Ball abwende, desto weiter ist er weg, und desto schwerer ist es wieder dort hin zurück zu kommen, vor allem, wenn diese Bewegung möglichst heftig ausfallen soll, damit der Ball sich auch ordentlich bewegt. Ein Körper der weiter weg ist, muss auch mehr tun um wieder zurück zu kommen, ist also im Grunde auch mehr belastet.


Wo hier der biomechanische Vorteil ist und die bessere Kraftübertragung ... da brauch ich eine Anleitung.
Mit Gruß, Euer
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So ist es...

Beitragvon aPerfectSwing » 17.02.2016, 21:48

Moin,

komme gerade von der letzten Coaching Session zurück.

Die eigenen Kinder sind immer die schönsten, es ist deshalb müßig, wenn Fachleute die Meinung anderer Fachleute beurteilen möchten - meist ohne den Kern verstanden zu haben.


Unserer Tochter ist in der Tat die Schönste!
Aber zurück zum Thema. Den Satz finde ich sehr befremdlich. Kann denn das Thema nun diskutiert und besprechen werden, oder ist das unerwünscht? Und Aussagen wie "MEIST ohne den Kern..." sind allgemein und haben null Inhalt.

Ich habe richtig Lust und Interesse an einem fachlichem und sachlichen Austausch mit Darstellung der Vor. und Nachteile der jeweiligen Idee. Gerne solange, bis der Kern verstanden ist.

Also noch einmal zu meinen Erfahrungen mit dem geschlossenem Stand.
+/- Quick Fix für Pfad deutlich vin Außen
- Verstetigung des ineffizienten Schwungpfads
- steiler Eintreffwinkel
- Lie Anpassung in Richtung deutlich upright?
- ich habe im und kurz nach dem Impact gefühlt deutlich mehr Last im Körper
- keine Verbindung zur Zielrichtung
+ linker Fuß offen zum Ziel oder "Umsetzen" ist oft eine sehr gute Lösung bei eingeschränkter Hüftmobilität und/oder Knieproblemen

Hier mal ein Video zum Schlägerwerfen von Brandon:



Oder mehr Einblick in die Shoemaker Methodik:



Gruß aus dem Norden

Martin

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Beitragvon ulim » 18.02.2016, 00:57

Ich empfinde den Wettstreit von Systemen generell als eher mäßig hilfreich. Es gibt kein System, das auf jeden passt und keine Wahrheit im Golfschwung, die für alle gilt.

Was es aber gibt, das sind Ursachen und Wirkungen. Niemand wird bestreiten, dass die Physik für alle gleich ist. Interessant ist es also zu lernen welcher Effekt durch welche Herangehensweise ausgelöst oder vermieden wird.

Wenn jemand eine neue Idee hat, z. B. Minimalschwung oder RS oder Mike Austin oder was weiss ich, dann ist es für mich am Nützlichsten, wenn ich die neue Idee theoretisch verstehe und ihre Auswirkungen auf mein eigenes Golfspiel praktisch erfahren kann. Als weniger nützlich empfinde ich statistische Aussagen über Erfolge oder Tauglichkeit eines Systems. Von Statistik ist noch keiner besser geworden und fremde Erfahrungen zu glauben um eigene überspringen zu können, das spart wirklich sehr selten die erhoffte Zeit.

Ulrich

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Beitragvon Professor » 18.02.2016, 01:04

ulim hat geschrieben:Was es aber gibt, das sind Ursachen und Wirkungen. Niemand wird bestreiten, dass die Physik für alle gleich ist. Interessant ist es also zu lernen welcher Effekt durch welche Herangehensweise ausgelöst oder vermieden wird.


Finde ich auch. Am Beispiel Schlägerwerfen den Martin vorstellt, ist eine Idee einer Herangehensweise sehr gut sichtbar, oder?
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Professor » 18.02.2016, 01:06

Das Fred Shoemaker Video kenn ich und sehe es immer wieder gerne.
Wunderschön gemacht und klingt alles sehr logisch!
Mit Gruß, Euer
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Beitragvon Professor » 18.02.2016, 01:21

+/- Quick Fix für Pfad deutlich vin Außen
- Verstetigung des ineffizienten Schwungpfads
- steiler Eintreffwinkel
- Lie Anpassung in Richtung deutlich upright?
- ich habe im und kurz nach dem Impact gefühlt deutlich mehr Last im Körper
- keine Verbindung zur Zielrichtung
+ linker Fuß offen zum Ziel oder "Umsetzen" ist oft eine sehr gute Lösung bei eingeschränkter Hüftmobilität und/oder Knieproblemen


ich bin nicht so geschult in manchen Ausdrücken.
> Was meint +/- QuickFix FÜR Pfad ...??
> Verstetigung? Klingt deutsch, verstehe es aber nicht in dem Zusammenhang des ineffizienten Schwungpfads.
> Wie kommt der steilere Eintreffwinkel zustande, weil man eher eine Bewegung "von aussen" macht?
> Zielrichtung kann ich bestätigen. Diesen Stand verwende ich nur bei einem Draw, der ein Hook werden soll, zB Dogleg. Normale Draw reicht ein offenes Schlägerblatt in der Ansprechposition aus. (kein Irrtum: Offen!)

> Mit linker Fuß offen, habe ich so meine Probleme beim Aufschwung: Da zwicks und knackst es innen bei den Adduktoren heissen die glaub ich. Mit umsetzen kann ich diesen Schmerz mit normalem linken Fuß gut entgegenwirken.

Für mich ein sehr wichtiger Punkt: Wenn man den re. Fuß nach hinten stellt, kann ich den Schläger nicht durchschwingen ohne die rechte, bereits aufgestellte Fußspitze - wie Mike Austin - nach zu ziehen. Oder sogar den erst auf die Innenkannte leicht gehobenen rechten Fuß, ehe er sich ganz aufstellt.

Meint euer
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Beitragvon aPerfectSwing » 18.02.2016, 07:54

Moin,

nur einige kurze Anmerkungen, bin den ganzen Tag in Terminen.

Ich empfinde den Wettstreit von Systemen generell als eher mäßig hilfreich. Es gibt kein System, das auf jeden passt und keine Wahrheit im Golfschwung, die für alle gilt.

Ich stimme mit Dir zu 100% überein. Genau deshalb erkunde ich mit den Golfern jeweils Ihren eigenen perfekten Schwung und kein "Musterschwung".

Was es aber gibt, das sind Ursachen und Wirkungen. Niemand wird bestreiten, dass die Physik für alle gleich ist. Interessant ist es also zu lernen welcher Effekt durch welche Herangehensweise ausgelöst oder vermieden wird.

Genau das habe ich doch oben beschrieben. Gerne erläutere ich mehr oder lasse mir meine Denkfehler erläutern oder mangelndes Wissen gerne erweitern. Nur wenn ich mit Biomechanikern, Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Coaches über die Themen spreche, dann kommen wir zu entsprechenden Schlußfolgerungen.

[/quote]
Wenn jemand eine neue Idee hat, z. B. Minimalschwung oder RS oder Mike Austin oder was weiss ich, dann ist es für mich am Nützlichsten, wenn ich die neue Idee theoretisch verstehe und ihre Auswirkungen auf mein eigenes Golfspiel praktisch erfahren kann. Als weniger nützlich empfinde ich statistische Aussagen über Erfolge oder Tauglichkeit eines Systems. Von Statistik ist noch keiner besser geworden und fremde Erfahrungen zu glauben um eigene überspringen zu können, das spart wirklich sehr selten die erhoffte Zeit.[/quote]

Genau! Die Frage, die Shoemaker immer stellt ist: Welche Aufmerksamkeit/Wahrnehmung fehlt für den nächsten Schritt. Und das in der Ausführung der Bewegung des jeweiligen Individuums und mit seinen individuellen Gegebenheiten. Ich beschäftige mich mit Vergnügen mir allen Schwungideen und lerne diese dann auch aus erster Hand, wie z.B. bei Dan Shauger, Steve Pratt, Shoemaker, Kelvin Miyahira,...

Es wäre mir ein Vergnügen, Dich kenne zu lernen und Dir konkrete Bewegungserfahrungen zu vermitteln, die dann neue Impulse für Dein Golf sein können. Das ist null statistisch und 100% praktisch.

Euch einen schönen Tag und immer Solid Hit!
Martin

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Beitragvon Moderator » 18.02.2016, 07:58

Ich stimme Ulim zu.

Die längeren Passagen der vielen Antworten habe ich (zugegegen) nur stückweise gelesen, da zu viele Details und zu wenig Gesamtes.

Es sind einige Aussagen darin enthalten, die für mich klarlegen, dass der Minimalschwung und/oder die biomechanischen Notwendigkeiten für eine minimale Bewegung bei maximaler Kraftübertragung nicht verstanden wurden.

Wenn ich mit Physiotherapeuten und Sportorthopäden (sehr gute Namen dabei) rede, darunter Golfer und Nichtgolfer, werde ich unisono gefragt, warum die Minimalbewegung nicht der Standard sei und wer daran zweifeln könne.

Die interessierten Fachleute lade ich gerne mal zu einem Wissensaustausch ein, innerhalb einer Ferndiskussion und nicht open minded habe ich wenig Hoffnung, dass hier eine Weiterentwicklung stattfindet - und nur darum geht es mir.

Falls jemand eine Fernsdikussion haben möchte, dann bitte konkret. Mit Videos, Probanden, Erklärungen.

Mike
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Beitragvon Professor » 18.02.2016, 17:14

Die längeren Passagen der vielen Antworten habe ich (zugegegen) nur stückweise gelesen, da zu viele Details und zu wenig Gesamtes.


Lieber Mike, ich habe den Faden eröffnet, weil du dogmatische Behauptungen aufgestellt hast, die ich versuche zu widerlegen. Es wurden viele Beispiele gebracht, die es lohnen würde zu diskutieren.
Das Thema ist sehr komplex und ich verstehe, wenn du wenig Zeit hast alles zu lesen.

Bitte mach mal Gesamtes und erkläre, warum...

der 90° Stand:
>biomechanisch kontraproduktive ist
>keine optimale Kraftentfaltung entstehen kann
>nur der Versuche ist, den Golfschwung logisch zu erklären.

DANKE!

Professor
Mit Gruß, Euer
Professor

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Beitragvon aPerfectSwing » 18.02.2016, 19:15

Moin,

gerne bin ich bei einem persönlichem Wissensaustausch dabei.
Ich lade bei Interesse zu mir ein. Dort können wir dann auch mit Video, Kraftmessplatte, K-Vest und Biomechanik System die Dinge überprüfen und visualisieren. Gerne hole ich auch aus anderen Fakultäten kundige Menschen dazu, um Open Minded und praktisch zu diskutieren, probieren und zu lernen.

Ansonsten schließe ich mich dem Professor an.

Gruß
Martin

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