Gibt es den "besseren" Golfschläger?

Fragen zu bestimmten Golfschlägern und deren Schwungarten
Benutzeravatar
Moderator
Moderator
Beiträge: 5131
Registriert: 16.01.2009, 10:46
Youtube: https://www.youtube.com/c/MarkenGolf
Kontaktdaten:

Gibt es den "besseren" Golfschläger?

Beitragvon Moderator » 01.02.2018, 09:36

Die Saison rollt heran und die guten Vorsätze - zumindest in Sachen Golf - stehen noch. Der Wunsch vieler Golfer ist es, dass das Handicap besser wird. Klarerweise kommen auch neue Golfschläger auf die Liste der Möglichkeiten zur Spielverbesserung. Deshalb mal eine kurze Checkliste, was wirklich relevant ist, wenn durch den Golfschläger der Schwung (und damit das Spiel) besser werden soll:

1. Die Schaftlänge ist mit Abstand der wichtigste Parameter, nach unserer Erfahrung spielen 80% der Golfer mit einer unpassenden Schaftlänge. Die Konsequenz daraus ist eine gebremste Bewegung die bis zu körperlichen Beschwerden führen kann (Handgelenke, Ellbogen, Wirbelsäule).

Wer hier ad hoc seine Golfausrüstung checken möchte, dem sei die biometrische Fittingformel empfohlen. Online, anonym und kostenlos. Keine Registrierung notwendig, keine Datensammlung etc.

Wie die Schaftlänge korrekt gemessen wird, ist hier beschrieben: Schaftlänge beim Golfschläger messen

2. Schaftart, Schaftflex und Schaftgewicht beeinflussen den Schwung auch stark, auch ist deren Wahl für die Körperbelastung mitverantwortlich. Die Flexwahl nach Schlagweite ist hier beispielsweise kein guter Ratgeber, aber leider immer noch Standard.

3. Kopfgewichte und Winkel (Lie, Loft) sind wichtig, aber werden oft übertrieben wichtig dargestellt. Entscheidender ist hier die Durchgängigkeit innerhalb des kompletten Schlägersatzes, siehe auch Präzisions-Golfschläger.
Liegt der Lie-Winkel stark neben dem Idealwert, hat dies sehr negative Auswirkungen auf den Treffmoment.
Sind die Loft-Winkel nicht sauber gestaffelt, sind klar gegliederte Distanzen nicht machbar.
Springen die Gewichte durcheinander, springt auch dder Grad der Streuung nach oben.

4. Die Griffstärke kann ebenfalls Probleme bereiten (Handschmerzen) oder den Schwung beeinflussen (Slice), beim Schwung ist die Griffstärke aber mehr die Grundlage für eine falsche Griffhaltung.

Modelle und Bauarten haben auch einen Einfluss auf das Schwunggefühl und in Folge auf das Spielergebnis, aber wenn die oben genannten Punkte nicht stimmen - vor allem Punkt 1 - dann ist es egal, wie der Schläger aussieht und welches Markenlogo er trägt: er wird nie das Potential des Spielers umsetzen können.

Wie klärt man nun die Richtigkeit des Gesamtpaketes ab? Dafür gibt es sogar eine kostenlose Möglichkeit: den Schwung-Schläger-Check

Alternativ gibt es wie oben geschrieben das biometrische Fitting, welches die Grundlage bilden sollte, auch herstellerübergreifend. Stimmt die Geometrie nicht, funktioniert das System nicht.

Mike
"Der Zweifel ist der Weisheit Anfang."
René Descartes (1596 - 1650),
Philosoph und Mathematiker

http://www.marken-golf.de
Unterwössen im Chiemgau

Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem durch Moderator am 01.02.2018, 09:36 verfassten Beitrag.
Und berufen sich auf TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung.

Zurück zu „Golfschläger: Holz, Eisen, Putter“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast