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 Der Griff - das wohl größte Dogma der Golfwelt Nächstes Thema anzeigen
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Easygolf



Anmeldedatum: 17.08.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 19.07.2010, 15:31 Antworten mit ZitatNach oben

Der Griff – das wohl größte Dogma der Golfwelt.

Der Griff folgt dem Schwung - und nicht umgekehrt! Im Golf wird viel zu viel Zirkus um den vermeintlich richtigen Griff gemacht.
Das Geheimnis ist die dem Schwung zugrunde liegende Absicht. Denn,

• Wer den Ball löffeln will, wird den Schläger von unten anfassen, um ihn nach oben bewegen zu können

• Wer den Ball mit mehr oder weniger Rückwärtsdrall schlagen will, wird von oben auf den Schläger greifen, um ihn dann von hinten oben (in der vom Schlägerschaft vorgegebenen schrägen Ebene) nach vorne unten zwischen Ball und Schläger zu pendeln/peitschen/hämmern/hacken/kurbeln, etc. - je nachdem welches Schwungbild man bevorzugt (s. Anhang Bild 1).


Image


Den dazu passenden Griff finden erreicht man am

• wenigsten, wenn man den Schläger am Boden aufsetzt, denn in diesem Moment sind die Hände überstreckt und es fühlt sich unnatürlich an (s. Anhang Bild 2) – innerhalb des Schwungs dauert diese Phase ja nur einen Bruchteil einer Sekunde, die einsetzende Fliehkraft zieht quasi die Hände lang und auf rein statische Art und Weise ist dieser Moment kaum nachvollziehbar;


Image


• am ehesten, wenn man den Schläger im Handgelenk aufrecht hält - wie einen Hammer ja auch. Oder man legt ihn sogar auf eine Ablage in Griffhöhe, wie z. B. eine Stuhllehne, um dann von oben nach unten zu drücken (s. Bild 3).


Image


• So bekommt man ein Gefühl für das nach unten Schlagen/Pendeln/Kurbeln

Das wurde bereits mehrfach beschrieben unter anderem auch von Thomas Zacharias, ich wollte nur noch einmal auf die Wichtigkeit der dahinter liegenden Absicht hinweisen. Die meisten Golfbeginner müssen zuerst einmal verstehen, dass der Schläger von oben nach unten geschlagen werden muss!
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010, 12:57 Antworten mit ZitatNach oben

Klasse Darstellung, Wolfgang.

Mike

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Lima



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Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 21.07.2010, 21:45 Antworten mit ZitatNach oben

Hab nun die Zacharias DVD bekommen und schon 2x durchgeguckt.
Echt klasse, kurz, sachlich aufs wesentliche gepeilt und Fehlerquellen
angesprochen.
Hab mir vor der Glotze ne kleine Brücke(Teppich) hingelegt und eifrig mitgeschwungen, da brauchs keinen Pro mehr....
Griff ...Handgelenke zum Schluss des Durchwungs...linker Ellenbogen gerade...linke Schulter vor dem Ball...das wars...!?

eigentlich gar net so schwer ,lol

und super wie er es rüberbringt, welche Fehlerquellen zu vernachlässigen sind. Muss Freitag gleich aufn Platz und testen ob ich mehr Konstanz in die
Schläge bekomme.

Gruesse

Lima
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Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 22.07.2010, 07:40 Antworten mit ZitatNach oben

Lima hat Folgendes geschrieben:
...linke Schulter vor dem Ball...


Das wird so auf der DVD gesagt/gezeigt?
Kann man da mal ein Standbild sehen?
Oder wurde es für eine spezielle Situation angewendet?

Mike

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Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 22.07.2010, 08:53 Antworten mit ZitatNach oben

moin Mike!

li.Schulter vor dem Ball soll heissen zumindest gleiche Höhe eher etwas rechts vom Ball (Rechtshänder Golfer) so hab ichs verstanden, auf jedenfall
beim Drive hat er es so betont.
Ist die li.Schulter zu weit links vom Ball spricht er von Quetschen,was
ein sauberes Treffen verhindert.

Muss aber nochmals genau gucken,hab die DVD grad net zur Hand,
nicht dass ich was falsches sage...

so long

Lima
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BeitragVerfasst am: 22.07.2010, 10:36 Antworten mit ZitatNach oben

Hi Lima,

dann stimmt es wieder: Schulter rechts vom Ball bei RH. Man spricht dann von "hinter dem Ball", nicht "vor dem Ball" meines Wissens.

Mike

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Lob 64



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BeitragVerfasst am: 22.07.2010, 18:16 Antworten mit ZitatNach oben

Sorry , wenn der Ball mittig liegt , wie soll meine linke Schulter dann
HINTER den Ball kommen !?
Wenn man sehr breitbeinig steht klappt das evtl. beim Driver . Beim
Wedge eher an der rechten Schulter .
ODER sprecht Ihr nur vom Driver und nach der Schulterdrehung , dann
gibt es Sinn!?
Gruß Helmut

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Achtung! Heute beginnt der Rest des Lebens.
Habt Spaß
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Beiträge: 2739

BeitragVerfasst am: 22.07.2010, 18:59 Antworten mit ZitatNach oben

Image

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Beim Wedge hat man sicher mehr Variationsmöglichkeiten, da hast du völlig recht.

Mike

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Lima



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Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 23.07.2010, 22:58 Antworten mit ZitatNach oben

n abend in die Runde!

muss nochmal aufs Thema zurückkommen,
der Griff, das grösste Dogma.....( mal aus technischer Sicht)

Hab heute 18 Lochturnier gespielt, pünktlich 15.16h T1

4 h Dauerregen, mittel bis Starkregen... also 3 Paar Handschuhe waren durchgeweicht....meine Ledergriffe auf meinen Grovveless von Mike waren
glitschik, da ich die gefettet und geharzt hab.... musste dann ohne Handchuh
spielen,dass mir der Schläger net davonfliegt,hehe

Meine Flightpartner hatten aber gleiches Problem....also nix gegen die Ledergriffe, aber Extremregen 4 h geht allem an die Substanz.

freu mich grad riessig trotz des Regens ne riessige Runde gespielt zu haben und HCp 1,1 points verbessert zu haben

Die grooveless Sandwedge bei Regen ist ein Gedicht!!

Soo long
und chears

Lima
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