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Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 2726
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Verfasst am:
28.04.2010, 11:31 |
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Ich hatte es vor ein paar Tagen mal angesprochen, auch im Zusammenhang mit einer Schwungbahn von aussen nach innen. Ich beobachte, dass viele Golfer zu dicht am Ball stehen und zusätzlich die direkte Ballposition zum Schlägerblatt falsch einschätzen.
Blick aus Spielersicht:
Die gleiche Situation frontal (Schlägerkopf liegt auf) ...
... im Treffmoment ist der Schlägerkopf jedoch angehoben:
Die Auge-Hand-Koordination merkt sich diesen Umstand spätestens nach zwei, drei Fehlschlägen und leitet für den Spieler unbemerkt eine Kompensation für den Treffmoment ein. Der Schläger wird zum Spieler hingezogen, die Schwungbahn nach links gedrückt, die Ellbogen angezogen und/oder der Oberkörper aufgerichtet etc. Letztlich trifft man immer, wird auf diese Art jedoch sicher nie zufrieden sein.
Eine Tendenz, den Ball stärker zum Hosel zu legen, kann man oft sehen. Die Golfer machen dies unbewußt, denn wenn man sie darauf anspricht, weiß niemand eine Erklärung. Ich hatte mal den Verdacht, dass dies ein Tribut an eine Sliceerfahrung ist. Der Ball verschwindet in einer Rechtskurve nach aussen, insofern wird mit allen Mitteln probiert, verstärkt nach links zu schlagen.
Diese "Kompensation aus Logik" kann man auch bei Spielern finden, die oft flache Bälle schlagen. Im Schwung wird dann der Schläger nach oben gezogen, um den Ball besser vom Boden zu bekommen. Leider passiert genau das Gegenteil: der Ball wird noch stärker getoppt. Das Verständnis für die "Unlogik", dass man stärker auf den Ball schlagen muss, damit dieser höher startet, muss man sich im Golfsport erst systematisch erarbeiten. |
_________________ Es gibt zu wenig Seltenes und zu viel Quantität. (titanic) |
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Die Betreiber vom Golfhaus.de distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem durch Moderator am 28.04.2010, 11:31 verfassten Beitrag. Und berufen sich auf TMG Abschnitt 3 / Verantwortlichkeit. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. |
Greenjudge
Anmeldedatum: 17.08.2009
Beiträge: 137
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Verfasst am:
28.04.2010, 11:39 |
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Also Deiner Meinung nach aus Sicht des Spielers dann eher den Ball so ansprechen daß er zwischen Mitte Schlägerkopf und Spitze liegt ? Der Downswing sorgt ja dafür daß der Ansprechwinkel zwischen Unterarm und Schlägerschaft so nicht mehr gehalten wird und somit eine Streckung erfolgt. Sehe ich das richtig? |
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Anmeldedatum: 16.01.2009
Beiträge: 2726
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Verfasst am:
28.04.2010, 12:15 |
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Siehst Du richtig. Nur sollte man bei der Korrektur nicht gleich wieder alles auf einmal wollen, da spielt die Amygdala nicht mit.
Wenn man zu den wenigen Glücklichen gehört, die den Ball gedanklich ausblenden können, kann man es ad hoc probieren: Ball zwischen Mitte und Spitze Schlägerblatt positionieren, ggf. sich ausrichten lassen und schlagen. Die ersten paar suboptimalen Treffer einfach ebenfalls ignorieren.
Alle anderen sind besser beraten, die Lagekorrektur Millimeter für Millimeter zu machen. Immer ein Stückchen mehr, bis man wieder das Gefühl und die Sicherheit hat, den Ball gut zu treffen. Dann den Ball wieder weiter weg legen usw.
Man kann auch einen Probeschwung dicht vor dem Ball machen und das Gras bürsten. So sieht man genau, wo der Schläger den Boden berührt. Ist diese Stelle z.B. 15 cm vom Ball entfernt, dann gleich nach dem Probeschwung die Füsse genau 15 cm zum Ball hin versetzen, nicht mehr lange denken und gleich schlagen. Klappt in der Regel ganz gut und es ist der Expressweg, für eine bessere Ansprechposition. Nach kurzer Zeit hat man das Feeling dafür und der Kopf das Vertrauen. |
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Forggensee
Anmeldedatum: 30.03.2010
Beiträge: 74
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Verfasst am:
28.04.2010, 15:24 |
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| Greenjudge hat Folgendes geschrieben: | | Also Deiner Meinung nach aus Sicht des Spielers dann eher den Ball so ansprechen daß er zwischen Mitte Schlägerkopf und Spitze liegt ? |
Interessant... mein Pro meinte von Anfang an ich soll den Ball so ansprechen. Jetzt weiss ich wenigstens wieso  |
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