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 Loft bei den Eisen Nächstes Thema anzeigen
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LHs



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BeitragVerfasst am: 29.01.2009, 14:46 Antworten mit ZitatNach oben

Ist der (das?) Loft bei den Eisen das wichtigste Merkmal für die Schlagweite?

Und warum wird es bei längeren Eisen (z.B. Nr. 4) plötzlich so viel schwerer auf Weite zu kommen als mit einem 8er?
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PIm



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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 18:34 Antworten mit ZitatNach oben

Der Loft "gilt" als der Weiten-Parameter, wobei die Lage des COG (Schwerpunkt) mindestens eine gleiche Bedeutung hat.

Wie weit unter dem Sweetspot und wie weit dahinter der Schwerpunkt liegt, bestimmt den Ballflug ebenso massiv wie der Loft.

Es gibt Untersuchungen dazu, aber noch wenig Umsetzung bei den Herstellern.

Allein durch eine unterschiedleche COG Platzierung kann man bei gleichem Loft zwei völlig unterschiedliche Golfschläger bauen, die sich auch deutlich in der Schlagweite unterscheiden.
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Johnny



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BeitragVerfasst am: 31.01.2009, 23:02 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Und warum wird es bei längeren Eisen (z.B. Nr. 4) plötzlich so viel schwerer auf Weite zu kommen als mit einem 8er?


ähm ... weils weniger Loft hat?
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LHs



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 09:05 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
ähm ... weils weniger Loft hat?


Interessanter Ansatz Wink

Was passiert jetzt aber tatsächlich, warum 36° Loft noch fast jeder ordentlich gebacken kriegt, bei 27° aber schon 80% der Golfer alt aussehen?

Hat das mit dem Spin zu tun? Vermutlich.

Oder ist der lineare Loftsprung der falsche Denkansatz?
Statt konstant 4 bzw 3 Grad zwischen den Eisen könnte man doch auch den Loftsprung jeweils 0,5° reduzieren. Beginnend bei 5° Differenz bei den Wedges. Zwischen Eiisen 5 und 4 wären dann noch 2° Unterschied und das 4er hätte 29°.

Unter alten Clubmakern gilt ja die 28/37 Regel: unter 28° Loft und über 37 inch Schaftlänge wird es für den Golfer abrupt schwieriger.
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Wutz



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 13:14 Antworten mit ZitatNach oben

Sehr interessante Überlegung Lefty. Dachte auch schon mal darüber nach.

Die Schwierigkeit, den Ball ordentlich zu schlagen, steigt mit zunehmenden Loft ständig an. Insofern ist ein stets gleichbleibender Loftsprung zwar auf dem Papier schön anzusehen, aber er entspricht nicht den Anforderungen.
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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 13:25 Antworten mit ZitatNach oben

Rough hat Folgendes geschrieben:
Sehr interessante Überlegung Lefty. Dachte auch schon mal darüber nach.

Die Schwierigkeit, den Ball ordentlich zu schlagen, steigt mit zunehmenden Loft ständig an. Insofern ist ein stets gleichbleibender Loftsprung zwar auf dem Papier schön anzusehen, aber er entspricht nicht den Anforderungen.


Der Loft ist m.E. nicht so sehr das Problem. Man biege den Loft eines Eisens soweit als möglich in Richtung lange Eisen und man wird kaum eine Veränderung für den Schwung festellen (Lie anpassen nicht vergessen), denn Schaftlänge und Gewicht haben sich so gut wie nicht verändert. Der Ballflug ändert sich natürlich.

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Thomas Walk
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Wutz



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 13:42 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Der Loft ist m.E. nicht so sehr das Problem.


Also wenn ich meinen Schlägerkopf von 36 auf 33 Grad biege, habe ich durchaus sehr unterschiedliche Schlagweiten.
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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 14:04 Antworten mit ZitatNach oben

Rough hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Loft ist m.E. nicht so sehr das Problem.


Also wenn ich meinen Schlägerkopf von 36 auf 33 Grad biege, habe ich durchaus sehr unterschiedliche Schlagweiten.


Unterschiedliche Schlagweiten ja, aber kaum ein unterschiedliches Gefühl.

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Wutz



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 14:36 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Unterschiedliche Schlagweiten ja, aber kaum ein unterschiedliches Gefühl.


Sorry, dann habe ich die Antwort falsch verstanden. Bei der Frage von Lefty ging es ja um Loft und Schlagweite.
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LHs



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 17:37 Antworten mit ZitatNach oben

Ja, ich meinte auch Loft und Schlagweite.
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Professor



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BeitragVerfasst am: 01.02.2009, 22:34 Antworten mit ZitatNach oben

ja warum also? Ist ein 5er schwerer gut zu spielen als ein 6er?

Ich versuchs mal:
Das 6er hat weniger Loft und braucht eine höhere SKG, damit genug spin auf den Ball kommt, damit er ordentlich fliegt.
Beim 7er bekomm ich auch noch mit weniger SKG genug Spin auf den Ball, deshalb fliegt er auch noch ganz gut!

Aber ist das nicht alles bekannt?

Also Burschen, ab in die Kraftkammer! (ähm ... Kopplungskammer ...)

LG - Prof.
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 09:24 Antworten mit ZitatNach oben

Professor hat Folgendes geschrieben:
ja warum also? Ist ein 5er schwerer gut zu spielen als ein 6er?

Ich versuchs mal:
Das 6er hat weniger Loft und braucht eine höhere SKG, damit genug spin auf den Ball kommt, damit er ordentlich fliegt.
Beim 7er bekomm ich auch noch mit weniger SKG genug Spin auf den Ball, deshalb fliegt er auch noch ganz gut!

LG - Prof.


Das hat weniger mit dem Loft zu tun als mit dem MOI. Ein 5er braucht bei der Schwungewichtsmethode mehr Energieeinsatz um die gleiche SKG zu erreichen wie das 7er. Das 7er hat also nicht weniger SKG - man erreicht sie nur leichter.

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Thomas Walk
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Johnny



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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 09:33 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Ein 5er braucht bei der Schwungewichtsmethode mehr Energieeinsatz um die gleiche SKG zu erreichen wie das 7er.


Das stimmt!!! Das hab ich mir noch nie überlegt!

Geht MOI also davon aus, dass man mit allen Schlägern die gleiche SKG hat und die Bälle fliegen auch mit dem 3er noch mit genug spin? Das wäre ja fantastisch!
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:08 Antworten mit ZitatNach oben

Johnny hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ein 5er braucht bei der Schwungewichtsmethode mehr Energieeinsatz um die gleiche SKG zu erreichen wie das 7er.


Das stimmt!!! Das hab ich mir noch nie überlegt!

Geht MOI also davon aus, dass man mit allen Schlägern die gleiche SKG hat und die Bälle fliegen auch mit dem 3er noch mit genug spin? Das wäre ja fantastisch!


Nein nicht ganz bzw. noch interessanter:

Bei gleichem MOI im Satz wird die SKG Richtung lange Eisen sogar noch höher, ohne mehr Schwungaufwand. Die langen Eisen haben dabei noch genug Spin um weit genug zu fliegen, denn der Spin kommt beim vollen Schwung mehr aus der Ballkompression und bei höherer SKG kann die eben auch höher sein.

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Johnny



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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:11 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Bei gleichem MOI im Satz wird die SKG Richtung lange Eisen sogar noch höher, ohne mehr Schwungaufwand


Jetzt geht aber ins Eingemachte! Teufelswerk?

Mehr SKG mit gleichem Schwungaufwand? Erledigt den Rest der Schaft? Flex? Ist das genug?
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:17 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
SKG Richtung lange Eisen sogar noch höher, ohne mehr Schwungaufwand


Bitte Definition, was mit "Schwungaufwand" gemeint ist.
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:27 Antworten mit ZitatNach oben

Lefty hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
SKG Richtung lange Eisen sogar noch höher, ohne mehr Schwungaufwand


Bitte Definition, was mit "Schwungaufwand" gemeint ist.


Schwungaufwand wäre gleichzustellen mit Energieeinsatz.

Zitat:
Mehr SKG mit gleichem Schwungaufwand? Erledigt den Rest der Schaft? Flex? Ist das genug?


Schlüssel ist das passende Kopfgwicht zur Schaftlänge. Das heißt im MOI-System werden die Köpfe Richtung langen Eisen immer leichter als beim Schwunggewichtssystem, und Richtung kurze Eisen immer schwerer.
Der kürzere Schaft und schwere Kopf ergibt den gleichen Schwungaufwand wir der längere Schaft mit leichterem Kopf.

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Thomas Walk
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:36 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Das heißt im MOI-System werden die Köpfe Richtung langen Eisen immer leichter als beim Schwunggewichtssystem


... wird wahrscheinlich heissen: Noch leichterer ...Wink
Ist sehr spannend! Würde ich gerne einmal probieren! Fast nicht zu glauben, dass ich beim E3 gleich viel mach, wie ein Eisen 7 und der Ball geht 190m.

Ich verstehe, dass sie nicht alles verraten, aber genügt das um einen Ball 190m zu befördern? (Gestern hab ich mir wieder Dubai angeguckt und da fällt schon auf, dass die Jungs beim 18ner par 5, wenn sie mit dem zweiten drauf sind, ordentlich Gas geben!)
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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:41 Antworten mit ZitatNach oben

Wird für mich jetzt nicht mehr ganz nachvollziehbar. Vermutlich sind auch die Ansätze, was man will, völlig unterschiedlich.

Die meisten Golfer leiden doch an out-to-in, vor allem bei den langen Eisen. Und wenn ich den Golfschläger jetzt einfach leichter mache (oder den Kopf), dann soll das besser werden?

Liest man auf den Ami-Foren über das Thema, dann beklagen die Tour-Pros immer einen Kontrollverlust, wenn nicht Eisen 3 mindestens D0 hat.

Um das alles nachvollziehen zu können, müsste ich zumindest mal konkrete Zahlenwerte zum Vergleich bekommen. Ist leichter 3 gr, oder 10 gr. oder 20 gr. oder noch mehr, wie schon mal in den 70er Jahren probiert?
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WalkGolf



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BeitragVerfasst am: 02.02.2009, 10:53 Antworten mit ZitatNach oben

Johnny hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Das heißt im MOI-System werden die Köpfe Richtung langen Eisen immer leichter als beim Schwunggewichtssystem


... wird wahrscheinlich heissen: Noch leichterer ...Wink
Ist sehr spannend! Würde ich gerne einmal probieren! Fast nicht zu glauben, dass ich beim E3 gleich viel mach, wie ein Eisen 7 und der Ball geht 190m.

Ich verstehe, dass sie nicht alles verraten, aber genügt das um einen Ball 190m zu befördern? (Gestern hab ich mir wieder Dubai angeguckt und da fällt schon auf, dass die Jungs beim 18ner par 5, wenn sie mit dem zweiten drauf sind, ordentlich Gas geben!)


Leichter oder "leichterer" ist richtig. Der Kopf von E3 ist im MOI-System leichter (leichterer) als der Kopf von E3 im Schwunggewichtssystem.
Ob dann der Ball 190 fliegt oder 170-180 hängt natürlich vom Golfer ab, welche Grundenergie er aufbringt. Aber auf jeden Fall sind die langen Eisen im MOI System leichter zu beschleunigen als im Schwunggewichtssystem.
Ich möchte auch hier keine Wertung abgeben, sondern versuche die Unterschiede dazustellen. Ob der Golfer lieber einen einheitlichen Schwung machen möchte oder bei den verschiedenen Eisen unterschiedlich Gas kann und will muß der Golfer selbst entscheiden. Am am besten natürlich durch Testen.

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Thomas Walk
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