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Professor



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BeitragVerfasst am: 18.03.2012, 19:49 Antworten mit ZitatNach oben

akay hat Folgendes geschrieben:
Die höheren Dreh- und sonstigen Momente ziehen aber ordentlich an der Drehachse. Die heißt Mensch und ist alles andere als stabil oder fest verankert ...

Einen Fahrradfahrer kannst du auch mit einer Hand anschieben und dabei Salsa tanzen. Beim Auto anschieben ist der Körper aber sehr fest am Boden verankert, sonst hast ka Chance ...

Die höhere Trägheit des Schlägers stabilisiert dich ...
Versuche 3 lange Eisen zu schwingen, du wirst sie nur in der richtigen Bahn bewegen können ... denke Euer

Professor Smile

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"Ja ich spiele Golf und es ist fast peinlich
es zuzugeben, aber ich denke an nichts
anderes mehr!" [Hugh Grant]
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BeitragVerfasst am: 19.03.2012, 09:32 Antworten mit ZitatNach oben

Nochmal zur Klarheit: es geht hier nicht um lang oder kurz, sondern um passend oder unpassend. Vielleicht helfen diese rasch erstellten Skizzen:

Image
Hat der Spieler in Setup die Handgelenke weiter oben, benötigt er für die gleiche Schwungebene einen längeren Schaft als ein Spieler, desssen Handgelenke tiefer sind.

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Nicht zu verwechseln mit zu kurzen (links) oder zu langen (rechts) Schäften).

Hat jemand nach biometrischem Fitting Schaftlänge plus 1,5 inch, dann ist für ihn auch ein Driver mit 45 inch sinnvoll. Benötigt jemand minus 3 inch, dann benötigt er auch einen Driver, der 3 inch unter dem Standard liegt.

Interessant wird das ganze, wenn man die Trägheit des Schlägers beim Abschwung berücksichtigt. Hier sollte man aber auch den richtigen Fokus haben: Menschen mit 200 cm Körpergrösse haben in der Regel eine andere Muskulatur (schwerere Gliedmaßen, längere Hebel) als Personen mit 160 cm. Dazu kommen alle möglichen Proportionen und Gewichtsklassen. Also keine Regel ohne Ausnahme. Trotzdem wird bei gleichem Kopfgewicht die Beschleunigung des Schlägers mühsamer (Überlänge) oder zu rasant (Unterlänge). Bei der Anpassung muss man deshalb bei den Extremfällen einiges justieren.

Gute Erfahrung habe ich mit Schaftinserts gemacht:

Image

Unter den Begriffen Backweighting und auch Schaftinserts findet man einiges zu dem Thema. Der eigentliche Trick dabei ist jedoch die Gewichtsbestimmung sowie die Positionierung innerhalb des Schaftes. Am Griffenende abschliessende Gewichte sind nach meiner Erfahrung nicht empfehlenswert. Auch sollte das im Schaft angebrachte Gewicht nicht durch Klemmung fixiert werden.

Ein weiteres Problem der richtigen Schaftlänge ist menschlicher Natur: anlässlich eines persönlichen Fittings kann man die Kunden über alle Fakten ausreichend informieren, online geht dies nicht immer vollumfänglich. Ist der georderte Driver dann da, wird oft mit der Regalware verglichen und die ersten Fragen kommen hoch ... "stimmt die Länge? .... "der ist viel kürzer" ... der ist viel länger" etc., dramatisch wird es dann, wenn ein konservativer Golflehrer zu Rate gezogen wird. Traurig aber wahr. Dabei ist alles so logisch.

Mike

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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 10:40 Antworten mit ZitatNach oben

Servus Gregor,

klasse Beitrag, weil enorm wichtig! Dieses Thema beschäftigt mich schon die ganze Zeit. Ich bin auch so einer, der nach biometrischem Fitting 2“ Unterlänge benötigt. Auch ich habe gezuckt als Martin mir das mitteilte. Rund 5 cm kürzer, das war mir dann doch zu viel. Wir haben uns dann auf 3 cm Kürzung „geeinigt“.

Heute sage ich, dass ich ein Kleingläubiger war. Als ich im letzten Herbst bei Euch war, hat Mike nach den ersten Schwüngen alle Schläger runter geschnitten. Bis heute habe ich das nicht bereut. Keinerlei Längenverlust, was ja die größte Angst ist.

Bedenken hatte ich insgeheim bei den Hölzern. Mittlerweile habe ich hier die größte Entwicklung gemacht. Ob das nun in direktem Zusammenhang mit dem Kürzen zu sehen ist, kann ich nicht sagen. Kommentar meiner Frau: Da kannst Du bald den Driver stecken lassen.

Von wegen, da geht noch so manches. Razz

Den Mut zum Kürzen habe ich schon. Das einzige Problem sehe ich wie Du, in der Gewichtung.
Vor rund einem Jahr habe ichl an einem alten Driver den Schaft gekürzt und festgestellt, dass er mir danach zu leicht erschien. Habe dann aber nicht weiter experimentiert.

Wie kann es nun konkret weitergehen? Welche Möglichkeiten bieten sich an?

Rudolf
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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 11:08 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Rudolf,

die Schaftbalance muss man mit Inserts herstellen. Ist technisch kein Problem und ich kann es nur empfehlen. Vorteilhaft ist es, wenn man den kompletten Satz identisch abstimmt. Es fühlt sich dann statisch anders als Regalware an und "anders" erschreckt manche, deshalb biete ich das System noch nicht online an. Du hast aber die ersten Schritte schon gemacht und jetzt sollten wir das Feeling/Feedback auch noch perfektionieren.

Mike

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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 12:47 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mike,

Zitat:
Du hast aber die ersten Schritte schon gemacht und jetzt sollten wir das Feeling/Feedback auch noch perfektionieren.


Dann sollten wir das tun. Bin sehr damit einverstanden. Was ist der nächste Schritt?

Rudolf
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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 13:02 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Rudolf,

ich sende Dir gleich ein Mail mit den Möglichkeiten. Ggf. wolltet Ihr ja nochmal kommen, ansonsten machen wir es auf dem Postweg.

Mike

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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 18:05 Antworten mit ZitatNach oben

so, komm gerade von einer schönen Runde heim. Ich hatte meinen Wunderstumpen-Driver mit Gewichts-Insert dabei.

Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Weiten gleich bis leicht besser im Vergleich zum 45 inch Driver. Fairways hab ich zu 90 % getroffen, keinen Ball verschossen (was bei mir selten vorkommt).

Durch das Insert fühlt sich der Driver wie ein normaler an (Gewicht), ist aber sehr sehr schön zu spielen. Man merkt richtig, wie man den Driver auf den Ball schnalzen kann.

Den Driver geb ich so schnell nicht mehr aus der Hand Very Happy
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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 19:54 Antworten mit ZitatNach oben

werde die tage mal meinen holz5 stahlschaft in einen Driverkopf montieren und dann mal schauen was so rauskommt
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BeitragVerfasst am: 20.03.2012, 21:13 Antworten mit ZitatNach oben

so schon geschehen, zwar noch nicht der Stahlschaft aber ich hatte noch einen Taylormade Driver aus der 320er Serie im Fundus und der hat nun eine Gesamtlänge von 41.75". bin mal gespannt wie die Ergebnisse sind.
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BeitragVerfasst am: 25.03.2012, 17:21 Antworten mit ZitatNach oben

so heute konnte ich, nachdem es meinem Rücken wieder besser geht, mal den
stummeldriver testen.
Es war eine sehr interessante Erfahrung die ich erst mal weiter analysieren muss.
Die Schlagweite war nach carry in etwa 20m kürzer als sonst, allerdings konnte
ich mit dem Schläger einfach Vollgas geben und die Bälle waren immer noch gerade.
Schlägerkopf war ein TM 320 dem schaft der damals mit ausgeliefert wurde, den hab ich einfach mal gekürzt.
der Schlägerkopf kam mit etwas schwerer vor als die köpfe die man heute so kaufen kann(anderes Material ?) vielleicht auch daher die kürzeren Schläge.
der Ballflug war etwas zu flach daher gab es etwas mehr roll.
Ich hatte mir dann mal den Driver von dem Spieler in der box neben mir geliehen mit 44.5" Spiellänge. damit waren die drives dann bei weitem nicht so Richtungstreu wie mit dem kurzen.

alles in allem ein interessanter test, den ich sicher noch ein wenig ausweiten werde, zum einen werde ich nochmal einen moderneren Kopf verwenden und einen Schaft der dem in meinem Driver etwas näher kommt.

auf jedenfall eine Spannede sache und ich bin am überlegen ob ich meinen Driver noch einstück kürze und auf 43-43.5 gehe.
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BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 08:24 Antworten mit ZitatNach oben

Gregor kann sich noch nicht ganz mit der Gewichtsbalance des Short-Shaft-Drivers anfreunden, aber wenn man diesen laufen lässt, hat man tatsächlich nur einen minimalen Längenverlust (wenn überhaupt), aber ein grossen Vorteil bei der Genauigkeit. Kein Ball im Aus ist schon mal eine Nummer auf 18 Loch für jemand, der erst ein Jahr Golf spielt und die Bälle bei 200+ m legt.

Mike

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BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 10:31 Antworten mit ZitatNach oben

Golfspy (USA) hat einen Test zwei identischer Drivertypen durchgeführt:

1 x Originallänge 45,75 inch
1 x 2 inch kürzer: 43,75 inch

Das Ergebnis (jeweils Original vs. kurz):

Carry: 233,75 vs. 232,35 yards
Total: 247,65 vs. 247,15 yards
Abweichung: 16,60 vs. 11,97 yards

Carry und Gesamtweite fast identisch. Genauigkeit der kürzeren Version um 28% gesteigert.

Den gesamten Test findet man bei Golfspy

Mike

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BeitragVerfasst am: 30.03.2012, 15:38 Antworten mit ZitatNach oben

Moin,

ich werde am Wochenende wieder mit meinem 43" Grand Golf spielen. Für mich geht es bei den Runden um mehr Sicherheit. Die Länge ist auf der Bahn aber auch die letzten Tage nicht wirklich schlechter.

Martin

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Hägar



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BeitragVerfasst am: 31.03.2012, 09:25 Antworten mit ZitatNach oben

Moin zusammen,

nachdem ich bereits aus anderen Quellen die Empfehlung kenne, den Driver mit Unterlänge (ca. 44" statt jetzt 45,5") zu spielen, lese ich diesen Faden hier mit großer Neugier. Die Versuchung ist groß, die Säge in die Hand zu nehmen. Natürlich gibt's aber auch eine gewisse Hemmschwelle.

Zwei Fragen, bevor ich mich entscheide loszulegen:

- Wenn ich die einschlägigen Tabellen richtig lese, findet die Schafkürzung am Butt-Ende statt, richtig? Ich brauche also den Schaft nicht zu ziehen, oder?

- Wie weit muss ich den Lie-Winkel berücksichtigen? Kürzerer Schaft würde zumindest in der Theorie auch einen steileren Lie erfordern. Da der Driverkopf am langen Tee aber sowieso nie mit dem Boden in Berührung kommt, hatte ich den Lie-Winkel am Driver bislang immer als eher sekundär eingestuft. Kann ich den Lie-Winkel lassen wie er ist, oder ergibt sich Handlungsbedarf?

LG
Stefan
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BeitragVerfasst am: 31.03.2012, 10:32 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Hägar,

zunächst eine kleine Korrektur der Wortwahl: nicht "kürzerer" Schaft, sondern "passender". In den meisten Fällen ist es zwar eine Kürzung, aber ein 200 cm Mann wäre wahrscheinlich schlecht beraten, z.B. 42 inch beim Driver zu spielen.

Griff runter, kürzen, Griff wieder montieren ... Kürzung also am Butt. Da verändert sich der Schaftcharakter am wenigsten.

Lie ist beim Driver sekundär, da -wie Du geschrieben hast- keine Bodenberührung.

Das einzige, was man noch beachten muss, ist das Schwunggefühl. Bei starker Kürzung oder Verlängerung kann es nötig sein, die Gewichtung anzugleichen, damit die Kontrolle nicht unnötig erschwert wird.

Mike

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BeitragVerfasst am: 31.03.2012, 11:18 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mike, super Service, danke Cool .

Moderator hat Folgendes geschrieben:
... nicht "kürzerer" Schaft, sondern "passender"... ein 200 cm Mann wäre wahrscheinlich schlecht beraten, z.B. 42 inch beim Driver zu spielen...

Mit meinen 1,87 bin ich nicht gerade kleinwüchsig, aber 42" ist nicht mein Ziel. Ich bin da eher ein Freund der moderaten Anpassungen und habe 44" statt bisher 45,5" im Auge. Die Vorstellung, ein mehr an Kontrolle ohne signifikanten Weitenverlust zu erzielen, hat schon ihren Charme.

Also: Versuch macht kluch. Ich probier's einfach mal. Und wenn's denn wider Erwarten doch nichts war, gibts immer noch Schaftverlängerungen für den Rückbau...

Stefan
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BeitragVerfasst am: 02.04.2012, 18:14 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

heute habe ich Driver in verschiedenen Längen gespielt.

Mein Favorit heute:

Grand Golf mit TriMatrix in A-Flex, Länge 44".
Für mich ging es mit dem weicherem Schaft sehr gut. Bei 44" setze ich den Speed gut um und habe gute Kontrolle.

Am Wochenende haben wir ebenfalls mit mehreren Leuten Driver getestet.
Der Grand Golf TAG mit TriMatrix LL-Flex in 43" war hier sehr gut in der Konstanz. Sehr gutes Feedback und vor allem gerade, gerade, gerade.

Aber das können die Testet vielleicht selbst berichten.

Martin

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BeitragVerfasst am: 02.04.2012, 19:47 Antworten mit ZitatNach oben

Ich war einer der Tester der Driver. Testbedingungen waren nach einer gegangenen 18Lochrunde bei Graupelschauer und nur noch 8°C. Der Grandgolf mit 43" Trimatirix LL-Schaft wäre für mich als bekennender Turniergolfer das ideale Arbeitsgerät. Man kann diesen Driver einfach in die Hand nehmen und auch ohne Probeschwung habe ich nur gerade Bälle geschlagen. Die Weite war auf der Range nicht gut abzuschätzen allerdings auf jeden Fall weiter als mein derzeitiger (Marken)Driver mit 45" Schaft. Das Gefühl und die Kontrolle des Schaftes gepaart mit dem sehr guten Grandgolf Diverkopf ist eine Superkombination.

Und der Overspeed SKG-Contest hat gezeigt, dass ich nicht der schnellste der Tester war und die 100mpH nicht geknackt bekomme.

Volker
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BeitragVerfasst am: 09.04.2012, 18:13 Antworten mit ZitatNach oben

Nun sind alle meine Schläger auf biometrisches Maß abgestimmt. Der letzte Schläger war der Driver.
Im ersten Schritt wurden der Driver, meine Hölzer 5 und 9 sowie das Eisen 7 mit Inserts schaftbalanciert.

Wie Mike bereits geschrieben hat, ist das Feeling absolut anders als „Regalware“. Es erinnert mich ein wenig an das „Warm-up und Release-Trainings-Tool“, wenn dieses in Griffnähe aufgezogen ist.

Es ist wirklich völlig anders. Beim Treffen ist alles knackiger und die Richtungsstabilität ist enorm.
Das E7 fühlt sich fast wie ein Blade an, wenn man dieses besonders gut trifft. Bei den Hölzern und dem Eisen habe ich sicher auch etwas an Länge gewonnen.

Mit dem Driver bin ich, wie Gregor, noch nicht so ganz im Reinen. Auch hier ist die Richtungsstabilität klasse und sicher eine Verbesserung. Das Gefühl, wie ich es bei den Hölzern und dem Eisen habe, hat sich aber noch nicht so eingestellt. Ich werde mich in Geduld üben und noch weiter üben.

Der nächste Schritt ist bereits eingeleitet: Die restliche Eisen sind verpackt und gehen morgen Richtung Chieming auf die Reise – und ich freue mich schon auf ein baldiges Wiedersehen.

PS: In den nächsten 2 Tagen hört Ihr nichts von mir, da wir endlich unseren Wohnwagen abholen können. Laughing

Rudolf
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BeitragVerfasst am: 12.04.2012, 20:35 Antworten mit ZitatNach oben

Hab's einfach mal ausprobiert: Ausgangsituation Driver mit 45,5" Schaft bei 1,87m Körpergröße. Damit komme ich als Anfänger passabel zurecht.

Dann Kürzung auf 44,0". Wenn man dieses kleine abgesägte Schaftstückchen in Händen hält, wundert man sich, dass darüber soviel nachgedacht und geredet wird.

Nagelprobe auf der Range: Der gefühlte Unterschied ist verblüffend groß, trotz dieses kleinen abgesägten Stückchens. Das Ergebnis war aber nicht erfreulich. Der Schläger fühlte sich härter, stumpfer an. Konnte mich nicht so recht dran gewöhnen, traf schlechter.

Nach zwei Runden auf dem Platz wollte sich immer noch keine rechte Freundschaft einstellen. Gestern hab ich mit diesem kleinen Seitensprung schluss gemacht und den Schaft wieder zurückgebaut. Heute hab ich damit eine 18-Loch-Runde gespielt mit 14 Drives. Von diesen habe ich zwar einen ins Gemüse geschickt. Aber die anderen 13 Drives waren völlig in Ordnung. Jetzt ist mein Driverleben wieder in Ordnung.

Moderator hat Folgendes geschrieben:
...nicht "kürzerer" Schaft, sondern "passender". In den meisten Fällen ist es zwar eine Kürzung, aber ein 200 cm Mann wäre wahrscheinlich schlecht beraten, z.B. 42 inch beim Driver zu spielen...

Tja, sieht so aus, dass dieser Spruch sehr wahr ist. Kann's nicht groß begründen, aber 45,5" A-Flex fühlen sich für mich nicht nur besser an, sondern erzeugen auch ein besseres Ergebnis als die gekürzte 44,0" Variante. Nur mal so zum Nachdenken.

LG
Stefan
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