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 Grooveless und Kontrolle und Putter... Nächstes Thema anzeigen
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Slowhand



Anmeldedatum: 26.08.2010
Beiträge: 1284

BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 10:27 Antworten mit ZitatNach oben

Die Themen sind zwar schon vielseitig diskutiert worden, aber ich wollte hier nochmal ganz gezielt einen Punkt ansprechen und um eure Meinung fragen.

Zunächst:
Es ist ja immer viel die Rede, dass man mit den BV Grooveless Eisen sehr kontrolliert und gefühlvoll spielen kann.
Dies kann ich aus eigener Praxis bestätigen, allerdings fehlt mir einfach der Vergleich zu einem Eisensatz mit Grooves, der auch zu den Eisen in der Qualität passt, weil ich mit einem sehr preiswerten Standard-Satz gestartet bin und dann direkt auf die BV Schläger umgestellt habe.

Auf der anderen Seite gibt es von Mike die meisten Putter MIT GROOVES!
(ich selbst spiele den Milled Blade Bronze).
Gerade dieses Design wird ab als ziel- und treffsicher sowie "fehlerverzeihend" hervorgehoben.

Als konsequente Fortführung der "Grooveless-Story" müsste doch aber auch der Putter ohne Grooves "noch besser" sein?

Habe ich hier evtl. einen Denkfehler?
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Moderator
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BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 10:36 Antworten mit ZitatNach oben

Die SKGs zwischen Eisen und Putter sind sehr unterschiedlich, also gehe beide Konstruktionen separat an. Die Entscheidung für diese speziellen Rillen bei den Puttern basiert auf einem Messversuch, bei dem ausschliesslich der Vorwärtsroll überprüft wurde ... zum Vergleich: beim Eisen reden wir von Backspin (also die andere Drehrichtung). Auch haben wir bei den Eisen einen sehr einflussreichen Loft, beim Putter ist dieser Parameter kleiner als die Loftveränderungsmöglichkeit durch den Spieler. Insgesamt also sehr unterschiedliche Situationen.

Aber Martin hatte ja ein Seminar bei GM mit neuem Input ... hier schneiden die glatten Schlagflächen besser ab. Abgeschlossen ist also noch nichts.

Mike

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Chieming am Chiemsee
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ThinK



Anmeldedatum: 25.08.2010
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 11:07 Antworten mit ZitatNach oben

Yes hatte ja anscheinend mit den C-grooves bei Puttern eine wirklich gute Idee, hast du dazu auch Messungen, sollte ja theoretisch den besten Roll bringen
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aPerfectSwing



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Beiträge: 1270

BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 12:33 Antworten mit ZitatNach oben

Hi,

Zitat:
Aber Martin hatte ja ein Seminar bei GM mit neuem Input ... hier schneiden die glatten Schlagflächen besser ab


Zur richtigen Einordnung muss man sagen, dass die Gestaltung der Schlagfläche nur einen sehr geringen Einfluss auf das Puttergebnis hat. Entscheidend ist für einen guten Roll das der Ball an der richtigen Stelle und in leichter Aufwärtsbewegung getroffen wird.

Idealer Treffpunkt ist genau 1 Dimple unterhalb der Ballmitte, "Austrittspunkt" der Puttbewegung 1 Dimple oberhalb der Ballmitte. Wenn dann Rillen verwendet werden, die einen großen Abstand haben, dann kann das schon unterschiedliche Treffpunkte geben und auch die Kraft ist eher eine Punktlast als auf größerer Fläche.

Insgesamt würde ich das Thema als sehr untergeordnet sehen. Es gibt tolle High-Speed Videos die das zeigen. Wenn ich aber nur 1 Grad mehr aufwärts treffe, so hat das einen wesentlich größeren Einfluss.

Wie verhalten sich z.B. die C-Grooves bei nicht mittigen Treffern? Da ist eine glatte Schlagfläche immer gleich um Verhalten.

Insgesamt ist eher ein möglichst schlichtes Design Erfolg versprechender.

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Slowhand



Anmeldedatum: 26.08.2010
Beiträge: 1284

BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 14:39 Antworten mit ZitatNach oben

Moderator hat Folgendes geschrieben:
Die SKGs zwischen Eisen und Putter sind sehr unterschiedlich, also gehe beide Konstruktionen separat an. Die Entscheidung für diese speziellen Rillen bei den Puttern basiert auf einem Messversuch, bei dem ausschliesslich der Vorwärtsroll überprüft wurde ... zum Vergleich: beim Eisen reden wir von Backspin (also die andere Drehrichtung). Auch haben wir bei den Eisen einen sehr einflussreichen Loft, beim Putter ist dieser Parameter kleiner als die Loftveränderungsmöglichkeit durch den Spieler. Insgesamt also sehr unterschiedliche Situationen.

Aber Martin hatte ja ein Seminar bei GM mit neuem Input ... hier schneiden die glatten Schlagflächen besser ab. Abgeschlossen ist also noch nichts.

Mike


Na dann bleibe ich mal gespannt und warte ab, ob ich meinen Putter von dir "plan schleifen" lassen muss! Shocked
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aPerfectSwing



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Beiträge: 1270

BeitragVerfasst am: 16.11.2011, 19:29 Antworten mit ZitatNach oben

Hi Slowhand,

Zitat:
ob ich meinen Putter von dir "plan schleifen" lassen muss!


Das wird wohl nicht nötig sein. Wie gesagt sind diese Effekte viel kleiner als üblicherweise angenommen.

Und wenn der Putter vom Gewicht, Länge, Lie und Loft passt, dann alles so lassen Very Happy

Martin

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MW



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Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 17.11.2011, 17:03 Antworten mit ZitatNach oben

Die C-Grooves von YES! sind durchaus nicht ohne. Außermittige Treffer werden mit sicht- und messbarem Sidespin quitiert. Insofern nicht unbedingt eine tolle Idee. Bei waagrecht verlaufenden Grooves gehen die Meingen wohl auseinander. Einige Hersteller schwören darauf und "beweisen" den Effekt mit interessanten Marketingvideos - die dann teilweise als getürckt geoutet werden. Andere Lieferanten/Hersteller sind von der Überlegenheit der glatten Schlagflächen überzeugt und haben hierzu wieder hauseigene Messungen zur Verfügung.

Wie Martin aber schon schreibt - die Grooves sind wahrscheinlich das letzte, was einen Putter funktionieren lässt, oder eben nicht. Da kommen viele andere Faktoren vorweg, wie Länge, Balance, richtiger Griff - und den bitte auch noch korrekt montiert (da kann man schon einiges an Schoten sehen in einem normalen Proshop - ab Werk sind da etliche Griffe schief), passendes Design, korrekter Liewinkel, usw.

Gruß
Michael
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