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Anmeldedatum: 16.01.2009
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BeitragVerfasst am: 27.08.2011, 13:08 Antworten mit ZitatNach oben

In Bezug auf die Schaftlänge kommen Probleme mit zu grosser Schaftlänge öfter vor, aber auch das Gegenteil ist möglich. Das Grundproblem sehe ich hier am Festhalten an den Herstellervorgaben, für die tatsächlich individuell gefertigte Schaftlänge ein nicht zu lösendes Problem darstellen. Es wird deshalb die Standardlänge gepredigt, die plus 1 als Maximum akzeptiert und alles mit dem Schwunggewicht begründet.

Image
Gefitteter Spieler mit plus 1 inch und Std.-Lie. Eigentlich könnte er aufrechter stehen, da der Schläger mit der Hacke aufliegt, aber er fällt bei dieser Schaftlänge immer wieder auf dieses Setup zurück.

Image
Bei plus 2,5 inch sieht es schon besser aus. Der Spieler hat das Setup "unmoderiert" eingenommen, also instinktiv, was auch dem Schwung ad hoc zu Gute kam.

Ähnliches kann man hier sehen, allerdings ist die Vorgeschichte etwas verwirrend. Dieser Golfer litt an Slice, da angeblich Schwungebene zu steil. Er wurde deshalb mittels eines extrem flachen Lie zu einer flacheren Ebene gezwungen, was nach meiner Meinung nicht gelang. Das Setup ist nicht optimal, der Schwung passt überhaupt nicht zum Spieler ... aus meiner Sicht ist er ein klassischer "Dreher", was für ihn mehr Schaftlänge erfordert:



Die Videos wurden direkt nacheinander aufgenommen, ohne grosse Anweisung und Änderung. Der Schwung leidet noch unter der Vorgeschichte, aber es ist nun wieder Licht am Horizont.

Das eingentliche Sliceproblem liegt nach meiner Beurteilung auch nicht an der steilen oder flachen Schaftebene, sondern allein an seiner Handhabung des rechten Armes und Handgelenks. Durch die gedrungene Haltung mit dem flachen Lie wurde die Sache eher noch verschärft.

Mike

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Markus



Anmeldedatum: 25.07.2011
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 27.08.2011, 15:52 Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mike

Ich denke auch dass die Schwungebene nicht das Problem darstellt.
Ausschließlich in der rechten Hand und deren Handhabung eine Lösung zu sehen ist vielleicht etwas zu einfach.
Außerdem würde ich folgendes anmerken:

Der Herr startet den Durchschwung zuerst mir den Armen und dem Oberkörper.
Es ist keine synchrone Bewegung/Rotation des gesamten Bewegungsapparates inclusive der Hüfte zu sehen.
So bewegt fördert es das von außen kommen.
Man kann klar erkennen dass der Spieler erst lange nach dem Treffmoment seinen Körper nach vorn dreht, seine Hüfte öffnet, seine Fußsohle zeigt und somit sein Gewicht zum Ziel verlagert.
Somit blockiert er ein flüssiges Durchschwingen der Arme.

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Markus Proske
Diplom-Golflehrer und Golf-Physio-Trainer
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BeitragVerfasst am: 28.08.2011, 08:08 Antworten mit ZitatNach oben

Markus hat Folgendes geschrieben:
Ausschließlich in der rechten Hand und deren Handhabung eine Lösung zu sehen ist vielleicht etwas zu einfach

Seine Handgelenke sind generell zu fest und das rechte Handgelenk winkelt fast gar nicht und (über-)streckt im Abschwung viel zu früh. Dadurch drückt er den Schläger nach aussen ... mit einer flachen Schwungebene wird dies nur marginal abgemildert, aber ist keinesfalls die Lösung der Ursache.


Markus hat Folgendes geschrieben:
Der Herr startet den Durchschwung zuerst mir den Armen und dem Oberkörper.
Es ist keine synchrone Bewegung/Rotation des gesamten Bewegungsapparates inclusive der Hüfte zu sehen.

Da hast Du recht ... aufgrund unseres Gedankenaustausches (danke dafür) habe ich mit ihm im Anschluß die Rotationstechnik etwas geübt (war ein Fitting, keine Schulstunde) ... das Drehen, wie von Dir demonstriert, taugt seinem Bewegungsempfinden wesentlich mehr. Der ganze Schwung wurde zunehmend besser, kontrollierter, kraftvoller. Grundlage dafür waren/sind für ihn jedoch erheblich längere Schäfte.

Mike

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Slowhand



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BeitragVerfasst am: 28.08.2011, 18:41 Antworten mit ZitatNach oben

Eine sehr gute Übung für Winkeln und Körperdrehung ist das Pitchen nach der Methode von David Leadbetter.

Zumindest hat es bei mir geholfen bzw. hilft es mir noch immer bei meinen Übungen... Razz
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Slowhand



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Beiträge: 1284

BeitragVerfasst am: 28.08.2011, 22:17 Antworten mit ZitatNach oben

Hab diese Technik noch in einem Youtube-Video gefunden:


Absolut WICHTIG: Sobald der Arm hinten und der Schläger oben ist, den Körper drehen und die Arme locker lassen, dann gehen sie quasi von alleine durch den Ball.
Sobald man mit der Bewegung vertraut ist, kann man am Rhythmus feilen, was einen schönen Lag erzeugt...
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